Autor Thema: 1. Bereschit בראשית - Genesis  (Gelesen 18940 mal)

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1. Bereschit בראשית - Genesis
« Antwort #15 am: Sa., 09. Juni 2012, 11:17 »
Kapitel 16

1 Und SsaRaj, die Frau AbhRams hatte ihm nichts (keine Kinder) geboren, aber sie hatte eine Magd, eine MizRaJim (Ägypterin), und ihr Name war HaGar.
2 Und SsaRaj sprach zu AbhRam: Da, sie doch, YHVH hielt mich ab, verwehrte mir das Gebären. Geh doch ein zu meiner Magd! Vielleicht werde ich durch sie erbaut (erfreut). Und AbhRam erhörte die Stimme SsaRaj.
3 Da nahm SsaRaj, die Frau AbhRams, HaGar ihre Magd, nachdem sie zehn Jahre wohnten im Land Kanaan und gab sie dem AbhRam, ihrem Mann, ihm zur Männin (Frau).
4 Und er ging ein zur HaGar, und sie wurde schwanger. Als sie aber sah, daß sie schwanger war, da wurde ihre Ermächtigte (Herrin) verflucht )* in ihren Augen.
5 Und SsaRaj sprach zu AbhRam: Mir geschehenes Unrecht ist auf dir! Ich gab meine Magd, daß sie deinen Stamm (vermehrt), und nun, da sie sah, daß sie schwanger wurde, bin ich verflucht in ihren Augen. YHVH möge richten zwischen mir und dir.
6 Und AbhRam sprach zu SsaRaj: Deine Magd ist in deiner Hand und tue an ihr, daß in deinen Augen Gute. SsaRaj demütigte sie (HaGar), und sie entwich, weg von ihrem Angesicht.
7 Und der MaLaKh (Beauftragter))"  YHVHs fand sie an den Quellen der Wasser in der Wildnis)², an den "Augen" (Anfang))³ der Wege hin gegen SchUr.
8 Und er sprach: HaGar, Magd SsaRajs, woher kommst du und wohin gehst du? Und sie sprach: Weg vom Angesicht meiner Herrin entweiche ich.
9 Da sprach der Beauftragte YHVHs zu ihr: Kehr zurück zu deiner Herrin, und füge dich unter ihre Hände.
10 Und der Beauftragte YHVHs sprach zu ihr (HaGar): Vermehren werde ich deinen Samen überaus, so daß ihn niemand zu zählen vermag aufgrund seiner Vielzahl.
11 Und der Beauftragte YHVHs sprach zu ihr: Du bist schwanger und gebierst einen Sohn, und du rufst seinen Namen: JischMaEl. Denn YHVH hat dich erhört in deiner Demütigung.
12 Und er wird ein Wildesel-Mensch sein und seine Hand wird gegen jeden sein und Alle werden gegen ihn sein, wider das Angesicht all seiner Brüder wird er wohnen!)~
13 Da rief sie den Namen YHVHs (an), den, der ihr die Richtung weisenden: Du bist ein EL des Sichtbaren, denn sie sprach: Sah ich auch hierher nach dem "Hinterfrager"?)**
14 Darum rief jemand zu dem Brunnen: Brunnen LaChajRoi (dem Lebenden des Sichtbaren). Er ist zwischen QaDesch (Kadesch) und BeRed.
15 Und HaGar gebar dem AbhRam einen Sohn. Und AbhRam rief den Namen seines Sohnes, welchen HaGar geboren hatte: JiSchMaEL.
16  Und AbhRam war ein Sohn von von 86 Jahren, als HaGar JiSchMaEL (Jismael) gebar.


*************** Erklärung *****************************

)* als verflucht von Gott geltend. Gängiges Vorurteil der damaligen Zeit bei unfruchtbaren Frauen.
)" MaLaKh, Wortstamm MeLaKah -> Auftrag, hat offensichtlich mit einem Engel nichts zu tun.
)² wird in den meisten Übersetzungen falsch mit Wüste übersetzt. Die wörtliche Wiedergabe wäre "Stachliges"!
)³ ähnlicher Wortstamm wie "Stachliges", jedoch wird ein Anfang auch oft als "Auge" bezeichnet im Hebräischen.
)~ Der Grund, warum es mit den "Palästinensern" schwer ist, zum Frieden zu kommen!
)** sinngemäß, Gott des Hinterfragens der Handlungsweise.
« Letzte Änderung: So., 16. Dezember 2012, 09:39 von freily »
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1. Bereschit בראשית - Genesis
« Antwort #16 am: So., 10. Juni 2012, 11:32 »
Kapitel 17

Der Bund mit AbhRam und sein neuer Name
1 Und AbhRam war ein Sohn von 99 Jahren geworden, da erschien YHVH dem AbhRam und sprach zu ihm: ICH bin der EL SchaDaJ (dein Ernährender) wandle mir Angesichts (in meinem Rat) und werde ein Makelloser.
2 Und ICH will meinen Bund geben zwischen MIR und dir und ICH will dich mehren im Übermaß.
3 Da fiel AbhRam auf sein Angesicht und EloHim redete mit ihm und sagte:
4  ICH bin es: Da, mein Bund ist mit dir, und du wirst zum Vater einer Menge von Nationen.
5 Und nicht wirst du weiterhin als AbhRam gerufen, als dein Name, sondern dein Name wird AbhRaHam sein, denn als Vater von einer Menge von Nationen gebe ICH dich hin.
6 Und ICH mache dich überaus fruchtbar im Übermaß, denn ICH gebe dich (hin) um Nationen zu werden,)* und Regenten gehen aus dir heraus.
7 Und ICH werde meinen Bund erstehen machen zwischen MIR und dir und deinem Samen nach dir, und ihren Generationen zu einem äonischen Bund, dir zum EloHim zu werden und deinem Samen nach dir.
8 Und ich gebe dir und deinem Samen nach dir das Land, indem du Gast bist, all das Land Kanaan zum Besitz eines Äons, und ich werde ihnen zum EloHim.
9 Und EloHim sprach zu Abraham: Auf daß du meinen Bund hütest, du und dein Same nach dir, ihren Generationen zugehörig.
10 Dies ist mein Bund, welchen ihr hütet, zwischen MIR und euch und deinem Samen nach dir: Beschitten wird euch alles Männliche,
11 durch Beschneidung am Fleisch euerer Vorhaut. Und dies wird zum Zeichen des Bundes zwischen MIR und euch.
12 Als ein Sohn von acht Tagen wird euch beschnitten das Männliche, eueren Generationen zugehörig, der Hausgeborene und der mit Silber Erworbene)², von allen Söhnen des Auswärtigen (im Hause), der nicht von deinem Samen ist.
13 Beschnitten wird der Gebürtige deines Hauses (das Männliche) und der mit Silber Erworbene, und MEIN Bund betreffs eures Fleisches wird zu einem äonischen Bund.
14 Aber ein Männlicher mit Vorhaut, der nicht beschnitten ist am Fleisch seiner Vorhaut: Abgeschnitten wird jene Seele von ihrer Volkschaft; meinen Bund zerbrökelte er!
15 Und EloHim sprach zu Abraham: SsaRaj deine Frau rufst du nicht weiterhin ihren Namen SsaRaj, denn SsaRah )³ ist ihr Name.
16 Und ICH segne sie, und ICH gebe dir von ihr einen Sohn, und ich segne sie (damit), und sie wird zu Nationen (werden); Regenten der Völker werden aus ihr (kommen).
17 Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte und sprach in seinem Herzen: Ist es, daß einem Sohn von hundert Jahren, (noch) geboren wird? Und ob SsaRah, als Tochter von neunzig Jahren noch gebiert?
18 Und Abraham sprach zu EloHim: Wenn doch JischMaEl vor deinem Angesicht lebe.
19 Und EloHim sprach: Nein, SsaRah deine Frau gebiert dir einen Sohn, und du rufst seinen Namen JizChaQ }* und ICH werde meinen Bund mit ihm enstehen lassen, zu einem äonischen Bund mit seinem Samen nach ihm.
20 Und auch für JischMaEL erhöre ich dich: Da! ICH segne ihn und mache ihn fruchtbar und mehre in übermäßig. Zwölf Würdenträger wird er zeugen und ich gewähre ihm, daß er eine große Nation (wird).
21 Aber meinen Bund lasse ich erstehen mit JizChaQ (Isaak), den dir SsaRah gebiert zu der angesagten Zeit in dem anderen Jahr.
22 Und ER vervollständigte die Worte (zu Abraham), und EloHim stieg hinauf, weg von Abraham.
23 Und Abraham nahm seinen Sohn JischMaEL und alle Geborenen seines Hauses und alle mit seinem Silber Erworbenen, alles Männliche des Hauses Abraham, und beschnitt das Fleisch ihrer Vorhaut, in eben diesen Tag, so, wie Elohim mit ihm gesprochen (hatte).
24 Und Abraham war ein Sohn von neunundneunzig Jahren, als er beschitten wurde am Fleisch seiner Vorhaut.
25 Und sein Sohn JischMaEL war ein Sohn von dreizehn Jahren, als er beschnitten wurde am Fleisch seiner Vorhaut.
26 In eben diesem Tag wurde Abraham beschitten und sein Sohn JischMaEL,
27 und alles Männliche die in seinem Haus Geborenen und die mit seinem Silber Erworbenen, vom Sohn der Auswärtigen bis zu ihm wurden sie beschnitten.


***************** Erklärung *****************

)* Vorhersage, daß sein Volk in die gesamte Welt kommt (Diaspora?).
)² irrtümlich oft als Sklave übersetzt. Nach hebräischem Recht waren es gekaufte oder aus einem Schuldverhältnis abgelöste Arbeiter mit sozialen Rechten und Pflichten.
)³ SsaRaj = Fürstin; SsaRah -> durch das H statt j wird ein Schwanger werden angedeutet. Hebr. HaRah
}* bedeutet Jahs Lachen. Vmtl. in Anlehnung auf das innere Lachen Abrahams.

******* Begriffs-Erklärung **************

Äon (gr. αιών aioon „Ewigkeit“) bezeichnet:
allgemein Zeitalter
eine Gottheit im hellenistischen Pantheon, als Personifikation des philosophischen Begriffs
Äon (Astrologie), in der Astrologie postulierte Erdzeitalter
Äon (Geologie), in der Geologie ein Erdzeitalter
Äon (Philosophie), ein Begriff der antiken Philosophie und Religion
Äon (Thelema), die spirituelle Entwicklungsgeschichte der Menschheit
Äon (Theologie), in der Theologie einen Zeitabschnitt der Heilsgeschichte, je nach Standpunkt aber auch die ewige Vorzeit oder die unbegrenzte Zukunft
Aeon, XX Karte des großen Arcanum beim Tarot


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1. Bereschit בראשית - Genesis
« Antwort #17 am: So., 17. Juni 2012, 12:06 »
Kapitel 18

