Autor Thema: Zwei-Staaten-Lösung "die Zwischenlösung"  (Gelesen 4733 mal)

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Offline ABA זאב ברנובסקי

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Zwei-Staaten-Lösung "die Zwischenlösung"
« am: Di., 30. Juli 2013, 18:18 »
Keine Zwei-Staaten-Lösung
sondern "die Zwischenlösung" zum Messianischen Reich
_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

אזור קהילתי - מטרה של 3 אזורים
3er GZG +
GebietsZweckGemeinschaft der 3 Gebiete:
ISRAELWestbankGazah  + Sonderstatus JERUSALEM

… so möchte ich den Beitrag zur vorläufigen Zwischen-Lösung des NAH-OST KONFLIKTES bezeichnen. Besser gesagt handelt es sich um ein Zwischen-Abkommen! Es sollte uns Schritt für Schritt bei den israelisch-palästinensischen Verhandlungen weiterbringen und uns dadurch letzten Endes die künftige Lösung des Nah-Ost Konfliktes näher rücken lassen.

Erneut stehen jetzt mal wieder die “Friedensverhandlungen“ zwischen unserem Staat ISRAEL, der palästinensischen Bevölkerung des Westjordanlandes und des Gazah-Streifens auf dem Terminplan. Vordergründig mache ich immer wieder auf die Utopie der m.Ea. niemals durchzuführenden Zwei-Staaten-Lösung aufmerksam. Von vornherein können wir mit Sicherheit aussagen, dass unter dem Gesichtspunkt dieser Zwei-Staatenlösung keine Einigung zustande kommen wird. Bei uns, den meisten Israelies, interessieren diese neuen Verhandlungen eigentlich kaum jemand, da es garantiert wieder ausgeht wie das HORNBERGER-SCHIESSEN.
Es scheitert nämlich wie jedes mal (siehe: Camp David, Oslo, Roadmap) an den Knackpunkten:


    1) Anerkennung des Existenzrechtes des Staates ISRAEL seitens der "PLO",
        oder besser ausgedrückt der HAMMAS, der FATAH, der HISBOLLAH.

Auf der anderen, unsrer israelischen Seite an:
     2) der Räumung der Siedlungen auf der Westbank.

und beide Seiten werden sich kaum auf …
     3) … die Festlegung der Grenzen einigen können.

hinzu kommen dann noch:
     4) das sog."Flüchtlings-Problem" und deren Rückkehr,
        obwohl hier berücksichtigt werden sollte, dass hierbei
        der Begriff "Flüchtling" linguistisch nicht ganz zutreffend ist.
     5) die SICHERHEIT des jüdischen Staates,
        welches wohl eine sehr schwierige Lösung erfordert.
     6) Wie verteilen WIR das wichtigste Lebenselement!!! dieser Region ???
         … und hiermit meine ich mal nicht den Mammon GELD, sondern …

                   > Das WASSER <

        (um nicht auch diesen Punkt wieder unserem Elijahu HaNawi zuzuschieben, würde jetzt Ahab und Isebel meinen!)
und ...
     7) … JERUSALEM (dies behandle ich im Punkt + [Plus])


Deshalb dürfen wir schon vor Beginn dieser “Friedens-Verhandlungen“ aussagen, dass es sich bestimmt wieder um einen weiteren Teil der Kasperle-Theater-Aufführung handelt, wo der Seppl das Krokodil samt Teufel zähmen will. Keinesfalls soll jetzt jemand an dieser Stelle vermuten, dass ich hier den Seppl mit Hussein Obama vergleichen wollte.

