Forum > Gegen Judenmissionierung

Jesus - Jude und Rabbiner

<< < (2/18) > >>

ABA:
שלום כולם
Schalom zusammen,


--- Zitat --- Katholiken reagieren oft sehr entsetzt, wenn man den Begriff "Rabbi" auf ihren Jesus anwendet.
Es ist ihnen nicht bewusst, dass der Begriff "Lehrer", "Meister" in den christlichen Schriften (NT) genau dies bedeutet
--- Ende Zitat ---

Schuld daran sind die laienhaften Übersetzungen die das allgemeine Christentum hervorgebracht hat! Deshalb wurde aus dem Rabbi von Nazaret ein >MEISTER< . Ja sogar als ein >guter Meister< oder >unser Meister< wurde er in allen deutschsprachige Bibelübersetzungen von seien Schülern, Freunden und Anhängern tituliert.

Dies entspricht jedoch nicht der ursprünglichen landessprachlichen Anrede zu Jeschuas Lebzeiten!

Den Titel >MEISTER< assoziiert man auf deutsch entweder mit einem Handwerk Bäckermeister), mit sportivem Erfolg (Weltmeister) oder mit den Künstlern (ein Meisterwerk). Keinesfalls ist er jedoch ein religiöser Würdentitel oder eine TheologischeRangbezeichnung.

Tiefer geschürft, finden wir im sog. NT hinter dem deutschen MEISTER in der Vulgata die Anrede MAGISTER, die ihrerseits auf den griechischen Topos >διδασκαλος< DIDASKALOS (Schul-Lehr-MEISTER) zurückgeht !

Hinter diesem Didaskalos strahlt uns jedoch, zwar nicht gedruckt, aber zwischen den Worten der Evangelien erkennbar, der Titel RABBI entgegen. ER, der in allen Synagogen seiner galiläischen Heimat allwöchentlich zu beten, zu lehren und zu predigen pflegt !

Deshalb sollte Jeschua Ben[bar] Josef aus Nazaret, in allen Überesetzungen doch mit seinem richtigen ehrwürdigen Titel > RABBI < restituiert werden. Denn die Zeit der Entjudung ist m.E.a. endgültig vorüber. Und der, der auch nie aus dem Judentum fortgegangen ist, heimfinden darf, zu seinem angestammten Sitz im Leben und zu seinem pharisäischen Ehrentitel  - ohne die Uhr des Christentums zurückzudrehen !

שלום אבא
Schalom ABA

PS
(c/o by Rabbi P.L.)

freily:
Schalom ABA,
--- Zitat von: ABA am Sa., 18. Juli 2009, 01:05 ---
שלום כולם[/b]  Dies entspricht jedoch nicht der ursprünglichen Landes-sprachlichen Anrede zu Jeschuas Lebzeiten!

Den Titel >MEISTER< assoziiert man auf deutsch entweder mit einem Handwerk (Bäckermeister)...
--- Ende Zitat ---
dazu habe ich die Frage, könnte da nicht auch der Beruf seines Vaters Joseph gemeint gewesen sein? Denn dieser war doch Baumeister der Holzkunst-Zimmerei?
Jesus war also aus einer wohlhabenden Familie, deshalb konnte er auch studieren.!
Weißt Du etwas über diesen Punkt und wie könnte ich das belegen? Außer mit der Logik.

--- Zitat ---ER, der in allen Synagogen seiner galiläischen Heimat allwöchentlich zu beten, zu lehren und zu predigen pflegt !
--- Ende Zitat ---
Und da meinte eine Schupferhex im Metanoia-Forum, daß der Jesus kein Rabbi sein konnte, weil er zum Lehren im Tempel verheiratet hätte sein müssen, was er nicht war, weil es sonst im NT stünde.  >:(

Aber aus Liebe zum EWIGEN, schlage ich mich auch mit so etwas rum, wenn auch nicht gerade gerne, weil soooviel Naivität eigentlich schon weh tun müßte, oder?

Liebe Grüße

ABA:
שלום פריילי
Schalom Freily,

du fragst:
--- Zitat ---Weißt Du etwas über diesen Punkt und wie könnte ich das belegen?
--- Ende Zitat ---

JOSEF, der Vater JESCHUAS war lt. dem sog. NT nicht ein einfacher Zimmermann, sondern er wird als >τεκτων< ΤΕΚΤΟΝ bezeichnet und das ist mit unseren heutigen deutschen modernen Worten ein
>Bau-Ingenieur< !!!

