Autor Thema: Feine Gedankensplitter aus dem Kabbalalernzentrum  (Gelesen 2995 mal)

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Deria

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Feine Gedankensplitter aus dem Kabbalalernzentrum
« am: Sa., 07. August 2010, 13:35 »
Im Moment geht es uns um die Umsetzung unserer Aufgabe, darum schenken wir so der Verbindung so viel Aufmerksamkeit der Verbindung zwischen uns.

Das Endziel ist die Verschmelzung mit dem Schöpfer nach dem Gesetz der Gleichheit der Eigenschaften, was für uns bedeutet, „Mensch“, Adam (dem Schöpfer „gleich“) zu werden bedeutet.

Dafür müssen wir unser spirituelles Gefäß (Kli) vorbereiten, indem wir es an den Höheren angleichen. Dieses Gefäß muss für alle eins sein, wo sich alle seine Teile wie ein Mensch mit einem Herzen vereinen.

Im Gefäß sind unser ganzer Hass, Neid, Ehrgeiz, Hochmut und Machtgier enthalten, und über all dem müssen wir uns erheben und vereinen, um uns an den Schöpfer anzugleichen und Verschmelzung mit Ihm zu erreichen.

Deria

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Antw:Feine Gedankensplitter aus dem Kabbalalernzentrum
« Antwort #1 am: Sa., 07. August 2010, 13:37 »
Das sind Gedanken die mir sehr gut gefallen. Die ich auch verstehe.

Denn im Licht finden niemals und keinerlei Veränderungen statt. So, wie geschrieben steht: „Ich, HaWaYaH, habe mich nicht verändert.“ Das Licht ist der Wille des Schöpfers, die Geschöpfe mit Genuss zu füllen, und das ist stetig, stets maximal, unveränderlich.

Alle Veränderungen im Empfinden resultieren jedoch aus der Veränderung der Wünsche, der Kelim, die das höchste Licht erhalten. Wenn daher der Mensch fähig ist, seine Wünsche zu verändern, verändert er im gleichen Maße die Menge an Licht, welches sie (die Kelim) betritt, also das Empfinden. Seine Kelim zu vergrößern bedeutet, immer mehr und mehr den Schöpfer zu begehren, zu ihm zu streben, zum Empfinden von Ihm, zum Geben an ihn.


Offline Aisha

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Antw:Feine Gedankensplitter aus dem Kabbalalernzentrum
« Antwort #2 am: So., 08. August 2010, 20:05 »
Das Kabbalahzentrum verbreitet diese Lehre, damit jeder Einzelne an seiner eigenen Korrektur arbeiten kann. Diese Lehre ist nicht dazu da, die "anderen" zu korrigieren.
Die Kabbalisten führten nie Streitgespräche mit Andersgläubigen. Ihre Devise war und ist : Jeder , der möchte, komm und lerne.

Der Rav Laitman (von Bnei Baruch) erzählte in einem seiner Unterrichte, dass er in den USA von Missionaren, die sich unter die Schüler gemischt hatten, immer wieder herausgefordert wurde. Er erkannte jedoch ihre Absichten, ließ sich auf keine Debatte ein und sagte ihnen, sie könnten bleiben, wenn sie lernen wollten.

Ich finde diese Vorgehensweise sehr weise. Es hat doch keinen Sinn mit "Andersgläubigen" zu diskutieren, die nur auf die Unterschiede aus sind und nicht gemeinsam lernen wollen.


schalom

Aisha


 

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