Autor Thema: Einführung in die Bibelübersetzung, meint man  (Gelesen 466 mal)

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Offline freily

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Einführung in die Bibelübersetzung, meint man
« am: So., 22. Dezember 2019, 11:11 »
Schalom,

Zitat von: ERF
Einführung in die Bibelübersetzung
Neue evangelistische Übersetzung (NEÜ)
Herausgeber: Karl-Heinz Vanheiden
Entstehung der Bibelübersetzung
Der Übersetzer, Karl-Heinz Vanheiden, suchte um die Jahrtausendwende eine moderne, leicht verständliche Bibelübersetzung für sein Buchprojekt „Bibelchronik“. In dem geplanten Werk sollten Bibeltexte mit geschichtlichen Informationen verbunden werden. Von den beiden Übersetzungen, die ihm dafür geeignet erschienen, war die Benutzung der einen extrem teuer, und die andere war noch in Arbeit und machte nur sehr langsam Fortschritte. So entstand die Überlegung, zusammen mit dem Projekt eine eigene Übersetzung anzufertigen. Weil die ersten Teile der Übersetzung auf ein derart gutes Echo bei Hörern und Lesern stießen, kam es zu dem Entschluss, die ganze Bibel in Angriff zu nehmen. Das Neue Testament erschien erstmals 2003, die ganze Bibel dann 2010. Die Übersetzung wird aufgrund von Leserzuschriften und eigenen Studien ständig korrigiert. Mit jeder neuen Auflage erscheint ein verbesserter Text, erkennbar am angegebenen Textstand (Jahr und Monat).

Zielgruppe
Die Übersetzung ist als Einführung in die Bibel gedacht, die auch einem Erstleser ein schnelles und großflächiges Lesen ermöglicht. Sie soll einen Eindruck von der lebendigen Kraft, aber auch von der Schönheit des Wortes Gottes vermitteln. Die Übersetzung versucht, Sinn und Struktur des Bibeltextes zu erfassen und diesen gerade auch für einen Leser aus nichtchristlichem Umfeld verständlich wiederzugeben. Dabei legt sie wesentlich größeren Wert auf die sprachliche Klarheit als auf eine wörtliche Wiedergabe. Im Gegensatz zu einer wortgenauen Übersetzung könnte man die „Neue Evangelistische Übersetzung“ als sinngenau bezeichnen. Trotzdem bleibt sie eng am Grundtext. Die poetischen Texte der Bibel (Psalmen und große Teile der Prophetenbücher) werden in einem gewissen Sprachrhythmus wiedergegeben, den man beim lauten Lesen gut erkennt.

Besonderheiten
Die NeÜ ist gut zum Vorlesen geeignet, denn sie wurde bewusst für hörbares Lesen konzipiert. Jeder Absatz der Rohübersetzung wurde wiederholt laut gelesen, um Stolperstellen zu vermeiden. Dadurch bekam sie einen runden Klang.
Die Beibehaltung des Jahwe-Namens für Gott im AT, der dort im Gegensatz zum späteren Judentum in allen Texten völlig unbefangen gebraucht wird.
Die Wiedergabe der missverständlichen Genauigkeit der Stundenangaben im NT, wie man sie mit heutigen Begriffen ohne Kenntnis einer Uhr ausdrücken könnte.
Verbreitung
Seit 2010 ist die Bibel im ganzen deutschsprachigen Raum verbreitet und wird gern gelesen, was auch die vielen Zuschriften belegen. Dazu ist die NeÜ in deutschen und internationalen Bibelprogrammen, Apps und Homepages vertreten, alles dokumentiert auf der Homepage des Übersetzers. Die Zahl der gedruckten Ausgaben von Neuen Testamenten und Vollbibeln liegt inzwischen bei 1,3 Millionen.

© 2019 by Karl-Heinz Vanheiden (Textstand 19.10)
www.derbibelvertrauen.de

Wir wollens ihm ja glauben, dem Herrn Vanheiden, dessen Name "von den Nichtisraelten" bedeutet, daß er es ehrlich meinte.
Doch meine Mutter sagte zu mir immer: "Ehrlich meinen, bringt die Leute zum weinen"!
Fakt ist, das im Text mit keinem Wort erwähnt ist, daß der "Jesus" vom Stamm Juda ist und somit ein Israelit (kein Israeli), der auch zur damaligen Zeit ein Pharisäer und Rabbiner war.
Die Frage vieler Leser wird gekonnt übersehen mit scheinbar wichtigeren Themen, denn die Frage, welche Bibel der "Jesus" eigentlich selber gelesen hat, wird von den kirchlichen Exegeten nur ausweichend beantwortet und vielleicht noch auf die Schriftrollen verwiesen.