Die Familie aus Nazaret gehörte zum > עם הארצ < (Am HaArez) und hatte ihren Hauptverdienst durch die römische Großbaustelle westlich Nazarets. Üblicherweise lernte der älteste Sohn (vorab) den Beruf des Vaters. (alleine schon aus Erbschaftsgründen) Das Studium der TORA muss JESCHUA absolviert haben, sonst wäre seine Kenntnis und Lehre eine unerklärbare christliche Interpolation! Dieses "Studium" musste er bei der JACHAD (Essenern) bestritten haben. Dies ergibt sich auf seine Lehrauslegung (bis auf 2 Ausnahmen) !

weiterhin:
--- Zitat ---dass JeSus kein Rabbi sein konnte, weil er zum Lehren im Tempel verheiratet hätte sein müssen,
--- Ende Zitat ---


JESCHUA war mit Sicherheit "beweibt", und seine Lebzeit war garantiert nicht caelebs (ehelos/unverheiratet). -sonst hätte ihn niemand ernst genommen- (ganz zu schweigen, dass er überall sogar im Tempel lehrte). Deshalb können wir ihn beruhigt so sehen wie er lebt, als:

>>> Rabbi JESCHUA Ben(Bar) Josef <<<

שלום אבא
Schalom ABA


Änderungen:
Formatanpassung !

freily:
Schalom ABA und Danke für deine prompte Antwort.
--- Zitat von: ABA am So., 19. Juli 2009, 18:22 ---שלום פריילי JOSEF, der Vater JESCHUAS war lt. dem sog. NT nicht ein einfacher Zimmermann,sondern er wird als > τεκτων < ΤΕΚΤΟΝ bezeichnet und das ist mit unseren heutigen deutschen modernen Worten ein
> Bau-Ingenieur < !!!
--- Ende Zitat ---
Dein Hinweis hat mir geholfen und bezieht sich auf die Handschriften (1600), und dort auf den Matthäus, Kapitel 13, Vers 55, Lage 74, Blatt 8, verso ουχ ουτοϲ εϲτιν ο του τεκτονοϲ υϲ ουχ η μηρ μηρ αυτου λεγετε μαριαμ και οι αδελφοι


--- Zitat von: ABA ---Die Familie aus Nazaret gehörte zum > עם הארצ < (Am HaArez) und hatte ihren Hauptverdienst durch die römische Großbaustelle westlich Nazarets.
--- Ende Zitat ---
Was ich ständig nur vermuten konnte, hat sich damit bewahrheitet.
Ich habe den Beweis hier gefunden, mal sehen wie lange man den noch lesen kann.


--- Zitat von: ABA ---Das Studium der TORA muss JESCHUA absolviert haben, sonst wäre seine Kenntnis und Lehre eine unerklärbare christlische Interpolation!
Dieses "Studium" musste er bei der JACHAD (Essenern) bestritten haben.
Dies ergibt sich auf seine Lehrauslegung (bis auf 2 Ausnahmen) !
--- Ende Zitat ---
Welche zwei Ausnahmen meinst Du im Besonderem?

Auf meine Frage:
--- Zitat ---daß der Jesus kein Rabbi sein konnte, weil er zum Lehren im Tempel verheiratet hätte sein müssen,
--- Ende Zitat ---

Sagst Du:

--- Zitat ---JESCHUA war mit Sicherheit "beweibt", und seine Lebzeit war garantiert nicht coelebs.
- sonst hätte ihn niemand ernst genommen - (ganz zu schweigen, dass er übarall sogar im Tempel lehrte)

Deshalb können wir ihn beruhigt so sehen wie er lebte, als:
>>> Rabbi JESCHUA Ben Josef <<<
--- Ende Zitat ---

Genau diese Ansicht eruierte ich getrennt von Dir auch, ist das nicht schön, wenn man sieht, wie sich das gesamte Puzzle zu einer logischen Einheit zusammen fügt?

Danke Dir nochmals,

Liebe Grüße

ABA:
שלום פריילי
Schalom Freily,
du fragst:
--- Zitat ---Zitat ABA:
Dieses "Studium" musste er (JESCHUA) bei der JACHAD (Essenern) bestritten haben.
Dies ergibt sich auf seine Lehrauslegung (bis auf 2 Ausnahmen) !
Deine Frage:
Welche zwei Ausnahmen meinst Du im Besonderem?

--- Ende Zitat ---

Lieber Freily,
es handelt sich vorwiegend um die Feindesliebe sowie diesbezüglich Vergeltung/Rache !
In der uns bekannten BERGLEHRE aus dem MT. Ev. 5 heißt es in Vers 43 .
ηκουσατε οτι ερρεθη :
> αγαπησεις τον πλησιον σου και μισησεις τον εχθρον σον <
Ihr habt gehört , dass gesagt ist:
Du sollst deinen Nächsten lieben, und deinen FEIND geringschätzen !
weiter:
und ich sage euch ...
Wenn man nun den TENACH genau kennt, wird man feststellen, dass dies nirgendwo im sog. AT steht ! Auch fragte man sich, woher nahm JESCHUA dieses Zitat ? ? ? Die Lösung lag wahrscheinlich nur in der mündlichen Überlieferung irgendwo bei den Peruschim (Pharisäern) !?
Erst in der 2. Hälfte des vergangenen Jahrhunderts hatten wir schriftlich dieses Zitat aus den JACHAD-Rollen 1Q5 Kolumne 1 zusammen gepuzzelt. So konnten wir feststellen, dass diese "NICHTLIEBE" gegenüber Feinden in der Lehre der JACHAD (Essenern) verankert war! JESCHUA widersprach dem! Und dies sollte uns nicht verwundern, warum auch nicht ! Seine Ansicht war nunmal besser als die seiner Lehrer.
(Geht es uns nicht auch des öfteren so ? )

שלום אבא
Schalom ABA

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln