Autor Thema: Bahamut – بهيموث  (Gelesen 888 mal)

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Offline JORAM

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Bahamut – بهيموث
« am: Sa., 10. August 2019, 12:58 »
Shalom lieber ABA,
nach unserem Mechane-Reliunterricht hat sich bei der Diskussion mit unseren arabischen Freunden die Frage ergeben,
„Wer oder was war  eigentlich -Bechamud- ?“
In einem Forum schriebst Du einmal darüber. Leider finde ich es momentan nicht wo?
Ist es wirklich ein Engel, wie meine Freunde sagen, der die Welt zusammen hält und wir auf dessen Gutdünken angewiesen sind, dass er sie nicht zusammenfallen lässt. So wie es manche bei dem kommenden Asteroiten Einschlag am 9. September diesen Jahres vermuten.
Vielen Dank für eine schnelle Antwort, weil wir uns nach Mozej-Shabat wieder zusammen treffen.

Liebe Grüße – Joram

Offline Asarja

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Re: Bahamut – بهيموث
« Antwort #1 am: Sa., 10. August 2019, 13:18 »
Hallo ABA,
siehe am Besten im Forumsarchiv in Jerusalem-Talpiot nach.
Dort müsstest Du fündig werden. Auch Bilder.

Bis dann - also dann!  ;)
Asarja
ברוך אתה ה' אלהינו מלך העולם

Offline ABA זאב ברנובסקי

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Re: Bahamut – بهيموث
« Antwort #2 am: Sa., 10. August 2019, 19:00 »
Schalom Joram und Asarja,
bei einem alten Artikel von mir, aus wer-weiss-was-Zeiten bin ich fündig geworden!

also:
Bahamut  -   بهيموث     *    Behemot  -  בהמות
Bei Bahamut (auch Bahimut) [arabisch], bzw. Behemut [hebräisch], handelt es sich um eine urzeitliche Monster-Schöpfung.
Die exakte Übersetzung wäre:    Urzeit-BESTIE    !!!

                         
                    בהמות                                                  بهيموث


Über diese Urzeit-BESTIE, erhalten wir von den verschiedenen Religions-Gemeinschaften unterschiedliche Geschichten.

• Die arabische Mythologie berichtet, dass es sich bei Bahamut um einen wundersamer Fisch (auch Flügelwesen) handelt. Er schwimmt in grundlosen Gewässern und trägt das gesamte Gebäude der Welt auf seinem Rücken.
So heißt es in einer Überlieferung:
Zitat
Gott schuf die Erde, aber die Erde hatte keinen Halt, und so schuf er unter der Erde einen Engel. Aber der Engel hatte keinen Halt, und so schuf er unter den Füßen des Engels einen Felsen aus Rubin. Aber der Felsen hatte keinen Halt, und so schuf er unter dem Felsen einen Stier mit viertausend Augen, Ohren, Nasen, Mäulern, Zungen und Füßen. Aber der Stier hatte keinen Halt, und so schuf er unter dem Stier einen Fisch namens Bahamut und unter den Fisch tat er Wasser und unter das Wasser Finsternis, und die menschliche Wissenschaft weiß nicht, was sich jenseits dieses Punktes befindet.
So lautet also die arabisch/islamische LEGENDE und basiert auf einer • israelitischen Erzählung aus dem Buch HIOB der "hebräischen Bibel" (TANACH), wo ein sagenhaftes Urzeit-Monster namens BEHEMOT erwähnt wird. (auch als NILPFERD-ähnliches Wesen [siehe Bild oben])

• Eine weitere Geschichte über  Bahamut - بهيموث  finden wir in der arabischen Märchenerzählung von 1000 und eine Nacht !!!
HIER wird berichtet, dass Bahamut so riesig und strahlend sei, dass kein Mensch seinen Anblick ertragen könne. Alle Meere der Erde, in einem seiner Nasenlöcher untergebracht, wären wie ein Senfkorn inmitten einer Wüste.  Möglicherweise steht die Größe und Mächtigkeit des sagenhaften Bahamut für den ganzen KOSMOS.