Die Schriftrollen sind aber die "Bibel" der Israeliten und heißen Tenach, worin die Torah enthalten ist, wo diese Schriften gekonnt "irrtümlich", altes Testament genannt wird, so als würde der GOTTvater verstorben sein und nur noch ein "Jesus" lebt.

Wer aber meint, er könne durch fehlerhafte Darstellungen sein ewiges Leben schützen, der solle mal die eigene Bibel lesen:
Jes 28,15 Ihr sprecht: Wir haben mit dem Tod einen Bund geschlossen und mit dem Totenreich einen Vertrag gemacht. Wenn die brausende Flut kommt, wird sie uns nicht treffen; denn wir haben Lüge zu unsrer Zuflucht und Trug zu unserm Schutz gemacht.
Deshalb spricht der HERR JHWH:
Jes 28,17 Und ich will das Recht zur Richtschnur und die Gerechtigkeit zur Waage machen. So wird (der)* Hagel (der Gerechtigkeit)* die Zuflucht in der Lüge zerschlagen, und Wasser sollen den Schutz wegschwemmen,

)* Sinngemäße Einfügung von mir, denn sinngemäß könnten christliche Exegeten nur übersetzen, wenn sie die "Sprache der Zweige" beherrschen.
Wer den richtigen Weg nicht sucht, ihn auch nicht findet.
freily©

Offline ABA זאב ברנובסקי

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Neue evangelistische Übersetzung
« Antwort #1 am: So., 22. Dezember 2019, 17:00 »
... Empfehlung für alle Christen und dies es durch Mission werden wollen!


Schalom Freily,
ich habe mich etwas mit dem Thema beschäftigt.
Es genügt mir bereits, nur kurz etwas dazu zu berichten.
Alles in allem handelt es sich um ein Werk, das in sehr viel Mühe erschaffen wurde.
Für mich persönlich ist es allerdings total uninteressant,
da es sich mal wieder eindeutig um heiden-christlichen Firlefanz handelt.
Dazu noch mit gravierenden Fehlern und dementsprechenden Widersprüchen.
Bei den mühsamen Recherchen des Herrn Vanheiden, wäre er besser beraten gewesen,
sich nicht nur auf das heiden-christliche "Nachgeplappere" zu verlassen,
sondern auch wissenschaftlich fundamentierte Fakten zu berücksichtigen,
die etwas ganz anderes aussagen.

Ich zitiere nur einige Auffälligkeiten !

Zitat
... alles andere und noch viel mehr finden Sie auf meiner neuen Homepage:
>Der Bibel vertrauen<
Wie soll ich einer "Bibel"-Übersetzung trauen, wenn dem Verantwortlichen die Ursprachen Althebräisch, Aramäisch sowie Altgriechisch nicht geläufig sind; und das Team sich letztlich nur auf "geeignete", bereits bestehende deutsche Übersetzungen bezieht.

Nächstes Thema:
Zitat
...Ausarbeitung mit Folien ... "Ohne Lehre geht es nicht" ...
Logischerweise ist die christliche Heilslehre auch weiterhin nur für das Heidentum interessant. Für uns Juden und Israeliten ist dies weiterhin total uninteressant und widersprüchlich, was diese Erbschaft den Christen aus dem Heidentum bedeutet.
Zitat
... gründliche Recherche, der Stoff muss beherrscht werden. ...
So gründlich waren die Recherchen nun auch wieder nicht.
Die alten Zöpfe wurden nur mit neuen modernen Bändchen weiter geflochten.
Hier hätte man sich doch etwas mehr Mühe geben sollen!
Zitat
… Die christliche Zeitrechnung … Dionysius Exiguus ...
Genau so wie alle Vorgänger, kein bisschen Ahnung bzw. INFO-Interesse an den vergangenen und bereits bekannten Fehlern. Selbst die Fehler des großen Werkes von Dionysius Exiguus wurden mitgeschleppt. Mühsam versuchte dieser bereits im 5. Jhdt n.Ztr. den PESSACH-Termin mit Jahresberechnung festzustellen. Was seinerzeit bei den verschiedenen Zeitrechnungen wirklich nicht sehr einfach war. Deshalb wurden auch seine Fehler und die Fehlberechnung des "Jahres 1" mitgeschleppt. Auch hätte man sich die Mühe machen sollen, die korrekte jüdische Zeitrechnung nach der >Kette der Generationen< mit einzubeziehen. Dann wären einige wichtige historische Ungereimtheiten ans Tageslicht getreten. Ganz zu schweigen von der christlichen Fälschung um das "1000-jährige Friedensreich" einzuläuten. Bei unvoreingenommener Nachforschung hätten hier unübersehbare Mängel auffallen müssen. Das NeÜ-Team hat leider alles für bare Münze genommen, was die Vergangenheit uns so hinterlassen hat; auch die Fehler.

