Schalom Aba,
entschuldige Aba, aber die Überschrift "Juden müssen keine Christen werden" ist von dir (?) und nicht die Überschrift zur Predigt deines Freundes (?).
DENN aus meiner Sicht , sagt dein Freund, der Pfarrer, gerade das
Gegenteil!Wir sehen an dieser EINSTELLUNG ganz klar, dass es auch CHRISTEN gibt, die den Durchblick haben!
Aha! Schauen wir uns den Durchblick einmal gemeinsam an

:
Mag sein, dass die eine oder andere Äußerung diskutiert werden kann, jedoch ist es zu begrüßen,
dass mittlerweile viele Gläubige Seitens der CHRISTEN und unsrerseits, näher zusammenfinden !
Ein Wunschtraum oder Trugschluss

Nun bin ich nur noch gespannt, wie das Thema im dortigen FORUM auseinandergepflückt wird
Wieso sollten sie das tun? Hat der Pfarrer doch so schön brav gepredigt wie es die Christenheit seit 2000 Jahre schon tut. Oder denkst du ein paar Schmeicheleinheiten dazwischen gestreut, ändern die Gesamtaussage?
Mein Kommentar zu des Pfarrers Predigt:
Die Juden sollten Juden bleiben können und die Gojim - das sind die „Völker“, die Nichtjuden, und dieser Ausdruck gefällt mir viel besser als das Wort „Heidenchristen“ –
sollten nicht Juden werden müssen, sondern als Gojim und von Christus Erlöste n einer Gemeinde mit den Juden zusammenleben.
"DIE JUDEN dürfen zwar Juden bleiben...."
Er meint wohl in der äußeren Form, sie dürfen noch ihre Feste feiern, ihren Schabbat halten usw. , aber sie müssen an Christus glauben, um gemeinsam mit den Gojim erlösten zu sein.
Dies wäre eine Gemeinde ganz neuer Art geworden: Jude bleibt Jude und Goj bleibt Goj und beide glauben an den Herrn Christus. Leider ist es so nicht gekommen.
Hier bestätigt er meine oben gemachte Aussage, sein Jude darf Jude bleiben, schließt einen Glauben an Jesus ein! ein semantischer Kunstgriff! In Wirklichkeit spricht er damit dem Judentum jede Existenzberechtigung als etwas geistig Lebendiges, von G'tt angenommenes, ab !!!!!
Genau wie es die Christenheit seit 2000 Jahren tut (christliche Israel(schein)Freunde eingeschlossen). Nix Neues unter der Sonne sozusagen, nur netter verpackt (aber eine Mogelpackung

