Autor Thema: Der PROZESS Jeschuas aus jüdischer Sicht >Das PRAETORIUM<  (Gelesen 4879 mal)

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ABA

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Der PROZESS Jeschuas aus jüdischer Sicht >Das PRAETORIUM<
« am: Sa., 11. April 2009, 18:30 »
! שלום כולם
Schalom zusammen!

Ich berichte also noch im einzelnen über > Das PRAETORIUM <;
sowie über > WER waren SIE ? < und über > Die Klage <

Schon jetzt nochmals Dank für das Interesse das ihr hattet, und für die MÜHE die ich euch machte !

> Das Prätorium <

Das PRAETOIUM war der Ort an dem der römische PROZESS JESU stattfand!

_         

Es ist der Ort, des Richterstuhls, die Residenz des Statthalters. Nach römischen Recht war ein PROZESS im Praetorium eine nicht öffentliche Sitzung, zu der lediglich APPARITORES (besondere berufsmäßige Angestellte) zugelassen waren. Das eigentliche Amtszimmer im PRAETORIUM wurde SECRETARIUM genannt und war durch einen als VELUM bezeichneten Vorhang (teilweise ummauert) abgetrennt. Das VELUM konnte auf Befehl geöffnet werden, m die Gerichtsstätte zu betreten. Ansonsten musste es während eines Verfahrens geschlossen bleiben.
Das eigentliche PRAETORIUM für den römischen Statthalter von Judäa befand sich allerdings in CAESAREA .
(Nähe des heutigen Hadera und dem Kibuz Ma´agan Michael)
Hielt der Statthalter sich allerdings in Jerusalem auf, residierte er im Königspalast so dass dieser auch als PRAETORIUM diente, in dem die Gerichtsverhandlungen geführt wurden.

Das allgemeine Volk hatte überhaupt keinen Zugang zum Gerichtssaal des PRAETORIUMS.

Das Johannes-Evangelium versucht nun diesen Öffentlichkeits-Ausschluss durch die Besorgnis der „PSEUDO-VERKLÄGER“ aus >den JUDEN< damit zu stützen, dass sie nicht unrein werden dürfen !!!

LEIDER gibt es weder in der TORA ; noch in einem jüdischen Recht (und Pflicht), noch in irgendeiner Ritualvorschrift > n i c h t s < , was eine solche Behauptung stützen könnte.

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Dass ein JUDE durch das Betreten eines Königspalastes, eines Gerichtssaales oder auch eines Heidenhauses unrein würde, ist eine pure Erfindung der betr. Evangeliums-Redakteure. Auch die Begründung, dass es PESSACH-ZEIT ist, macht dies nicht glaubhafter !!! Der oder die Betreffenden würden niemals deswegen von der PESSACH-Feier oder vom OPFERLAMM ausgeschlossen werden !!!
(zu Bemerken wäre hier noch: Wieso konnte dann Joseph von Arämatia so ohne weiteres zu PILATUS gehen, als er um den Leib Jesu bat ?)

Wenn also „die JUDEN“, wie Johannes berichtet, den Palast und den Gerichtssaal nicht betraten, dann aus einem ganz ANDEREN GRUNDE !!!

nämlich, weil es ihnen unabhängig von ihrem Willen ganz einfach

>>> NICHT ERLAUBT WAR !!! <<<


Im kurzfristig folgenden Thread beleuchte ich dann doch einmal die Unstimmigkeit der Evangelien-Synopsen (um nicht gleich wieder zu sagen die FEHLER), die sich mittlerweile zu einer Sammlung anhäufen

שלום אבא
Schalom ABA
(Quellennachweis: -siehe Einleitung-)

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GRUNDSATZ der kritischen Vernunft :

Wer wirklich an der Wahrheit Interesse hat, wird so verfahren,
dass er gerade Auffassungen, die er für besonders wichtig hält,
am schärfsten der kritischen Prüfung aussetzt !!![/color]
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(Änderung: LINK aktualisiert)
« Letzte Änderung: Di., 06. Juni 2017, 11:22 von ABA זאב ברנובסקי »

Offline ABA זאב ברנובסקי

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Re: Der PROZESS Jeschuas aus jüdischer Sicht >Das PRAETORIUM<
« Antwort #1 am: So., 09. September 2012, 04:40 »
 
         findet ihr :     > HIER <     
GRUNDSATZ der kritischen Vernunft :
Wer wirklich an der Wahrheit Interesse hat, wird so verfahren,
dass er gerade Auffassungen, die er für besonders wichtig hält,
am schärfsten der kritischen Prüfung aussetzt !!!

 

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