Autor Thema: Jerusalem-Syndrom  (Gelesen 1017 mal)

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Offline ABA זאב ברנובסקי

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Jerusalem-Syndrom
« am: Fr., 31. März 2023, 20:20 »
Zitat von: Zeev Baranowski
Ich empfehle hierzu auch den Hauptbeitrag nochmals zu lesen:
»»» ISRAEL-HEUTE und die »»»?Jesus-Mission? «««



» Jerusalem-Syndrom «

Propheten, Pilger, Missionare und Psychosen:
Viele Menschen sind dem Jerusalem-Syndrom verfallen !

______
Warum so viele Menschen immer wieder dem Jerusalem-Syndrom verfallen !?
Sie fühlen sich wie Jesus, Maria, Elias, Johannes oder Moses – und glauben fest an sich.
Doch eigentlich leiden sie unter einer akuten Psychose.

(Also doch ein klares "Erbe" aus den 1970er-"Charisma"-Jahren)
Anhängend poste ich ganz unten den Artikel von Dr. Magnus Heier /

doch erstmal ...
Bei all´ den politischen Wirren heutzutage in ISRAEL, tritt dieses religiöse Syndrom trotz allem immer wieder in den Vordergrund.
Mir ist dieses Problem bereits seit den 1970er bekannt, als ich nach ISRAEL einwanderte.
Schon damals begegneten mir einige "Propheten" und "Könige" die das kommende Himmelreich predigten.
Das WeltenENDE habe ich bereits 8x miterlebt.  8)
Ganz ISRAEL sollte sich sowieso bis spätestens Ende der 1980 zu JESUS als ihren Messias bekehrt haben.

(Nun ja -  inmmerhin gibt es bis heute schon eine jüdisch/messianische-Gesamt-Gemeinde
von gut 0,05 Promille der jüdischen Gesamtbevölkerung)

Und 3x zu meiner Zeit, standen viele in weißen Kleidern auf dem Ölberg, bereit zur WIEDERKUNFT von Jesus.
(doch ER kam leider nicht)  ???  :o  :-\

Zu den anfänglichen Leutchen mit dem Jerusalem Syndrom hier ein paar Beispiele aus den 1970ern.
  Familie SCHNEIDER aus dem charismatischen Deutschland.
ab 1975 »Die Weisen aus dem Morgenland« (vor der Davidsburg)
Ihr Zeugnis der biblischen "Weisheit" sollte diesen großen Bekehrungs-Umbruch in Jerusalem und ganz ISRAL fundamentrieren.

Die Propheten HESEKIEL und ELIAS dienten Vater Ludwig(sel.) als Vorbild.
   

... und nun zu weiteren "Jerusalem-Syndrom" Propheten der 70er/80er:

________________
Shlomo Hizak,                     Artur Katz                              Mattew Schwarz
Weltbund christl. + jüd.          Messianischer Prophet              ausgestatten mit dem Geiste ...
interrel. Organisationen.                                                       Jesajas, Jeremias und Heskiels

___________________
Kurt Lukas und Frau Ursula       ISRAEL-Missionare                       Kathryn Kuhlman
Pfingst-Bibelschul-Lehrer            im Auftrag von Jesus persönlich        ENDZEIT-Prophetin
und ISRAEL-Missionar

u.v.a.m.


HIER das ISRAEL-HILFE-Team der deutschen Pfingsgemeinden.
v.l.n.r.: Josef Bogdanski, Hartmuth Steins, Heidi Previti, Andrea May,
Hans Pils, Karl-Friedrich Schleppi, Dieter Broßheit, Ludwig Schneider.


Doch nun zum gestrigen Artikel aus dem TAGESSPIEGEL
Zitat von: Dr. Magnus Heier
Jerusalem-Syndrom
Auf den Straßen von Jerusalem sieht man Schauspieler, die als König David oder als Moses Geld verdienen. Oder sind sie echt? Wobei „echt“ der falsche Begriff ist: Sind sie dem Jerusalem-Syndrom verfallen? Immer wieder fallen in Jerusalem Menschen auf, die – als Abraham, Jesus oder Maria verkleidet – zu glauben scheinen, dass sie es wirklich sind. In Jerusalem, dem lauten und aggressiven Schmelztiegel dreier Religionen, fallen diese Personen häufiger auf, als sonst auf der Welt. Die erste wissenschaftliche Beschreibung lieferte der Jerusalemer Psychiater Heinz Hermann in den 1930er Jahren. Aber schon im Mittelalter wurden ähnliche Beobachtungen festgehalten.

Die moderne Psychiatrie hat eine Diagnose: eine „akute vorübergehende psychotische Störung“. Die Krankheit beginnt meist nach akuter Belastung. Und das ist in diesem Fall die Stadt Jerusalem selbst: Weil religiöse Menschen in dieser Stadt von einem Übermaß an religiösen Eindrücken geflutet werden. Weil sie dort auf laute Pilger aller Religionen treffen. Und weil schon die Erwartung der „Heiligen Stadt“ ein entsprechender Trigger ist. Über tausend Touristen sollen in den letzten Jahrzehnten mit entsprechenden Symptomen behandelt worden sein – auch in anderen religiösen Pilgerzentren wie Mekka oder Rom, aber eben vor allem in Jerusalem.