1 Und YHVH erschien ihm im Gebiet der Terebinthenbäume MamRe's und er saß vor der Öffnung des Zeltes, als der Tag sich erwärmte zur Hitze.
2 Und er erhob seine Augen und sah, drei Männer stellten sich auf ihm gegenüber, als er sie sah, lief er ihnen entgegen, weg von der Öffnung des Zeltes und warf sich der Länge nach hin und sprach:
3 Mein HERR, wenn ich doch Gnade fand in deinen Augen, so gehe doch nicht vorüber an deinem Diener.
4 Es werde doch ein wenig Wasser genommen und badet euere Füße, und lehnt euch unter den Baum.
5 Und ich will einen "Bissen" Brot nehmen und laben euer Herz, danach geht ihr vorüber, denn darum seid ihr vorüber gegangen an euerem Diener. Und sie sprachen: Tu ebenso wie du gesagt hast.
6 Da ging AbraHam schnell in das Zelt zu SsaRah und sprach: Mach schnell, knete drei Maß (hebr. Seah))* Mehl, feines Mehl und mache Fladen.
7 Und zu den Rindern lief AbraHam und nahm einen (jungen) Stier von den Rindern, zart und gut und gab ihn einem Jüngling; und dieser war schnell ihn Zuzubereiten.
8 Und er nahm Kefir und Milch und den Stier, der zubereitet (war) und setzte es ihnen vor das Angesicht. Und er stand ihnen gegenüber unter dem Baum, und sie aßen.
9 Und sie sprachen zu ihm: Wo ist SsaRah, deine Frau? Und er sprach, da, im Zelt.
10 Da sprach ER: Beim Zurückkehren, kehre ich bei dir ein, entsprechend der Zeit der Schwangerschaftsdauer. Und siehe da! Ein Sohn ist dann der SsaRah deiner Frau geboren. Und SsaRah hörte an der Öffnung des Zeltes, die hinter IHM war.
11 Aber AbraHam und SsaRah waren Alte, ja Hochbetagte; abgelassen hatte für SsaRah ihr Pfad, nach Art der Frauen (zu gebären).
12 Und SsaRah lachte in ihrem Inneren und sprach (zu sich): Nach meinem Aufgebrauchtsein wird mir wieder Liebeslust? Und mein Herr (AbraHam) ist alt.
13 Da sprach YHVH zu AbraHam: Warum dies, daß SsaRah lachte und sprach: Ob gewiß ich noch gebäre, da ich doch alt bin.
14 Ist (für) YHVH ein Wort, daß eine Tatsache wird, zu wunderbar?)² Zur der (von mir) bezeugten Zeit kehre ich zu dir zurück, gemäß der Zeit der Schwangerschaft)³, und dann ist der SsaRah ein Sohn geboren.
15 Und SsaRah leugnete sprechend: Ich lachte nicht. Denn sie fürchtete (sich). ER aber sprach: Nein, denn du hast gelacht.
16 Und die Männer standen auf und schauten auf das "Angesicht" Sodoms, und AbraHam ging mit ihnen, sie zu Begleiten.
17 YHVH dachte (sich): Verberge ICH vor AbraHam was ICH tue?
18 Und AbraHam wird zu einer großen und überstarken Nation werden, und in ihm werden gesegnet alle Nationen der Erde.
19 Denn ich erkannte (erwählte) ihn, damit er seinen Söhnen und seinem Haus nach ihm gebietet, so daß sie den Weg YHVHs hüten, Rechtfertigung (Gerechtigkeit) und Richtiges zu tun, damit YHVH auf AbraHam kommen lasse, was ER über ihn sagte.
20 Und YHVH sprach: Das Wehgeschrei (über) Sodom und Gomorrah betreffend, ja viel ist es, und ihre Verfehlungen, ja überaus schwer sind sie.
21 Ich will doch hinab gehen und sehen, ob entsprechend ihrem Geschrei, das zu mir gekommen ist, sie tatsächlich getan haben, und wenn nicht, ICH will's erkennen!
22 Und die Männer wandten sich von dort (fort) und gingen nach Sodom. AbraHam aber, noch stand er Angesichts YHVHs (gegenüber).
23 Und Abraham trat vor und sprach: Ist es so, daß Du hinweg sammelst den Gerechten mit dem Frevler?
24 Vielleicht sind fünfzig Gerechte in mitten der Stadt. Ist es so, daß Du hinweg sammelst und nicht vergibst dem Ort, um der fünfzig Gerechten willen, welche darin sind?
25 Weitab sei es DIR, gemäß deinem Wort zu tun, den Gerechten mit dem Frevler zu töten, so daß der Gerechte wie der Frevler befunden wird, weit ab sei's DIR! Ist es, daß der Richter der Erde nicht Gerechtigkeit tätigt?
26 Da sprach YHVH: Wenn ich in Sodom fünfzig Gerechte finde in mitten der Stadt, so trage (bewahre) ich den Ort ihretwegen.
27 Und AbraHam antwortete und sagte: Da, sieh doch, ich bin geneigt zu meinem HERRN zu sprechen, und ich bin doch nur Staub und Asche.
28 Vielleicht sind fünf weniger von den fünfzig Gerechten. Machst DU zunichte aufgrund von fünf die ganze Stadt? Da sprach ER: Nicht mache ich zunichte, wenn ich dort fünfundvierzig finde.
29 Und er (AbraHam) fügte noch hinzu und sprach: Vielleicht werden dort vierzig gefunden. Und ER sprach: ICH tue es nicht wegen der Vierzig.
30 Und er sprach: Erzürne nicht mein HERR, so will ich (nochmal) antworten: Vielleicht werden (nur) dreißig gefunden. Und ER sprach: Nichts werde ICH tun, wenn ich dort dreißig finde.
31 Da sprach er: Da siehe, ich bin geneigt zu meinem HERRn zu sprechen; vielleicht werden dort zwanzig gefunden. Und ER sprach: Nicht verderbe ich sie wegen der zwanzig.
32 Da sprach er: Nicht erzürne mein Herr, so will ich doch noch sagen diesmal, vielleicht werden dort (nur) zehn gefunden. Und ER sprach, Ich werde nichts verdeben um der zehn willen.
33 Und YHVH ging, als er fertig geredet hatte mit AbraHam, und AbraHam kehrte zurück zu seinem Ort.


****************** Erklärung **********************

)* Seah, -> ca. 7,3 ltr. Trockenmaß für Mehl und Getreide.
)² an dieser Stelle zeigt das hebr. Wort eine Verschmelzung von Wort und Sache auf und deutet auf eine Tatsache, die dem Schöpfer nicht unmöglich ist.
)³ wörtlich: Zu der Zeit des Belebt werdens -> sinngemäß: Schwangerschaft.
« Letzte Änderung: So., 16. Dezember 2012, 09:38 von freily »
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1. Bereschit בראשית - Genesis
« Antwort #18 am: So., 24. Juni 2012, 21:36 »
Kapitel 19

1 Und die zwei Beauftragten)* kamen nach Sodom im Abend und Loth saß am Platz des Tores Sodoms. Und Loth sah sie und stand auf, ihnen entgegen und warf sich zu Boden mit dem Gesicht nach unten
2 und sprach: Da seht doch! Meine Herren wendet euch doch ab zum Haus eueres Dieners, und übernachtet und badet euere Füße. Ihr steht früh auf und wandelt eures Weges. Aber sie sprachen: Nein, denn in (dieser) Weite übernachten wir.
3 Aber er bedrängte sie sehr, und sie kehrten sich ihm zu und kamen in sein Haus. Und er machte ihnen ein Getränk und backte Ungesäuertes und sie aßen.
4 Ehe sie sich hinlegten, da hatten die Männer der Stadt Sodom das Haus eingekreist, vom Jüngling bis zum Alten, all das Volk vom Ende (der Stadt) her.
5 Und sie riefem zum Loth und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die zu dir gekommen sind diese Nacht? Lass sie herausgehen zu uns, wir wollen sie erkennen.
6 Da ging Loth zu ihnen hinaus an die Öffnung und verschloß die Tür hinter sich.
7 Und er sprach: Tut nichts Böses meine Brüder.
8 Da seht doch! Bei mir sind zwei Töchter, die noch keinen Mann erkannten, ich will sie heraus geben zu euch und tut ihnen wie es gut (ist) in eueren Augen. Nur diesen Männern tut nicht eine solche Sache, denn darum kamen  sie, daß sie im Schatten meines Gebälks)² (ruhen).
9 Aber sie sprachen: Komm weiter heran! Und sie sprachen: Dieser eine (Loth) kam, um ein Gast zu sein und richtet nun die Richtigen? Nun werden wir dir mehr Böses tun als ihnen und sie bedrängten den Mann Loth sehr und kamen herzu die Tür zu zerbrechen.
10 Da streckten die Männer ihre Hand aus und brachten Loth zu sich in das Haus; und die Tür verschlossen sie.
11 Aber die Männer, die vor dem Eingang des Hauses waren, schlugen sie mit Verblendungen, so daß sie sich erschöpften, die Eingangstür zu finden.
12  Und die Männer sprachen zu Loth: Wer gehört)³ hier noch zu dir? Verschwägerte, deine Söhne und Töchter und all jene die zu dir gehören in der Stadt und bringe sie aus diesem Ort.
13 Denn wir werden zerstören diesen Ort, denn groß ist ihr Geschrei zum Angesicht YHVHs, und YHVH entsandte uns zu verderben (diesen Ort).
14 Da ging Loth hinaus und sprach zu seinen Schwiegersöhnen, die seine Töchter nehmen wollten: Steht auf und geht hinaus aus diesem Ort, denn YHVH gibt die Stadt der Vernichtung (preis). Aber er wurde wie ein Scherztreibender in den Augen seiner Schwiegersöhne.
15 Und als die Morgenröte aufstieg, da drängten die Beauftragten den Loth und sprachen: Steh auf, nimm deine Frau und deine zwei Töchter die hier sind, damit du nicht hinweg gesammelst wirst aufgrund der Vergehung der Stadt.
16 Er aber zögerte; da hielten die Männer seine Hand und die Hand seiner Frau und die Hand seiner zwei Töchter - als Verschonung YHVHs über ihn - und ließen ihn hinaus gehen und ließen ihn außerhalb der Stadt.
17 Und es war: Als sie ihn hinaus gehen ließen nach draussen, da sprach einer: Entkomme wegen deiner Seele, blicke nicht hinter dich und stehe nicht im ganzen Tal ; zu den Bergen entkomme, daß du nicht hinweg gesammelt wirst.
18/19  Und Loth sprach zu ihnen: Nicht doch, mein Adonai )" Da sieh doch:  Dein Diener fand Gnade in deinen Augen und du vergrößerst deine Huld (CheSed))°, welche DU an mir getan, leben zu lassen meine Seele. Aber ich kann nicht entkommen in die Berge, daß mir nicht anhängt das Böse und ich sterbe.
20 Da sieh doch! Diese Stadt ist nahe, um dorthin zu fliehen, und sie ist eine Geringe (Kleine), ich will doch dorthin entkommen, ist sie nicht gering? So daß meine Seele am Leben bleibt.
21 Da! ICH erhob)^ dein Angesicht auch noch zu dieser Sache, daß ICH nimmer umwende diese Stadt von der du gesprochen hast.
22 Sei schnell, entkomme dorthin! Denn ich kann diese Sache nicht tun, bis du dorthin gekommen (bist). Darum rief einer den Namen der Satdt: ZoAr (Geringes).
23 Die Sonne ging auf über dem Land, da kam Loth gegen ZoAr.
24 Und YHVH ließ über Sodom und Gomorrah Schwefel und Feuer regnen von YHVH aus dem Himmeln
25 und ER wendete um diese Städte und das ganze Oval (Umgebung) und alle Bewohner der Städte und das ganze Gesproß der AdaMah (dieser Umgebung).
26 Aber seine Frau blickte hinter ihm zurück und wurde eine Aufgestellte des Salzes.
27 Und AbhraHam stand früh auf im Morgen und ging zum Ort wo er gestanden hatte vor dem Angesicht YHVH.
28 Und er schaute auf die Oberfläche Sodoms und Gomorrahs und auf die ganze Oberfläche der Umgebung des Landes, und er sah, da! Rauch des Landes stieg auf wie Rauch des Niedergebrannten.
29 Und es wurde: Indem EloHim die Städte des Ovals verdarb, da gedachte EloHim des AbhraHams und entsandte Loth aus der Mitte der Umwendung,): indem ER die Städte umwendete, in denen Loth wohnte.
30 Loth aber stieg hinauf von ZoAr ins Gebirge und wohnte dort und seine zwei Töchter mit ihm, denn er fürchtete sich in ZoAr zu wohnen. Und er wohnte in einer Höhle, er und seine zwei Töchter.
31 Und die Erstgeborenen sprach zu der Jüngeren: Unser Vater ist alt und kein Mann ist im Land, um auf uns zu zukommen, gemäß dem üblichen Erdenweg.
32 Geh herzu, wir wollen unseren Vater mit Wein tränken und bei ihm liegen und unseres Vaters Samen am Leben erhalten.
33 Und sie tränkten ihren Vater mit Wein in jener Nacht und die Erstgeborene kam und lag bei ihrem Vater; aber er erkannte nicht das sich Hinlegen und das Aufstehen von ihm.
34 Und es wurde am nächsten Tag, da sprach die Erstgeborene zur Jüngeren, ja, ich lag letzte Nacht bei meinem Vater. Wir wollen ihn auch diese Nacht mit Wein tränken, und komm, liege bei ihm und so erhalten wir den Samen unseres Vaters am Leben.
35 Und sie tränkten auch noch in jener Nacht ihren Vater mit Wein und die Jüngere stand auf und lag bei ihm; aber er erkannte nicht, weder das sich Hinlegen, noch das Aufstehen von ihm.
36 Und die zwei Töchter Loths wurden schwanger von ihrem Vater.
37 Und die Erstgeborene gebar einen Sohn und sie rief seinen Namen: MoAbh (Moab).
38 Und die Jüngere gebar auch noch einen Sohn, und sie rief seinen Namen: Ben-Ami; er ist der Vater der Söhne Amons bis zum heutigen Tag.


