Autor Thema: Der erstgeborene Sohn - JHVH vs. Kirche  (Gelesen 424 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline freily

  • Gründer
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1.399
  • Fahrt zum Hermon
    • Schriftendiskussionen
Der erstgeborene Sohn - JHVH vs. Kirche
« am: So., 01. März 2020, 23:15 »
Schalom an alle,

der heutige Beitrag wird den meisten kirchentreuen Dienern der Falschdarstellungen sauer auf stoßen, denn ich zeige per "hl. Schrift" auf, daß sich die kirchlichen Exegeten als viel klüger erachten, als den lieben GOtt.

Und da ich eben nicht klüger als der EWIG bin, lasse ich IHN sprechen per Niederschriften!

1Mo 32,29 Da sprach er: Nicht mehr Jakob soll dein Name heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast {mich} überwältigt {überzeugt}.

Also lesen wir, wie der ewige JaHWeH einen Sohn Isaaks umtaufte in IsRaEL !!!

Den Schulterzuckern sei hier gesagt, daß dieser Vers der Angelpunkt zum besseren Verständnis der jüdischen Lehre ist, denn nur wer weiß, wo was wie geschrieben steht, kann den Plan
des EWIGEN verstehen und braucht nicht zu Glauben ohne Wissen, denn das Wissen hat den Glauben nicht nötig.

Denn es steht geschrieben schon lange vor dem "Kunstdenken" der chr. Exegeten:

2. Mo. 4,22 Und du sollst zum Pharao sagen: "So spricht der HERR: Mein erstgeborener Sohn ist Israel

Wir haben hier also den von GOtt einzig "gezeugten" erstgeborenen Sohn schwarz auf weiß dokumentiert schon eine sehr lange Zeit vor dem eingesetzten "Sohn" der christlichen Gilden.
Und sein Name ist Jakob, den GOtt selbst in Israel umtaufte. Und den ER selbst zu seinem SOHN "zeugte" per Willenserklärung!

Und damit ist die Lehre vom prähistorischen JeSus widerlegt, oder Herr Pfarrer?

Und was pfeifen die Dom-Spatzen?

Denk mal darüber nach, daß nur Gebete an GOtt den Vater wahre Erkenntnis bringt und Wissen, wenn man IHN bittet.

Wer den richtigen Weg nicht sucht, ihn auch nicht findet.
freily©

Offline ABA זאב ברנובסקי

  • Global Moderator
  • Sr. Member
  • *****
  • Beiträge: 478
  • שלום לכולם
    • Unser Kibbutz
Re: Der erstgeborene Sohn - JHVH vs. Kirche
« Antwort #1 am: Mo., 02. März 2020, 22:22 »
Zitat von: Freily
... also lesen wir, wie der ewige JaHWeH einen Sohn Isaaks umtaufte in IsRaEL !!!
… deshalb lieber Freily, möchte ich zu einem Punkt etwas hinzufügend ergänzen, damit der lehr-kirchengläubige Katholik auch etwas zu knabbern hat! Es geht also letztlich um die von Dir angeführte Ansicht der Katholiken (ebenfalls meinen dies auch einige "Lutheraner") und dogmatisieren:
Zitat
» Und sein Name ist Jakob, den GOtt selbst in ISRAEL umtaufte «
Zuerst nehme ich den Wind aus den Segeln, denn ...
... bei uns im religiösen Judentum (egal welche Richtung) gibt es keine TAUFE !!! (in diesem christlichen Sinne) Geschweige denn ein »umtaufen« in einen anderen Namen. Das ins Wasser untertauchen nennt man מִקְוָאות Mikwaot und dies erfolgt in einer מִקְוֶה Mikweh (Tauchbad). Früher bezeichnete man dies als: >Judenbad:-\
Das Wort kommt von:  קוה  KaWaH und bedeutet= "zusammenfließen".
Dies untertauchen (טְבִילָה Twilah) ist ein reiner religiöser Reinigungsprozess.


