שלום כולםSchalom zusammen,
Konträr zu meinen Ausführungen des
PROSESSES JESU oder meiner negativen
Auffassung zur christlichen Judenmission, möchte ich einmal mein bzw. auch
unsere Sicht auf
JESCHUA Ben Josef weitergeben.
So beginne ich mal mit meinen Lehrern, bzw. den Lehrern meiner Lehrer.
Ihr werdet sehen, dass es garantiert keine jüdisch orthodoxe Auffassung ist.
Wir sind liberal denkend bis hin zu den Reformierten, und haben uns lange mit
unserem Lehrer und Rabbi JESCHUA beschäftigt.
Also ein heißes Eisen angefasst, welches für uns Juden 1700 Jahre ein TABU war.
In den ersten 4 Postings (auch noch ff.) möchte ich euch mitteilen,
wie wir
> Unseren BRUDER JESCHUA < als einen der unsrigen sehen.
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Martin Buber
JESCHUA Ben Josef habe ich von Jugend an als meinen großen Bruder empfunden.
Dass die Christenheit ihn als Gott und Erlöser angesehen hat und ansieht, ist mir
immer als eine Tatsache von höchstem Ernst erschienen, die ich um seinet- und
um meinetwegen zu begreifen suchen muss ...
Mein eigenes brüderlich aufgeschlossenes Verhältnis zu ihm ist immer stärker
und reiner geworden, und ich sehe ihn heute mit stärkeren und reinerem Blick
als je zuvor. Gewisser als je ist es mir, dass ihm ein großer Platz in der
Glaubensgeschichte ISRAELS zukommt und dass dieser Platz durch keine
der üblichen Kategorien umschrieben werden kann.
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Schalom Ben Chorin
JESCHUA Ben Josef ist für mich der
ewige Bruder, nicht nur der Menschenbruder,
sondern mein >jüdischer Bruder< !
Ich spüre seine brüderliche Hand, die mich fasst, damit ich ihm nachfolge.
Es ist nicht die Hand des Messias, dies mit den Wundmalen gezeichnete Hand.
Es ist auch bestimmt keine GÖTTLICHE, sondern
eine MENSCHLICHE Hand,
in deren Linien das tiefste Leid eingegraben ist.
Das unterscheidet mich, den Juden, vom Christen, und doch ist es dieselbe Hand,
von der wir uns beide angerührt wissen. SEIN Glaube, sein bedingungsloser Glaube,
das schlechthinnige Vertrauen auf GOtt, den Vater, die Bereitschaft, sich ganz unter
den Willen GOttes zu demütigen, das ist die Haltung, die uns in JESCHUA vorgelebt
wird und die uns – Juden und Christen – verbinden kann:
> Der GLAUBE JESCHUAs einigt uns <- jedoch der GLAUBE an JESCHUA trennt uns –DER GLAUBE JESCHUAs, ist der,
wie er in der Berglehre zum Ausdruck kommt, wie ER in seinen Gleichnissen von der
Vaterschaft GOttes und seine Reiche, und in den Gebeten die er seinen Schülern lehrte :
>>> unser Vater <<< Hingegen der Glaube
AN Jeschua als den Messias, als die zweite Person einer nirgens
im sog. “Neuen Testament“ bezeugten Trinität, als den EINZIGEN Gerechten,
der stellvertretendes Sühneleiden auf sich nimmt ...
>>> all das trennt uns <<<______________________________________________________________________
Joseph Klausner 
sagt es in der Kurzfassung:
> JESCHUA war kein Christ, - er war JUDE < !JESCHUA rief uns Juden zu:
Buße zu tun, umzukehren und rechte Werke zu tun,
um der kommenden messianischen Zeit würdig zu sein !JESCHUA glaubte von sich selbst, dass ER vor allen anderen einen messianischen
Auftrag hatte, und zu den
> verlorenen Schafen des Hauses ISRAEL < gesandt ist,
und dass sein Verhältnis zu den VÖLKERN das eines Juden seiner Zeit war:
Das Verhältnis des Sohnes eines auserwählten Volkes,
für den die Namen >Sohn Abrahams< und >Tochter Abrahams<
ebenso wie für den Talmud Beinamen der Liebe waren,
zu irrenden und geringeren Menschenkinder
Es ist also klar, dass JESCHUA nicht im Geringsten daran dachte, eine neue Religion
zu stiften und sie über den Umkreis des jüdischen Volkes hinauszutragen.
Die Lehre Mosches und der Propheten, das sind sein Glaube und seine Religion.
Das jüdische Volk ist das Volk für ihn, dem diese Religion als Erbbesitz gegeben
worden ist und
das sie in ihrem vollen Umfang erfüllen muss !!! - und zwar im religiösen und sittlichen –
Dadurch werden die
ZEICHEN des MESSIAS und des
HIMMELREICHES herbeigeführt,
und dann können auch die übrigen Völker zu Dienern des einzigen GOttes
und Hütern seiner Lehre, also zu Juden, werden.
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Moritz Friedländer
> DARUM SOLLT IHR VOLLKOMMEN SEIN;
> gleich wie euer VATER IN DEN HIMMELN VOLLKOMMEN IST !!!So spricht ein JUDE, der der Welt eine erlösende Botschaft zu bringen hat,
für die er jeden Augenblick bereit ist, sein Leben zu lassen !
Dieser Geist und diese Sprache aber sind uns JUDEN abhanden gekommen,
Der “
selbstgerechte Pharisäismus“ hat uns unsrer ureigensten Mission entfremdet!
Seither leben wir ohne eine solche Mission, und darum wird das Judentum,
das der Welt nichts mehr zu bieten hat, von dieser nur noch als geistig tote Masse
empfunden und bildet ihr einen Stein des ewigen Auflaufens.
dies wird so lange anhalten, als es sich nicht wiederfindet, als es nicht wieder dort
anknüpft, wo ihm durch den “
negativen Pharisäismus“ der Faden der Überlieferung
abgeschnitten wurde!
es erregte doch schon seinerzeit nie Anstoß,
wenn der FROMME als “Sohn“ GOttes,
der MESSIAS als der, noch vor der Weltschöpfung von GOtt zum Teilhaber
seines Throns einsetzte und zur Erlösung des Menschengeschlechtes berufene
Mittler aufgefasst wurde!ff