***************** Erklärungen *********************

)* heb. MaLakh; dieses Grundtextwort wird vielfach mit Engel oder Bote übersetzt. Die tiefere Bedeutung aber ergibt sich aus dem hebräischen Wort MeLakhah -> Auftrag, aus dem gleichen Wortstamm.
)² vmtl. Dachgebälk bei Flachbauten.
)³ abgewandelt ins deutsche vom Wörtlichen: Wer ist Dein hier.
)" Das Wort Adonai leitet sich von DUN -> Rechtsverwaltung ab und wird autoritär für YHVH vorbehalten, der in der Regel von 72 Namensengel getragen werden, denn YHVH selbst, trat seit dem Sündenfall nicht mehr auf.
)° beinhaltet das Geheimnis des Lebens; sie ist das labende Mittel des Erbarmens. Auf deutsch: Huld.
)^ im Sinne von: ICH machte dich aufmerksam.
): Diese Gegend sieht heute aus, wie von einer Riesenhand umgegraben.
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« Antwort #19 am: So., 01. Juli 2012, 17:03 »
Kapitel 20

1 Und Abraham zog von dort weg zum Hügelland und wohnte zwischen Kadesch und Schur; und er lebte als Gur)* in Gerar.
2 Und Abraham sprach in bezug auf SsaRah, seiner Frau: Meine Schwester ist sie. Da entsandte Abimeleqh, der Regent Gerachs, und nahm SsaRah (zu sich).
3 Und Elohim kam zu Abimeleqh im Traum in der Nacht und sprach zu ihm: Da! Du bist ein Toter aufgrund der Frau die Du genommen hast, denn sie ist die Ehefrau eines Ba'El )².
4 Abimeleqh aber hatte sich ihr nicht genaht und er sprach: Mein HERR, wirst Du auch noch eine gerechte Nation umbringen?
5 Ist es nicht er, der sprach zu mir: Meine Schwester ist sie. Und auch sie sprach noch: Mein Bruder ist er. In Vollendung meines Herzhauses (Herzgefühle) und in Unschuld meiner Hände tat ich dies.
6 Und Elohim sprach zu ihm im Traum: Auch ICH erkenne, daß  Du dies in Vollendung deiner Herzgefühle getan hast und ich, ich hielt dich zurück von der Verfehlung zu MIR, darum gab ich dir nicht die Erlaubnis, sie zu berühren!
7 Und nun, bringe die Frau des Mannes zurück, denn er ist ein Prophet und betet dir zugunsten und bleibe leben! Wenn du sie aber nicht zurück bringst, dann erkenne, daß du zu sterben hast und sterben wirst, du und alles was dir zu Eigen ist.
8 Und Abimelqh stand früh auf im Morgen und rief alle seine Diener und sagte all diese Worte (des Traumes) zu ihren Ohren; da fürchteten sich die Männer sehr.
9 Und Abimeleqh rief den Abraham und sprach zu ihm: Was tatest  du uns, und was verfehlte ich an dir, daß du auf mich und auf mein Regententum große Verfehlung gebracht hast? Gemachte Taten die nicht getan werden dürfen, tatest du mir an.
10 Und Abimelqh sprach zu Abraham: Was hatest du ersehen, daß du diese Wortsache getan hast?
11 Und Abraham sprach: Weil ich zu mir sprach: Es ist kein Fürchten an Elohim an diesem Ort, so werden sie mich umbringen aufgrund der Rechtssache mit meiner Frau.
12 Und es ist auch noch wahr, (sie ist) meine Schwester, die Tochter meines Vaters ist sie, jedoch nicht die Tochter meiner Mutter; so ist sie mir zur Frau geworden.
13 Und es war: Als mich, ja mich, die Elohims entfernt (hatten) vom Hause meines Vaters, da sprach ich zu ihr: Dies ist deine Huld, die du an mir tun mögest: Zu jedem Ort wohin wir kommen, sprich auf mich bezogen: Mein Bruder ist er.
14 Da nahm Abimeleqh Kleinvieh und Rindvieh und Diener und Mägde und gab sie dem Abraham; und er brachta auch SsaRah seine Frau zu ihm zurück.
15 Und Abimeleqh sprach: Da! Mein Land ist dir angesichts dessen was gut ist in deinen Augen, da wohne.
16 Und zu SsaRah sagte er: Da! Ich gebe 1000 Scheqel (Schekel) Silber deinem Bruder. Es ist dir Bedeckung der Augen)³ bezüglich aller die mit dir sind, und allen gegenüber ist es Rechterwiesenes.
17 Und Abraham bete zu Elohim, und Elohim heilte Abimelqh und seine Frau und seine Amme, so daß sie wieder gebären konnten.
18 Denn verschlossen hatte YHVH  den Bereich allen Mutterschoßes im Hause Abimeleqhs aufgrund der Sache SsaRahs, der Frau Abrahams.

****************** Erklärungen ****************

)* Gur, hebr. Wort für Unterschlupf suchenden bzw. als Fremder dort lebender.
)² Ba'El, dieses hebr. Wort bedeutet wörtlich Eigner, denn damals war eine Frau Eigentum des Ehemannes und dadurch unveräußerlich.
)³ Als sichtbares Zeichen, daß die Ehre der Frau nicht befleckt wurde. Abschluß dieser Rechtlichkeit.
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Kapitel 21

1 Und YHVH suchte SsaRah heim, so wie ER versprochen und YHVH tat der SsaRah, so wie ER geredtet (hatte).
2 Und SsaRah wurde schwanger und gebar dem Abraham einen Sohn in seinem Alter, zur bezeugten Zeit, (so) wie EloHim geredet hatte.
3 Und Abraham rief den Namen seines Sohnes, der ihm geboren worden war, den ihm SsaRah geboren hatte, JizChaq. (Jahs Lachen).+
4 Und Abraham beschnitt seinen Sohn JizChaq, als Sohn von acht Tagen, so, wie EloHim geboten hatte.
5 Abraham aber, war ein Sohn von 100 Jahren in der Zeit, da ihm sein Sohn JizChaq geboren wurde.
6 Und SsaRah sprach: EloHim machte mir ein Lachen; jeder dies Hörende wird mit mir Lachen.
7 Und sie sprach: Wer hätte je dem Abraham entgegnet: SsaRah säugt Söhne! Denn ich gebar einen Sohn für sein Alter.)*
8 Und der Geborene wurde groß und wurde entwöhnt; und Abraham machte ein großes Festmahl, an dem Tag da JizChaq entwöhnt wurde.
9 Und SsaRah sah den Sohn Hagars, der Mizrit (Ägypterin), welchen sie dem Abraham geboren hatte, als Belachenden.)²
10 Da sprach sie zu Abraham: Vertreibe diese Amah (Amme) und ihren Sohn, denn nicht wird dieser Sohn der Amme ererben mit meinem Sohn, JizChaq.
11 Und das Wort war überaus übel in den Augen Abrahams, aufgrund der Ursache seines Sohnes (Ismael -> 1.Mo 17,18).
12 Aber EloHim sprach zu Abraham: Dies sei nicht übel in deinen Augen aufgrund des Jünglings und seiner Amme. Alles was SsaRah zu dir spricht, höre in ihrer Stimme)³.
13  Aber auch den Sohn der Amme werde ICH zu einer Nation in einem vorgesehenen Bereich erstehen lassen, weil er dein Same ist.
14 Und Abraham stand früh auf im Morgen, und er nahm Brot und einen Vorratsschlauch mit Wasser und gab es der Hagar, legte es ihr auf die Schulter und gab ihr den Jungen und entsandte sie. Da ging sie und verirrte sich in der Wildnis Beer ScheBha.
15 Aber vollständig vergangen sind die Wasser aus dem Vorratsschlauch, da warf sie den Jungen unter einen der Sträucher.
16 Und sie ging weg und setzte sich aus seiner Gegenwart entfernt, etwa in Schußweite eines Bogens, denn sie sprach: Ich will nicht den Tod des Jungen sehen. Und sie saß aus der Gegenwart des Jungen entfernt, und erhob ihre Stimme und weinte.
17 EloHim aber hörte die Stimme des Jünglings. Da rief der Beauftragte EloHims der Hagar aus den Himmeln und sprach zu ihr: Was ist mit dir Hagar? Fürchte nicht, denn EloHim hörte zur Stimme des Jünglings hin, dort wo er ist.
18 Steh auf, trage den Jüngling und halte ihn mit deiner Hand! Denn zu einer großen Nation werde ich ihn anlegen (siehe Vers 13).
19 Und EloHim tat ihre Augen auf, und sie sah einen Brunnen der Wasser (Quelle); da ging sie und füllte den Vorratsschlauch mit Wasser und tränkte den Jüngling.
20 Und EloHim war mit dem Jüngling und der wurde groß und wohnte in der Wildnis und er wurde ein sich lernender mit dem Pfeilbogen.
21 Und er wohnte in der Wildnis PaRan. Und seine Mutter nahm ihm eine Frau aus dem Land MizraJim (Ägypten).
22 Und es war in jener Zeit, da sprachen Abimeleqh und Piqhol, der Fürst seines Heeres, zu Abraham sagend: EloHim ist mit dir in allem was du tust.
23 Und nun , schwöre mir bei Elohim an diesem Ort gebunden (Bund festmachend): Wehe, wenn du falsch wirst, mir und meinem Stammhalter und meinem Enkel! Gemäß der Huld, welche ich an dir getan habe, tust du mir stehend)° an und dem Land, in dem du als Gast wohnst.
24 Da sprach Abraham: Ich, ich werde es schwören!
25 Aber Abraham erwies Rechtunterweisung dem Abimeleqh aufgrund der Ursache des Wasserbrunnens, denn die Diener Abimeleqhs geraubt hatten.
26 Da sprach Abimeleqh: Ich erkenne nicht, wer diese Sache getan hat, und auch du hast mir nicht berichtet, weder noch hörte ich davon, ausgenommen den heutigen Tag.
27 Da nahm Abraham Kleinvieh und Rindvieh und gab es dem Abimeleqh, und sie, sie beide, beschlossen einen Bund.
28 Und Abraham stellte sieben weibliche Schafe des Kleinviehs für sich allein.
29 Da sprach Abimeleqh zu Abraham: Was ist mit ihnen, mit diesen sieben Schafe, welche du aufgestellt hast für sich allein?
30 Und er sprach: Daß du die sieben Schafe nimmst von meiner Hand, deswegen, damit es mir zum Zeugnis wird, das ich diesen Brunnen geschachtet habe.
31 Darum rief einer zu dem Ort: Beer Schebha! Weil sie, sie beide, dort geschworen (haben).
32 So "schnitten" sie einen Bund in Beer Schebha. Und Abimeleqh und PiQhol, der Fürst seines Heeres, und sie kehrten zurück zum Land der PelischTim (Philister).
33  Und Abraham pflanzte eine Tamariske in Beer Schebha, und er rief dort im Namen YHVH, den EL  des Äons.
34 Und Abraham wohnte als Gast im Land PelischTim viele Tage.


********************* Erklärungen **********************

).+ Dieser Name wird verdeutscht als Issak übersetzt. Damit ging die Bedeutung des "Lachen" GOTTes verloren. Es soll die Möglichkeiten GOTTes aufzeigen, Leben zu geben, wann und wo ER will.
)* wörtlich: Alterung, da z.d.Zeit die Söhne für die schwachen Alten (Eltern) sorgten.
)² in Anlehnung der Verspottung der Hagar gegenüber der Sarah.
)³ Das hebr. Wort SchaMa, wird nicht nur für das akustische Vernehmen des Hörens gebraucht, sondern auch das Verstehen des Aussageinhaltes zu erkennen. Deshalb die Anweisung GOTTes: Höre in Ihrer Stimme.
)° hebr. Imad, wörtlich stehend. Bedeutet manchmal im übertragenem Sinn ein festehendes Ereignis aus, zB. schwören.
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1. Bereschit בראשית - Genesis
« Antwort #21 am: So., 08. Juli 2012, 09:56 »
Kapitel 22