Eine akute Psychose besteht aus Wahnvorstellungen („ich bin Jesus“), aber auch aus Halluzinationen („die Stimmen geben mir Befehle“). Für die Betroffenen ist das Geschehen vollkommen real – egal ob Jerusalem-Syndrom oder eine andere Psychose. Ein Patient in der Psychiatrie sah den Teufel neben sich stehen – und war fassungslos, dass wir ihn nicht sehen konnten. Beruhigende Worte halfen ihm nicht, der Teufel war für ihn echt. Und er hielt sich selbst für gesund!

Aber ebenso echt war die Wirkung der Medikamente und der nichtmedikamentösen Therapie: schnell und hochwirksam. Beim Jerusalem-Syndrom reicht schon die Abreise nach Hause – in der gewohnten Umgebung klingen die Symptome oft von allein ab. Aber auch für andere Psychosen gilt: Sie sind gut zu behandeln.

©

שלום זאב ברנובסקי
Schalom Zeev Baranowski



Bilderquelle:
© Ausgaben von JESUS SIEGT 1974-79
_

Offline יואלה Joela يويلا

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Re: Jerusalem-Syndrom
« Antwort #1 am: Sa., 01. April 2023, 12:00 »
שלום כולם מפרדס חנה-כרכור

Viele religiöse Phantasten, vor allem unter den Charismatikern,
identifizieren sich an dem JERUSALEM SYNDROM.
Und schell ist ein neuer Moses, Elias oder auch Jesus ”wiedergeboren”



Unsere Eltern und Großeltern  erinnern sich noch gut an Kathryn Kuhlman, (1975)
die sich als Sprachrohr des ”HEILIGEN GEISTES” in Jerusalem breit machte,
um alle Juden zu Jesus Christus dem "BALD kommenden MESSIAS" zu bekehren.



Auch der Phantast Martin Tobler aus der Schweiz litt unter dem JerusalemSyndrom.
Jesus als Messias muss unbedingt in kürzester Zeit ISRAEL erretten!

                                                                 


Die vorher erwähnte Familie der Schneiders merkten glücklicherweise doch irgendwann,
dass etwas faul an der Sache im Staate ISRAEL ist!
Die Visionen der Charismatiker erfüllten sich in keinem Falle.
ACD-Pfingst-Bibelschule in Erzhausen hatte wohl doch nichts ”göttliches” zu bieten gehabt.
HIER=
kurz etwas über Ludwig Schneider(sel.)  aus der charismatischen Jesus-People-Bewegung

(siehe im VIDEO ab Min. 1:oo)


Die jetzige Organisation »« aus Jerusalem hat sich zeitlich sehr gut etabliert.
Die ”Schneiders” berichten sehr objektiv über die Ereignisse in ISRAEL.
Also ein riesiger Unterschied zu den ”JESUS für ISRAEL Heftchen
   der 70er/80er Jahre.
(die sich noch heute ALLE in unserem Familienbesitz befinden)
Ab und zu verirren sich in letzter Zeit ein paar ”Messianische Komentatoren” in den Berichten,
doch an deren Ausführung erkennt man schnell die Unwissenheit.
denn ...
Das WISSEN des historischen Sachverhaltes der ”ISRAEL-Missionare” lässt zu wünschen übrig!
Jedoch trotzdem:
Weiter so liebe/r AVIEL, ANAT, DORON und Co.


Zitat
Auf dem Weg in das gelobte Land ging es zunächst durch die Wüste.
Auch der Bund zwischen Gott und den Kindern Israels wurde in der Wüste geschlossen.
Chefredakteur Aviel Schneider erzählt in diesem Video von seiner Liebe zu der Wüste
und lädt euch ein, diese selbst zu erleben.

שבת שלום יואלה

Offline Asarja עזריה

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Re: Jerusalem-Syndrom
« Antwort #2 am: Sa., 01. April 2023, 17:00 »
Zitat
 

Schalom und vielen Dank liebe Joela, jedoch ...
ganz so "unmessianisch" ist es nicht mit den ”SCHNEIDERS”, wenn wir genau hinsehen !!!

Die Lobeshymnen über ISRAEL HEUTE
werden doch klar durch deren MESSIANISMUS offenbar

wie heißt es hier ganz klar !!!
Die Gemeinde ISRAEL und JESUS CHRISTUS gehören zusammen!
"CHRISTUS - die Erfüllung aller Verheißungen"


Unser ABA kennt die Familie schon seit Ende der 1970er, als deren Kinder noch klein waren (11/12 Jahre + ./.)
und ich denke, ein gewisses JERUSALEM SYNDROM steckt in dieser Familie dennoch ganz fest drinnen.

Zitat von: Doron Schneider
GOTT hat sich durch JESUS in ISRAEL vorgestellt
und hierher wird er wiederkommen
!!!

und das sagt doch wohl alles über deren »JERUSALEM SYNDROM«
d.h.:
Die Propheten HESEKIEL und ELIAS sind doch vom Vater in die Kinder vererbt worden !!!


Schabat Schalom Asarja




und bitte nicht vergessen:
Zitat
Wie bereits schon des öfteren erwähnt ...
die Jesus-Bekehrte israelisch/messianische Gemeinde
zählt seitdem (1973) bis heute, ca. ~2000 + ./.   Mitglieder !
(das sind ungefähr 0,02... % der Bevölkerung ISRAELs)
Erwartet hatte man 1974 bis heute:  ca. 8.000.000 = also über  80 %
ברוך אתה ה' אלהינו מלך העולם

 

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