Autor Thema: Schabat-Lesung 1 ab # 9 GENESIS פרשה ו הפטרה  (Gelesen 1246 mal)

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Offline JORAM

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Schabat-Lesung 1 ab # 9 GENESIS פרשה ו הפטרה
« am: So., 22. Dezember 2019, 10:10 »
Schabatlesung # 9

In Anlehnung an unsere vorherigen SCHABAT-LESUNGEN hier einige Gesichtspunkte aus
der aktuellen vom 23. Kislew 5780  (21.Dezember 2019)


Parschah פרשה und Haftarah הפטרה
PARSCHAT HAFTARAH # 09 =  Wajeschew    וַיֵּשֶׁב     Gen 37:1-40:23   Amos 2:6-3:8

Die heutige PARSCHAH  Wajeschew  וַיֵּשֶׁב betiteln wir einfach mit:
>Die Josefs-Geschichte<


Hier mit kurzen Stichworten zur Erinnerung der Inhalt, der bestimmt jedem bekannt ist:
Zitat

Josefs Arroganz – Traum seiner Überheblichkeit – Rache seiner  Brüder durch geplante Ermordung Josefs - Rettung durch Ruben (Zysterne) - “Verkauf“ nach Ägypten (Initiative von Jehuda) – Vortäuschung von Josefs Tod !
Jehudas weiterer Lebensweg – Jehudas “missratene“ Söhne ER (der Bösewicht) und ONAN (Verweigerer der “Samenspende“) sowie deren Tod durch JHWH - “Huren“Zeugung der Zwillinge PEREZ und SERACH von Jehuda mit TAMAR seiner Schwiegertochter !
Josefs gesegnetes Leben bei POTIPHAR einem hohen Regierungs-Beamten im Hause:
> < PER-A-A  (Pharao)
– Der Verführungsversuch von Potiphas Frau und Josefs Widerstand – Die Verleumdung und mit Josefs Verhaftung und Gefängnis-Aufenthalt !
Josefs Traumdeutungen für den Mundschenk und Bäcker des ägyptischen Herrschers – Die Erfüllung der Deutung !

... dazu die HAFTARAH aus Amos 2:6-3:8
Zitat
AMOS war ein sozialkritischer Prophet aus dem Südreich Juda, der im 8. Jahrhundert v.n.Ztr. im Nordreich Israel wirkte. Er ist der erste Prophet, dessen Berufung schriftlich überliefert ist.
AMOS richtete sich bei seiner Verkündigung von vornherein an ganz Israel, gegen seinen Kult und seine sozialen Verhältnisse. Denn “Israel“ stand auch nach der Reichsteilung weiterhin für die Gesamtheit des erwählten Volkes aller Israeliten.
Das HAFTARAH-Thema von  Wajeschew beinhaltet ...
JHWHs Ermahnung an ISRAEL bezüglich ihrer Sünden und die Sünden ihrer Vorfahren als Bundesvolk. Trotzdem hält der Ewige zu seinem Bund und seinem Volk!

Nun - was hat diese Schabat-Lesung uns zu sagen
? ? ?



Schalom und 'a gid Woch' ,   JORAM

PS:
חנוכה CHANUKKAH steh vor der Tür !!!

Offline Shomer

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Re: Schabat-Lesung פרשה ו הפטרה
« Antwort #1 am: Mo., 23. Dezember 2019, 22:08 »
Schalom Joram

Dass du dich hier der Paraschah/Haftara widmest, finde ich großartig. In der Paraschat Wajeschew fiel mir etwas Umwerfendes auf, das aber nicht jedem auffällt:

1. Mose 37:35 Luther  Und alle seine Söhne und Töchter traten auf, daß sie ihn trösteten; aber er wollte sich nicht trösten lassen und sprach: Ich werde mit Leid hinunterfahren in die Grube zu meinem Sohn. Und sein Vater beweinte ihn.

Hier hatte der katholische Doktor der Theologie beim Übersetzen ein Problem. Wo später nämlich die Rotte Korah in eben diesen Scheol fuhr, da musste er Scheol mit "Hölle" übersetzen, weil diese Rotte ja böse war. Hier jedoch wollte der gerechte Vater Jakob sicherlich nicht zu Josef in die Hölle, also musste er, katholisch theologisch korrekt, eine "Grube" erfinden, von der nirgends die Rede sein kann. So frage ich also Herrn Luther (Deutsch kann er ja), welche Grube Jakob damals meinte. Noch peinlich, würde ich meinen, denn Jakob war davon überzeugt, dass sein Sohn von einem wilden Tier gefressen worden war und da konnte er nichts von einer Grube gesagt haben, weil es die gar nicht gab.

