Liebe Chiara,
Ist schon sehr interessant was du hier schreibst. Bevor ich auf dieses Forum gestoßen war bin ich zu der Überzeugung gekommen, so zu leben, dass ich GOTT in allem die Ehre gebe und nicht mehr so sehr auf die Glaubensaussagen der Christen zu geben, weil ich immer wieder ins Schwanken gekommen bin! Ich hatte nie wirkliche Ruhe und war immer noch auf der Suche. Mein Glaube wurde zusehends geschwächt.
Liebe Chiara, ich weiß nicht, ob ich dich richtig verstanden habe, aber ich kann dir nur aus meiner Erfahrung berichten und vielleicht hast du Ähnliches erlebt. Nach deinen Worten kommt es mir so vor.
Der "Glaube" nach unserem Verständnis ist kein Dogma, sondern ein Vertrauen zu G'tt. Dieses Vertrauen gibt eine innere Gewissheit und Sicherheit,
UNABHÄNGIG wie "würdig" oder "rein" oder "vollkommen" du bist.
Es sind die Menschen, die dir immer wieder vermitteln, dass G'tt, der Vater, unzufrieden mit dir ist und dieses Denken ist so tief in der Kultur verankert, dass sich die meisten Menschen keinen G'tt mehr vorstellen können, der nicht ständig wütend ist.
Deshalb ist der wichtigste Schritt, das Wissen, das G'tt dich angenommen hat, und dich liebt.
So wie die meisten Eltern ihre Kinder bedingungslos lieben, obwohl sie unvollkommen sind.
Von dieser Basis aus kann man dann den Weg gehen und dieser Weg ist ohne Zwang.
Wieder sind es die Menschen, die dir die Freiheit in Freude diesen Weg zu gehen, nehmen wollen, indem sie ständig kontrollieren,
manipulieren (Schuldgefühle machen) und Lasten auf einen legen.
Kurz gesagt, lass dir deine Beziehung zum Vater nicht von Menschen kaputt machen.
Meide Menschen, die das versuchen!
Ich stellte mir immer wieder die Frage, warum GOTT mit den Christen ist und ich immer schwächer im Glauben werde.
Ich glaube nicht, dass G'tt mit den Juden, den Christen, den Muslimen, den...., ist. G'tt ist mit den Menschen, die nach ihm streben (und das ist Israel, geistig verstanden).
Zitat
Aisah:
Es geht darum, wie man lebt, wie zwischenmenschliche Beziehungen gelebt werden (sollten) usw.
In den Foren habe ich keine zwischenmenschlichen Beziehungen erleben dürfen. Sie wurden immer nur mit Gleichgesinnten gelebt.
Das ist menschlich (im negativen Sinne). Man fühlt sich verbunden mit denen, die
gleicher Meinung sind. In Foren sind aber schon hauptsächlich Leute unterwegs, die gerne streiten. Da erlebt man dann die seltsame Situation, dass die Polarisierer und die Frechen viel beliebter sind, als die Harmonisierer. Wahrscheinlich sind Letztere einfach zu langweilig. Das ist so wie in allen Medien, je aufregender und schmutziger die Stories , um so lieber werden sie gelesen.

So aber will es der Schöpfer nicht. Er will uns dahin schulen, dass ER mit uns in Verbindung treten kann. Leider haben wir das durch die vielen Falschlehren nicht erkennen dürfen. Wir waren so verblendet, dass wir unsere irdische Gesinnung beibehalten mussten. Ja, das ist es…deshalb all die Verirrungen.
Genau so ist es! Der Schöpfer möchte mit uns allen in Verbindung treten. Dass die Menschheit EINS werden soll mit dem Schöpfer haben leider die religiösen Fanatiker so verstanden, dass sie eine einheitlich manipulierte, willenlose, von Menschen geknechtete, Masse schaffen wollen.
Hätte G'tt das gewollt, hätte er uns von Grund auf als Knechte geschaffen. Hat er aber nicht, darüber sollte man nachdenken.
schalom
Aisha
PS: "Verlorene" im hebräischen Verständins sind Knechte/Skaven, die die Chesed (
unverdiente Güte ) G'ttes verloren haben.