• Die Apoklyphen (außerbiblische Traditionen [im Buch Henoch]) schöpfen das Motiv des Behemoths als männliches Fabelwesen, das gemeinsam mit seinem weiblichen Gegenstück LEVIATAN von Gott zur Züchtigung der Menschen gesandt wird:
Während Letztere sich auf dem Grund des Meeres wälzt, beherrscht Behemoth die Wüste. Am Ende werden beide Opfer von Gottes Gnade errettet.

     
Leviatan     לִויָתָן
(die sich windende Urzeit-Schlange) und "Freundin" von Behemot.
Wird auch oft als Vorläufer des Krokodils oder eines Drachens, sogar eines Wal's gedeutet.

• Im TALMUD (Rabbinische Lehre) hingegen, kommt es nach der Schlacht von HARMAGEDON am Ende der Zeiten zu einem Kampf Behemots mit seinem Gegenstück Leviathan, der seinen Widersacher mit seinen Hörnern aufzuspießen sucht, während Leviathan nach dem Landungeheuer mit seinen Flossen schlägt. Schließlich wird der Herr beide mit seinem mächtigen Schwert erschlagen und das Fleisch der beiden Ungeheuer gemeinsam mit dem des Vogels ZIZ den Rechtschaffenen zur Speise geben.
 
• Im späteren Dämonologischen Schrifttum
wurde Behemot - בהמות mit dem Teufel in Verbindung gebracht. Er galt als dummer und gefräßiger Dämon und soll daher als “Mundschenk und Kellermeister der Hölle“ arbeiten.




also dann Schalom und ...
viel Spaß bei der Diskussion
ABA




- und apropo …
was den Weltuntergang via Asteroid QV89 betrifft,
und der Behemot es nicht verhindert,   8)
auch hier eine kurze INFO !

   VIDEO 3 min.

Offline JORAM

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Asteroid vs Bahamut – بهيموث
« Antwort #3 am: Sa., 07. September 2019, 10:01 »
Asteroid vs Bahamut – بهيموث

dann hoffen wir einmal das beste für den september.


          MSN-VIDEO  (1 min. [nach der Werbung])   

Offline Abu Radjab

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Re: Bahamut – بهيموث
« Antwort #4 am: So., 15. September 2019, 21:08 »
Shalom Joram    مَعَ آلسَّلامَة  يورام   

Diesmal vorbeigeschossen!    خلال هذا الوقت





Auch ohne Hilfe von Bahamut – بهيموث

ما السلام
ابو رجب




Offline JORAM

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Bahamut – بهيموث
« Antwort #5 am: Di., 17. September 2019, 13:21 »
Bahamut – بهيموث  und der Untergang unserer Welt !!!

MarHaBa lieber Abu Radjab.
es ist interessant im arabischen Urzeitbild-Thema herumzuschweifen.
Und ich habe noch ein bisschen mehr, doch zuerst noch …
… viele grüße von ABA nach Djabal Sejtun.

also:

Horrorszenario
Forscher wissen jetzt, wie der Tag aussah,
an dem ein Asteroid die Dinosaurier auslöschte
!


       

Zitat
Ein gigantischer Asteroid schlug vor 66 Millionen Jahren dort ein, wo heute Mexiko ist. Der Einschlag führte zum Aussterben der Dinosaurier und löschte rund 75 Prozent des Lebens auf der Erde aus. Forscher untersuchten Steine aus den Tiefen des Asteroidenkraters und konnten so rekonstruieren, was am Tag des Einschlags passierte. Obwohl viele Dinosaurier beim Einschlag starben, legen Studien nahe, dass die Tiergruppe vor allem durch die Temperaturveränderungen in Folge des Einschlags ausgestorben ist.

Es gibt viele Theorien darüber, was genau während und nach dem Einschlag auf unserem Planeten vor sich gegangen sein muss. Was hat seine prähistorischen Bewohner für immer ausgelöscht? Eine Erklärung: Eine Wolke aus Schutt und Ruß könnte die Sonne verdunkelt und den Planeten abgekühlt haben. Eine andere Erklärung für das Aussterben: Schädliche Gase von Vulkanausbrüchen auf der ganzen Welt. Es könnte aber auch eine große Epidemie gegeben haben.

