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1. Bereschit בראשית - Genesis
freily:
Kapitel 26
1 Und der Hunger wurde im Land zu einem von dem anfänglichen Hunger, welcher in den Tagen Abraham's war. Da ging JizChaq zu Abimelekh, dem Regenten der Pelischtim (Philister) nach Gerar.
2 Und YHVH erschien ihm und sprach: Steige nicht hinab nach MizraJim (Ägypten), wohne in dem Land von dem ICH zu dir spreche.
3 (Sei) Gast in diesem Land und ICH werde mit dir sein und ICH werde dich segnen, denn dir und deinem Samen gebe ICH all diese Länder und ICH lasse entstehen den Schwur, den ICH geschworen habe deinem Vater Abraham.
4 Und ICH vermehre deinen Samen wie die Sterne der Himmel und ICH gebe deinem Samen all diese Länder und in deinem Samen segnen sich alle Nationen der Erde,
5 als Folge, daß Abraham in meiner Stimme hörend verstand (und gehorchte) und hütete als MEINE Obhut innehabend, meine Gebote, meine Satzungen und meine Torah (Zielgebung).
6 Und JizChaq wohnte in Gerar.
7 Und die Männer des Ortes fragten bezüglich seiner Frau und er sprach: Meine Schwester ist sie, denn er fürchtete sich zu sagen: Meine Frau ist sie. Er dachte bei sich: Daß mich die Männer des Ortes nicht umbringen aufgrund des guten Aussehens der Rebekah.
8 Und es war, daß er schon längere Zeit dort verweilte und Abimeleqh der Regent der Philister (PelischTim) schaute aus einem Fenster und sah da! JizChaq hänselte seine Frau Rebekah.
9 Da rief Abimeleqh den JizChaq und sprach: Da! Sie jedoch ist deine Frau! Und wie hast du gesprochen: Meine Schwester ist sie? Da sprach JizChaq zu ihm: Weil ich zu mir sprach: Daß ich nicht sterbe ihretwegen.
10 Und Abimeleqh sprach: Was ist das was du uns angetan? Wie leicht hätte einer aus dem Volk bei deiner Frau gelegen, und du hättest Schuld auf uns gebracht.
11 Abimeleqh gebot allem Volk und sagte: Wer diesen Mann oder seine Frau anrührt, der wird des Todes sein.
12 Und JizChaq säte in dem Land und erntete hundert Großmaße voll; und YHVH segnete ihn.
13 Und der Mann wurde groß, ja mehr und mehr erreichte er, bis er überaus groß war.
14 Und er erwarb Kleinvieh und Rindervieh und viel Dienstboten. Da eiferten die Philister über ihn.
15 Und all die Brunnen, welche die Diener seines Vaters in den Tagen seines Vaters Abraham schachteten, diese verstopften die Philister und füllten sie mit Erde.
16 Und Abimelqh sprach zu JizChaq: Gehe weg von uns, denn Du bist überstark, mehr als wir.
17 Da ging JizChaq von dort fort und lagerte im Tal von Gerar und wohnte dort.
18 Und JizChaq schachtete wieder die Brunnen der Wasser, die sie geschachtet hatten in den Tagen seines Vaters Abraham und diese die Philister verstopft hatten nach dem Tod Abrahams; und er rief die Namen entsprechend den Namen, die ihnen sein Vater gab.
19 Und die Diener JizChaq gruben im Tal und fanden dort einen Brunnen lebender Wasser.
20 Da stritten sich die Hirten Gerar's mit den Hirten JizChaq's und sprachen: Unser sind die Wasser!
Da rief er den Namen des Brunnens: Zank, denn sie hatten sich mit ihm dort gezankt.
21 Und sie schachteteten einen anderen Brunnen, und auch dort stritten sie seinerwegen, da rief er den (Brunnen) seinen Namen: Anklage!
22 Und er brach von dort auf und grub einen anderen Brunnen und aufgrund von ihm haderten sie nicht, da rief er seinen Namen: Weitungen (Rechobhot), und sprach: Denn nun weitete YHVH für uns das Land und wir werden fruchtbar sein.
23 Und er stieg von dort hinauf nach Beer Scheba.
24 Und YHVH erschien ihm in jener Nacht und sprach: ICH bin der EloHim deines Vaters Abraham, fürchte nichts, denn ICH bin mit dir und ich segne dich und mehre deinen Samen)* wegen meines Dieners Abraham.
25 Und er baute dort einen Altar und rief im Namen YHVHs; und er streckte dort sein Zelt aus und die Diener JizChaqs gruben dort einen Brunnen.