1 Und es war nach diesem Sachgeschehen, da prüfte Elohim den Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Da bin ich.
2 Und ER sprach: Nimm doch deinen Sohn, deinen (jetzt) einzigen, den du liebst, den JizChaq und gehe für dich zu dem Land MoriJah )* und weihe ihn dort, hinauf als Hinaufweihe )+ auf einem der Berge, von dem ICH zu dir sprechen werde.
3 Da stand Abraham früh auf im Morgen und sattelte seinen Esel und nahm seine beiden Jungknechte und seinen Sohn JizChaq mit sich und er spaltete Holz für die Hinaufweihe und stand auf und ging zu dem Erstehungs-Ort,)² von dem der EloHim zu ihm gesprochen hatte.
4 Am dritten Tag erhob Abraham seine Augen und sah den Erstehungs-Ort von ferne.
5 Und Abraham sprach zu seinen Jungknechten: Bleibt hier für euch mit dem Esel. Ich aber und der Junge, wir wollen bis dahin gehen und uns hinwerfen und huldigen und zu euch zurück kehren.
6 Und Abraham nahm Holz für die Hinaufweihe und legte dieses auf seinen Sohn JizChaq und er nahm das Feuer und das Messer in seine Hand, und sie, sie beide gingen vereint (hin).
7 Da sprach JizChaq zu seinem Vater: Mein Vater! Und er antwortete: Da bin ich mein Sohn! Und er sprach: Da! Das Feuer und das Holz, - aber wo ist das Lamm zur Hinaufweihe?
8 Da sprach Abraham: EloHim wird sich das Lamm zur Hinaufweihe erwählen, mein Sohn! Und sie, sie beide gingen vereint.
9 Und sie kamen zu dem Erstehungs-Ort von dem EloHim gesprochen (hatte). Und Abraham baute dort den Altar und ordnete das Holz. Er schnürte seinen Sohn JizChaq und legte in auf den Altar über das Holz.
10 Und Abraham nahm das Messer in seine Hand, (um) seinen Sohn zu schächten.
11 Da rief zu ihm der Beauftragte YHVHs aus den Himmeln und sprach: Abraham, Abraham! Und er sprach: Da bin  ich.
12 Und ER sprach: Erhebe)³ nicht deine Hand zu dem Jungen und tue ihm nicht etwas (an), denn nun erkenne ICH, daß du ein EloHim-Fürchtender bist und du nicht von MIR zurückgehalten hast deinen Sohn, deinen einzigen.
13 Und Abraham erhob seine Augen und sah, und da! Ein Widder war hinten, ein um sein Hörnerpaar )~ erfaßter im Gestrüpp. Da ging Abraham hin und nahm den Widder und weihte ihn als Hinaufweihe, anstatt seines Sohnes.
14 Und Abraham rief den Namen jenes OrtesYHVH Jireh, (YHVH, ER sieht), von dem noch heutigen Tags gesprochen wird: YHVH wird ersehen.
15 Und der Beauftragte YHVHs rief aus den Himmeln ein zweitesmal zu Abraham hin und sprach:
16  In mir schwor ICH - Treuewort YHVHs -: Weil du diese Sache getan hast und nicht zurück gehalten hast deinen Sohn, deinen einzigen,
17 so denn, segne ICH dich und zu mehren werde ich deinen Samen wie die Sterne der Himmel und wie den Sand, der auf den Gestaden der Meere ist; und dein Same errechtet (sich) die Tore seiner Feinde.
18 Und infolge deines Samens werden sich segnen alle Nationen der Erde, als Folge, weil du auf meine Stimme hörtest! )°
19 Und Abraham kehrte zurück zu seinen Jungknechten, und sie standen auf und gingen vereint gegen Beer Scheba.
Die Nachkommen Nachor's
20 Und es war nach diesem Sachgeschehen, da wurde dem Abraham berichtet: Auch Milka, sie gebar Söhne dem NaChor, deinem Bruder:
21 Uz, seinen Erstgeborenen und Bus, dessen Bruder, und Kemuel, den Vater Arams,
22 und Kesed und Chaso und Pildasch und Jidlaph und Betuel.
23 Betuel aber zeugte RibhQah (Rebekka). Diese acht gebar Milka dem Nachor, dem Bruder Abrahams.
24 Und seine Nebenfrau - ihr Name war ReuMah - auch sie gebar: TeBhach und GaCham und TaChasch und MaeKhah.


********************** Erklärungen *************************

)* siehe auch 2.Chronik 3,1
)+ wird allgemein als opfern übersetzt, was aber den Sinn des eigentlichen zersetzt.
)² hebr. Maqom, wörtlich Erstehen mit der Tendenz zu einem Bereich der Erstehung, auch Ort, was aber mit dem deutschen Wort als wirklichen Sinn nicht wieder gegeben wird, deshalb hier Erstehungs-Ort.
)³ wörtlich: entsende nicht
)~ Hörnerpaar ist ein wichtiges Sinnbild für Juda und die 10 restlichen Stämme.
)° hebr. Wort SchaMa -> hören, beinhaltet auch das Verstehen des Aussageinhaltes, wie zB. auch in Joh 8,43 deutlich gemacht.
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1. Bereschit בראשית - Genesis
« Antwort #22 am: So., 08. Juli 2012, 18:17 »
Kapitel 23

1 Und die Lebenszeit der SsaRah wurden 127 Jahre, das waren die Jahre der ChaJim )' SsaRahs.
2 Und SsaRah starb in QirJat Arba, das ist Chebhron (Hebron) im Land Kanaan. Und Abraham kam um (über) SsaRahs (Tod) zu klagen und zu beweinen.
3 Und Abraham stand auf, weg vom Angesicht seiner Toten und sprach zu den Söhnen Chets:
4 Gast und Anwohner bin ich bei euch. Gebt mir einen Grabbesitz bei euch und ich will meine Tote begraben, von meinem Angesicht weg.
5 Da antworteten die Söhne Chets dem Abraham und sagten:
6 Höre uns, mein Herr! Du bist ein Würdenträger EloHims in unserer Mitte! In der erlesenem Auswahl unserer Gräber begrabe deine Tote. Niemand von uns wird dir sein Grab versperren, deine Tote zu begraben.
7 Da stand Abraham auf und warf sich hin vor dem Volk des Landes, den Söhnen Chets.
8 Und er antwortete ihnen und sagte: Wenn es gemäß euerer Seele ist, meine Tote zu begraben, weg von meinem Angesicht, so hört mich und kommt mir entgegen (Fürsprache haltend bei) EphRon, dem Sohn ZoChars,
9 so daß er mir die Höhle MakhPelah gibt, welche die seine ist, die im Ende seines Gefildes (ist); als vollen Gegenwert für Silber gebe er sie mir in euerer Mitte zum Grabbesitz.
10 EphRon aber weilte in der Mitte der Söhne Chets. Und EphRon der Chiti (Hetiter) antwortete Abraham in Gegenwart der Ohren der Söhne Chets und zu allen ins Tor seiner Stadt Gekommenen:
11 Nein, mein Herr, höre mich an! Das Feld gebe ich dir und die Höhle, welche in ihr ist, dir gebe ich sie, vor den Augen der Söhne meines Volkes, gebe ich sie dir. Begrabe deine Tote!
12 Da warf sich Abraham hin angesichts des Volkes des Landes.
13 Und er sagte zu EphRon in Gegenwart der Ohren des Volkes des Landes: Jedoch, wenn du doch willst, so höre mich an! Ich gebe dir Silber für das Feld; nimms von mir und ich will meine Tote dort begraben.
14 Da antwortete EphRon dem Abraham zu ihm sagend:
15 Mein Herr, höre mich an! Ein Land von 400 Scheqel )² Silber ist dies, was (steht) zwischen dir und mir? So begrabe deine Tote.
16 Und Abraham hörte zu EphRon hin, und Abraham wog dem EphRon das Silber ab von dem er sprach in Gegenwart der Ohren der Söhne Chets: 400 Scheqel Silber, im Umlauf befindliches Silber für den Händler.
17 So wurde das Feld EphRons (amtlich) bestätigt, welche im Gebiet der MakhPelah der Gegend MamRes war, das Feld und die Höhle, welche im Feld war und all die Bäume, welche innerhalb all dieser Grenze ringsum,
18 dem Abraham zum Erwerb vor den Augen der Söhne Chets und inmitten aller ins Tor seiner Stadt Gekommenen.
19 Und danach begrub Abraham seine Frau SsaRah, in die Höhle des Feldes MakhPelah legend, gegenüber dem Gebiet MamRes, das CheBron ist, im Land Kanaan.
20 So wurde bestätigt das Feld und die Höhle, welche darin ist, dem Abraham zum Grabbesitz von den Söhnen Chets.

