Autor Thema: Der super-große Irrtum chr. Exegeten  (Gelesen 1546 mal)

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Der super-große Irrtum chr. Exegeten
« am: So., 08. Juni 2014, 10:47 »
Der super-große Irrtum der christlichen Exegeten und Übersetzer liegt darin, daß sie die Seele der jüdischen Schreiber nicht verstehen können.

Dieses Manko kann ich anhand ihrer Übersetzung aus der Enthüllung/Offenbarung des jüdischen Schreibers Johannes (Jochanan) erklären.

Wir lesen also in der neuen Genfer Übersetzung:

Zitat
Offb. 1,9 Ich, Johannes, euer Bruder, bin auf die Insel Patmos verbannt worden, weil ich das Wort Gottes verkündete und für die Botschaft von Jesus eintrat. Ich bin also wie ihr um Jesu willen in Bedrängnis, aber durch Jesus haben wir alle auch Anteil an Gottes Reich und sind dazu aufgerufen, unbeirrt durchzuhalten.
Die Christen meinen hier, daß Johannes durch seine Predigertätigkeit über den "Jesus Christus" auf die Insel Patmos verbannt wurde, was aber zu dem super-großen Irrtum führt, weil Johannes hier nicht die Person des "Jesus" meint, sondern seine Art der Auslegung der jüdischen Torah, denn dieser "Jesus" hatte keine andere "Bibel" als die Schriften, die in den Synagogen (Lehrhäuser) und dem Tempel der damaligen Zeit vorhanden waren.

Johannes (Jochanan) schreibt ganz deutlich: ....weil ich das Wort Gottes verkündete!

Man merkt hier förmlich die Verdrehtheit des christlichen Denkens, denn Johannes schreibt nicht vom Worte "Jesu" sondern vom Wort GOTTes und nicht von den Worten irgend eines Predigers bzw. Lehrers (Rabbi)!

Johannes wurde also nicht von den Juden auf Patmos festgesetzt, sondern von den griechischen Christen, die in ihrem Irrtum meinten, er würde ein anderes Evangelium lehren und verstanden ihn nicht, weil sie das Evangelium (frohe Botschaft) der Torah nicht verstehen.

Der Personenkult um diesen Rabbi aus Judäa trieb die sonderbarsten Blüten der damaligen Zeit, weil sich fast jeder eine Erlösung aus der Knechtschaft der Römer wünschte.

Daß der Kaiser Augustus in Unkenntnis der Schriften ausgerechnet einen Nachkommen aus der Linie des Davids hinrichten ließ, macht diesen Irrtum nahezu wasserdicht, denn dieser "Jesus" war ein Nachkomme aus der Linie des Konja, eines von GOTT selbst mit dem Verbannungssiegel Bestraften.
Man liest daher in Jeremia 22,24  der neuen evangelischen Übersetzung:
Zitat
"So wahr ich lebe", spricht Jahwe, "selbst wenn du ein Siegelring an meiner rechten Hand wärst, König Konja Ben-Jojakim von Juda, würde ich dich doch von dort wegreißen. 25 Ich werde dich deinen Todfeinden ausliefern, vor denen du Angst hast, und zwar den Chaldäern und ihrem König Nebukadnezar von Babylon. 26 Dich und deine Mutter werde ich in ein fremdes Land schleudern, aus dem keiner von euch beiden stammt. Dort werdet ihr sterben. 27 Eure Heimat werdet ihr nie wiedersehen, so sehr ihr euch auch danach sehnt." 28 Ist dieser Konja denn ein zerbrochener Krug, ein Ding, das keinem gefällt? Warum werden er und seine Kinder in ein Land fortgeschleudert, das keiner von ihnen kennt? 29 O Land, Land, Land! Höre das Wort Jahwes! 30 So spricht Jahwe: "Halte diesen Mann als kinderlos in der Chronik fest, als einen, der sein Leben lang nur Misserfolg hat. Denn keinem seiner Nachkommen wird es gelingen, auf dem Thron Davids zu sitzen und Juda zu regieren."
Aufgrund dieses Wortes, dem Bannspruch GOTTes, konnte also der "Jesus" nicht den Thron Davids bekommen, also mußte man ganz schnell eine Lehre erfinden, die diesen "Jesus" aus dieser Verbannung befreien sollte!

Er wurde kurzerhand nach dem Prinzip der Ba:al-Lehren zum einzig gezeugten SOHN GOTTes ernannt, geboren von einer Jungfrau.
Und das alles, nur damit die römisch-griechische Kirche auch über die Lehre der Juden die Oberhand behält!
GOTT JaHWeH wendet sich von solchen Zauberern eines Tages ab, daß hat ER uns versprochen!

