Schalom ,
passend zum Thema:
Die Bibel spricht davon, dass der Sabbat geheiligt werden soll. Jetzt habe ich gelesen, dass das feiern eines Sabbats nicht ganz richtig wäre, man sollte ihn heiligen. Was nun...bin wieder einmal ratlos!
Ist es also falsch den Schabat zu feiern?
Ist es verboten

an einem heiligenTag so richtige Freude zu haben und dies mit Gesang, Tanz, Gemeinschaft und gutem Essen zu feiern?
Sollten wir lieber die profanen Anlässe (Jahrmarkt, Oktoberfest, Weinfest , Vollmondparty...

) feiern , aber alles Geistige ist toternst? Nix zu feiern, nix zu lachen?
als Antwort eine Wiederholung aus unserem Schabat-Thema hier im Forum:
Der Schabat ist ein Zeichen (ot אות) des kosmischen Rhythmus, der im Moment der Freiheit (am Berg Sinaj) Teil des menschlichen Bewusstseins wird.
Der Bund am Berg Sinaj ergänzt den Bund Abrahams, dessen Zeichen die Beschneidung ist.
Die Beschneidung ist ein Zeichen , dass G’tt die Fruchtbarkeit schenkt.
Der Schabat ist das Zeichen, dem Schöpfer in der Ruhe gleich zu werden.
Viele Religionswissenschaftler sind sich einig, dass es in der babylonischen Kultur eine Zeit der Ruhe gab, „schappatu“ genannt. Sie war also nicht nur in der israelitischen Kultur dieser Zeit zu finden.
Der babylonische „schappatu“ erfolgte ebenso im 7-Tage Rhythmus, doch war es eine Zeit der Gefahr und Angst. Man vermied jede Aktivität, weil es nicht gut ausgehen würde.
Stellen sie sich eine Kultur vor, die sich dessen bewusst ist, dass das Universum so mysteriös ist, dass die Menschen eine Zeit erleben, in der sie nicht wissen, was sie als nächstes tun sollen. Sie starren in den Abgrund (Abyss) der menschlichen Begrenzung und ziehen sich zurück. Sie bleiben zuhause, tun nichts, zünden kein Feuer an, denn die Welt ist dunkel, sie können kein Licht sehen, das den Weg erleuchtet. Erst wenn die Zeit dieser unheimlichen Dunkelheit vorbei ist, arbeitet man wieder.
Und nun stellen sie sich eine Kultur vor, die sich des Mysteriums des Universums genauso bewusst ist, dass die Menschen eine Zeit erleben, in der sie nicht wissen, was sie als Nächstes tun sollen.
Sie blicken gerade auf dieses Mysterium und lachen und freuen sich.
Sie wissen, dass genau das Freiheit ist, dass die Zukunft NICHT unter absoluter Kontrolle ist, nicht gewiss und nicht bekannt. So FEIERN sie das Mysterium. Sie sehen es als Erfüllung nicht als Verneinung des Universums und ihrer selbst. Sie fürchten sich nicht. Sie freuen sich, weil sie diesen mysteriösen G’tt, der ruht, nachahmen dürfen , indem sie selbst ruhen.
(Quelle:
WaskowMeine Schlussfolgerung (bitte geistig denken)
Babylon ist nicht fähig den Schabat zu genießen.
Babylon mag schon einen Tag begehen und ihn "Schabat" nennen. Babylon mag von "Gott" und der "Bibel" reden, aber Babylon wird immer nur Angst haben und niemals frei sein. Babylon handelt aus Angst und niemals aus Liebe. Babylon erfüllt die Gebote aus Angst.
Jisrael aus Liebe
Aisha