************************* Erklärungen **********************************

)' wörtlich: Lebende. Zusätzlich gemeint ist der Träger des Geistwindes Elohims, sowie die der Seele.
)² wörtl. Wiegender; vmtl. zw. 11-17 Gramm, 1 Barren = 3000 Scheqel; 1 Scheqel = 20 GeRah.
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1. Bereschit בראשית - Genesis
« Antwort #23 am: So., 15. Juli 2012, 20:31 »
Kapitel 24
1 Und Abraham war alt und hochbetagt und YHVH hatte Abraham in allem gesegnet.
2 Da sprach Abraham zu seinem Diener, dem Ältesten seines Hauses, dem Verwalter alles was sein war: Lege doch deine Hand unter meine Hüfte,
3 und ich lasse dich schwören (im Namen) YHVH, dem Elohim der Himmel und dem Elohim des Landes, daß du nicht meinem Sohn eine Frau nimmst aus den Töchtern Kanaans in der Mitte ich wohne,
4 sondern zum Land meiner  Verwandschaft )* gehst, und nimmst eine Frau meinem Sohn, dem JizChaq (Isaak).
5 Aber der Diener sprach zu ihm: Vielleicht willigt die Frau nicht ein mir zu folgen zu diesem Land. Soll ich dann zurück bringen deinen Sohn zu dem Land, von dem du ausgegangen bist?
6 Da sprach Abraham zu ihm: Hüte dich, ja dich davor, daß du dorthin meinen Sohn zurück bringst!
7 YHVH, der Elohim der Himmel, der mich aus dem Hause meines Vaters genommen hat und aus dem Land meiner Verwandschaft, der zu mir gesprochen und der mir geschworen und sagte: Deinem Samen werde ich dieses Land geben! ER wird dir zum Angesicht seinen Beauftragten entsenden, und du nimmst meinen Sohn eine Frau von dort.
8 Wenn aber die Frau nicht einwillgt, dir zu folgen, so bist du entbunden von diesem Schwur; nur meinen Sohn bringst du nicht dorthin zurück.
9 Und der Diener legte seine Hand unter die Hüfte Abrahams, seines Herrn, und schwor ihm aufgrund dieser Worte.
10 Da nahm der Diener zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und ging und allerart Gutes seines Herrn war in seiner Hand. Und er stand auf und ging nach Aram-NaharaJim, zur Stadt NaChors.
11 Und er ließ die Kamele kniend außerhalb der Stadt zum Brunnen der Wasser hin zur Zeit des Abends, in der Zeit, wo die (zum Wasser) Schöpfenden heraus kommen.
12 Und er sprach: YHVH, EloHim meines Herrn Abraham, laß es doch mir angesichts begegnen den heutigen Tag und tue Huld (Gnade) an meinem Herrn Abraham.
13 Da! Aufgestellt bin ich am Auge der Wasser (Brunnen) und die Töchter der Männer der Stadt gehen heraus, Wasser zu schöpfen.
14 Und es soll werden: Die Maid, zu der ich spreche: Strecke doch deinen Krug her, so daß ich trinke, und sie spricht: Trinke, und auch noch deine Kamele werde ich tränken, diese hast DU dann als recht erwiesen deinem Diener, dem JizChaq.
15 Und es war, ehe er beendet hatte zu sprechen, da ging heraus RibhQah (Rebbekka), sie war dem Betuel geboren, dem Sohn Milkas, der Frau NaChors, des Bruder Abrahams, und ihr Krug war auf ihrer Schulter.
16 Und die Maid (junge Frau) war überaus guten Aussehens, eine Jungfrau, und kein Mann hatte sie erkannt. Und sie stieg hinab zu der Quelle und füllte ihren Krug und stieg herauf.
17 Da lief der Diener, ihr zu begegnen und sprach: Lass mich doch ein wenig Wasser schlürfen aus deinen Krug.
18  Und sie sprach: Trinke mein Herr! Und sie war schnell und brachte herab ihren Krug in die Hand und tränkte ihn.
19 Und sie vervollständigte es ihn zu tränken und sprach: Auch noch deinen Kamelen schöpfe ich und vervollständige sie zu tränken.
20 Und schnell entleerte sie ihren Krug in die Tränke und lief nochmals zum Brunnen um zu schöpfen und schöpfte allen Kamelen.
21 Der Mann aber war in Zweifel, sie betreffend und schwieg, um zu Erkennen ob YHVH seinen Weg gelingen ließ oder nicht.
22  Und es war, als die Kamele voll getränkt waren, da nahm der Mann einen Schmuckring aus Gold, einen halben Scheqel sein Gewicht und zwei Spangen an ihre Handgelenke, zehn Scheqel Gold ihr Gewicht,
23 und sprach: Wessen Tochter bist du? Sage es mir doch! Gibt es in dem Haus deines Vaters auch einen Ort zum übernachten?
24 Da sprach sie zu ihm: Ich bin die Tochter Betuels, des Sohnes der Milka, den sie dem Nachor geboren hat.
25 Und sie sprach (weiter) zu ihm: Auch noch Häcksel und viel Futter ist bei uns, auch ein Ort zum übernachten.
26 Da verneigte sich der Mann und warf sich dem YHVH huldigend hin und sprach:
27 Gesegnet ist YHVH, der EloHim meines Herrn Abraham, der nicht abgelassen hat mit seiner Huld und seiner Wahrheit von meinem Herrn. Mich, ja mich leitete YHVH im Weg zum Hause der Brüder meines Herrn.
28 Aber die Maid lief und berichtete dem Hause ihrer Mutter gemäß diesen Worten.
29 Und die RibhQah (Rebeka) hatte einen Bruder und sein Name war Laban. Und Laban lief zu dem Mann nach draußen zum Brunnen.
30 Und es war: Als er den Schmuckring sah und die Spangen an den Händen seiner Schwester und als er die Worte seiner Schwester hörte die sagte: So redete mit mir der Mann. Da ging er zu dem Mann, der da stand bei den Kamelen am Brunnen.
31 Und er sprach: Komm, du Gesegneter YHVHs! Warum stehst du draußen? Wenden wir uns dem Haus zu und wo ein Ort für die Kamele (auch) da ist.
32 Da kam der Mann in das Haus, und einer öffnete die Riemen der Kamele und gab Häcksel und Futter den Kamelen, ihm aber gab man Wasser, seine Füße zu baden und die Füße der Männer, die mit ihm waren.
33 Und es wurde ihm Essen vorgelegt vors Angesicht, daß er esse. Er aber sprach: Ich esse nicht, bis ich meine Worte nicht sagte. Und einer sprach: Sprich (deine Worte).
34 Da sprach er: Abrahams Diener bin ich.
35 YHVH segnete meinen Herrn überaus, und er wurde groß und er gab ihm Kleinvieh und Rindvieh und Silber und Gold und Diener und Mägde und Kamele und Esel.
36 Und SsaRah, die Frau meines Herrn, gebar meinem Herrn einen Sohn noch in ihrem Alter; und er gab ihm alles, was sein ist.
37 Aber mein Herr ließ mich schwören und sagte: Nicht nimmst du eine Frau für meinen Sohn, aus den Töchtern des Kanaan, in dessen Land ich wohne.
38 Wehe, wenn du nicht zum Hause meines Vaters gehst und zu meiner Sippe und (dort) meinem Sohn eine Frau nimmst.
39 Und ich sprach zu meinem Herrn: Vielleicht geht mir die Frau nicht mit.
40 Da sprach er zu mir: YHVH, mit dem ich wandelte wird seinen Beauftragten samt dir senden und deinen Weg gelingen lassen, so daß du meinem Sohn eine Frau nimmst von meiner Sippe und vom Hause meines Vaters.
41 Dann bist du entschuldet von meinem Eidfluch. Wenn du zu meiner Sippe kommst und wenn sie, sie dir nicht geben, so wirst du ein Schuldloser an deinem Eid.
42 Und so kam ich an diesem Tag zu dem Brunnen und sprach: YHVH, EloHim meines Herrn Abraham, wenn DU doch "der meinen Weg Gelingenlassende" bist, auf dem ich wandle.
43 Da! Aufgestellt bin ich am Quell der Wasser. Es sei: Die Unbekannte die heraus geht zu schöpfen und zu der ich spreche: Tränke mich doch mit ein wenig Wasser von deinem Krug,
44 und die zu mir spricht: Trinke und auch noch deinen Kamelen werde ich schöpfen, diese ist die Frau welche YHVH als 'recht' erweisen (wird) dem Sohn meines Herrn.
45 Ehe ich zu Ende gesprochen hatte zu meinem Herzen, und da! Rebeka ging heraus, und ihr Krug war auf ihrer Schulter und sie stieg hinab zur Quelle und schöpfte. Da sprach ich zu ihr: Tränke mich doch!
46 Und sie war schnell und brachte ihren Krug herab und sprach: Trinke, und auch noch deine Kamele werde ich tränken. Da trank ich und auch meine Kamele tränkte sie.
47 Und ich fragte sie: Wessen Tochter bist du? Und sie sprach: Die Tochter Betuels, des Sohnes NaChors, den ihm Milka gebar. Und ich legte den Schmuckring an ihre Nase und die Spangen an ihre Hände.
48 Und ich verneigte mich und warf mich hin, dem YHVH zu huldigen und segnete YHVH, den EloHim meines Herrn Abraham, der mich geleitete im Weg der Wahrheit, die Tochter *(des Sohnes) des Bruders meines Herrn, seinem Sohn zu nehmen.
49 Und nun, wenn ihr Täter der Huld und Wahrheit an meinem Herrn seid, berichtet es mir, und wenn nicht so sagt mir es, und ich werde mich auf die rechte oder linke Seite wenden.
50 Da antworteten Laban und Betuel und sprachen: Von YHVH ging die Sache aus, nicht können wir dir sagen, weder Gutes oder Böses.
51 Da! Rebeka ist vor deinem Angesicht, nimm sie und gehe, und sie werde die Frau des Sohnes deines Herrn, so wie YHVH sprach.
52 Und es war: Als der Diener Abrahams ihre Worte hörte, da warf er sich erdwärts hin und huldigte dem YHVH.
53 Und der Diener holte heraus alle Geräte aus Silber und Gold und die Gewänder und gab sie der Rebeka; und Kleinodien dem Bruder und ihrer Mutter.
54 Und dann aßen und tranken sie, er und die Männer die bei ihm waren, und sie übernachteten. Und sie standen auf im Morgen, und er sprach: Sendet mich zu meinem Herrn (zurück).
55 Da sprachen ihr Bruder und ihre Mutter: Die Maid möge wohnen mit uns noch einige Tage oder wenigstens bis zum zehnten Tag, danach kann sie gehen.
56 Er aber sprach zu ihnen: Gebt mir keinen Verzug, da doch YHVH meinen Weg gelingen ließ. Sendet mich zurück und ich will zu meinem Herrn gehen.
57 Da sprachen sie: Wir rufen die Maid und wollen sie befragen.
58 Und sie riefen die Rebeka und sprachen zu ihr: Gehst du mit diesem Mann? und sie sagte: Ich gehe.
59 Und so entsandten sie ihre Schwester Rebeka und deren Amme und den Diener Abraham und seine Männer.
60 Und sie segneten Rebeka  uns sprachen zu ihr: Du, unsere Schwester, werde zu tausenden der unzähligen Menge und dein Same 'errechte' das Tor der ihn Hassenden.
61 Und Rebeka stand auf, sie und ihre jungen Frauen und sie ritten auf den Kamelen und kamen so hinter dem Manne her. Und so nahm der Diener die Rebeka und ging.
62 JizChaq aber war von einem Gang zum Brunnen LachajRoi gekommen und wohnte im Land der Hügel.
63 Und Jizchaq war hinaus gegangen ins Feld um sich zu besinnen zur Zeit des Abendwerdens. Und er hob seine Augen und sah: Und da! Kamele kamen.
64 Und Rebeka hob ihre Augen und sah JizChaq und sie sprang von dem Kamel herab
65 und sprach zu dem Diener: Wer ist dieser Mann da, der im Feld wandelt, uns zu begegnen? Und der Diener sprach: Er ist mein Herr. Da nahm sie den Überwurf und bedeckte sich.
66 Und der Diener erzählte dem JizChaq all die Sachgeschehen, welche er getan hatte.
67 Und JizChaq brachte sie in das Zelt seiner Mutter SsaRah; und er nahm Rebeka und sie wurde ihm zur Frau, und er liebte sie. Und JizChaq wurde getröstet über den Tod seiner Mutter.

*************************** Erklärungen **********************

)* wörtlich: Geburtsverbindungen, -> Sinngemäß Blutsverwandtschaft.
*( Betuel der Sohn Nachors zeugte Rebeka. Der Nachor ist der Bruder Abraham. Hier ist die orientalische "Blumensprache" etwas verwirrend. Siehe auch 1.Mo 22,23 und 1.Mo 24,15
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1. Bereschit בראשית - Genesis
« Antwort #24 am: So., 22. Juli 2012, 10:06 »
Kapitel 25 - Die Nachkommenschaft der Keturah

1 Und Abraham nahm wieder eine Frau und ihr Name war Keturah.
2 Und sie gebar ihn Simran und Jokschan, Medan und Midjan und Jischbak und Schuach.
3 Jokschan aber zeugte Schebah und Dedan. Und die Söhne Dedans wurden die Aschurim und die Lethuschim und Leumim.
4 Und die Söhne Midjans: Ejphah und Epher und Chanokh Abhida und Eldaeh, all diese waren Söhne der Keturah.
5 Und Abraham gab alles was sein war, dem JizChaq.
6 Und den Söhnen der Nebenfrauen, die dem Abraham angehörten, gab Abraham Gaben. Und er schickte sie fort, weg von seinem Sohn JizChaq, während er noch ein Lebender war, nach Osten, in den vorderen Bereich des Ostens.
7 Und dies sind die Jahre des Lebens Abrahams, welche er lebte; 175 Jahre.
8 Und Abraham hauchte aus und starb in gutem ergrautem Haar, alt und satt, und er wurde versammelt zu seinen Volkschaften.
9 Und JizChaq und Jischmael, seine Söhne, begruben ihn in der Höhle Makhpelah, in dem Feld des  Ephrons, des Sohnes ZoChars, des Chititers, gegenüber Mamre's,
10 in das Feld, welches Abraham von den Söhnen Chet's erworben hatte, dort wurden Abraham und seine Frau SsaRah begraben.
11 Und es war nach dem Tod Abraham's, da segnete EloHim seinen Sohn JizChaq. Und JizChaq wohnte bei dem Brunnen Lacha-Roi.

Die Geburtslinien Jischmael's. (Ismael).

12 Und dies sind die Geburtslinien Jischmael's, des Sohnes Abraham's, den Hagar die Mizrit (Ägypterin), die Magd SsaRahs, dem Abraham gebar.
13 Und dies sind die Namen der Söhne Jischmael's, ihren Geburtslinien zugeordnet: Der Erstgeborene Jischmael's: Nebahjot, Kedar und Adbeel und Mibhsam
14 und Mischma und Dumah und Massa
15 und Chadad und Tejma, Jethur, Naphisch und Kedmah.
16 Diese, ja sie sind die Söhne Jischmael's und dies sind ihre Namen in ihren Umfeld und ihren Schutz-Lagern; zwölf Würdenträger, ihren Muttervölkern zugeordnet.
17 Und dies sind die Lebensjahre Jischmael's: 137 Jahre und er hauchte aus (das Leben) und starb und wurde versammelt zu seinen Volkschaften.
18 Und sie (die Nachkommen) wohnten von Chawila bis Schur, welches vor Mizrajim (Ägypten) liegt, wo du nach Aschur kommst. Gegenüber dem Angesicht all seiner Brüder fiel er ab.)*

Die Geburt Esaw (Esau)² und Jakob's

19 Und dies sind die Geburtslinien JizChaq's, des Sohnes Abraham's: Abraham zeugte JizChaq.
20 Und JizChaq war ein Sohn (Mann) von 40 Jahren, in der Zeit, als er Rebeka sich zur Frau nahm, die Tochter Betuel's, des Arami aus Padan-Aram (Haran), die Schwester Laban's, des Arami (Aramäer).
21 Und JizChaq flehte zu YHVH, als er konfrontiert wurde von seiner Frau, denn sie war unfruchtbar; da ließ sich YHVH erweichen und Rebeka, seine Frau, wurde schwanger.
22 Und die Söhne kickten (boxten) sich in ihrem Innern. Da sprach sie (zu sich): Wenn es so ist, warum bin ich dies (trifft es mich)? Und sie ging, um YHVH zu befragen.
23 Und YHVH sprach zu ihr: Zwei Nationen sind in deinem Bauch und zwei Volksstämme werden sich in deinen Eingeweiden trennen, und ein Volksstamm wird gefestigter sein als der andere Volksstamm, und der meisterliche wird dem geringeren dienen.
24 Und ihre Tage wurden erfüllt hin zur Geburt, und da! Zwillinge waren in ihrem Bauch.
25 Und der Erste kam heraus, gerötet war alles und wie Pelz die Behaarung und man rief seinen Namen: Esaw.
26 Und danach kam sein Bruder heraus und seine Hand erfaßte die Ferde Esaw's; da rief einer seinen Namen: Jakobh. Und JizChaq war ein Mann von sechzig, als sie geboren wurden.