Doch kommen wir zurück auf den Begriff: 3er GZG +
Von vornweg dürfen bestimmte religiöse Kreise des Christentums und auch unseres Judentums nicht erwarten, dass ich mit der Zwischen-Lösung des …

… 3er GZG + !!!
den Vorreiter einer religiös-fanatische Erwartungen der z.B. Parusie Jeschu, also der “Wiederkunft“ des christlichen JeSus meine. Also, dass mit dieser “christlichen Wiederkunft“ alles in Friede – Freude – Eierkuchen im 3. Tempel herumzappelt. Oder noch Besser: … dass alle, vorwiegend natürlich Christen (falls diese überhaupt immer noch daran glauben), von dieser gar all´zu bösen Welt “entrückt“ werden, um dann “dort“, im metaphysischen Jenseits, endlich mit den bereits 144000 auserwählten Anwesenden, das 1000jährige Friedensreich mit Zimbelspiel  und Schofarhörner-blasen “in Ewigkeit“ feiern.
Ebenfalls meine ich auch nicht, dass zum nächsten Seder-Abend Elijahu HaNawi hereinspaziert, alles in Ordnung bringt und dann der MOSCHIACH kommt und das “korrekte“, also das gottgewollte und haredische ISRAEL aufrichtet.

NEIN – ich möchte mit beiden Füßen in meinem jüdischen Glaubensleben stehen bleiben und mit den Fakten umgehen, deren Umsetzung für alle Beteiligten möglich ist.

In meinen Beiträgen der letzten Jahre beschäftigte ich mich eingehend um unsere ZUKUNFT in ISRAEL. Einer ZUKUNFT sowie einer GEGENWART die auf den Aussagen unsres Schrifttums des TANACH >
‏תנ״ך <beruht. Deshalb wäre es zu empfehlen, sich wieder einmal die u.aufgf. Beiträge aus dem Archiv-Forums-Bereich ISRAEL UNSERE ZUKUNFT in Erinnerung zu rufen.
Also was sollen wir unter der … 3er GZG + –Lösung verstehen!?
Die erwähnte Zwei-Staatenlösung, egal in welchen Variationen, kommt garantiert nicht in Frage. Sie bringt nämlich mehr Probleme mit sich, so, dass wir Juden als Nachkommen von Schweinen und Affen gleich ins Mittelmeer springen können. Da wir jedoch lieber im Mittelmeer baden, wäre eine 3er GZG + als Vorläufer des künftigen messianischen Reiches, welches in den vorher erwähnten Archiv-Themen eingehend beschrieben wurde, der nächste Schritt.

Mit einer GebietsZweckGemeinschaft  verstehe ich ein BÜNDNIS von Gebieten, (in diesem Falle von 3 umstrittenen Gebieten) die ein Landes-Gebiet gemeinsam begrenzen, welches von ihnen in gegenseitiger Anerkennung und in friedlicher Absicht bevölkert ist. In diesem Falle also 1. ISRAEL der bereits bestehende Staat, sowie 2. die palästinensischen Bewohner der “Westbank“. Als 3. Zweck-bündnis-Partner folgen dann die Einwohner des Gazah-Streifens. Dies ist erst einmal der Grundriss, der Grundgedanke der uns Nahost-Lösung weiter bringen kann. Der 4. Punkt, also das von mir erwähnte +(Plus) welches zum 3er- GebietsZweckGemeinschaft zu rechnen ist, wäre der Extra-Status von Jerusalem.
(Jerusalem behandle ich dann extra erst im 2.Teil dieses Beitrages)
Über die genauen Grenzen, das Problem jüdischer Siedlungen, palästinensische Einwohner im Staat ISRAEL oder jüdische Bewohner im palästinensischen Teil, sowie die oben erwähnten anderen Punkte, muss jetzt nicht in allen Einzelheiten ausdiskutiert werden. D.h., erst sollte einmal der besagte GRUNDRISS eines in der Ferne liegenden “Dreier-Staaten-Bundes“ + “Sonderstatus Jerusalem“ feststehen. Mit solchen Grundgekanken können wir zu dem Diskussionsbeitrag FAQ gehen!



Und jetzt betrachten wir noch wie bereits erwähnt den Sonderstatus JERUSALEM, das ich mit + [Plus] bezeichnet habe und somit der wichtige 4.Teil dieser gesamten GebietsZweckGemeinschaft ist.