26 Und Abimelqh kam zu ihm von Gerar her und Achuschat, sein Geselle und Pikhol, der Fürst seines Heeres.
27 Und JizChaq sprach zu ihnen: Weshalb kommt ihr zu mir, da ihr mich doch haßt und mich von euch weg schicktest.
28 Sie aber sprachen: Wir sahen es, daß YHVH mit dir ist, und wir sprachen: Es wird doch ein Eid zwischen uns und dir, und wir wollen einen Bund mit dir 'schneiden'! )²
29 Wehe, wenn du an uns Böses tust! So wie wir dich nicht berührten, und so wie wir nur Gutes an dir taten und dich in Frieden fortsandten, so tue auch uns! Du bist ein Gesegneter YHVHs!
30 Und er machte ihnen ein Trinkmahl, und sie aßen und tranken.
31 Und sie standen früh im Morgen auf und sie schworen, einem jeden seinem Bruder. Und JizChaq entließ sie und sie gingen in Frieden von ihm.
32 Und es war an jenem Tag, da kamen die Diener JizChaqs und berichteten ihm aufgrund der Ursache des Brunnen, den sie geschachtet hatten und sprachen zu ihm: Wir fanden Wasser.
33 Und er rief ihn (den Namen des Brunnens) Schibeah; darum ist der Name der Stadt Beer Schebah (bedeutet: Brunnen der sieben Schwörenden); bis zu diesem Tag.
34 Und Essaw war ein Mann von vierzig Jahren geworden, da nahm er zur Frau Jehudit, die Tochter Beeri's, des Hetiters (Chiti), und Bassemat, die Tochter Ejlons, des Chiti (Hetiter).
35 Und sie wurden zur Bitternis des Geistwindes von JizChaq und der Rebekah.
***************** Erklärungen ******************************
)* Mit dem Wort Samen, waren nicht immer die Nachkommen gemeint, wie oft irrtümlich übersetzt.
)² In Verbindung mit dem BeRit -> Bund, wird das Tätigkeitswort KaRat -> Schneiden anstelle des deutschen Wortes 'schließen' benutzt, denn beim Bund schließen wurde meistens ein Opfertier zerschnitten.
Bedenkt: Der Bund vom Abraham mit YHVH wurde durch Beschneidung besiegelt!
freily:
Kapitel 27
1 Und es war, daß JizChaq alt geworden war und seine Augen zu getrübt waren, um zu sehen; da rief er seinen Sohn Esaw, den großen, und sprach zu ihm: Mein Sohn! Und er antwortete: Da bin ich.
2 Und er sprach: Da, sieh doch! Ich bin alt geworden, und ich kenne nicht den Tag meines Todes.
3 Und nun, nimm deine Geräte, dein Wehrgehänge und deinen Bogen und gehe hinaus aufs Feld und jage mir Eßbares
4 und mache mir etwas Schmackhaftes, so wie ich es liebe, und bringe es mir, und ich will es essen, deswegen, damit meine Seele dich segnet, ehe ich noch sterbe.
5 Rebekah aber hörte dies, was JizChaq zu seinem Sohn Esaw sagte. Und Esaw ging aufs Feld um zu jagen und um es zu bringen.
6 Da sprach Rebekah zu ihrem Sohn Jakobh: Da! Ich hörte deinen Vater sprechen und zu deinem Bruder Esaw sagen:
7 Bringe mir Erjagtes und mache mir was Schmackhaftes und ich will es essen, und ich segne dich angesichts YHVHs und angesichts meines Todes.
8 Und nun mein Sohn, höre in meine Stimme (hinein) zu dem was ich dir gebiete:
9 Geh zu dem Kleinvieh und nimm mir von dort zwei gute Böckchen der Ziegen! Und ich mache sie zu einem Leckerbissen deinem Vater, so wie er es liebt.
10 Und du bringst sie deinem Vater, so daß er ißt, damit er dich segnet angesichts seines Todes.
11 Da sprach Jakobh zur Rebekah, seiner Mutter: Ja, Esaw ist ein struppiger Mann und ich bin ein glatter Mann.
12 Vielleicht betastet mich mein Vater, und ich werde in seinen Augen wie ein Hinterhältiger, und ich bringe Fluch über mich und nicht Segnung.
13 Aber seine Mutter sprach zu ihm: Auf mir sei dein Fluch mein Sohn! Jedoch höre in meiner Stimme (die Gewißheit) und geh und bring mir!
14 Und er ging und nahm und brachte sie seiner Mutter; und seine Mutter machte Leckerbissen, so, wie es sein Vater liebte.
15 Und Rebekah nahm die Gewänder ihres Sohnes Esaw, des älteren, die vielbegehrten, )* welche bei ihr im Haus waren und sie bekleidete damit ihren Sohn Jakobh, den jüngeren.