Esaw verkauft sein Erstgeburtsrecht

27 Und die Knaben wurden groß und Esaw wurde ein Mann, der die Jagd erkannte, ein Mann der Umgebung;  Jakobh aber war ein makelloser Mann der in Zelten wohnte.
28 Und JizChaq liebte Esaw, denn die Beute der Jagd war häufig in seinem Mund; Rebeka aber liebte Jakobh.
29 Und Jakobh siedete Gekochenes. Da kam Esaw aus der Umgebung und er war ermattet.
30 Und Esaw sprach zu Jakobh: Lass mich doch essen von dem Roten, diesem Roten (hier), denn ich bin ermattet. Darum rief einer seinen Namen: Adom (Roter).
31 Da sprach Jakobh: Verkaufe mir wie es diesem Tag zukommt, dein Erstlingsrecht.
32 Und Esaw sprach: Da! Ich wandle dahin zu sterben, und zu was ist mir dieses Erstlingsrecht (gut)?
33 Aber Jakobh sprach: Schwöre mir, wie es diesem Tag zukommt! Da schwor er ihm und verkaufte sein Erstlingsrecht dem Jakobh.
34 Und Jakobh gab dem Esaw Brot und gesottene Linsen; und er aß und trank und stand auf und ging. So verachtete der Esaw sein Erstlingsrecht.

************** Erklärungen ***********************************

)* Singularform bedeutet, daß das ganze Haus Ismaels abfiel von der Lehre Abrahams. Die übliche Übersetzung vom "Hinsetzen" ist definitiv falsch.
)² im hebräischen gibt es kein "U".
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Kapitel 26

1 Und der Hunger wurde im Land zu einem von dem anfänglichen Hunger, welcher in den Tagen Abraham's war. Da ging JizChaq zu Abimelekh, dem Regenten der Pelischtim (Philister) nach Gerar.
2 Und YHVH erschien ihm und sprach: Steige nicht hinab nach MizraJim (Ägypten), wohne in dem Land von dem ICH zu dir spreche.
3 (Sei) Gast in diesem Land und ICH werde mit dir sein und ICH werde dich segnen, denn dir und deinem Samen gebe ICH all diese Länder und ICH lasse entstehen den Schwur, den ICH geschworen habe deinem Vater Abraham.
4 Und ICH vermehre deinen Samen wie die Sterne der Himmel und ICH gebe deinem Samen all diese Länder und in deinem Samen segnen sich alle Nationen der Erde,
5 als Folge, daß Abraham in meiner Stimme hörend verstand (und gehorchte) und hütete als MEINE Obhut innehabend, meine Gebote, meine Satzungen und meine Torah (Zielgebung).
6 Und JizChaq wohnte in Gerar.
7 Und die Männer des Ortes fragten bezüglich seiner Frau und er sprach: Meine Schwester ist sie, denn er fürchtete sich zu sagen: Meine Frau ist sie. Er dachte bei sich: Daß mich die Männer des Ortes nicht umbringen aufgrund des guten Aussehens der Rebekah.
8 Und es war, daß er schon längere Zeit dort verweilte und Abimeleqh der Regent der Philister (PelischTim) schaute aus einem Fenster und sah da! JizChaq hänselte seine Frau Rebekah.
9 Da rief Abimeleqh den JizChaq und sprach: Da! Sie jedoch ist deine Frau! Und wie hast du gesprochen: Meine Schwester ist sie? Da sprach JizChaq zu ihm: Weil ich zu mir sprach: Daß ich nicht sterbe ihretwegen.
10 Und Abimeleqh sprach: Was ist das was du uns angetan? Wie leicht hätte einer aus dem Volk bei deiner Frau gelegen, und du hättest Schuld auf uns gebracht.
11 Abimeleqh gebot allem Volk und sagte: Wer diesen Mann oder seine Frau anrührt, der wird des Todes sein.
12 Und JizChaq säte in dem Land und erntete hundert Großmaße voll; und YHVH segnete ihn.
13 Und der Mann wurde groß, ja mehr und mehr erreichte er, bis er überaus groß war.
14 Und er erwarb Kleinvieh und Rindervieh und viel Dienstboten. Da eiferten die Philister über ihn.
15 Und all die Brunnen, welche die Diener seines Vaters in den Tagen seines Vaters Abraham schachteten, diese verstopften die Philister und füllten sie mit Erde.
16 Und Abimelqh sprach zu JizChaq: Gehe weg von uns, denn Du bist überstark, mehr als wir.
17 Da ging JizChaq von dort fort und lagerte im Tal von Gerar und wohnte dort.
18 Und JizChaq schachtete wieder die Brunnen der Wasser, die sie geschachtet hatten in den Tagen seines Vaters Abraham und diese die Philister verstopft hatten nach dem Tod Abrahams; und er rief die Namen entsprechend den Namen, die ihnen sein Vater gab.
19 Und die Diener JizChaq gruben im Tal und fanden dort einen Brunnen lebender Wasser.
20 Da stritten sich die Hirten Gerar's mit den Hirten JizChaq's und sprachen: Unser sind die Wasser!
Da rief er den Namen des Brunnens: Zank, denn sie hatten sich mit ihm dort gezankt.
21 Und sie schachteteten einen anderen Brunnen, und auch dort stritten sie seinerwegen, da rief er den (Brunnen) seinen Namen: Anklage!
22 Und er brach von dort auf und grub einen anderen Brunnen und aufgrund von ihm haderten sie nicht, da rief er seinen Namen: Weitungen (Rechobhot), und sprach: Denn nun weitete YHVH für uns das Land und wir werden fruchtbar sein.
23 Und er stieg von dort hinauf nach Beer Scheba.
24 Und YHVH erschien ihm in jener Nacht und sprach: ICH bin der EloHim deines Vaters Abraham, fürchte nichts, denn ICH bin mit dir und ich segne dich und mehre deinen Samen)* wegen meines Dieners Abraham.
25 Und er baute dort einen Altar und rief im Namen YHVHs; und er streckte dort sein Zelt aus und die Diener JizChaqs gruben dort einen Brunnen.
26 Und Abimelqh kam zu ihm von Gerar her und Achuschat, sein Geselle und Pikhol, der Fürst seines Heeres.
27 Und JizChaq sprach zu ihnen: Weshalb kommt ihr zu mir, da ihr mich doch haßt und mich von euch weg schicktest.
28 Sie aber sprachen: Wir sahen es, daß YHVH mit dir ist, und wir sprachen: Es wird doch ein Eid zwischen uns und dir, und wir wollen einen Bund mit dir 'schneiden'! )²
29 Wehe, wenn du an uns Böses tust! So wie wir dich nicht berührten, und so wie wir nur Gutes an dir taten und dich in Frieden fortsandten, so tue auch uns! Du bist ein Gesegneter YHVHs!
30 Und er machte ihnen ein Trinkmahl, und sie aßen und tranken.
31 Und sie standen früh im Morgen auf und sie schworen, einem jeden seinem Bruder. Und JizChaq entließ sie und sie gingen in Frieden von ihm.
32 Und es war an jenem Tag, da kamen die Diener JizChaqs und berichteten ihm aufgrund der Ursache des Brunnen, den sie geschachtet hatten und sprachen zu ihm: Wir fanden Wasser.
33 Und er rief ihn (den Namen des Brunnens) Schibeah; darum ist der Name der Stadt Beer Schebah (bedeutet: Brunnen der sieben Schwörenden); bis zu diesem Tag.
34 Und Essaw war ein Mann von vierzig Jahren geworden, da nahm er zur Frau Jehudit, die Tochter Beeri's, des Hetiters (Chiti), und Bassemat, die Tochter Ejlons, des Chiti (Hetiter).
35 Und sie wurden zur Bitternis des Geistwindes von JizChaq und der Rebekah.


***************** Erklärungen ******************************

)* Mit dem Wort Samen, waren nicht immer die Nachkommen gemeint, wie oft irrtümlich übersetzt.
)² In Verbindung mit dem BeRit -> Bund, wird das Tätigkeitswort KaRat -> Schneiden anstelle des deutschen Wortes 'schließen'  benutzt, denn beim Bund schließen wurde meistens ein Opfertier zerschnitten.
Bedenkt: Der Bund vom Abraham mit YHVH wurde durch Beschneidung besiegelt!
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1. Bereschit בראשית - Genesis
« Antwort #26 am: So., 29. Juli 2012, 13:43 »
Kapitel 27

1 Und es war, daß JizChaq alt geworden war und seine Augen zu getrübt waren, um zu sehen; da rief er seinen Sohn Esaw, den großen, und sprach zu ihm: Mein Sohn! Und er antwortete: Da bin ich.
2 Und er sprach: Da, sieh doch! Ich bin alt geworden, und ich kenne nicht den Tag meines Todes.
3 Und nun, nimm deine Geräte, dein Wehrgehänge und deinen Bogen und gehe hinaus aufs Feld und jage mir Eßbares
4 und mache mir etwas Schmackhaftes, so wie ich es liebe, und bringe es mir, und ich will es essen, deswegen, damit meine Seele dich segnet, ehe ich noch sterbe.
5 Rebekah aber hörte dies, was JizChaq zu seinem Sohn Esaw sagte. Und Esaw ging aufs Feld um zu jagen und um es zu bringen.
6 Da sprach Rebekah zu ihrem Sohn Jakobh: Da! Ich hörte deinen Vater sprechen und zu deinem Bruder Esaw sagen:
7 Bringe mir Erjagtes und mache mir was Schmackhaftes und ich will es essen, und ich segne dich angesichts YHVHs und angesichts meines Todes.
8 Und nun mein Sohn, höre in meine Stimme (hinein) zu dem was ich dir gebiete:
9 Geh zu dem Kleinvieh und nimm mir von dort zwei gute Böckchen der Ziegen! Und ich mache sie zu einem Leckerbissen deinem Vater, so wie er es liebt.
10 Und du bringst sie deinem Vater, so daß er ißt, damit er dich segnet angesichts seines Todes.
11 Da sprach Jakobh zur Rebekah, seiner Mutter: Ja, Esaw ist ein struppiger Mann und ich bin ein glatter Mann.
12 Vielleicht betastet mich mein Vater, und ich werde in seinen Augen wie ein Hinterhältiger, und ich bringe Fluch über mich und nicht Segnung.
13 Aber seine Mutter sprach zu ihm: Auf mir sei dein Fluch mein Sohn! Jedoch höre in meiner Stimme (die Gewißheit) und geh und bring mir!
14 Und er ging und nahm und brachte sie seiner Mutter; und seine Mutter machte Leckerbissen, so, wie es sein Vater liebte.
15 Und Rebekah nahm die Gewänder ihres Sohnes Esaw, des älteren, die vielbegehrten, )* welche bei ihr im Haus waren und sie bekleidete damit ihren Sohn Jakobh, den jüngeren.
16 Und mit den Fellen der Böckchen der Ziegen bekleidete sie ihn an seinen Händen und an der Glätte seines Halses.
17 Und sie gab ihm die leckere Speise und das Brot, das sie gemacht hatte, in die Hand ihres Sohnes Jakobh.
18 Und er kam zu seinem Vater und sprach: Mein Vater! Und er antwortete: Da bin ich. Wer bist du, mein Sohn?
19 Da sprach Jakobh zu seinen Vater: Ich bin Esaw, dein Erstling. Ich tat so, wie du zu mir gesprochen hattest. Steh doch auf und setze dich und iß von meinem Erlegtem, )' damit mich deine Seele segnet.
20 Aber JizChaq sprach zu seinem Sohn: Wie ist das? Du warst schnell es zu finden, mein Sohn. Und er antwortete: Weil YHVH, dein EloHim, es mir begegnen ließ vors Angesicht.
21 Da sprach JizChaq zu Jakobh: Komm doch herzu, so daß ich dich ertaste, mein Sohn! Bist du mein Sohn Esaw oder nicht?
22 Und Jakobh kam herzu zu seinem Vater JizChaq; und er betastete ihn und sprach: Die Stimme ist  Jakobhs Stimme, aber die Hände sind Esaws Hände.
23 Und er erkannte ihn nicht, denn struppig waren seine Hände gewesen, wie die Hände seines Bruders  Esaws. Da segnete er ihn.
24 Und er sprach: Du bist mein Sohn Esaw! Und er antwortete: Ich bin's.
25 Da sprach er: Bringe mir heran und ich will von dem Erlegtem meines Sohnes essen, damit dich meine Seele segnet. Und er brachte es ihm heran, und er aß, und er brachte ihm noch Wein und er trank.
26 Und JizChaq, sein Vater sprach zu ihm: Komm doch näher und küsse )° mich, mein Sohn!
27 Da kam er heran und küßte ihn. Und er roch den Geruch seiner Gewänder und segnete ihn und sprach: Sehe !!! )^ Der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch eines Feldes, welches YHVH gesegnet hat.
28 Und der EloHim gebe dir vom Tau der Himmel und von dem Öligen des Landes )! und viel des Getreides und des süßen Weines.
29 Völker werden dir dienen und Volksstämme sich dir huldigend verneigen. Er werde zum Bemächtigten seiner Brüder und dir werden sich huldigend niederbeugen die Söhne deiner Mutter. Die dich verdammen sind verdammt und dich Segnende sind gesegnet.
30 Und es war: Als JizChaq vervollständigt hatte, Jakobh zu segnen, da war es jedoch, als Jakobh hinausgegangen war, weg vom Angesicht seines Vaters JizChaq, da kam sein Bruder Esaw von seiner Jagd,
31 und auch er noch machte Schmackhaftes und brachte es seinem Vater und sprach zu seinem Vater: Mein Vater stehe auf und esse vom Erjagten deines Sohnes, damit mich deine Seele segnet.
32 Da sprach JizChaq, sein Vater, zu ihm: Wer bist du? Und er antwortete: Ich bin dein Sohn, dein Erstling, Esaw.
33 Da zitterte JizChaq mir großem Zittern bis zum Übermaß und sprach: Wer war den nun jener, der ein Erlegtes zu mir gebracht hatte, so daß ich von allem gegessen hatte, noch ehe du kamst, und ich ihn segnete? Auch noch, daß er als Gesegneter befunden bleibt.
34 Als Esaw die Worte seines Vaters hörte, da schrie er mit großem und bitterem Geschrei bis zum Übermaß und sprach zu seinem Vater: Segne mich auch noch, mein Vater, ja mich!
35 Er aber sprach: Dein Bruder kam mit List und bekam deine Segnung.
36 Da sprach er (Esaw): Ist es, daß einer seinen Namen Jakobh (Fersehaltender) rief und mich dieser deshalb doppelt überlistete? Mein Erstlingrecht kaufte )" er, und da! Nun nahm er meine Segnung! Und er sprach: Hast du mir nicht (noch) eine Segnung beiseite getan?
37 Da antwortete JizChaq und sprach zu Esaw: Ja, zum Bemächtigten legte ich ihn dir fest, und all seine Brüder gab ich ihm zu Dienern, und mit Getreide und süßem Wein stützte ich ihn, und dir, nun denn, was kann ich (noch) tun, mein Sohn?
38 Da sprach Esaw zu seinem Vater: Ist nur diese eine Segnung in dir, mein Vater? Segne mich auch noch, mein Vater! Und Esaw erhab seine Stimme und weinte.
39 Da antwortete JizChaq und sprach zu ihm: Da! (Geh) weg von dem Öligem des Landes und dein Wohnsitz wird weg vom Tau der Himmel von oben werden,
40 und aufgrund deines Messers)² wirst du leben und deinem Bruder dienen. Und es wird: Daß, wenn du so umherschweifst, so reißt du sein Joch weg von deinem Hals.