Zum neuesten Text selbst ...
dieser lässt sich recht gut lesen und ist sehr verständlich. Natürlich hätten auch hier einige Stellen korrekter übersetzt werden können, wie man beispielsweise an den alten mitgeschleppten Fehlern merkt, wie ...

Zitat
    • dass sich der Mensch die Schöpfung der Erde untertan machen soll!
    • dass er über die Tierwelt herrschen soll!
    • Bestätigung der menschlichen Rachegelüste durch: Auge für Auge, Zahn für Zahn !



    Schalom und gesegnetes Chanukka
           ABA    - Zeev Baranowski -


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    Einführung in die Bibelübersetzung, meint man
    « Antwort #2 am: So., 22. Dezember 2019, 21:20 »
    Schalom ABA,

    Du sprichst die falscheste Erklärung der christlichen Exegeten an, denn sie hören nur auf ihre Ohrenbläser, aber nicht auf die Logik der Lehre, die JHWH dem Mosche gab.
    Zitat
    Bestätigung der menschlichen Rachegelüste durch: Auge für Auge, Zahn für Zahn !
    Daß es hier nicht um Rachegelüste geht, sondern um ein
    Recht vor Gericht, das wollen die garnicht verstehen, denn sonst müßten sie den masoretischen Text lesen, denn da steht geschrieben:
    3.Mo. 23,19 Und wenn ein Mann einem Volksangehörigen ein Gebrechen zufügt, so wie er getan, ebenso wird ihm getan:
    20 Auge anstatt Auge, Zahn anstatt Zahn, so wie er einem Menschen ein Gebrechen gibt, ebenso wird es ihm gegeben.


    Bei diesem schwer verständlichen Text wird gerne übersehen, das es nicht heißt, Auge um Auge, sondern Auge anstatt Auge.!

    Was im Umkehrschluss heißt, dem Geschädigten ist das Auge so zu ersetzen, daß dieser keine Einbuße an Lebensqualität hat, denn was wäre das für eine Gerechtigkeit, wenn man dem Verursacher auch ein Auge zerschlägt?
    Das war nicht die Aussage des EWIGEN, so zu verfahren.
    Sondern der Verursacher wird dazu verurteilt, die Lebenslast der Gebrechen zu tragen, die er seinem Mitmenschen zufügte.
    So verstehe ich diese Schriftstelle, wenn ich den Grundtext zu rate ziehe.
    Wer den richtigen Weg nicht sucht, ihn auch nicht findet.
    freily©

    Offline ABA זאב ברנובסקי

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    Ersatzleistung
    « Antwort #3 am: Mo., 23. Dezember 2019, 11:11 »
    Schalom Freily,
    vollkommen korrekt ausgedrückt:
    Zitat
    ... dass es hier nicht um Rachegelüste geht,
    sondern um ein Recht vor Gericht,
    Diese TORAH-Stelle gilt als gesetzliche Ersatzleistungen für Entschädigung und ist,
    wie in der hebräischen Sprache durchweg üblich, eine Metapher (Redewendung);
    also normalerweise nicht wörtlich zu verstehen.
    (Genau wie die deutsche Redewendung >"Schmetterlinge im Bauch haben"<;D

    Die hebräische Metapher hätten die "Spezialisten" besser ins Deutsche übersetzen sollen, wie Du schreibst:

    Zitat
    Auge anstatt (anstelle von) Auge
    Zahn anstatt (anstelle von) Zahn
    Um in diesem Falle sogar abweichend von der Metapher den Ausspruch auch wörtlich zu nehmen,
    bedeutet umgesetzt für unsere Zeit ...


    *  wenn jemand verprügelt wird und dabei Zähne ausgeschlagen werden,
        so hat der Schädiger zumindest das Ersatz-Gebiss zu bezahlen.





    ergo:
    Der "Charismatiker" Karl-Heinz Vanheiden hätte sich doch besser um die hebräische Sprache kümmern sollen,
    oder zumindest jemand dazu holen sollen, der dieses Wissen hat !
       ::)

    Deshalb rufe ich am Schluss noch einmal eine berühmte Übersetzer-Floskel auf.
    Sie stammt von dem Judenhasser Dr. Martin Luther,
    der sich redlich und umständlich bemühte auch den TANACH zu übersetzen.


    Da heißt es in "alt-teutsch":
    Zitat von: Dr. Luther
    Wer teutsch reden will / der muß nicht der Ebreischen Wort Weise führen / sondern muß darauff sehen /
    … daß er den Sinn fasse / und dencke also:
    Lieber / wie redet der teutsche Mann in solchem Fall?
    Wenn er nun die teutsche Wort hat / die hiezu dienen / so lasse er die Ebreischen Wort fahren /
    und spreche frey den Sinn heraus / auffs beste teutsch / so er kan.

     

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