Autor Thema: Jesus - Jude und Rabbiner  (Gelesen 39411 mal)

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Offline Aisha

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Antw:Jesus - Jude und Rabbiner
« Antwort #45 am: Do., 06. August 2009, 11:08 »
Schalom Freily,

das mit den Tonkrügen als unsachgemäße Lagerung stand bei Wikipedia. Ein bisschen gewundert hat es mich, da die Schriften von Nag Hammadi meines Wissens in Tonkrügen gefunden wurden.
Wenn es in der Bibel steht, kann es nicht falsch sein.

Zitat
Zitat

    c) die 2 Ölbäume können aber genausogut 2 leibliche Personen (beauftragte/gesalbte) von GOtt berufen sein,
        die vor dem königlichen/politischen MESSIAS erscheinen. (Beispiel in Mosche und Eliahu).
        Damit werfe ich allerdings auch einen spekulativen Blick auf Offb. 11,3 ff.

Da muß ich mich wegen meiner ungenauen Angabe entschuldigen, denn ich meinte die beiden Röhren, durch die das "geistige Öl" fließen wird.
Über die beiden Gesalbten wage ich keine Angabe, da die Schrift selbst von David spricht und der EWIGE an anderer Stelle von einem Hohenpriester spricht, den ER seinem Maschiach beistellen wird.


Aber wie gesagt, daß wäre ein anderes Thema. Willst Du es eröffnen?

die Frage ist zwar an Aba gerichtet.....Ich bin dafür, dass wir ein Thema darüber eröffnen. Das Thema betrifft Haus Juda und Haus Josef, die am Ende der Zeiten miteinander vereint werden müssen.

schalom

Aisha

Offline Aisha

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Antw:Jesus - Jude und Rabbiner
« Antwort #46 am: Mi., 26. August 2009, 18:02 »
Schalom,

gerade bei Hagalil gefunden: Frage an den Rabbi


Zitat



Sehr geehrter Herr Bar Rav Nathan,

ich stelle mir schon länger folgende Frage und weiß leider nicht, an wenn
ich mich wenden kann, der dazu in der Lage ist, mir eine verlässliche
Antwort geben zu können.

Daher wende ich mich an Sie, da ich in Ihr Wissen mein tiefstes Vertrauen
setzte.

Frage: Warum hat Jesus seine Religion nicht akzeptiert und was wollte er
verändern?

Warum haben ihn die Römer an Pessach hingerichtet?

Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen? Mich interessiert die jüdische
Sicht auf diese Fragen und daher wende ich mich an Sie.

Ich bedanke mich bei Ihnen

Antwort des Rabbi:

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Fragen:

- Warum hat Jesus seine Religion nicht akzeptiert und was wollte er verändern?

- Warum haben ihn die Römer an Pessach hingerichtet?

Die Fragestellerin fügt noch hinzu, sie wisse nicht, wer ihr eine verlässliche Antwort geben könnte, setze aber in mein Wissen ihr tiefstes Vertrauen.

Vorbemerkung:

Zunächst muss ich leider das Vertrauen, das in mich gesetzt wurde, enttäuschen. Bis auf wenige Ausnahmen haben sich Rabbiner mit dem (um es möglichst neutral auszudrücken) Phänomen Jesus nicht beschäftigt. Zuständig für die obigen Fragen wären christliche Theologen. Allerdings gibt es ein nach meiner Einschätzung ausgezeichnetes Buch eines jüdischen Verfassers – eines ehemaligen Richters am Obersten Gericht Israels- das über die oben gestellten Fragen Aufschluss geben kann:
Chaim Cohn, "Der Prozess und Tod Jesu aus jüdischer Sicht".

Antwort:

- Es ist mir nicht bekannt, dass Jesus seine Religion, also die jüdische, nicht akzeptiert hat. Laut Markus erhob Jesus das jüdische Glaubensbekenntnis zum höchsten Gebot: „Höre Israel, der Herr unser Gott ist der Herr allein“ (Mar. 12, 31). Laut Matthäus wollte Jesus das jüdische Gesetz auf keinen Fall abschaffen: „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen, ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch; bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht“ (Matt. 5, 16).