Und aus diesem Grunde wurde in dem von der Kirche geschriebenen "neuen Testament" die Hetzkampagne gegen die Juden gestartet, denn es darf kein anderes Evangelium gelehrt werden, ausser dem, daß die Kirche lehrt.

Aber unser GOTT JaHWeH läßt sich von keinem Papst den Mund verbieten!::) :P


(Schreibfehlerkorrektur)
« Letzte Änderung: Fr., 11. Juli 2014, 10:04 von freily »
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Der super-große Irrtum chr. Exegeten
« Antwort #1 am: So., 04. Juni 2017, 11:24 »
Schalom,

und die Christen schwelgen weiter in ihrem super großen großem Irrtun, vermutlich auch um in ihren Kreisen nicht als Ketzer dazu stehen.
Sonst würden sie erkennen, daß sie von ihren Lehrern hinters Licht geführt werden und Widersprüche des "Neuen Testaments" erkennen die ein Zöllner und Römer-freund Matthäus schrieb:
Matth. 1, Jesu Geburt
18 Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe sie zusammenkamen, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist. 19 Josef aber, ihr Mann, der fromm und gerecht war und sie nicht in Schande bringen wollte, gedachte, sie heimlich zu verlassen. 20 Als er noch so dachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist. 21 Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. 22 Das ist aber alles geschehen, auf dass erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Jesaja 7,14): 23 »Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns. 24 Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. 25 Und er erkannte sie nicht, bis sie einen Sohn gebar; und er gab ihm den Namen Jesus.

Dieser Widerspruch würde jeden Angeklagten sofort ins Gefängnis bringen, aber den Christen fällt es gar nicht auf, daß es sich um einen ganz anderen "Sohn" handelt und auch der Name ein ganz anderer ist.
Meiner Meinung nach hat diesen Text nicht der jüdische Matthäus geschrieben, sondern ein christlicher Kirchenvater gleichen Namens um den Anschein zu erwecken, die jüdischen "Aposteln" hätten diese Geschichte abgesegnet, was natürlich nicht stimmen kann, denn jüdische Schreiber lassen ihre Schriften Korrektur-lesen.
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Der super-große Irrtum chr. Exegeten
« Antwort #2 am: So., 25. Juni 2017, 09:46 »
Schalom,

diese Schriftstellen des Pseudo-Juden Paulus waren es, die mich zu diesem Thema führten, denn dieser Unkundige aus jüdischer Sicht schrieb:
2Kor 11,4 Denn wenn der, welcher kommt, einen anderen Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertragt ihr das recht gut.
Zum einen gab es keinen "JeSus" nach den Annalen der jüdischen Geschichte, denn die Geschichtsschreibung der Israeliten hätten einen solchen Vorgang sehr wohl erfaßt und zum anderen war dieser Rabbi "JeSus" sehr wohl in der Torah ein Gelehrter.!
Also von welchem "anderen JeSus" sprach dieser kirchliche Ghostwriter namens Paulus?

Der echte Paulus von Tarsus hätte nie von einem "Jesus" als Erlöser geschrieben, denn dieser wurde in der Lehre seiner Väter erzogen (5.Mo 4,1; Apg 22,3)!
Für einen Israeliten vom Stamm Benjamin sind die Rechtsordnungen die Moses bekam genauso bindend, wie für einen Jeschua Ben Josef aus dem Stamm Juda und mit Sicherheit hat  dieser Jeschua (JeSus) kein anderes Evangelium als frohe Botschaft verkündet, als die der Torah!

Die Torah ist nämlich die frohe Botschaft (griech.: Evangelium) für alle Nationen der Erde, denn nicht umsonst steht geschrieben;
Jes 61,1 Der Geistwind meines HERRN ist auf mir; denn YHVH hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, den Elenden [frohe Botschaft] zu bringen, zu verbinden, die gebrochenen des Herzens zu zurufen, die Freilassung auszurufen den (geistig) Gefangenen und Gebundenen das auftun der Umzäunung. (mas. Txt)
Das hier die christlichen Exegeten teilweise was anderes übersetzen als tatsächlich im Grundtext steht, liegt in deren verbrämten kirchlichen Gehirnwäsche eines babylonischen GOTT-Sohnes begründet.