1. Mose 37:35 Elbf.  Und alle seine Söhne und alle seine Töchter machten sich auf, um ihn zu trösten; aber er verweigerte es, sich trösten zu lassen, und sprach: Denn leidtragend werde ich zu meinem Sohne hinabfahren in den Scheol! Und sein Vater beweinte ihn.

Andere Übersetzungen geben "Scheol" absolut wertneutral und korrekt mit "Totenreich" wieder. Allerdings gibt es auch über den Scheol die verschiedenartigsten Lehren im Judentum. Ein Jude sagte mir einmal: "Die Hölle gibt es gar nicht - Scheol ist das Nichts: wie vor der Geburt so nach dem Tod." Da hätte der alte Vater Jakob doch von seinem Nachfahren "lernen" können, dass er zu seinem Sohn Josef wollte, der nichts im Nichts ist.

Schalom vom Shomer

Einer Lüge, die man hundertmal gehört hat, glaubt man viel eher als der Wahrheit, die man das erste Mal hört.

Offline JORAM

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Schabat-Lesung #10 פרשה ו הפטרה
« Antwort #2 am: Sa., 28. Dezember 2019, 16:16 »
    Schabatlesung  #10

    In Anlehnung an unsere vorherigen SCHABAT-LESUNGEN hier einige Gesichtspunkte aus
    der aktuellen vom 30. Kislew 5780  (28.Dezember 2019)


    Parschah פרשה und Haftarah הפטרה
    PARSCHAT HAFTARAH # 10 =  Mikez     מִקֵּץ
    (Gen 41:1-44:17 1. Melachim 3:15-4:1)

    Die heutige PARSCHAH   betiteln wir einfach mit:
    >Josef, 1. Mann im Staate - die Hungersnot - Familienzusammenführung<
           

    Hier mit kurzen Stichworten zur Erinnerung der Inhalt, der bestimmt jedem bekannt ist:
    Zitat
    • Die Träume des Herrschers von Ägypten aus dem Herrscherhaus PER-A-A (Pharao)
    • 7 fette Kühe/Ähren - 7 magere Kühe/Ähren »« 7 fette Jahre / 7 magere Jahre
    • Josef der Traumdeuter wird über Ägypten eingesetzt
    • Josef(30), neue Familie und Kinder
    • Erfüllung der Träume – Hungersnot – Rettung durch Vorsorge
    • Die 10 Brüder Josefs reisen von Kanaan nach Ägypten um Nahrung zu kaufen.
    • Josef erkennt sie und täuscht über seine wahre Existenz
    • Jakobs Familie in Kanaan erhält Nahrung.
    • bleibt als Unterpfand zurück
    • Die Brüder bringen auch den Jüngsten BENJAMIN zu Josef und ...
    • Josefs prophetischer Traum erfüllt sich (alle verneigen sich vor ihm)
           
    • Wiederum erhalten die Brüder Josefs Nahrung aus dem Vorrat Ägyptens
    • Und noch einmal trickst Josef seine Brüder aus
    • Ihnen wurde der silberne Becher Josefs in Benjamins Rucksack gelegt

    Das HAFTARAH-Thema aus 1. Melachim 3:15-4:1 beinhaltet ...
    Zitat
    ■   Der Traum von König Schlomo und seiner Bitte um Weisheit anstatt Reichtum und Ehre.
    ■   Sowie die überaus bekannte Weisheits-Entscheidung:
         »Die “Zerteilung“ des Kindes der beiden streitbaren Mütter«





    Schalom und 'a gid Woch' ,  JORAM


    PS:
    • Vielen Dank Shomer für die Teilnahme
    • Nächste Woche ist Asarja dran.


    Offline Shomer

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    Re: Schabat-Lesung פרשה ו הפטרה
    « Antwort #3 am: So., 29. Dezember 2019, 21:53 »
    Schalom LeKulam

    1Mose 44:15-16 Elbf.  Und Joseph sprach zu ihnen: Was ist das für eine Tat, die ihr getan habt! Wußtet ihr nicht, daß solch ein Mann wie ich wahrsagen kann?  16  Und Juda sprach: Was sollen wir meinem Herrn sagen? Was sollen wir reden und wie uns rechtfertigen? Gott hat die Missetat deiner Knechte gefunden; siehe, wir sind die Knechte meines Herrn, sowohl wir als auch der, in dessen Hand der Kelch gefunden worden ist.