שלום אבא
Schalom ABA
זאב ברנובסקי



(Fortsetzung im 2. Teil über + JERUSALEM)




       findet ihr :    > HIER <




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Offline ABA זאב ברנובסקי

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3er GZG + >JERUSALEM<
« Antwort #1 am: Fr., 02. August 2013, 23:00 »
Sonderstatus Jerusalem
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Eigentlich, nach menschlichem Denken, sollten wir uns in ISRAEL darüber klar werden, ob es überhaupteine Lösung in der JERUSALEM-Frage geben kann. Es ist mehr als fraglich; denn beide Seiten bestehen selbstverständlich darauf, dass JERUSALEM ihre Hauptstadt ist. Zweifellos liegt das ältere Recht darauf, bei uns Juden. Jedoch wen interessiert es schon in der heutigen Zeit, was damals unsren Urahnen Abraham, Mose oder David zugesagt wurde!? Deshalb muss auch hier eine ZWISCHENLÖSUNG her. Dass JERUSALEM die alleinige Hauptstadt für ISRAEL wird, kann im sog. “Friedensprozess“ abgehakt werden.
Deshalb greifen wir lieber zu einer obskuren Zwischenlösung in diesem “Friedensprozess“:
   >>>   JERUSALEM wird Hauptstadt ISRAELs und “Palästinas“ !!!

Dies setzt natürlich eine enorme Kompromissbereitschaft beider Seiten voraus. Jerusalem wird so zu sagen >eine Stadt<, die ohne Oberherrschaft weder von der einen noch von der anderen Seite sich selbst verwalten muss! Dazu gehört dann jeweil auch nur ein Bürgermeister für den WEST-Teil, sowie ein Bürgermeister für OST-Jerusalem. Nun wäre dann JERUSALEM eine einzige Hauptstadt von 2 Staaten, wobei letztlich weder die eine noch die andere Seite das SAGEN hat. Beide Seiten müssten sich auf ein “neutrales GREMIUM“ einigen, welches die vorläufige Hauptverwaltung übernimmt.
Ein weiterer Sonderstatus wäre dann die “Heilige Altstadt“ mit ihren 3 monotheistischen und heiligen Stützpunkten. Über die Angelegenheit mit dem 3.Tempel der Endzeit brauchen wir uns weniger Gedanken zu machen, dies überlassen wir dann dem Messias, der hat nämlich mit seinem Kommen sowieso einiges zu erledigen.
Bis dahin sollte sich mit einer Art “vatikanischem Status“ begnügt werden, womit ich nicht ausdrücken will, dass jetzt alle römisch katholisch werden sollen. Sondern in einer Art “Heiligen-Stätten-Verwaltung“ die Religionen des Judentums, des Christentums, des Islam, dies ohne gegenseitiges Übergreifen selbst zu verwalten haben.

Also letztlich würde sich rein äußerlich überhaupt nichts ändern.







       findet ihr :    > HIER <



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Offline ABA זאב ברנובסקי

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Re: 3er GZG + "die Zwischenlösung"
« Antwort #2 am: Sa., 27. Januar 2018, 00:00 »
Schalom ihr Lieben,
wenn es sich bei diesem Thema schon einmal u.a. auch um die Not von >> WASSER << handelt,
dann hier einmal ein Beispiel, welche Möglichkeiten GOtt >der EWIGE< so alles noch hat !

Dann klick mal

>>> HIER <<<
  (Januar 2018)

VIDEO wurde von Youtube aus >rechtlichen Gründen< gelöscht!

Deshalb habe ich es durch die gesamte WEB-Seite ersetzt !!!
also:
dort kann das VIDEO nach einer kurzen Ladezeit angesehen werden

Offline Abu Radjab

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Probleme enden nie !
« Antwort #3 am: Fr., 04. Oktober 2019, 14:58 »
» Gewalt in Israels arabischen Dörfern «
Wir Pro-Israelische-Araber haben schon immer mit großen Problemen bei unseren eigenen Volksgenossen zu kämpfen. Der moslemische Fanatismus in unseren Reihen bringt uns da bestimmt nicht weiter, um eine friedliche Lösung zu erlangen. Der islamische MOP macht selbst vor der eigenen Herkunft nicht stopp.


Hier die neuesten Ereignisse:

-Ich zitiere Benny Riemer-
Zitat
Mehr als 65 arabische Israelis sind seit Anfang des Jahres in den arabischen Kommunen in Israels Norden getötet worden. In der Region fühlt sich die arabische Bevölkerung seit Jahren vernachlässigt.
"Polizei, Polizei, hört zu! Die Verbrecher sind immer noch frei!" Das rufen die jugendlichen Demonstranten in Um El Fahm. So einen Protestzug gibt es hier momentan fast täglich. Denn die Bürger der 55.000-Einwohner-Stadt im Norden Israels haben Angst und fordern die Polizei zum Handeln auf. Seit Anfang des Jahres sind schon mehr als 65 arabische Israelis getötet worden - die meisten wohl durch Bandenkriminalität und Fehden zwischen Familienclans. Erst vergangene Woche wurde der 26-jährige Youssef erschossen - mitten am Tag.
Die Hintergründe: Unklar.
Er soll zwischen zwei Fronten geraten sein. Youssefs Familie lebt in einem kleinen Haus, versteckt in den engen und steilen Gassen von Um El Fahm. Eine Gruppe Männer sitzt vor dem Eingang im Stuhlkreis - drinnen auf den Sofas im dunklen Erdgeschoss die weiblichen Familienmitglieder. Die Großmutter, eine Tante, eine Cousine von Youssef. Sie kümmern sich um die trauernde Mutter. Sie weint nicht, ihr Gesicht wirkt versteinert, in der Hand hält sie eine Gebetskette.
Zitat
"Das ist sehr schwierig für mich, denn mein Herz ist gebrochen. So schlimm, wenn eine Mutter ihren Sohn verliert - und er wurde so brutal getötet. Es ist genug für diese Stadt, genug mit den Morden. Ich habe Angst, am Abend schlafen zu gehen, weil ich dauernd Schüsse höre. Das ist kein Leben, das hält man nicht aus, ich ertrage das nicht mehr."
Die meisten Mordopfer im Land sind Araber
Eigentlich gilt Israel als relativ sicher, was Kriminalität betrifft. Die meisten aller Mordopfer im Land sind Araber, getötet von Arabern - ihr Anteil ist in den letzten beiden Jahren deutlich gestiegen, von 63 auf fast 80 Prozent. Tatorte sind fast ausschließlich die arabischen Gebiete im Norden.
Jamal Hakroosh ist selbst arabischer Israeli und bei der israelischen Polizei. Er sagt: Ja, das ist ein Problem, das mit der arabischen Gesellschaft zu tun hat. "Da geht es auch um arabische Verhaltensmuster", so Hakroosh. "Einige glauben nicht an das staatliche Gesetz, und gehen zu einer Art Familiengesetz über. Da sprechen wir dann über Vergeltung. Und wenn dann ein Mord passiert, warten diese Leute nicht auf die Polizei. Dann gilt: Wer getötet hat, wird getötet.“
Hakroosh weiß aus eigener Erfahrung: Die Polizei ist da teilweise überfordert. Und da sei auch noch ein anderes Problem, sagt er: Das Misstrauen zwischen der israelischen Polizei und der arabischen Bevölkerung. Auf Zusammenarbeit mit den Bürgern, um die Anführer von bestimmten Clans ausfindig zu machen, könne man nicht zählen. Und arabische Polizisten gibt es in Israel sehr wenige.
Kann mehr Polizei das Problem in den Griff bekommen?
Hakroosh fordert mehr Polizeistationen, um die Gewalt in den Griff zu bekommen. Für Mudar Younes, den Vorsitzenden aller arabischen Kommunen im Norden Israels, ist das zu kurz gedacht.
Zitat
"Von mir ist die nächste Polizeistation weniger als 5 Minuten entfernt - und trotzdem braucht die Polizei bis zu 30 Minuten, um an einem Tatort zu sein. Denn sie ist immer gerade woanders, es fehlt an Personal. Also da geht es um Grundsatzentscheidungen, um mehr Finanzmittel. Man hat die arabische Bevölkerung jahrelang vernachlässigt.“
An dem Tag, an dem der 26-jährige Youssef erschossen wurde, reagierte der Bürgermeister von Um El Fahm, Samir Mahamid, mit einer drastischen Maßnahme. Er schloss die Polizeiwache der Stadt - vorübergehend. Ein symbolischer Akt, denn er wirft der israelischen Polizei vor, wegzuschauen und nichts zu unternehmen. Er droht, das nächste Mal ernst zu machen.
Zitat
"Das kann man ganz legal tun: Diese Wache endgültig schließen. Denn wir fordern, dass die Polizei ihren Job macht. Aber vielleicht kommen wir diesem Ziel ja bald ein bisschen näher - in ein paar Tagen gibt es ein Treffen mit der Polizei. Denn wir wollen ja, dass die Verbrechen, die hier in Um El Fahm passieren, aufgeklärt werden."
Aufklärung statt Vergeltung. Auch dafür demonstrieren die Menschen hier fast jeden Tag. Sie haben die Hoffnung auf eine sichere Heimatstadt noch nicht aufgegeben.
ما السلام
ابو رجب




Offline Asarja

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Re: 3er GZG + "die Zwischenlösung"
« Antwort #4 am: Mi., 29. Januar 2020, 20:00 »
Trumps Zwei-Staten-Lösung und die Reaktionen

VIDEO    6 min.  und   HIER der ganze Artikel !

Wurde dies doch schon vor 7 Jahren HIER (oben) im Forum geschrieben.

« KEINE Zwei-Staaten-Lösung »   !!!

... denn damit ist der Nah-Ost-Konflikt nicht zu lösen  >:(

Mir kommt es trotzdem vor, als hätte die Trump-Administration zur Ausarbeitung ihres neuen Vorschlages zur Nah-Ost-Friedenslösung mittels “Zwei-Staaten-Lösung“ sich hier im Forum Anregungen geholt. So unannehmbar dies Lösung damals bei Obama und Co. war, so ist sie zwar heute schon wieder; allerdings auf einer ganz anderen Grundlage.
Natürlich für die Schergen der PLO منظمة التحرير الفلسطينية , Hammas حَمَاسْ (Eiferer), Fatah فتح (Eroberer) , findet der Plan prinzipiell keine Akzeptanz. Das interessanteste dabei war noch, dass die “Palästinenser“-Organisationen den Plan bereits abgelehnt hatten, ohne ihn überhaupt zu kennen !!!
(ergo: die Intelligenz mit dem Löffel gefressen, allerdings 3x dabei verschluckt)

Deshalb sei es immer wieder unsere Grundidee:
» » » Eine Nahost-Friedenslösung für unsere Zeit, gelingt  nur Stufenweise.
Wird dies bis zum kommenden “Messianischen-Reich“ durch menschliche Aktivitäten und Beschlüsse nicht gelingen, bleibt ein direktes krasses Eingreifen Gottes unvermeidlich. Aber dann werden, im wahrsten Sinne des Wortes, die Köpfe rollen. Denn noch nie ist es einem Menschen oder gar einem Volk gelungen, GOttes Plan etwas logischeres entgegen zu setzen.



Demnach ist der Artikel:
» TRUMP der Esel Gottes « immer noch aktuell !!!
ברוך אתה ה' אלהינו מלך העולם

Offline Abu Radjab

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» Zwei-Staaten-Plan von TRUMP «
« Antwort #5 am: Do., 30. Januar 2020, 16:16 »
Zitat
____يرجى الذئب ، يترجم إلى الألمانية لست متأكدا في الألمانية منذ وقت طويل جدا______________
Ich danke der lieben DODI und Zeev, für die folgende Übersetzung:

VIDEO 2 ½ min.

Ich scheue mich nicht es zu sagen, dass diese Punkte des Planes bisher die beste Lösung unseres Konfliktes sind. Zumal ich hier im Lande schon alles mit erlebt habe. Sei es die damalige jordanische Beduinen-Armee unter König Husseins Vater, die uns mit Waffengewalt fast täglich Ausgangs-Verbote verhängten. Oder dem Druck unsrer arabischen Verbündeten, die Juden ins Mittelmeer zu treiben. Obwohl unser Koran in Sure 17 ab Verse 112/113 was anderes aussagt. Hier wird das ferne Land der Filister alleine den Juden und Arabern zugesprochen.

Wir (~75%) akzeptieren also:
  • Anerkennung des jüdischen Staates Israel
  • Abschwörung des Terrorismus
  • d.h. ein entmilitarisierter Palästinenser-Staat
  • Beibehaltung der jüdischen Siedlungen
  • Gemeinsame Hauptstadt Jerusalem nach Ost/West getrennt
  • (das palästinensische Ostjerusalem war vor 1948 bzw. 1967 noch wesentlich kleiner)
  • Status Quo bez. Tempelberg bleibt unverändert
  • Riesenhafte finanzielle Zuwendungen durch die vereinten Nationen.

Leider sind, wie bei fast allen Nah-Ost-Berichten, viele historische Fehler beinhaltet. Genau so hier wird einiges verwechselt bzw. unkorrekt wiedergegeben oder vergessen.

Beispiele:
  • Besetztes Gebiet ist prinzipiell falsch, denn die Aufstände und Kriege 1948 - 1967 - 1973 wurden nicht von Israel begonnen sondern von unseren arabischen "Freunden". Leider ging immer der Schuss nach hinten los. Israel verteidigte sich und wir als Angreifer hatten nunmal das Nachsehen.
  • Al Aqsa als das Altstadt-Tempel-Gebiet zu bezeichnen ist total falsch. (hier liegen wohl wiederum historische Mangel-Erscheinungen vor)
  • Der eigentlich gemeinte הר הבית (Har HaBeit)
    »TEMPELBERG الحرم الشريف(al-haram a-scharif),
    besteht aus:

    כיפת הסלע (Kipat HaSela)
    »FELSENDOM قبة الصخرة (Kubat AsSachra) gebaut ~690 n.Ztr.,
    (dieser Name kommt von der abschließenden Kuppel darauf [jetzt aus Gold])

    מסגד אל-אקצא (Masgid AlAkza)
    »Al-Aqsa-Moschee المسجد الأقصى (Al- Al-Aqsa), »die (von Mekka) entfernteste Moschee«
    Diese Bezeichnung ist allerdings falsch:
    da die Umajaden-Moschee in Damaskus noch entfernter und auch noch älter ist.

    Als islamisches Eroberungsmal 638 n.Ztr. Von عمر بن الخطاب (Umar Ibn Al-Katab)
    eine zuerst als Holzbau gefertigte Anbetungs-Stätte.

  • Der Gazah-Streifen war schon "immer" von der palästinensischen "Westbank" und Jerusalem getrennt. Ein vorgesehener >Hochgeschwindigkeits-Tunnel< wäre hier zwar eine riesige Aufwertung, jedoch m.Ea. nicht unbedingt notwendig.

ما السلام
ابو رجب


Offline Shomer

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Re: Zwei-Staaten-Lösung "die Zwischenlösung"
« Antwort #6 am: Do., 06. Februar 2020, 18:19 »
Ich hätte da eine (nicht ernst gemeinte) Idee zur Zweistaatenlösung: Angenommen, ein Vertrag legt den Beginn dieses Status fest, so sollte Israel sich m. E. umbenennen. Am Tag vor dieser Lösung sollte es sich wieder den Namen geben, den es zur britischen Mandatszeit vor 1948 hatte :-\. Frage: Wer hat dann wohl ein Problem?
Einer Lüge, die man hundertmal gehört hat, glaubt man viel eher als der Wahrheit, die man das erste Mal hört.

Offline Abu Radjab

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Zwei-Staaten-Lösung " ??? "
« Antwort #7 am: Di., 11. Februar 2020, 08:00 »
Zitat
شكرا ستيفي هينشكيالقدس القديمة للترجمة الألمانية   ابو رجب
Danke an Steffi H. Jerusalem für die Übersetzung in deutsch.
Euer AbuRadjab




»Wir wollen israelische Bürger bleiben«
Durch den im Nahostplan festgelegten Landtausch könnten 250.000 arabische Israelis ihre Staatsbürgerschaft verlieren. Doch werden sie dem zustimmen?

Adel Badir will bleiben. "Hier wurde ich geboren, hier bin ich zuhause", sagt der Bürgermeister von Kfar Kassem am Telefon. In Kfar Kassem leben rund 23.000 Einwohner, die Stadt liegt östlich von Tel Aviv und mitten im sogenannten Dreieck. In diesem Gebiet an der Grenze zum Westjordanland leben überwiegend arabische Israelis. Wie die meisten von ihnen besitzt Badir die israelische Staatsbürgerschaft, und wie die meisten von ihnen ist er nicht bereit, diese aufzugeben. "Wir können gern darüber sprechen, wenn es Frieden und einen Staat Palästina gibt. Aber bis dahin werden wir bleiben."

Zwei Wochen nachdem US-Präsident Donald Trump seinen Nahostplan vorgelegt hat, arbeitet Israels Regierung an der Umsetzung. Der amtierende Ministerpräsident Benjamin Netanjahu  kündigte an, neue Landkarten würden bereits angefertigt. Wie es in dem Plan heißt, sollen auch mehrere arabische Orte in der Negev-Wüste und in dem sogenannten Dreieck an den künftigen palästinensischen Staat übertragen und quasi gegen die Gebiete im Westjordanland ausgetauscht werden. Rund 250.000 arabische Israelis wären davon betroffen. Die Frage ist jetzt, werden sich die arabischen Israelis auf den Handel einlassen?

Insgesamt leben 1,9 Millionen arabische Staatsbürger in Israel, sie stellen die größte nichtjüdische Minderheit in dem jüdischen Staat dar. Die meisten von ihnen sind Nachkommen der rund 160.000 Palästinenser, die nach dem Unabhängigkeitskrieg 1948 ihre Dörfer nicht verlassen wollten und sich stattdessen mit dem neuen Staat arrangierten. Das Citizenship Law von 1952 garantiert ihnen und ihren Kindern das Recht auf eine Staatsbürgerschaft.
Obwohl ihr Verhältnis zur israelischen Identität kompliziert ist, wollen die wenigsten auf ihre Staatsbürgerschaft verzichten. "Die meisten arabischen Israelis verstehen sich als Palästinenser, wollen aber zu 90 bis 100 Prozent ihren israelischen Pass behalten, einfach weil es der einzige ist, den sie bekommen können", sagt der Menschenrechtsanwalt Hassan Jabareen. Der Chef der Nichtregierungsorganisation Adalah stammt selbst aus dem Dreiecksgebiet. Er glaubt, ohne die Zustimmung der Bevölkerung ist der Plan vom Landaustausch nicht umsetzbar. "Im Moment ist das eine komplett theoretische Diskussion."
Tatsächlich ist es rechtlich mehr als unwahrscheinlich, dass die betroffenen Bewohner durch den Landtransfer ihre Staatsbürgerschaft verlieren würden. Bereits vor mehr als einem Jahrzehnt zum Beispiel versuchte Avigdor Lieberman, Chef der rechtsnationalistischen Partei Jisra’el Beitenu, das Dreiecksgebiet rund um Kfar Kassem loszuwerden. 2004 stellte er zum ersten Mal seinen "Bevölkerungsaustauschplan" vor – und wurde umgehend von Rechtsexperten zurechtgewiesen.
Denn Bürgern kollektiv die Staatsbürgerschaft zu entziehen verstößt gegen internationales und auch gegen israelisches Recht. "Der Staat kann entscheiden, dass das hauptsächlich von israelischen Arabern bewohnte Dreiecksgebiet nicht mehr zu Israel gehört", sagte damals ein Anwalt von Benjamin Netanjahus Likud-Partei der Jerusalem Post. "Die Menschen, die dort bleiben, werden immer noch israelische Bürger sein."


ما السلام
ابو رجب

 

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