16 Und mit den Fellen der Böckchen der Ziegen bekleidete sie ihn an seinen Händen und an der Glätte seines Halses.
17 Und sie gab ihm die leckere Speise und das Brot, das sie gemacht hatte, in die Hand ihres Sohnes Jakobh.
18 Und er kam zu seinem Vater und sprach: Mein Vater! Und er antwortete: Da bin ich. Wer bist du, mein Sohn?
19 Da sprach Jakobh zu seinen Vater: Ich bin Esaw, dein Erstling. Ich tat so, wie du zu mir gesprochen hattest. Steh doch auf und setze dich und iß von meinem Erlegtem, )' damit mich deine Seele segnet.
20 Aber JizChaq sprach zu seinem Sohn: Wie ist das? Du warst schnell es zu finden, mein Sohn. Und er antwortete: Weil YHVH, dein EloHim, es mir begegnen ließ vors Angesicht.
21 Da sprach JizChaq zu Jakobh: Komm doch herzu, so daß ich dich ertaste, mein Sohn! Bist du mein Sohn Esaw oder nicht?
22 Und Jakobh kam herzu zu seinem Vater JizChaq; und er betastete ihn und sprach: Die Stimme ist Jakobhs Stimme, aber die Hände sind Esaws Hände.
23 Und er erkannte ihn nicht, denn struppig waren seine Hände gewesen, wie die Hände seines Bruders Esaws. Da segnete er ihn.
24 Und er sprach: Du bist mein Sohn Esaw! Und er antwortete: Ich bin's.
25 Da sprach er: Bringe mir heran und ich will von dem Erlegtem meines Sohnes essen, damit dich meine Seele segnet. Und er brachte es ihm heran, und er aß, und er brachte ihm noch Wein und er trank.
26 Und JizChaq, sein Vater sprach zu ihm: Komm doch näher und küsse )° mich, mein Sohn!
27 Da kam er heran und küßte ihn. Und er roch den Geruch seiner Gewänder und segnete ihn und sprach: Sehe !!! )^ Der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch eines Feldes, welches YHVH gesegnet hat.
28 Und der EloHim gebe dir vom Tau der Himmel und von dem Öligen des Landes )! und viel des Getreides und des süßen Weines.
29 Völker werden dir dienen und Volksstämme sich dir huldigend verneigen. Er werde zum Bemächtigten seiner Brüder und dir werden sich huldigend niederbeugen die Söhne deiner Mutter. Die dich verdammen sind verdammt und dich Segnende sind gesegnet.
30 Und es war: Als JizChaq vervollständigt hatte, Jakobh zu segnen, da war es jedoch, als Jakobh hinausgegangen war, weg vom Angesicht seines Vaters JizChaq, da kam sein Bruder Esaw von seiner Jagd,
31 und auch er noch machte Schmackhaftes und brachte es seinem Vater und sprach zu seinem Vater: Mein Vater stehe auf und esse vom Erjagten deines Sohnes, damit mich deine Seele segnet.
32 Da sprach JizChaq, sein Vater, zu ihm: Wer bist du? Und er antwortete: Ich bin dein Sohn, dein Erstling, Esaw.
33 Da zitterte JizChaq mir großem Zittern bis zum Übermaß und sprach: Wer war den nun jener, der ein Erlegtes zu mir gebracht hatte, so daß ich von allem gegessen hatte, noch ehe du kamst, und ich ihn segnete? Auch noch, daß er als Gesegneter befunden bleibt.
34 Als Esaw die Worte seines Vaters hörte, da schrie er mit großem und bitterem Geschrei bis zum Übermaß und sprach zu seinem Vater: Segne mich auch noch, mein Vater, ja mich!
35 Er aber sprach: Dein Bruder kam mit List und bekam deine Segnung.
36 Da sprach er (Esaw): Ist es, daß einer seinen Namen Jakobh (Fersehaltender) rief und mich dieser deshalb doppelt überlistete? Mein Erstlingrecht kaufte )" er, und da! Nun nahm er meine Segnung! Und er sprach: Hast du mir nicht (noch) eine Segnung beiseite getan?
37 Da antwortete JizChaq und sprach zu Esaw: Ja, zum Bemächtigten legte ich ihn dir fest, und all seine Brüder gab ich ihm zu Dienern, und mit Getreide und süßem Wein stützte ich ihn, und dir, nun denn, was kann ich (noch) tun, mein Sohn?
38 Da sprach Esaw zu seinem Vater: Ist nur diese eine Segnung in dir, mein Vater? Segne mich auch noch, mein Vater! Und Esaw erhab seine Stimme und weinte.