)
Aber nun stellt Euch vor, Ihr müsstet, wir müssten mit dieser Gewissheit und der Schlagzeile leben „Wir sind Israel!“. Nichts anderes bedeutet aber dieses Bild vom Ölbaum und den Zweigen. Wir leben, weil Israel unsere Wurzel ist. Wir sind heilig, weil die Wurzel heilig ist. Wir sind Gottes Volk, weil Israel Gottes Volk ist.
Und das hat er sich nicht erwählt,
Na also, die bekehrten Juden (die eigentlich Christen sind) und die Gojim (die Christen geworden sind) sind Israel.
Auch nichts Neues.
Es gibt also überhaupt keinen Grund, sich als Christ oder christliche Kirche über die Juden zu erheben. Nicht einmal ihr Ungehorsam oder ihr Unglaube ist ein solcher Grund. Sie sind den Schritt, den Gott in Jesus getan hat, nicht mitgegangen, sind also - bildlich gesprochen - zurückgeblieben
Nicht an Jesus glaubende "Juden" sind also seiner Ansicht nach, definitiv "ungehorsam und ungläubig", da nutzt auch der Glaube an JHWH gar nix. (wobei er noch gar nicht erwähnt, dass die Juden eine Dreifaltigkeit annehmen müssten, was für sie eine reine Häresie ist!!!)
Aber auch in diesem Geschehen bleibt Gott sich in seinem Handeln treu: Er hat Israel nicht endgültig als sein Volk verworfen, hat das gegebene Wort der Erwählung nicht zurückgenommen.
Ja wie nett! Verworfen hat er sie endgültig nicht, aber vorübergehend, denn Jesus annehmen müssten sie trotzdem, um nicht endgültig verworfen zu sein. Dasselbe gilt für Christen für jeden Menschen: Ohne Christentum keine Rettung.
Israel hat Jesus als den Messias, den Erlöser verneint und geleugnet, hat gesagt: Der soll für uns nicht gelten. Aber die Kraft dieser Verneinung und Verleugnung reicht nicht so weit, die Wirklichkeit des Wortes Gottes aufzuheben. Gott hat aber umgekehrt die Kraft, alle Ungerechtigkeit der Menschen seinerseits aufzuheben. Er hat sie in der Rechtfertigung der Sünder, der Juden wie der Heiden, wirksam werden lassen. Durch sie besteht jetzt
die Kirche aus Juden und Gojim als die Heilsgemeinde gerechtfertigter Sünder im gemeinsamen Glauben - so ist jedenfalls die Hoffnung des Paulus, und für die nimmt er alle Mühe auf sich.
Nicht an Jesus glaubende Juden sind für ihn also "ungerecht". Gerechtfertigt sind nur "Juden" (eigentlich Christen) und Gojim , die Christen sind. Nur sie sind heil.
Ja Aba da machst du ein ?, hast du überhaupt verstanden, was dein Freund da sagt???
Das einzig Neue, dass er das Wort "Juden" beständig auf "Christen" anwendet.
Durch die gleiche Kraft aber wird er auch die Bestreitung seiner Gerechtigkeit durch Israel aufheben und die deswegen vom Heil ausgeschlossenen Juden der Heilsgemeinde Israel wieder einfügen.
Wenn sie Jesus annehmen...
Wo ist jetzt der Unterschied zwischen der Kirchengeschichte?
Achso, ohne Inquisition diesmal, jetzt hab ich verstanden.
Würden die Gojim den gegenwärtigen Ausschluss Israels vom Heil als einen endgültigen Zustand betrachten und auf die Juden so herabsehen wie diese auf sie, so würden sie sich den gleichen Ausschluss vom Heil zuziehen wie die ungläubigen Juden.
Dein Freund meint also, dass alle unbekehrten Juden, wie du auch,
gegenwärtig keine Rettung, Hilfe, Sündenvergebung von G'tt haben und
ungläubig sind.
Darum: Wehe einer heidenchristlichen Kirche, die einen exklusiven Anspruch auf das Heil Gottes erhebt und die jüdischen Brüder und Schwestern als ein Nichtvolk betrachtet wie diese die Heiden. Wehe einer antijudaistischen Kirche, die sich selbst anstelle Israels und Israel gegenüber exklusiv als das neue Gottesvolk verstünde und verhielte!
Die Rechtfertigung des Sünders gilt auch für Israel! Und der Glaube an diese Rechtfertigung, von der die Kirche lebt, verbietet es, die jetzige Verwerfung der Juden als endgültig, als definitiv und endgültig zu verstehen als der unaufhebbar auf ihnen lastende Gottesfluch.

Denn die Kirche selbst lebt ja davon, dass Gottes Gerechtigkeit seinen Zorn gegenüber den Sündern aufgehoben hat. Wieso könnten Christen dann Gottes Zorn gegenüber den ungläubigen Juden für unaufhebbar halten?
Und was ist daran neu Aba?
Folgt nicht zwangsläufig aus der Hoffnung gerechtfertigter Sünder eine entsprechende Hoffnung auch für die Juden, die jetzt noch in der Ungerechtigkeit verharren? Wie es allein Gott ist, der den Christen in Christus Heil schafft, so wird es allein Gott sein, der in gleicher Weise denen Zutritt zu diesem Heil verschaffen wird, die es jetzt ablehnen.
Das Ende des Judentums! Hätten sie gerne!
Pharao, Antiochus, Haman, dir Römer, die kath. Kirche, der Luther, die Freikirchen, der Hitler....
wie gesagt....NIX Neues-
Geistiger Holocaust statt physischer

Aisha