- Zum Verändern ein Beispiel: Folgt man dem Neuen Testament, wollte Jesus den Tempel seiner Bestimmung als Gottes Haus wieder zuführen. Er wollte die Händler und das Geschäftemachen entfernen. Die Priesterkaste, die Partei der Sadduzäer, war für den Gottesdienst und für den Tempel verantwortlich und beherrschte somit die einträchtigste Einnahmequelle im Lande. Wo viel Geld im Spiel ist, gewinnt im Laufe der Zeit meistens die Korruption die Obermacht. Die Partei der Pharisäer, die dem Volk und den Armen verbunden war, befand sich in Gegnerschaft zu den Sadduzäern. Jesus, der selbst ein Rabbi gewesen sein soll, der den Pharisäern mindestens nahestand, verfolgte ähnliche Ziele wie diese, vielleicht aber mit radikaleren Mitteln.

- Zur zweiten Frage kann ich wieder nur das erwähnte Buch von Chaim Cohn empfehlen.

- Jedoch würde ich als erstes Wikipedia empfehlen. Hier findet man sicherlich auch Informationen zum Verhältnis Jesus-Judentum und weiterführende Hinweise.

Mit freundlichen Grüßen
Bar Rav Nathan
Quelle: http://www.hagalil.com/judentum/rabbi/090823.htm


Interessante Antwort  :)

Aisha

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Antw:Jesus - Jude und Rabbiner
« Antwort #47 am: Mi., 26. August 2009, 22:56 »
Schalom Aisha,
gerade bei Hagalil gefunden.
Eine interessante Antwort.
diese Antwort des Rabbi bestätigt die Befürchtung des ABA und auch meine eigene, das Judentum setzt sich noch viel zu wenig mit den christlichen Themen auseinander und so sind die Leute eben noch immer unwissend, weil die römische Lehre des Paulus lediglich ein Mischmasch aus den verschiedenen Glaubenslehren ist.

Liebe Grüße
Wer den richtigen Weg nicht sucht, ihn auch nicht findet.
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Offline Aisha

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Antw:Jesus - Jude und Rabbiner
« Antwort #48 am: Do., 27. August 2009, 10:01 »
Schalom Freily,

Zitat von: Freily
diese Antwort des Rabbi bestätigt die Befürchtung des ABA und auch meine eigene, das Judentum setzt sich noch viel zu wenig mit den christlichen Themen auseinander und so sind die Leute eben noch immer unwissend, weil die römische Lehre des Paulus lediglich ein Mischmasch aus den verschiedenen Glaubenslehren ist.

Ich war über die Antwort sehr positiv überrascht!
Er sagte nämlich, dass Jesus seine Religion nicht verworfen haben und darauf bestand, dass die Torah bestehen bleibt. Er zitiert sogar aus Matt. 5.
Lieber Freily, das ist für mich von einem Rabbi schon sensationell  :)

Zu deiner Kritik: Meines Wissens werden in der deutschen Rabbinerausbildung (gibt es erst seit ein paar Jahren) die christlichen Schriften um des Allgemeinwissens wegen, studiert!

Aisha

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Antw:Jesus - Jude und Rabbiner
« Antwort #49 am: Mi., 02. September 2009, 11:57 »
Schalom Aisha,
Ich war über die Antwort sehr positiv überrascht!
Er sagte nämlich, dass Jesus seine Religion nicht verworfen haben und darauf bestand, dass die Torah bestehen bleibt. Er zitiert sogar aus Matt. 5.
Lieber Freily, das ist für mich von einem Rabbi schon sensationell  :)

Zu deiner Kritik: Meines Wissens werden in der deutschen Rabbinerausbildung (gibt es erst seit ein paar Jahren) die christlichen Schriften um des Allgemeinwissens wegen, studiert!
da kann ich also nur hoffen, daß die uralten Verkrustungen auf beiden Seiten endlich aufbrechen.
Meine Vermutung, daß das Christsein eigentlich nur eine Fortführung von vielen Irrtümern ist, die ihren eigentlichen Anfang erst nach dem denkwürdigen Jahr 135 n. Z. durch den Ausschluß der Juden aus Jerusalem fand.

Und trotzdem erkenne ich, daß unser HaSchem dies schon vorher sah, weil ER dem Daniel dies schreiben ließ, daß die Zeit kommt, wo die Menschheit die Zeiten und Festtage ändern werden. Diese geänderten Zeiten finden wir auf der ganzen Welt, nur in Israel nicht!

Also habe ich mich dem Ziel verschrieben, diese Irrtümer der Schriften-Auslegungen zu begegnen.
Natürlich nur auf friedlichem Weg.

Liebe Grüße
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Antw:Jesus - Jude und Rabbiner
« Antwort #50 am: Do., 20. Mai 2010, 00:26 »
Schalom ABA,
b) andererseits sollte bei Berechnung uns heute gegenüber berücksichtigt werden, dass vor 1000 Jahren der Klerus
   des Christentums versucht hat, gut 200 JAHRE + / - , der Geschichtsschreibung dazu zu schmuggeln !
da muß ich nochmal nachhaken, weil ich es damals vmtl. übersehen habe darauf richtig zu reagieren.
Wenn ich den Haggai 1,15 lese und dieses Datum sehe: am vierundzwanzigsten Tage des sechsten Monats im zweiten Jahr des Königs Darius., dann müßte sich doch damit etwas anfangen lassen, da ich vermute, daß es sich hierbei um das Jahr 421 v.n.Z. handelt. Darius II. ist vmtl. der in den Schriften genannte König im Haggai.

Aber da Du der beste Experte bist von uns beiden, überlasse ich Dir gerne dieses Feld!  :)

Liebe Grüße
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Offline ABA זאב ברנובסקי

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Antw:Jesus - Jude und Rabbiner
« Antwort #51 am: Do., 20. Mai 2010, 09:44 »
Schalom Petpeff,

du zitierst:
Zitat
Und er sprach zu ihnen:
 Wußtet ihr nicht, daß ich in dem sein muß, was meines Vaters ist?
Dasgleiche sagen wir auch noch heute, wenn wir in einen "heiligen jüdischen Raum" gehen ! Und damals im Tempel war es jedem Juden klar, dass er sich dort befand, was GOttes, also seines Vaters war ! Denn JaHWeH ist nunmal unser aller VATER!
Also nicht nur der alleinige Vater von Rabbi Jeschua BenJosef. Damit haben diejenigen, die nicht zum Bundesvolk GOttes gehören schon immer Probleme gehabt, dies zu verstehen !

DESHALB ! - du zitierst es ja selber:
Zitat
Und sie (die Eltern) verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen redete
Das mußten später die christlichen Redakteure in den Evangelien so ausdrücken, weil sie das jüdische Denken ebenfalls nicht verstanden !!!

Schalom ABA

PS:
Freily ich werde auch umgehend deine Frage beantworten!
« Letzte Änderung: Mo., 29. April 2013, 23:36 von ABA זאב ברנובסקי »
GRUNDSATZ der kritischen Vernunft :
Wer wirklich an der Wahrheit Interesse hat, wird so verfahren,
dass er gerade Auffassungen, die er für besonders wichtig hält,
am schärfsten der kritischen Prüfung aussetzt !!!

petpfeff

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Antw:Jesus - Jude und Rabbiner
« Antwort #52 am: Do., 20. Mai 2010, 21:05 »
ShalomDir ABA und allen anderen hier.
Und noch einmal zu dem Satz:
Und sie (die Eltern) verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen redete

Frage dazu aus meiner Sichtweise:
Könnte es sein das Juden die Worte nicht verstehen die Christen zu ihnen reden?

Offline ABA זאב ברנובסקי

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Antw:Jesus - Jude und Rabbiner
« Antwort #53 am: Do., 20. Mai 2010, 22:24 »
Schalom lieber Petpeff,

du meinst:
Zitat
Könnte es sein das Juden die Worte nicht verstehen die Christen zu ihnen reden?
Wir verstehen sie schon ganz genau !
Sie sind nämlich unsere Ursprache und die der Bibel !
Und wir Schriftgelehrten kennen uns in den Schriften, sei es jüdisch oder christlich
sehr sehr gut aus.

Die Christen haben nur das eine Problem, sie falsch zu deuten !

Wenn allerdings die Christen ihre vorgekaute Dogmatik samt ihren alten Zöpfen abschneiden,
werden sie mit Sicherheit erkennen, um was es eigentlich geht.

Schalom ABA
GRUNDSATZ der kritischen Vernunft :
Wer wirklich an der Wahrheit Interesse hat, wird so verfahren,
dass er gerade Auffassungen, die er für besonders wichtig hält,
am schärfsten der kritischen Prüfung aussetzt !!!

Online freily

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Antw:Jesus - Jude und Rabbiner
« Antwort #54 am: Sa., 22. Mai 2010, 00:24 »
Wir verstehen sie schon ganz genau !
Sie sind nämlich unsere Ursprache und die der Bibel !
Und wir Schriftgelehrten kennen uns in den Schriften, sei es jüdisch oder christlich
sehr sehr gut aus.

Die Christen haben nur das eine Problem, sie falsch zu deuten !

Wenn allerdings die Christen ihre vorgekaute Dogmatik samt ihren alten Zöpfen abschneiden,
werden sie mit Sicherheit erkennen, um was es eigentlich geht.
Ohja lieber ABA,

diesen Deinen Beitrag kann ich vollends als richtig bezeugen!

Es ist wie in der Schule, wo ein Dreikäsehoch gerade mal die vier Grundrechnungsarten durch hat und einem Mathelehrer bestätigt, daß er keine Ahnung von Mathematik habe!

Mit dem einen Unterschied, ich war der Dreikäsehoch (geistig betrachtet) und meine jüdischen Lehrer waren der Mathelehrer!

Schabbat Schalom
Wer den richtigen Weg nicht sucht, ihn auch nicht findet.
freily©

Offline ABA זאב ברנובסקי

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Gutes Beispiel
« Antwort #55 am: Sa., 22. Mai 2010, 07:44 »
Schalom Freily,
Zitat
... ein Dreikäsehoch ... vier Grundrechnungsarten ... Mathelehrer ... keine Ahnung von Mathematik ... !
Ein sehr gutes Beispiel, das ich in ähnlicher Form auch öfters benutze !

Ein normal denkender Mensch, der ein real funktionierendes Gehirn hat, und offene Augen; dazu saubere Ohren und auf der Suche nach der Wahrheit ist ...

... der wird auch den Weg dorthin finden !!!
(anstatt sich in Stückwerken von selbstzusammengestrickten Bibelversen zu verschanzen)

Für die Gojim (Heiden/Nationen) ist der Weg der christlichen Botschaft von Rabbi JESCHUA BenJosef eine Abzweigung im Lebensweg diese Wahrheit zu finden ! (darüber brauchen wir kein Wort einer Diskussion zu verlieren) Das war mit dem Kommen des priesterlichen MESSIASSES so vorgesehen. (und diesen messianischen Auftrag hat Jeschua BenJosef ganz klar erfüllt)
Deshalb kann auch keiner aus unserem Bundesvolk ableugnen, dass durch die Botschaft Jeschuas von JaHWeH unser aller Vater, die ganze WELT erreicht wurde!

Jetzt liegt es nur an den christlichen Nachfolgern, auf den richtigen Weg abzubiegen, der sie zusammen mit dem Bundesvolk GOttes vom SINAI auch zum Ziel bringt. Denn immer noch ist dieser christliche Weg-Abzweigung ein Nebenweg voll bespickt mit Heidentum, Menschenmachwerk, Götzendienst und Schwärmerei.

Der königliche MESSIAS wird kommen > auf den wir dann gemeinsam warten < !!!

Deshalb können wir Juden hier den Ruf Jochanan HaMatbils (Johannes des Täufers) und auch dem von Rabbi Jeschua BenJosefs an die heutigen Christen nur wiederholen!

שובו כי מלכות השמים קרובה לבוא
[schuwu ki melechut HaSchameijm krowah lawoh]
> Kehret um, denn das Königreich der Himmel ist nahe herbeigekommen <

Und so manchem wird dann dieser Schleier von den Augen hinweggenommen, wenn er recht nachdenkt!