    Hier ergreift Juda die Initiative, ihren Benjamin gegen die Willkür des sich feindlich gebenden Gebieters zu verteidigen. Hier erkennen jüdische Gelehrte eine erste Spaltung zwischen dem Haus Juda und dem Haus Josef/Efraim, die später, unter Rehabeam und Jerobeam zur endgültigen Teilung des Volkes führte. Heute ist das Haus Efraim als "die verlorenen 10 Stämme" bekannt - wobei: verloren sind sie nur für bestimmte Zeitgenossen; JHWH jedoch weiß genau, wo er sie suchen muss.

    Hierin erkenne ich auch den Grund, warum Jeshua BarJosef so oft über "verloren und gefunden" gelehrt hat. Insbesondere die Lehre über den "verlorenen Sohn" und dessen großen Bruder weist so viele Parallelen zur Parascha und der Begebenheit mit Josef (10 Stämme) und Juda (2 Stämme+Levi) auf, dass es einem ehrlichen Betrachter unmöglich ist, dort christliche Auslegungen hinein zu legen (Stichwort: "Gleichnis" vom verlorenen Sohn).

    Gruß vom Shomer
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    Re: Schabat-Lesung פרשה ו הפטרה
    « Antwort #4 am: Mo., 30. Dezember 2019, 08:32 »
    Friede sei mit Dir,
    Zitat von: Shomer
    Hier ergreift Juda die Initiative, ihren Benjamin gegen die Willkür des sich feindlich gebenden Gebieters zu verteidigen. Hier erkennen jüdische Gelehrte eine erste Spaltung zwischen dem Haus Juda und dem Haus Josef/Efraim, die später, unter Rehabeam und Jerobeam zur endgültigen Teilung des Volkes führte. Heute ist das Haus Efraim als "die verlorenen 10 Stämme" bekannt - wobei: verloren sind sie nur für bestimmte Zeitgenossen; JHWH jedoch weiß genau, wo er sie suchen muss.
    Stimmt genau, denn was für den Menschen verloren ist, ist bei dem EWIGEN nur zur Seite gelegt.
    In Bezug auf Efraim und Juda kann hier nicht die beginnende Spaltung angesetzt werden, denn der Grund der Spaltung bzw. Abtrennung war ein ganz anderer. Nämlich:
    Hos. 5,3 Ich kenne Ephraim wohl, und Israel ist vor mir nicht verborgen; [ich weiß], dass du, Ephraim, jetzt Hurerei getrieben hast, dass Israel sich verunreinigt hat.

    Schalom
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    Offline Shomer

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    Re: Schabat-Lesung פרשה ו הפטרה
    « Antwort #5 am: Mo., 30. Dezember 2019, 11:18 »
    Schalom freily

    ich bitte dich freundlich, die historische Abfolge zu berücksichtigen. Was war zuerst? Hosea war, wie mir bekannt, ein nachexilischer Prophet, wirkte also zu einer Zeit, als der geistliche Ehebruch (Götzendienst) von Efraim und Juda bereits Vergangenheit, und Juda aus dem Exil zurück gekehrt war.

    Vom letzten Götzendienst der Hebräer liest man, als Rachel den Hausgötzen ihres Vaters gestohlen hatte. Es ist davon auszugehen, dass Rachel nur darum starb, weil Jakob sie verflucht hatte, weil er nicht annahm, dass Rachel ihn gestohlen haben konnte. Danach liest man erst wieder in der Wüste vom goldenen Kalb. Und genau dazwischen spielte sich die Begebenheit mit Josef und seinen Brüdern ab. Obwohl der heidnische Priester Potiphera von On der Schwiegervater Josefs war, obwohl Josef in Ägypten assimiliert war, darf nicht davon ausgegangen werden, dass er sich dem Götzendienst zugewandt hätte; selbst als die Brüder zurück kamen, war der ELOHIM seiner Väter der ELOHIM seines Vertrauens: "Ihr habt es böse gemeint, aber ELOHIM hat es gut gemeint." ("Gott" gab es seinerzeit noch nicht; der wurde erst später vom Nordreich im Exil erfunden, als sie ihren Stammvater Gad zu "God" machten. Später wurde noch ein heidnischer Theos synkretistisch in dieses heidnische Gottesbewusstsein von Gad eingemischt.)

    Als Juda und Josef den beschriebenen Disput führten, wurde gemäß jüdischer Info die Grundlage für die Teilung des Volkes (Nordreich/Südreich) gelegt. Der König David regierte in den ersten 7 1/2 Jahren nur über das Haus Juda; Efraim kam erst danach hinzu.