39 Da antwortete JizChaq und sprach zu ihm: Da! (Geh) weg von dem Öligem des Landes und dein Wohnsitz wird weg vom Tau der Himmel von oben werden,
40 und aufgrund deines Messers)² wirst du leben und deinem Bruder dienen. Und es wird: Daß, wenn du so umherschweifst, so reißt du sein Joch weg von deinem Hals.
Die Folgen der Überlistung
41 Und Esaw grollte dem Jakobh wegen der Segnung, mit der ihm sein Vater gesegnet hatte. Und Esaw sprach in seinem Herzen: Die Tage der Trauer um meinen Vater nahen, und dann will ich meinen Bruder Jakobh, den jüngeren, umbringen.
42 Und der Rebekah wurden berichtet die Worte ihres Sohnes Esaw, des älteren. Da sandte sie nach ihrem Sohn Jakobh, dem jüngeren, und sprach zu ihm: Da! Dein Bruder tröstet sich dich betreffend (damit), dich umzubringen.
43 Und nun mein Sohn, höre in meine Stimme (hinein) und steh auf und fliehe für dich, zu meinem Bruder LaBhan nach ChaRan.
44 Und du wohnst bei ihm einige Tage bis sich das hitzige Gemüt deines Bruders umkehrt,
45 bis das Wutschnauben sich abkehrt, weg von dir, und er vergessen hat, was du an ihm getan. Und dann sende ich (nach dir) und nehme dich von dort zurück. Warum sollte ich der Kinder beraubt werden, euch Beide in einem Tag?
46 Und Rebekah sprach zu JizChaq: Dornen sind in meinem Leben, angesichts der Töchter Chets. Wenn Jakobh eine Frau nimmt aus den Töchtern Chets, wie diese (beiden) da, aus den Töchtern des Landes, zu was ist mir das Lebendige (Geistwind) nütze?
****************************** Erklärung ***********************
)* im Sinne von: die oft getragenen, denn auf die Jagd werden keine guten Kleider getragen.
)' wörtlich -> Erjagung, sinngemäß Erlegtes / Erjagtes.
)° orientalischer Ehrenkuß auf die Wange.
)^ von RaAh; der Befehlston geht im deutschen Sprachgebrauch unter. Dieser Sinn wird in den Übersetzungen unterschlagen, aber es handelt sich dabei um einen tieferen Sinn, der westlichen Ohren unbekannt ist.
)! sinngemäß; mit vielen Olivenbäumen bepflanztes Land.
)" wörtlich: nahm er, aber dem Sinn nach war es ein Kauf.
)² hebr. ChäRäbh -> Steinmesser oder Schwert. Sinngemäß aber war das sich trennen vom Erstgeburtsrecht gemeint. Das Hauptwort von ChäRäbh ist ChaRabh und bedeutet Verwüstung und könnte wörtlich mit Verwüstendes wieder gegeben werden.
freily:
Kapitel 28
1 Da rief JizChaq den Jakobh und segnete ihn. Und er entsandte ihn gebietend und sagte: Du nimmst nicht eine Frau aus den Töchtern Kanaans.
2 Steh auf, gehe nach Padan Aram zum Hause Betuels, des Vaters deiner Mutter, und nimm dir von dort eine Frau, aus den Töchtern LaBans, des Bruders deiner Mutter.
3 Und der EL SchaDaj (der jeglichen Bedarf stillende) wird dich segnen und dich fruchtbar machen und dich mehren, so daß du zu einem Signal)* von Völkern wirst.
4 Und er gibt dir die Segnung Abhrahams, und deinem Samen samt dir, daß du durch Recht dein Gastland ererbst, welches EloHim dem Abhraham gegeben hat.
5 Und so entsandte JizChaq den Jakobh und der ging nach nach PaDan Aram zu LaBan, dem Sohn Betuels , dem Arami (Aramäer), dem Bruder Rebekas, der Mutter Esaw und Jakobhs.
6 Und als Esaw sah, daß JizChaq den Jakobh segnete und ihn gesandt hatte nach PaDan Aram, um sich von dort eine Frau zu nehmen, indem er segnend ihm gebot und sprach: Du nimmst nicht eine Frau aus den Töchtern Kanaans,
7 und das Jakob auf ihn (hinein) hörte, seinem Vater und seiner Mutter und nach PaDan Aram ging.
8 Da sah Esaw, daß die Töchter Kanaans böse (zertrümmernd)° waren in den Augen seines Vaters JizChaq.
9 Und Esaw ging zu Jischmael und nahm MachaLat, die Tochter Jischmaels, des Sohnes Abrahams, die Schwester NebatJots, sich zur Frau, zu seinen Frauen hinzu.