שלום אבא

Schalom ABA
« Letzte Änderung: Mo., 29. April 2013, 23:40 von ABA זאב ברנובסקי »
GRUNDSATZ der kritischen Vernunft :
Wer wirklich an der Wahrheit Interesse hat, wird so verfahren,
dass er gerade Auffassungen, die er für besonders wichtig hält,
am schärfsten der kritischen Prüfung aussetzt !!!

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Antw:Gutes Beispiel
« Antwort #56 am: Sa., 22. Mai 2010, 22:51 »
Schalom ABA,
Für die Gojim (Heiden/Nationen) ist der Weg der christlichen Botschaft von Rabbi JESCHUA BenJosef
eine Abzweigung im Lebensweg diese Wahrheit zu finden !
(darüber brauchen wir kein Wort einer Diskussion zu verlieren)

Das war mit dem Kommen des priesterlichen MESSIASSES so vorgesehen.
(und diesen messianischen Auftrag hat Jeschua BenJosef ganz klar erfüllt)
Deshalb kann auch keiner aus unserem Bundesvolk ableugnen,
dass durch die Botschaft Jeschuas von JaHWeH unser aller Vater, die ganze WELT erreicht wurde!
und genauso habe ich die Botschaft des "Jesus" verstanden!

Wenn man seine Worte ohne die Auslegungen der anderen (allenvoran die des Paulus) betrachtet, dann dämmert es einem, warum er zunächst zu den "verlorenen Schafen Israels" redete, denn das Bundesvolk GOTTes hätte es damals verstehen müssen und viele verstanden ihn auch!

Daß das Nebengleis der Christen entstehen würde, davon sprach der Daniel schon im Verhülltem in seinem Buch (Dan. 7,25).
Es war dem Jeschua somit klar, daß die Römer die Strafe GOTTes darstellten und die Festzeiten ändern werden (röm. Kirche).

Aber Jeschua zeigte auch auf, wie man die schwere Zeit überwinden kann, indem man sich dem WILLEN seines Vaters beugt und nicht dagegen redet, denn das VOLK Israel wurde am Horeb dazu berufen, das Wort zu vertreten und ist somit der in den Schriften benannte Menschensohn (2.Mo.4,22).

Schawua tov
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freily©

Offline ABA זאב ברנובסקי

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Wie die Propheten es schon sagten !
« Antwort #57 am: So., 23. Mai 2010, 07:37 »
שלום פריילי
Schalom Freily,
Deine Erkenntnis aus dem gesamten vorherigen Posting ist u.a. die eigentliche Grundlage
zur Erfüllung  von Jechsekiel 37, 15-28:

Zitat von: INFO aus dem TENACH
In Hesekiel 37, 15 ff -28 das große Bild von der Wiedervereinigung der beiden Häuser Juda und Ephraim,
dargestellt an den beiden Stäben oder Hölzern, die der Prophet zusammentun muß.
Dort lesen wir u.a. :
ואתה בן-אדם קח-לך עץ אחד וכתב עליו ליהודה ולבני ישראל חברו
 ולקח עץ אחד וכתוב עליו ליוסף עץ אפרים וכל-בית ישראל חברו
 וקרב אתם אחד אל-אחד לך לעץ אחד ויהיו לאחדים בידך


-sowie auch -
 "So hat Gott der HERR gesprochen: Wisset wohl: ich will die Kinder Israels aus den Heidenvölkern, unter die sie haben ziehen müssen, herausholen und sie von allen Seiten her sammeln und sie in ihr Land zurückbringen. Ich will sie dann zu einer einzigen Nationen machen in dem Lande, auf den Bergen Israels, so dass ein einziger König über sie alle herrscht; sie sollen alsdann nicht wieder zwei Nationen bilden und nicht wieder in zwei Reiche geteilt sein. "
Und wie die 10 "verlorenen" Stämme als das Holz ISRAELS erkannt werden, ist ja mittlerweile
recht einfach herauszufinden !