Nebenbemerkung:
Deshalb wird Johannes der Täufer im Hebräischen als:
יוחנן המטביל  -  Jochanan HaMatbil = (Jochanan der Untertaucher) bezeichnet
.
Das Untertauchen in einer MIKWEH ist vor allem ein wichtiges Reinigungsgebot für Frauen nach der Menstruation sowie nach der Entbindung. Außerdem gibt es noch weitere Anlässe für dieses "Gebot". Ebenfalls ist dieses Reinigungsbad ein wichtiger Bestandteil für Mann und Frau bei einer Konvertierung zum Judentum. Möglicherweise wird dies von den Christen verwechselt, da auch hier eine jüdische Namensgebung üblich ist. Zusätzlich gehört zu der Konvertierung noch die ברית מילה Brit Milah »BESCHNEIDUNG« beim Mann.
Und da wir nun schon mal bei der Beschneidung sind, sollt ihr wissen, dass hierbei dem jüdischen Knaben auch sein jüdischer Name gegeben wird! (in der Regel am 8. Lebenstage des Säuglings durch eine(n) ausgebildete(n) מוהל Mohel)

Also wir bemerken jetzt, dass Außenstehende des Judentums und der damit verbundenen Riten, hier ohne Überlegung "Äpfel mit Birnen" vergleichen. Schade drum!  :-\


        MIKWEH bei Qumran:             Brith Milah:                                Johannes der "Täufer":
                 
   Nahe des Wirkungskreises von          (Reformjudentum)            mit seiner "Wasser-Beträufelung" 
   Jochanan dem Untertaucher

LG und Schalom von ABA
        (Zeev Baranowski)


Offline freily

  • Gründer
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1.399
  • Fahrt zum Hermon
    • Schriftendiskussionen
Re: Der erstgeborene Sohn - JHVH vs. Kirche
« Antwort #2 am: Di., 03. März 2020, 22:53 »
Schalom ABA,

sorry ABA das ich meine katholische Großprügelei nicht ganz verbergen kann. :P Aber Du siehst, manche Fehler haften dafür umso besser und das Ziel, aus mir einen guten Katholiken zu machen wurde bei meiner "Erziehung" auch nicht erreicht, oder?  ;D
Eigentlich war für mich wichtig, daß der erstgeborene Sohn keinerlei Spielraum läßt für einen prähistorischen Messias Namens "JeSus"!
Aber Du hast recht, wenn Du sagst, das es keine Taufe war.
Wer den richtigen Weg nicht sucht, ihn auch nicht findet.
freily©

Offline Shomer

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 74
Re: Der erstgeborene Sohn - JHVH vs. Kirche
« Antwort #3 am: Mi., 04. März 2020, 12:01 »
Schalom ihr beiden

Was mir hier in den Sinn kommt, ist für euch beide natürlich nichts neues, aber wir haben ja noch mehr Mitleser.


Zitat
Nebenbemerkung:
Deshalb wird Johannes der Täufer im Hebräischen als:
יוחנן המטביל  -  Jochanan HaMatbil = (Jochanan der Untertaucher) bezeichnet.

Mir fiel bereits früher auf, dass der angebliche Sankt Johannes Baptist gar kein Christ war. Er war der Sohn des aaronitischen Priesters SecharJahu, von dem bekannt ist, dass er in der Ordnung des AbiJahu seine Opfertermine im Tempel wahrnahm. Dies ist ein unmissverständlicher Hinweis darauf, dass sein Sohn Jochanan ebenfalls Priester in eben dieser Ordnung war. Sowohl Vater als auch Sohn waren, wie erwähnt, aaronitische Priester, die mit dem später erfundenen Christentum nicht nur nichts zu tun hatten, da es schlimmstes Heidentum par excellence ist, sondern sogar noch weniger als nichts.

Hat Johannes der Täufer eigentlich auch Jesus im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft? Und wenn ja, warum lesen wir nichts davon? Die Kirche hat sich über 300 Jahre lang Zeit gelassen, um diese Formulierung zu erfinden und durch Eusebius, seines Zeichens Bischof von Rom, im sog. Taufbefehl nachtragen zu lassen. Im Judentum von Jeschua und Jochanan ist die Trinitätslehre als abgrundtiefe Irrlehre bekannt, wenn überhaupt. Und wer die jüdische טְבִילָה Twilah in eine heidnische Taufe umtauft, der ist nun einmal nicht jüdisch gestrickt.

Dabei sollte man nicht meinen, dass die Katholiken/Protestanten die falsche Taufe lehren und praktizieren und die Freikirchler die wahre (Erwachsenen-)Taufe. Diese Vorstellung hat mit dem jüdischen Hintergrund der טְבִילָה Twilah nichts zu tun.

Gruß vom Shomer
Einer Lüge, die man hundertmal gehört hat, glaubt man viel eher als der Wahrheit, die man das erste Mal hört.

 

Powered by EzPortal