Die Forscher haben außerdem herausgefunden, dass der Einschlag des Asteroiden, der einen Durchmesser von zehn Kilometern besaß, Waldbrände über hunderte Kilometer um den Krater verursachte, ein kilometerhoher Tsunami entstand und Millarden Tonnen Schwefel in die Atmosphäre freigesetzt wurden. Der gasförmige Dunst blockierte dann die Sonne und kühlte die Erde ab — das Zeitalter der Dinosaurier ging zu Ende. Die Dinosaurier seien zuerst gegrillt und dann gefroren worden.

Die Autoren schätzen, dass die Kraft des Asteroiden in etwa jener von zehn Milliarden Atombomben entsprach, wie sie im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurden.
Der Weltraumfelsen habe das Umland quasi zum Verdampfen gebracht und das Wasser sei mit der Geschwindigkeit eines Düsenjets vom Einschlagsort weggerissen worden, sagt Gulick. Das Wasser bildete einen Tsunami, der hunderte Meter hoch war und sich von Yucatan bis ins heutige Illinois, USA, bewegt hätte.

© Shutterstock
Ob nun nach den arabischen Legenden der  Bahamut  -  بهيموث  uns schützen wird oder nicht, bleibt offen. Wahrheit ist allerdings, damals bei den DINOs tat er es nicht !!![/size]

LG, Schalom und MaAlSalam
Joram
(min alemanja)

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Re: Bahamut – بهيموث
« Antwort #6 am: Sa., 28. September 2019, 03:15 »
Ein gigantischer Asteroid schlug vor 66 Millionen Jahren dort ein, wo heute Mexiko ist. Der Einschlag führte zum Aussterben der Dinosaurier und löschte rund 75 Prozent des Lebens auf der Erde aus. Forscher untersuchten Steine aus den Tiefen des Asteroidenkraters und konnten so rekonstruieren, was am Tag des Einschlags passierte. Obwohl viele Dinosaurier beim Einschlag starben, legen Studien nahe, dass die Tiergruppe vor allem durch die Temperaturveränderungen in Folge des Einschlags ausgestorben ist.

Es gibt viele Theorien darüber, was genau während und nach dem Einschlag auf unserem Planeten vor sich gegangen sein muss. Was hat seine prähistorischen Bewohner für immer ausgelöscht? Eine Erklärung: Eine Wolke aus Schutt und Ruß könnte die Sonne verdunkelt und den Planeten abgekühlt haben. Eine andere Erklärung für das Aussterben: Schädliche Gase von Vulkanausbrüchen auf der ganzen Welt. Es könnte aber auch eine große Epidemie gegeben haben.

Die Forscher haben außerdem herausgefunden, dass der Einschlag des Asteroiden, der einen Durchmesser von zehn Kilometern besaß, Waldbrände über hunderte Kilometer um den Krater verursachte, ein kilometerhoher Tsunami entstand und Millarden Tonnen Schwefel in die Atmosphäre freigesetzt wurden. Der gasförmige Dunst blockierte dann die Sonne und kühlte die Erde ab — das Zeitalter der Dinosaurier ging zu Ende. Die Dinosaurier seien zuerst gegrillt und dann gefroren worden.

Die Autoren schätzen, dass die Kraft des Asteroiden in etwa jener von zehn Milliarden Atombomben entsprach, wie sie im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurden.
Der Weltraumfelsen habe das Umland quasi zum Verdampfen gebracht und das Wasser sei mit der Geschwindigkeit eines Düsenjets vom Einschlagsort weggerissen worden, sagt Gulick. Das Wasser bildete einen Tsunami, der hunderte Meter hoch war und sich von Yucatan bis ins heutige Illinois, USA, bewegt hätte.

© Shutterstock
Schalom und MarHaBa liebe Leute,

was mir bei all der Fachsimpelei auffiel ist, daß Fehler gerne mitgeschleppt werden, in diesem Fall aus der Geologie.
Darum lieber Joram, sieh Dir dank unserer modernen Satelliten-Technik mal die betreffende Stelle unseres Planeten an, wo der Meteorit einschlug, da war nämlich kein Wasser, da war Land!

Yucatan ist der traurige Rest der übrig geblieben ist, was wird gerne übersehen.
Bitte auf Satellit umschalten, da sieht man es am besten das es eigentlich drei Teilstücke waren die ganz Mittelamerika rambonierten.
Wer den richtigen Weg nicht sucht, ihn auch nicht findet.
freily©

 

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