Deshalb waren auch solche Schriften nötig, die von der Wahrheit der ersten Lehre Moses wegführen, damit diese Lehre nicht vor der Zeit die GOTT festsetzte zur Erkenntnis gelangt.
Gal 1,7 wo es doch kein anderes gibt; einige verwirren euch nur und wollen das Evangelium des Christus umkehren.
Diese halbwahren Sätze sind deshalb entstanden, weil sich einer über die Super-Aposteln mokierte und deren Auslegung im Sinne der Torah nicht verstand, deshalb mußte ein epileptischer Anfall als eine Berufung durch "JeSus" herhalten.

Als einer der wenigen Zeugen aus dem Jenseits kann ich nur betonen, ein "JeSus" beruft mit Sicherheit keinen auf diesem Weg, sondern erklärt Dir mit Sicherheit, das die Lehre über seine Person falsch dargestellt ist.!
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Offline ABA זאב ברנובסקי

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Re: Der super-große Irrtum chr. Exegeten
« Antwort #3 am: So., 25. Juni 2017, 19:00 »
Schalom Freily,
wie Du schon betonst:
Zitat
... denn dieser Unkundige aus jüdischer Sicht schrieb: ...
Dies ist nämlich eines der größten Mankos des heidnischen Christentums. Von den original hebräischen Schriften hatten sie so gut wie keine Ahnung (und davon sogar "sehr viel"). Vieles lag ihnen nur durch die LXX (Septuaginta) in wahrhaft mangelnder Übersetzung vor. Somit blieb ihnen auch nichts anderes übrig, als eine NEUE heidnische Religion zu kreieren.



Deshalb müsste einem ehrlichen und logisch denkenden Christen dies doch heutzutage irgendwann auffallen. Aus diesem Grunde wäre eine neigende und schüttelnde Gebetsbewegung wie bei uns Juden, empfehlenswert. Somit wären auch die dafür vorgesehenen Schläfenlappen für die Logik und göttliche Wahrheit im Gehirn empfänglicher. Damit kannn dann eine Entscheidung die Neuronenaktivität im ἐγκέφαλος [enképhalos] genau an die Stelle platziert werden wo sie hingehört!
Also ein Problem, mit dem letztlich auch Philipp Schwartzerdt (Melanchton) und Dr. Martin Luther zeit ihres Lebens zu kämpfen hatten.
Aus diesem Grunde lieber Freily, denke ich, dass das kommende >Messianische Reich< mit großen Schritten weiter an uns herantritt!

Schalom und weiterhin eine gute Woche!
- besonders auch für Deine ganze Mischpoche -
Dein ABA - Zeev Baranowski

ach-  und PS:
was meinst du mit:
Zitat
... als einer der wenigen Zeugen aus dem Jenseits ...
« Letzte Änderung: So., 25. Juni 2017, 19:10 von ABA זאב ברנובסקי »
GRUNDSATZ der kritischen Vernunft :
Wer wirklich an der Wahrheit Interesse hat, wird so verfahren,
dass er gerade Auffassungen, die er für besonders wichtig hält,
am schärfsten der kritischen Prüfung aussetzt !!!

Offline freily

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Re: Der super-große Irrtum chr. Exegeten
« Antwort #4 am: So., 25. Juni 2017, 19:56 »
Schalom ABA,

nun lasse uns nicht verzweifeln an der Dickköpfigkeit der falsch gelehrten Menschheit, denn dies ist so vorgesehen vom Ewigen, daß diese nicht erkennen dürfen, wenn sie es nicht wollen und ihre Herzen nur mit Überheblichkeit füttern.

Im übrigen habe ich neue Erkenntnisse über das Judas Evangelium erhalten, da fast keiner weiß, das diese Schrift ebenso für einen Kabbalisten wertvoll ist, weil es Hinweise für die zukünftige Welt besitzt.
Allerdings ist auf der Seite drei im letzten Schriftteil ein eklatanter Übersetzungsfehler enthalten, wo sich die "Gelehrten" noch darüber streiten, ob der Judas nun vom "JeSus" als der 13. Geist oder der  13. Dämon tituliert wurde.
Der unbekannte kabbalistische Schreiber beschrieb ihn jedoch als den 13. Diamanten, was eigentlich der richtige Sinn nach der jüdischen Tradition wäre, wenn man den 2. Mose 28 zu rate ziehen würde.
Jetzt werden mich zwar manche als total verworren bezeichnen, weil da im Efot "nur" von 12 Edel-Steinen die Rede ist.  :-*
Aber wenn man sich dem EWIGEN so richtig ohne Zweifel im Herzen anvertraut, dann kommt das Empfangen (Kabbalah) fast von selbst.



Schreibfehlerkorrektur
« Letzte Änderung: So., 16. Juli 2017, 11:24 von freily »
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