10 Und Jakobh kam heraus aus Beer Schebha ging nach ChaRan (Haran).
11 Und er kam zu einem Ort und nächtigte dort, denn die Sonne war am untergehen. Und er nahm einen von den Steinen und legte ihn in Höhe seines Kopfes und legte sich hin an jenem Ort.
12 Und er träumte: Und da! Eine zur Erde hin aufgestellt gewordene Treppe, und ihr Kopfende reichte zu den Himmeln, und da! Beauftragte EloHims waren dort hinaufsteigende und herabsteigende an diesem Ort.
13 Und da! YHVH stellte sich auf über ihr und sprach: ICH bin YHVH, der EloHim deines Vaters Abraham und der EloHim Jizchaqs. Das Land auf dem du liegst gebe ich dir und deinem Samen.
14 Und dein Same wird wie der Staub des Landes und du breitest dich (über die Grenzen) aus nach dem Meer hin, und nach Osten und nach Norden nach dem Bergland; und gesegnet werden in dir und in deinem Samen alle Sippen der ADAMAH.
15 Und da! Ich bin mit dir und ich hüte dich in allen Gebieten wo du gehst und ich bringe dich zurück zu dieser ADAMAH, denn ich verlasse dich nicht, bis ich getan habe, was ich zu dir sagte.
16 Da wachte Jakobh auf aus seinem Schlaf und sprach: Nun aber, YHVH ist in diesem Ort, und ich, ich erkannte es nicht.
17 Und er fürchtete sich und sprach: Was ist gefürchtet den dieser Ort, dies ist kein anderer (Ort) als das Haus EloHims, und dies ist das Tor der Himmel.
18 Und Jakobh stand früh auf im Morgen und nahm den Stein, den er am Platz seines Hauptes gelegt hatte, und stellte ihn als Gedenksymbol auf und goss Öl auf dessen Haupt.
19 Und er rief den Namen dieses jenes Ortes: Bejt-EL (Haus GOTTes). Aber unwidersprochen ist es: Lus war der Name anfänglich.
20 Und Jakobh sprach ein Gelübde indem er sprechend gelobte: Wenn EloHim bei mir seiend befunden wird und mich hütet in diesem Weg den ich wandle, und mir Brot zu essen gibt und Kleider um mich zu bekleiden,
21 und ich im Frieden zurückkehre zum Haus meines Vaters, so wird YHVH mir zum EloHim.
22 Und der, dieser Stein, den ich als Gedenksymbol aufstellte, wird ein Haus EloHims, und alles was DU mir geben wirst, werde ich den Zehnten DIR davon geben.
****************** Erklärungen **************************
EL SchaDaj, einer von den 72 Namen GOTTes, die Mohammed irrtümlich mit HuRi's übersetzte.
)* QaHal -> (durch Signal versammeln) sollte von AsaPh -> (versammeln) in den Übersetzungen unterschieden werden, da "Jakobh" öfter aus der Diaspora durch ein Signal versammelt wird, was auch ein Signal für die Völker sein sollte.
)° Das gleiche hebr. Wort wird auch für "zertrümmert" verwendet; aber damit wird auch eine Person bezeichnet, die ihr Umfeld zertrümmert und mit "böse" übersetzt.
freily:
Kapitel 29
1 Und Jakobh erhob sich auf seine Füße und ging zum Land der Söhne des vorderen östlichen Gebiets.
2 Und er sah da: Einen Brunnen im Feld und dort waren drei verweilende Kleinviehherden ihm gegenüber, denn aus diesem Brunnen tränkte man die Herden; und der Stein auf der Öffnung des Brunnen war groß.
3 Und waren dort alle Herden versammelt, so wälzte man den Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte das Kleinvieh; und dann wälzte man den Stein zurück auf die Öffnung zu seinem Platz.
4 Und Jakobh sprach zu ihnen: Meine Brüder, woher seid ihr? Und sie sprachen: Aus Charan sind wir.
5 Da sprach er zu ihnen: Kennt ihr Laban näher, den Sohn Nachors? Und sie sprachen zu ihm: Wir kennen ihn näher.
6 Und er sprach zu ihnen: Ist Friede ihm? Und sie sprachen: Friede ist ihm. Und da! Seine Tochter Rachel kommt mit dem Kleinvieh.
7 Da sprach er: Ja, noch steht die Sonne hoch oben am Tag, noch ist nicht die Zeit, daß versammelt wird das Vieh. Tränkt das Kleinvieh und geht und behütet es.
8 Sie aber sprachen: Wir können es nicht, bis alle Herden versammelt sind und dann wälzt man den Stein von der Öffnung des Brunnens und wir tränken das Vieh.
9 Er redete noch weiter mit ihnen, da kam Rachel mit dem Kleinvieh, das ihrem Vater gehörte, denn sie war eine Hirtin.
10 Und es war, als Jakobh Rachel sah, die Tochter Labans, des Bruder seiner Mutter und das Kleinvieh Labans, da trat Jakobh hinzu und wälzte den Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte das Kleinvieh Labans, des Bruder seiner Mutter.
11 Und Jakobh küßte)* Rachel und erhob seine Stimme und weinte.
12 Und Jakobh berichtete der Rachel, daß er ein Neffe ihres Vaters und daß er der Sohn Rebekas ist. Da lief sie (heim) und berichtete es ihrem Vater.
13 Und es war: Als Laban den Bericht über Jakobh hörte, des Sohnes seiner Schwester, da lief er ihm entgegen und umarmte ihn und küßte ihn und brachte ihn in sein Haus. Und er (Jakobh), erzählte dem Laban all diese Sachgeschehen (seines Lebens).
14 Und Laban sprach zu ihm: Jedoch mein Gebein und mein Fleisch bist du. Und er (Jakobh), wohnte bei ihm einen Monat an Tagen; (beginnend mit dem Neuungsfest bei Neumond)?.
15 Und Laban sprach zu Jakobh: Solltest du, weil du mir ein Bruder bist, mir umsonst dienen? Berichte mir, was ist deine Entlohnung?
16 Der Laban aber hatte zwei Töchter; der Name der älteren war Leah und der Name der jüngeren war Rachel.
17 Und die Augen Leahs waren zart (lieblich), aber Rachel war eine Schöne im Ansehen und schön im Aussehen geworden.
18 Und Jakobh liebte die Rachel. Und er sprach: Ich diene dir sieben Jahre als Gegenleistung für deine Tochter Rachel, die jüngere.
19 Da sprach Laban: Es ist gut, daß ich sie dir gebe, mehr, als ich sie einem anderen Mann geben würde und wohne bei mir.
20 Und Jakobh diente sieben Jahre als Gegenleistung für Rachel und sie wurden in seinen Augen wie einige Tage aufgrund seiner Liebe zu ihr.
21 Und Jakobh sprach zu Laban: Gewähre mir meine Frau, denn meine Tage sind erfüllt und ich will zu ihr eingehen.
22 Da versammelte Laban alle Männer des Ortes und gab ein Trinkmahl (Hochzeitsfeier).
23 Und es war im Abend, da nahm er seine Tochter Leah und brachte sie zu ihm; und jener ging zu ihr ein
24 Und Laban gab ihr, der Leah seiner Tochter, seine Magd Silpah als Magd.
25 Und es war im Morgen, und da! Es war Leah. Und da sprach er zu Laban: Was ist das, was hast du mir angetan? Habe ich nicht als Gegenleistung für Rachel bei dir gedient? Und warum hast du mich betrogen?
26 Und Laban antwortete: Es wird so nicht getan in unserem Ort, die Jüngere vor der Erstgeborenen zu vergeben.
27 Erfülle den Siebener )² mit dieser, so wollen wir dir auch noch diese (Rachel) geben, als Gegenleistung für für den Dienst, wenn du bei mir noch sieben Jahre dienst.
28 Und Jakobh tat so und erfüllte den Siebener für diese. Da gab er seine Tochter Rachel, ihm zur Frau.
29 Und Laban gab der Rachel, seiner Tochter, seine Magd Bilhah, ihr zur Magd.
30 Da ging er auch noch zu Rachel ein, und er liebte Rachel mehr noch als die Leah. Und er diente bei ihm noch weitere sieben Jahre.
31 Und als YHVH sah, daß Leah eine Zurückgesetzte war, da öffnete ER ihren Mutterschoß; Rachel aber war unfruchtbar.
32 Und Leah wurde schwanger und gebar einen Sohn und sie rief seinen Namen: ReuBen )', denn sie sprach: Denn so ist es, YHVH sah meine Demütigung, denn nun wird mein Mann mich lieben.
33 Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn und sie sprach: YHVH sah, daß ich eine Zurückgesetzte bin, und so gab er mir auch noch diesen und sie rief seinen Namen: Schimon (-> Erhöhung).
34 Und sie wurde nochmals schwanger und gebar einen Sohn, und sie sprach: Diesmal wird mir mein Mann verpflichtet sein, denn ich gebar ihm drei Söhne; deshalb rief einer seinen Namen: Lewi. (-> sich Verpflichtender).
35 Und sie wurde nochmals schwanger und gebar einen Sohn, und sie sprach: Diesmal bekenne ich YHVH. Darum rief sie seinen Namen: Jehudah.)³ Und sie nahm Abstand vom Gebären.
************************ Erklärungen *************************
)* Der "Bruderkuß" war damals eine Sitte unter Verwandten.
)? hebr. ChoDesch. Nicht nur ein Wort für Monat, sondern auch für die traditionelle Feier jeden Neumondes.
)² Siebener ist die hebr. Abkürzung für sieben Jahre.
)' bedeutet: Sehet den Sohn.
)³ zu Jahweh bekennen/danken. Die tiefere Bedeutung des Wortes JaD liegt in BEKENNEN.
Schreibfehlerkorrektur
freily:
Kapitel 30
1 Und als Rachel sah, daß sie dem Jakobh nicht gebar, da eiferte Rachel gegen ihre Schwester und sprach zu Jakobh: Gewähre mir Söhne! Und wenn nicht, so bin ich wie eine Tote.
2 Da entbrannte die Wut in Jakobh gegen Rachel, und er sprach: Bin ich an des EloHims statt, der dir die Frucht des Leibes vorenthält?
3 Und sie sprach: Da! Siehe meine Amme Bilhah. Gehe zu ihr ein, so daß sie auf meinen Knien gebiert und ich auch noch erbaut werde durch sie.
4 Und sie gab ihm ihre Magd Bilhah zur Frau; und Jakobh ging zu ihr ein.
5 Da wurde Bilhah schwanger und gebar dem Jakobh einen Sohn.
6 Und Rachel sprach: EloHim waltete mir Recht und auch noch hörte ER in meine Stimme und gab mir einen Sohn, darum rief sie seinen Namen: Dan (-> walten).
7 Und Bilhah, die Magd Rachel, wurde nochmals schwanger und gebar einen zweiten Sohn dem Jakobh.
8 Da sprach Rachel: Mit (inneren) Verwindungen)° EloHims war ich mit meiner Schwester verstrickt, Auch vermochte ich es (zu) überwinden, und sie rief seinen Namen: Napfthali (-> meine Überwindung).
9 Und als Leah sah, daß sie aufhörte vom Gebären, da nahm sie Silpah und gab sie dem Jakobh zur Frau.
10 Und Silpah, die Magd Leahs, gebar dem Jakobh einen Sohn.
11 Da sprach Leah: Ein Einschneidender ist gekommen. Und sie rief seinen Namen: Gad (->
12 Und Silpah, die Magd Leahs, gebar dem Jakobh einen zweiten Sohn.
13 Da sprach Leah: In meiner Glückseligkeit ist es, denn Töchter werden mich glücklich schätzen, und sie gab ihm den Namen: Ascher (-> Glückseliger).
14 Und ReuBen ging in den Tagen der Weizenernte ins Feld und fand Duda'im)" und brachte sie zu seiner Mutter Leah. Da sprach Rachel zu Leah: Gib mir doch von den Duda'im deines Sohnes.
15 Sie aber sprach zu ihr: Ist es zu wenig, daß du meinen Mann genommen hast, so auch noch die Duda'im meines Sohnes nehmen? Da sprach Rachel: Daher mag er bei dir diese Nacht liegen, wegen der Duda'im deines Sohnes.
16 Und Jakobh kam vom Feld im Abend, und Lea ging hinaus ihm entgegen. Zu mir gehst du ein, denn ich habe dich erworben als Gegenwert für die Duda'im meines Sohnes. Und er lag bei ihr in jener Nacht.
17 Und EloHim erhörte Leah und sie wurde schwanger und gebar dem Jakobh einen fünften Sohn.
18 Da sprach Leah: EloHim gab mir meinen Lohn, daß ich meine Magd meinen Mann gegeben habe, und sie rief seinen Namen: Jissaschkar (Issaschar)(-> Es wird belohnt).
19 Und Leah wurde nochmals schwanger und gebar einen sechsten Sohn dem Jakobh.
20 Und Leah sprach: Ein Geschenk gab mir EloHim, ja mir, ein gutes Geschenk, diesmal nimmt mich mein Mann zur Wohnstätte (mit), denn ich gebar ihm sechs Söhne, und sie rief seinen Namen: Sebulon (-> Wohnstätte).
21 Und danach gebar sie eine Tochter, und sie rief ihren Namen: Dinah (-> Rechtswaltende).
22 Und EloHim gedachte der Rachel und EloHim erhörte sie und öffnete ihren Mutterschoß.
23 Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn, und sie sprach: EloHim hat meine Schmach weggenommen.
24 Und sie rief seinen Namen: Joseph (-> ER fügt hinzu) und sprach: YHVH füge mir hinzu einen anderen Sohn.
25 Und es war, als Rachel gebar den Joseph, da sprach Jakobh zu LaBan: Entsende mich und ich will zu meinem Ort und zu meinen Land gehen.
26 Gib mir meine Frauen und meine Kinder, für die ich dir als Gegenleistung gedient habe, und dann will ich gehen. Denn du erkennst meinen Dienst, mit dem ich dir gedient habe.
27 Aber LaBan sprach zu ihm: Wenn ich doch Gnade fand in deinen Augen! Ich sagte mir im voraus: Ja, YHVH wird mich deinetwegen segnen.
28 Und er (LaBan) sprach: (Durchloche)² - Markiere mir deinen Lohn und ich will ihn dir geben.
29 Da sprach er zu ihm: Du erkennst selbst, in welcher Weise ich dir diente und ich welcher Weise dein Vieh bei mir gemehrt wurde.
30 Denn wenig war es, was du vor mir hattest und es mehrte sich aus, daß es Vieles wurde, und YHVH segnete dich, auf meinen Fuß folgend. Nun aber, wann werde ich auch noch tätig für mein Haus?
31 Da sprach er (LaBan): Was soll ich dir geben? Und Jakobh sprach: Nichts gibst du mir, wenn du mir diese Sache tust, will ich dein Kleinvieh hegen und hüten.
32 Ich gehe am heutigen Tag inmitten all deines Kleiviehs vorüber um wegzunehmen von dort, alles gesprenkelte und geflecktes Lamm inmitten der Schafe und das gefleckte und gesprenkelte inmitten der Ziegen, und dies werde mein Lohn.
33 Und meine Rechtfertigung in den Tagen danach (wird sein), wenn du kommst auf meinen Lohn zu sprechen gegen mich: Alljedes das kein Gesprenkeltes und Geflecktes inmitten der Ziegen und die kein Gesprenkeltes und Geflecktes inmitten der Schafe ist, als Gestohlenes gelte es; alljene die etwa Weiß oder Braunschwarz waren, gab er in die Hände der Söhne LaBans.
34 Da sprach LaBan: Ja, es werde gemäß deinen Worten (geschehen).
35 Und er nahm weg in jenem Tag die Böcke, die gestreiften und die gefleckten und all die Ziegen, die gesprenkelten und gefleckten, alljene indem etwas Weißes war und alljene Braune inmitten der Schafe, und er gab sie in die Hand seiner Söhne (LaBans).
36 Und er legte einen Weg von drei Tagen zwischen sich und Jakobh; und Jakobh hütete das übrige Kleinvieh LaBans.
37 Und Jakobh nahm sich saftige Stöcke vom Storaxbaum, Mandelbaum und Platane, und er schälte an ihnen weiße Streifen heraus, bis zum Weißen der Stöcke.
38 Und er stellte die Stöcke, als Gegenüberstellung dem Kleinvieh, die er geschält hatte, in die Trinkrinnen der Wassertränke, wohin das Kleinvieh kam, und es wurde brünstig, wenn sie kamen um zu trinken.
39 Und so wurden die Tiere zu den Stöcken hinsehend brünstig, und das Kleinvieh gebar Gestreiftes, Gesprenkeltes und Geflecktes.
40 Und die Schafe trennte Jakobh und er richtete das Angesicht der Tiere zum Gestreiften und jedem Braunen in der Tierherde LaBans hin. Und so legte er Herden für sich allein an und stellte sie nicht zu dem Kleinvieh LaBans.
41 Und es war, bei der Brunst aller kräftigen Tieren, da legte Jakobh die Stöcke vor die Augen der Tiere in die Tränkrinnen, damit sie infolge der Stäbe brünstig würden.
42 Wenn aber das Kleinvieh schwächlich war, legte er sie nicht hin. So waren die Schwachen dem LaBan (zu eigen) und die Starken (gehörten) dem Jakobh.
43 Und der Mann breitete sich aus überaus, sehr, und er bekam viele Tiere und Mägde und Diener und Kamele und Esel.
************************** Erklärungen ***************************
)° wörtlich: Kampfverwindungen; im Sinne von inneren Kämpfen mit sich selbst. EloHim steht hier als Synonym für die eigenen göttlichen Kräfte der Selbstüberwindung. Bedeutet, das Böse ablegen.
(-> Gad -> Einschneider; Lea gedachte hier des Einschreitens durch YHVH und gab diesen Sohn als Bündnisgabe.
Siehe Erklärungen zu Bund. Die Übersetzung in d. Elb-Ü. mit Glück, ist Sinnverkehrt.
)" Was Duda'im bedeutet, da streiten sich noch die Gelehrten. In der Mehrheit wird es mit Mandrakes, einer Alraunwurzelart des vorderen Orients übersetzt.
)² hebr. NaQabh. Die Grundbedeutung ist die des Durchlochens bzw. Durchbohren der Ohren. Eine Markierung die auf einen Besitzer deutet. Dieses Wort hat in späteren Schriften eine große Bedeutung.
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