    2Samuel 2:11 Luther  Die Zeit aber, da David König war zu Hebron über das Haus Juda, war sieben Jahre und sechs Monate.

    Um diese innere Spaltung der beiden Häuser geht es hier. Götzendienst haben sie beide getrieben, weshalb die Deportationen Efraims 721 v. d. Z. nach Assyrien und Judas 597 v. d. Z. nach Babylon erforderlich wurden. Hosea beschreibt in dieser einen Aussage jedoch nur die Hurerei, den Abfall des Hauses Israel/Efraim, als ob Juda diesbezüglich keinen Dreck am Stecken gehabt hätte. Dies aber trifft nicht zu, wenn wir die Geschichte betrachten. Vorstellbar ist, dass Judas Gericht bei Hosea Vergangenheit war, während Efraims Götzendienst mit Menschenopfern noch von den Kelten bekannt ist.

    Gruß vom Shomer

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    Re: Schabat-Lesung פרשה ו הפטרה
    « Antwort #6 am: Di., 31. Dezember 2019, 23:19 »
    Schalom freily
    ich bitte dich freundlich, die historische Abfolge zu berücksichtigen. Was war zuerst? Hosea war, wie mir bekannt, ein nachexilischer Prophet, wirkte also zu einer Zeit, als der geistliche Ehebruch (Götzendienst) von Efraim und Juda bereits Vergangenheit, und Juda aus dem Exil zurück gekehrt war.
    Da hast Du etwas mißverstanden.
    Es ging mir um die Meinung, das hier die erste Abspaltung begann, was eben nur eine Annahme ist, weil die Abspaltung eben ein ganz anderer Grund war.
    Zitat
    Hier erkennen jüdische Gelehrte eine erste Spaltung zwischen dem Haus Juda und dem Haus Josef/Efraim, .....
    Zudem empfinde ich deinen Schreibstil etwas belehrend, denn ich kenne sehr wohl die historische Abfolge.!

    Schalom
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    Offline Asarja

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    Schabat-Lesung #11 פרשה ו הפטרה
    « Antwort #7 am: Fr., 03. Januar 2020, 22:22 »
    Schabatlesung  #11

    In Anlehnung an unsere vorherigen SCHABAT-LESUNGEN hier einige Gesichtspunkte aus
    der aktuellen vom 7. Tewet 5780  (4. Januar 2020)


    Parschah פרשה und Haftarah הפטרה
    PARSCHAT HAFTARAH # 11 =  Wajigasch    וַיִּגַּשׁ
    (Gen 44:18-47:27 Jechezkiel 37:15-28)

    Die heutige PARSCHAH   betiteln wir einfach mit:

    >JOSEF - und das Überleben Israels<
           


    Hier mit kurzen Stichworten zur Erinnerung der Inhalt:
    Zitat von: CHABAD Lubawitsch
    Juda geht zu Josef. Er bittet um Benjamin's Freilassung und bietet sich selbst anstatt dessen als Sklave des ägyptischen Herrschers an. Als Josef sieht, wie die Brüder zusammen halten, sagt er ihnen: "Ich bin Josef! Ist mein Vater noch am Leben?"
    Die Brüder werden von Scham und Reue überwältigt, aber Josef tröstet sie. "Ihr habt mich nicht hierher geschickt", sagt er ihnen, "sondern G-tt. Es war alles vorbestimmt, um unsere Region vor der Hungersnot zu retten".
    Die Brüder eilen mit den Neuigkeiten nach Kanaan zurück. Jakob kommt mit seinen Söhnen und deren Familien, insgesamt 70 Personen, nach Ägypten. Er sieht seinen geliebten Sohn Josef nach 22 Jahren wieder. Auf seinem Weg nach Ägypten bekommt er ein himmlisches Versprechen: "Fürchte dich nicht davor, nach Ägypten hinunterzugehen. Ich werde dich dort zu einem großen Volk machen. Ich werde mit dir nach Ägypten hinunter gehen, und Ich werde dich auch auf jeden Fall wieder hinauf bringen."
    Als er Essen und Getreide während der Hungersnot verkauft, sammelt Josef den Reichtum Ägyptens an. Der Herrscher Ägyptens gibt Jakobs Familie das fruchtbare Land Goschen, wo sie sich niederlassen. Die Kinder Israels gedeihen in ihrem ägyptischen Exil.