Die Folgen der Überlistung

41 Und Esaw grollte dem Jakobh wegen der Segnung, mit der ihm sein Vater gesegnet hatte. Und Esaw sprach in seinem Herzen: Die Tage der Trauer um meinen Vater nahen, und dann will ich meinen Bruder Jakobh, den jüngeren, umbringen.
42 Und der Rebekah wurden berichtet die Worte ihres Sohnes Esaw, des älteren. Da sandte sie nach ihrem Sohn Jakobh, dem jüngeren, und sprach zu ihm: Da! Dein Bruder tröstet sich dich betreffend (damit), dich umzubringen.
43 Und nun mein Sohn, höre in meine Stimme (hinein) und steh auf und fliehe für dich, zu meinem Bruder LaBhan nach ChaRan.
44 Und du wohnst bei ihm einige Tage bis sich das hitzige Gemüt deines Bruders umkehrt,
45 bis das Wutschnauben sich abkehrt, weg von dir, und er vergessen hat, was du an ihm getan. Und dann sende ich (nach dir) und nehme dich von dort zurück. Warum sollte ich der Kinder beraubt werden, euch Beide in einem Tag?
46 Und Rebekah sprach zu JizChaq: Dornen sind in meinem Leben, angesichts der Töchter Chets. Wenn Jakobh eine Frau nimmt aus den Töchtern Chets, wie diese (beiden) da, aus den Töchtern des Landes, zu was ist mir das Lebendige (Geistwind) nütze?


****************************** Erklärung ***********************

)* im Sinne von: die oft getragenen, denn auf die Jagd werden keine guten Kleider getragen.
)' wörtlich -> Erjagung, sinngemäß Erlegtes / Erjagtes.
)° orientalischer Ehrenkuß auf die Wange.
)^ von RaAh; der Befehlston geht im deutschen Sprachgebrauch unter. Dieser Sinn wird in den Übersetzungen unterschlagen, aber es handelt sich dabei um einen tieferen Sinn, der westlichen Ohren unbekannt ist.
)! sinngemäß; mit vielen Olivenbäumen bepflanztes Land.
)" wörtlich: nahm er, aber dem Sinn nach war es ein Kauf.
)² hebr. ChäRäbh -> Steinmesser oder Schwert. Sinngemäß aber war das sich trennen vom Erstgeburtsrecht gemeint. Das Hauptwort von ChäRäbh ist ChaRabh und bedeutet Verwüstung und könnte wörtlich mit Verwüstendes wieder gegeben werden.
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1. Bereschit בראשית - Genesis
« Antwort #27 am: Sa., 04. August 2012, 18:42 »
Kapitel 28

1 Da rief JizChaq den Jakobh und segnete ihn. Und er entsandte ihn gebietend und sagte: Du nimmst nicht eine Frau aus den Töchtern Kanaans.
2 Steh auf, gehe nach Padan Aram zum Hause Betuels, des Vaters deiner Mutter, und nimm dir von dort eine Frau, aus den Töchtern LaBans, des Bruders deiner Mutter.
3 Und der EL SchaDaj (der jeglichen Bedarf stillende) wird dich segnen und dich fruchtbar machen und dich mehren, so daß du zu einem Signal)* von Völkern wirst.
4 Und er gibt dir die Segnung Abhrahams, und deinem Samen samt dir, daß du durch Recht dein Gastland ererbst, welches EloHim dem Abhraham gegeben hat.
5 Und so entsandte JizChaq den Jakobh und der ging nach nach PaDan Aram zu LaBan, dem Sohn Betuels , dem Arami (Aramäer), dem Bruder Rebekas, der Mutter Esaw und Jakobhs.
6 Und als Esaw sah, daß JizChaq den Jakobh segnete und ihn gesandt hatte nach PaDan Aram, um sich von dort eine Frau zu nehmen, indem er segnend ihm gebot und sprach: Du nimmst nicht eine Frau aus den Töchtern Kanaans,
7 und das Jakob auf ihn (hinein) hörte, seinem Vater und seiner Mutter und nach PaDan Aram ging.
8 Da sah Esaw, daß die Töchter Kanaans böse (zertrümmernd)° waren in den Augen seines Vaters JizChaq.
9 Und Esaw ging zu Jischmael und nahm MachaLat, die Tochter Jischmaels, des Sohnes Abrahams, die Schwester NebatJots, sich zur Frau, zu seinen Frauen hinzu.   
10 Und Jakobh kam heraus aus Beer Schebha ging nach ChaRan (Haran).
11 Und er kam zu einem Ort und nächtigte dort, denn die Sonne war am untergehen. Und er nahm einen von den Steinen und legte ihn in Höhe seines Kopfes und legte sich hin an jenem Ort.
12 Und er träumte: Und da! Eine zur Erde hin aufgestellt gewordene Treppe, und ihr Kopfende reichte zu den Himmeln, und da! Beauftragte EloHims waren dort hinaufsteigende und herabsteigende an diesem Ort.
13 Und da! YHVH stellte sich auf über ihr und sprach: ICH bin YHVH, der EloHim deines Vaters Abraham und der EloHim Jizchaqs. Das Land auf dem du liegst gebe ich dir und deinem Samen.
14 Und dein Same wird wie der Staub des Landes und du breitest dich (über die Grenzen) aus nach dem Meer hin, und nach Osten und nach Norden nach dem Bergland; und gesegnet werden in dir und in deinem Samen alle Sippen der ADAMAH.
15 Und da! Ich bin mit dir und ich hüte dich in allen Gebieten wo du gehst und ich bringe dich zurück zu dieser ADAMAH, denn ich verlasse dich nicht, bis ich getan habe, was ich zu dir sagte.
16 Da wachte Jakobh auf aus seinem Schlaf und sprach: Nun aber, YHVH ist in diesem Ort, und ich, ich erkannte es nicht.
17 Und er fürchtete sich und sprach: Was ist gefürchtet den dieser Ort, dies ist kein anderer (Ort) als das Haus EloHims, und dies ist das Tor der Himmel.
18 Und Jakobh stand früh auf im Morgen und nahm den Stein, den er am Platz seines Hauptes gelegt hatte, und stellte ihn als Gedenksymbol auf und goss Öl auf dessen Haupt.
19 Und er rief den Namen dieses jenes Ortes: Bejt-EL (Haus GOTTes). Aber unwidersprochen ist es: Lus war der Name anfänglich.
20 Und Jakobh sprach ein Gelübde indem er sprechend gelobte: Wenn EloHim bei mir seiend befunden wird und mich hütet in diesem Weg den ich wandle, und mir Brot zu essen gibt und Kleider um mich zu bekleiden,
21 und ich im Frieden zurückkehre zum Haus meines Vaters, so wird YHVH mir zum EloHim.
22 Und der, dieser Stein, den ich als Gedenksymbol aufstellte, wird ein Haus EloHims, und alles was DU mir geben wirst, werde ich den Zehnten DIR davon geben.

****************** Erklärungen **************************

EL SchaDaj, einer von den 72 Namen GOTTes, die Mohammed irrtümlich mit HuRi's übersetzte.
)* QaHal -> (durch Signal versammeln) sollte von AsaPh -> (versammeln) in den Übersetzungen unterschieden werden, da "Jakobh" öfter aus der Diaspora durch ein Signal versammelt wird, was auch ein Signal für die Völker sein sollte.
)° Das gleiche hebr. Wort wird auch für "zertrümmert" verwendet; aber damit wird auch eine Person bezeichnet, die ihr Umfeld zertrümmert und mit "böse" übersetzt.
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1. Bereschit בראשית - Genesis
« Antwort #28 am: So., 12. August 2012, 10:47 »
Kapitel 29