Nachtrag:
siehe weiteren Beitrag > Unsere Zukunft ISRAEL
ebbenfalls anzusehen: העולם הזה - העולם הבא HaOlam HaSzeh - HaOlam HaBah

שלום אבא

Schalom ABA

PS:
und wir müssen uns immer in Erinnerung rufen:
Zitat von: Freily
... Auslegungen der anderen (allenvoran die des Paulus) betrachtet ...
> Nicht alles was von dem Christen PAULUS zu lesen ist, muß auch von dem Juden SCHAUL stammen <

« Letzte Änderung: Mo., 29. April 2013, 23:54 von ABA זאב ברנובסקי »
GRUNDSATZ der kritischen Vernunft :
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Antw:Wie die Propheten es schon sagten !
« Antwort #58 am: Mo., 24. Mai 2010, 14:34 »
Schalom christliche Brüder,
Und wie die 10 "verlorenen" Stämme als das Holz ISRAELS erkannt werden, ist ja mittlerweile recht einfach herauszufinden !
ja das kann man so sagen.

Wichtig dabei ist, sich von seinem hohen "Roß" zu trennen, daß einem immer wieder einflüstert: "Du kannst auch die Bibel auslegen, weil Du auch nicht dümmer bist als die Juden"!

Solche Gedanken sind der Sargnagel für die altruistische Seele in Dir, denn diese Gedanken erzeugen in einem das Bild des Korach in deiner tiergleichen Seele, das als "der innere Schweinehund" besser bekannt ist!

Man fällt auf diesen Holzweg herein mit ähnlichen Worten, weil man diese Schriftstelle anfangs übersieht: 4.Mose Kapitel 16.!

Man kann sich als Christ nicht vorstellen, daß ein liebender GOTT und Vater so hart durchgreifen wird, aber es geht darum:

Wen hat GOTT bestimmt, sein WORT zu vertreten! bzw. auszulegen.

Kein Christ darf sich deshalb anmaßen, er wäre im Stande die Schrift GOTTes erklären zu können, wenn er dazu keine Berechtigung  vom "Heiligen GEIST" JHWH bekommen hat oder zumindest die Duldung von IHM!

Menschen die den Kopf in den Sand stecken und meinen, es hätte etwas mit dem Verstand oder mit dem "nicht Dümmer sein" zutun, der irrt ganz gewaltig, denn:

Die Heilige Schrift ist das Eigentum GOTTes, unserer aller Vater JHWH!
Und nur ER bestimmt als GOTT, wer sein WORT vertreten darf um es den Menschen zu erklären!

Menschen die andere zu "JESUS" führen möchten und die Juden davon ausschließen, weil deren Ansichten ihnen nicht zu pass sind, handeln wie der Korach gegen die Bestimmung des EWIGEN, allmächtigen GOTTes JHWH, den auch der "Jesus" bestätigte, denn der EWIGE HaSchem hat bestimmt:
2Mo 4,22 Und du sollst zu ihm sagen: So spricht der HERR: Israel ist mein erstgeborener Sohn;

Also meine lieben christlichen Brüder, beachtet die Warnungen der heiligen Schrift und des Gesalbten Jeschua ("Jesus), damit ihr nicht aus Versehen wie der Korach werdet, denn sein Schicksal wollt ihr bestimmt nicht teilen!

Liebe Grüße
« Letzte Änderung: Mo., 24. Mai 2010, 14:52 von freily »
Wer den richtigen Weg nicht sucht, ihn auch nicht findet.
freily©

petpfeff

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Antw:Jesus - Jude und Rabbiner
« Antwort #59 am: Di., 25. Mai 2010, 09:15 »
 Ich habe gefragt:
   Könnte es sein das Juden die Worte nicht verstehen die Christen zu ihnen reden?

und mir ist von ABA so geantwortet worden:
  • Wir verstehen sie schon ganz genau !
  • Sie sind nämlich unsere Ursprache und die der Bibel !
Ich sehe ich habe meine Frage nicht richtig formuliert!
Und ich erlaube mir die Frage noch einmal zu stellen:
  • Könnte es sein das die Worte der Christen die sie zu den Juden reden - nicht verstanden werden?

 

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