    © Copyright, alle Rechte dieses Textes vorbehalten de.chabad.org




    Das HAFTARAH-Thema aus Jechezkiel 37:15-28 beinhaltet ...
    Zitat
    Unsere Zukunft  -  ISRAEL

    Dieses HAFTARAH-Thema hat ja schon eine klare Ausarbeitung in unseren Foren.
    Am letzten Datums/Zeit="Welt-Jahrhundert-Tag" (für dieses Jahrhundert), das war der:

    20.12. 2012 – 20:12 h
     
    postete ABA diesen bekannten Beitrag bezüglich Hesekiel 37
     HIER nachzulesen !!!





    Schalom und 'a gid Woch' ,  Asarja
    ברוך אתה ה' אלהינו מלך העולם

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    Schabat-Lesung #12 GENESIS פרשה ו הפטרה
    « Antwort #8 am: Sa., 11. Januar 2020, 15:00 »
    Schabatlesung  #12

    In Anlehnung an unsere vorherigen SCHABAT-LESUNGEN hier einige Gesichtspunkte aus
    der aktuellen vom 14. Tewet 5780  (11. Januar 2020)


    Parschah פרשה und Haftarah הפטרה
    PARSCHAT HAFTARAH # 12 =  Wajehi     ויהי
    (Gen 47:28-50:26     1. Melachim 2:1-12)

    Die heutige PARSCHAH   betiteln wir einfach mit:

    >JAKOBs Tod - der Segen über die Kinder ISRAEL<
           


    Hier mit kurzen Stichworten zur Erinnerung der Inhalt:

    » Tod und SEGEN Jakobs (ISRAELs) «
    Zitat

    ■ Das Ende von Vater Jakobs Leben nähert sich.
    ■ Jakob segnet seine Kinder mit einem “besonderen“ Segen.
    ■ Jakob setzt die Söhne Josefs gleich eigenen eigenen.
    ■ Gott mache dich wie Ephraim und Manasse.
    ■ Jakob setzt Ephraim dem älteren Manasse absichtlich voran.
    ■ JEHUDA erhält einen “Ewigkeits-Segen“
    = Dich, Jehuda, werden deine Brüder preisen!
    = Das ZEPTER und der Herrscherstab wird nie von Jehuda weichen …
    … bis der “HELD Israels“ [Schiloh *)] kommt,
    … diesem werden alle Völker gehorsam sein!
    ■ JAKOB stirbt und wird in Kaanan (Machpela/Hebron) beigesetzt.
    ■ Josef vergibt seinen Brüdern die alte Schuld



    HAFTARAH  1. Melachim 2:1-12
    ■ König Davids letzte Worte an seine Sohn Schlomo.
    ■ Davids Rat für das » königliches Handeln in WEISHEIT «

    Zitat

    »Wenn deine Söhne auf ihre Wege achten, dass sie in Wahrheit und Weisheit vor mir wandeln, mit ihrem ganzen Herzen und mit ihrer ganzen Seele, so soll es niemals an einem Mann auf Israels Thron fehlen!«

    Zusatzinfo:  *)
    Schiloh (der HELD* [Israels])
    Über den Begriff Schiloh,
    Schreibweise 1 = שִׁילוֹ
    Schreibweise 2 = שׁילה
    gibt es im Hebräischen verschiedene Auffassungen.
    Im Grunde bedeutet es eine Art von HELD.

    Die “Messias-Spekulationen“ der verschiedenen Religions-Richtungen, sei es im Judentum oder im Christentum, möchte ich mir hier ersparen; denn sie sind alle “richtig“ und genauso “falsch“.  8)



    Schalom und 'a gid Woch' ,
    JOJO

    Offline יואלה

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    Schabat-Lesung פרשה ו הפטרה
    « Antwort #9 am: So., 19. Januar 2020, 01:00 »
    An dieser Stelle beenden wir den Thread des Teiles 2.

    Hier nochmal die Zusammenfassung von -Beraschit-  GENESIS  (1.Mose)
    Zitat
    Bereschit Kap. 1-11   7¾ min.


    Bereschit Kap. 12-50   8 min.

    Wir gehen im nächsten Beitrag/Thread gleich über in      TEIL 3
    Das Thema ist hier SCHEMOT (Exodus), also ab dem 2. Buch Mose !
    JORAM beginnt die Fortsetzung der Schabat-Lesungen mit Beitrag #13
    und wir enden dann bei Parschah PEKUDEJ am 25. Adar 5780 (21.3.2020).

    ברוך השם

     

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