1 Und Jakobh erhob sich auf seine Füße und ging zum Land der Söhne des vorderen östlichen Gebiets.
2 Und er sah da: Einen Brunnen im Feld und dort waren drei verweilende Kleinviehherden ihm gegenüber, denn aus diesem Brunnen tränkte man die Herden; und der Stein auf der Öffnung des Brunnen war groß.
3 Und waren dort alle Herden versammelt, so wälzte man den Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte das Kleinvieh; und dann wälzte man den Stein zurück auf die Öffnung zu seinem Platz.
4 Und Jakobh sprach zu ihnen: Meine Brüder, woher seid ihr? Und sie sprachen: Aus Charan sind wir.
5 Da sprach er zu ihnen: Kennt ihr Laban näher, den Sohn Nachors? Und sie sprachen zu ihm: Wir kennen ihn näher.
6 Und er sprach zu ihnen: Ist Friede ihm? Und sie sprachen: Friede ist ihm. Und da! Seine Tochter Rachel kommt  mit dem Kleinvieh.
7 Da sprach er: Ja, noch steht die Sonne hoch oben am Tag, noch ist nicht die Zeit, daß versammelt wird das Vieh. Tränkt das Kleinvieh und geht und behütet es.
8 Sie aber sprachen: Wir können es nicht, bis alle Herden versammelt sind und dann wälzt man den Stein von der Öffnung des Brunnens und wir tränken das Vieh.
9 Er redete noch weiter mit ihnen, da kam Rachel mit dem Kleinvieh, das ihrem Vater gehörte, denn sie war eine Hirtin.
10 Und es war, als Jakobh Rachel sah, die Tochter Labans, des Bruder seiner Mutter und das Kleinvieh Labans, da trat Jakobh hinzu und wälzte den  Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte das Kleinvieh Labans, des Bruder seiner Mutter.
11 Und Jakobh küßte)* Rachel und erhob seine Stimme und weinte.
12 Und Jakobh berichtete der Rachel, daß er ein Neffe ihres Vaters und daß er der Sohn Rebekas ist. Da lief sie (heim) und berichtete es ihrem Vater.
13 Und es war: Als Laban den Bericht über Jakobh hörte, des Sohnes seiner Schwester, da lief er ihm entgegen und umarmte ihn und küßte ihn und brachte ihn in sein Haus. Und er (Jakobh), erzählte dem Laban all diese Sachgeschehen (seines Lebens).
14 Und Laban sprach zu ihm: Jedoch mein Gebein und mein Fleisch bist du. Und er (Jakobh), wohnte bei ihm einen Monat an Tagen; (beginnend mit dem Neuungsfest bei Neumond)?.
15 Und Laban sprach zu Jakobh: Solltest du, weil du mir ein Bruder bist, mir umsonst dienen? Berichte mir, was ist deine Entlohnung?
16 Der Laban aber hatte zwei Töchter; der Name der älteren war Leah und der Name der jüngeren war Rachel.
17 Und die Augen Leahs waren zart (lieblich), aber Rachel war eine Schöne im Ansehen und schön im Aussehen geworden.
18 Und Jakobh liebte die Rachel. Und er sprach: Ich diene dir sieben Jahre als Gegenleistung für deine Tochter Rachel, die jüngere.
19 Da sprach Laban: Es ist gut, daß ich sie dir gebe, mehr, als ich sie einem anderen Mann geben würde und wohne bei mir.
20 Und Jakobh diente sieben Jahre als Gegenleistung für Rachel und sie wurden in seinen Augen wie einige Tage aufgrund seiner Liebe zu ihr.
21 Und Jakobh sprach zu Laban: Gewähre mir meine Frau, denn meine Tage sind erfüllt und ich will zu ihr eingehen.
22 Da versammelte Laban alle Männer des Ortes und gab ein Trinkmahl (Hochzeitsfeier).
23 Und es war im Abend, da nahm er seine Tochter Leah und brachte sie zu ihm; und jener ging zu ihr ein
24 Und Laban gab ihr, der Leah seiner Tochter, seine Magd Silpah als Magd.
25 Und es war im Morgen, und da! Es war Leah. Und da sprach er zu Laban: Was ist das, was hast du mir angetan? Habe ich nicht als Gegenleistung für Rachel bei dir gedient? Und warum hast du mich betrogen?
26 Und Laban antwortete: Es wird so nicht getan in unserem Ort, die Jüngere vor der Erstgeborenen zu vergeben.
27 Erfülle den Siebener )² mit dieser, so wollen wir dir auch noch diese (Rachel) geben, als Gegenleistung für für den Dienst, wenn du bei mir noch sieben Jahre dienst.
28 Und Jakobh tat so und erfüllte den Siebener für diese. Da gab er seine Tochter Rachel, ihm zur  Frau.
29 Und Laban gab der Rachel, seiner Tochter, seine Magd Bilhah, ihr zur Magd.
30 Da ging er auch noch zu Rachel ein, und er liebte Rachel mehr noch als die Leah. Und er diente bei ihm noch weitere sieben Jahre.
31 Und als YHVH sah, daß Leah eine Zurückgesetzte war, da öffnete ER ihren Mutterschoß; Rachel aber war unfruchtbar.
32 Und Leah wurde schwanger und gebar einen Sohn und sie rief seinen Namen: ReuBen )', denn sie sprach: Denn so ist es, YHVH sah meine Demütigung, denn nun wird mein Mann mich lieben.
33 Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn und sie sprach: YHVH sah, daß ich eine Zurückgesetzte bin, und so gab er mir auch noch diesen und sie rief seinen Namen: Schimon (-> Erhöhung).
34 Und sie wurde nochmals schwanger und gebar einen Sohn, und sie sprach: Diesmal wird mir mein Mann verpflichtet sein, denn ich gebar ihm drei Söhne; deshalb rief einer seinen Namen: Lewi. (-> sich Verpflichtender).
35 Und sie wurde nochmals schwanger und gebar einen Sohn, und sie sprach: Diesmal bekenne ich YHVH. Darum rief sie seinen Namen: Jehudah.)³ Und sie nahm Abstand vom Gebären.

************************ Erklärungen *************************

)* Der "Bruderkuß" war damals eine Sitte unter Verwandten. 
)? hebr. ChoDesch. Nicht nur ein Wort für Monat, sondern auch für die traditionelle Feier jeden Neumondes.
)² Siebener ist die hebr. Abkürzung für sieben Jahre.
)' bedeutet: Sehet den Sohn.
)³ zu Jahweh bekennen/danken. Die tiefere Bedeutung des Wortes JaD liegt in BEKENNEN.

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« Antwort #29 am: So., 12. August 2012, 23:18 »
Kapitel 30

1 Und als Rachel sah, daß sie dem Jakobh nicht gebar, da eiferte Rachel gegen ihre Schwester und sprach zu Jakobh: Gewähre mir Söhne! Und wenn nicht, so bin ich wie eine Tote.
2 Da entbrannte die Wut in Jakobh gegen Rachel, und er sprach: Bin ich an des EloHims statt, der dir die Frucht des Leibes vorenthält?
3 Und sie sprach: Da! Siehe meine Amme Bilhah. Gehe zu ihr ein, so daß sie auf meinen Knien gebiert und ich auch noch erbaut werde durch sie.
4 Und sie gab ihm ihre Magd Bilhah zur Frau; und Jakobh ging zu ihr ein.
5 Da wurde Bilhah schwanger und gebar dem Jakobh einen Sohn.
6 Und Rachel sprach: EloHim waltete mir Recht und auch noch hörte ER in meine Stimme und gab mir einen Sohn, darum rief sie seinen Namen: Dan (-> walten).
7 Und Bilhah, die Magd Rachel, wurde nochmals schwanger und gebar einen zweiten Sohn dem Jakobh.
8 Da sprach Rachel: Mit (inneren) Verwindungen)° EloHims war ich mit meiner Schwester verstrickt, Auch vermochte ich es (zu) überwinden, und sie rief seinen Namen: Napfthali (-> meine Überwindung).
9 Und als Leah sah, daß sie aufhörte vom Gebären, da nahm sie Silpah und gab sie dem Jakobh zur Frau.
10 Und Silpah, die Magd Leahs, gebar dem Jakobh einen Sohn.
11 Da sprach Leah: Ein Einschneidender ist gekommen. Und sie rief seinen Namen: Gad (->
12 Und Silpah, die Magd Leahs, gebar dem Jakobh einen zweiten Sohn.
13 Da sprach Leah: In meiner Glückseligkeit ist es, denn Töchter werden mich glücklich schätzen, und sie gab ihm den Namen: Ascher (-> Glückseliger).
14 Und ReuBen ging in den Tagen der Weizenernte ins Feld und fand Duda'im)" und brachte sie zu seiner Mutter Leah. Da sprach Rachel zu Leah: Gib mir doch von den Duda'im deines Sohnes.
15 Sie aber sprach zu ihr: Ist es zu wenig, daß du meinen Mann genommen hast, so auch noch die Duda'im meines Sohnes nehmen? Da sprach Rachel: Daher mag er bei dir diese Nacht liegen, wegen der Duda'im deines Sohnes.
16 Und Jakobh kam vom Feld im Abend, und Lea ging hinaus ihm entgegen. Zu mir gehst du ein, denn ich habe dich erworben als Gegenwert für die Duda'im meines Sohnes. Und er lag bei ihr in jener Nacht.
17 Und EloHim erhörte Leah und sie wurde schwanger und gebar dem Jakobh einen fünften Sohn.
18 Da sprach Leah: EloHim gab mir meinen Lohn, daß ich meine Magd meinen Mann gegeben habe, und sie rief seinen Namen: Jissaschkar (Issaschar)(-> Es wird belohnt).
19 Und Leah wurde nochmals schwanger und gebar einen sechsten Sohn dem Jakobh.
20 Und Leah sprach: Ein Geschenk gab mir EloHim, ja mir, ein gutes Geschenk, diesmal nimmt mich mein Mann zur Wohnstätte (mit), denn ich gebar ihm sechs Söhne, und sie rief seinen Namen: Sebulon (-> Wohnstätte).
21  Und danach gebar sie eine Tochter, und sie rief ihren Namen: Dinah (-> Rechtswaltende).
22 Und EloHim gedachte der Rachel und EloHim erhörte sie und öffnete ihren Mutterschoß.
23 Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn, und sie sprach: EloHim hat meine Schmach weggenommen.
24 Und sie rief seinen Namen: Joseph (-> ER fügt hinzu) und sprach: YHVH füge mir hinzu einen anderen Sohn.
25 Und es war, als Rachel gebar den Joseph, da sprach Jakobh zu LaBan: Entsende mich und ich will zu meinem Ort und zu meinen Land gehen.
26 Gib mir meine Frauen und meine Kinder, für die ich dir als Gegenleistung gedient habe, und dann will ich gehen. Denn du erkennst meinen Dienst, mit dem ich dir gedient habe.
27 Aber LaBan sprach zu ihm: Wenn ich doch Gnade fand in deinen Augen! Ich sagte mir im voraus: Ja, YHVH wird mich deinetwegen segnen.
28 Und er (LaBan) sprach: (Durchloche)² - Markiere mir deinen Lohn und ich will ihn dir geben.
29 Da sprach er zu ihm: Du erkennst selbst, in welcher Weise ich dir diente und ich welcher Weise dein Vieh bei mir gemehrt wurde.
30 Denn wenig war es, was du vor mir hattest und es mehrte sich aus, daß es Vieles wurde, und YHVH segnete dich, auf meinen Fuß folgend. Nun aber, wann werde ich auch noch tätig für mein Haus?
31 Da sprach er (LaBan): Was soll ich dir geben? Und Jakobh sprach: Nichts gibst du mir, wenn du mir diese Sache tust, will ich dein Kleinvieh hegen und hüten.
32 Ich gehe am heutigen Tag inmitten all deines Kleiviehs vorüber um wegzunehmen von dort, alles gesprenkelte und geflecktes Lamm inmitten der Schafe und das gefleckte und gesprenkelte inmitten der Ziegen, und dies werde mein Lohn.
33 Und meine Rechtfertigung in den Tagen danach (wird sein), wenn du kommst auf meinen Lohn zu sprechen gegen mich: Alljedes das kein Gesprenkeltes und Geflecktes inmitten der Ziegen und die kein Gesprenkeltes und Geflecktes inmitten der Schafe ist, als Gestohlenes gelte es;  alljene die etwa Weiß oder Braunschwarz waren, gab er in die Hände der Söhne LaBans.
34 Da sprach LaBan: Ja, es werde gemäß deinen Worten (geschehen).
35 Und er nahm weg in jenem Tag die Böcke, die gestreiften und die gefleckten und all die Ziegen, die gesprenkelten und gefleckten, alljene indem etwas Weißes war und alljene Braune inmitten der Schafe, und er gab sie in die Hand seiner Söhne (LaBans).
36 Und er legte einen Weg von drei Tagen zwischen sich und Jakobh; und Jakobh hütete das übrige Kleinvieh LaBans.
37 Und Jakobh nahm sich saftige Stöcke vom Storaxbaum, Mandelbaum und Platane, und er schälte an ihnen weiße Streifen heraus, bis zum Weißen der Stöcke.
38 Und er stellte die Stöcke, als Gegenüberstellung dem Kleinvieh, die er geschält hatte, in die Trinkrinnen der Wassertränke, wohin das Kleinvieh kam, und es wurde brünstig, wenn sie kamen um zu trinken.
39 Und so wurden die Tiere zu den Stöcken hinsehend brünstig, und das Kleinvieh gebar Gestreiftes, Gesprenkeltes und Geflecktes.
40 Und die Schafe trennte Jakobh und er richtete das Angesicht der Tiere zum Gestreiften und jedem Braunen in der Tierherde LaBans hin. Und so legte er Herden für sich allein an und stellte sie nicht zu dem Kleinvieh LaBans.
41 Und es war, bei der Brunst aller kräftigen Tieren, da legte Jakobh die Stöcke vor die Augen der Tiere in die Tränkrinnen, damit sie infolge der Stäbe brünstig würden.
42 Wenn aber das Kleinvieh schwächlich war, legte er sie nicht hin. So waren die Schwachen dem LaBan (zu eigen) und die Starken (gehörten) dem Jakobh.
43 Und der Mann breitete sich aus überaus, sehr, und er bekam viele Tiere und Mägde und Diener und Kamele und Esel.


************************** Erklärungen ***************************

)° wörtlich: Kampfverwindungen; im Sinne von inneren Kämpfen mit sich selbst. EloHim steht hier als Synonym für die eigenen göttlichen Kräfte der Selbstüberwindung. Bedeutet, das Böse ablegen.
(-> Gad -> Einschneider; Lea gedachte hier des Einschreitens durch YHVH und gab diesen Sohn als Bündnisgabe.
Siehe Erklärungen zu Bund. Die Übersetzung in d. Elb-Ü. mit Glück, ist Sinnverkehrt.
)" Was Duda'im bedeutet, da streiten sich noch die Gelehrten. In der Mehrheit wird es mit Mandrakes, einer Alraunwurzelart des vorderen Orients übersetzt.
)² hebr. NaQabh. Die Grundbedeutung ist die des Durchlochens bzw. Durchbohren der Ohren. Eine Markierung die auf einen Besitzer deutet. Dieses Wort hat in späteren Schriften eine große Bedeutung.
« Letzte Änderung: So., 16. Dezember 2012, 09:45 von freily »
Wer den richtigen Weg nicht sucht, ihn auch nicht findet.
freily©

 

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