Autor Thema: Jesus - Jude und Rabbiner  (Gelesen 44701 mal)

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Offline Aisha

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Antw:Jesus - Jude und Rabbiner
« Antwort #75 am: So., 06. Juni 2010, 12:21 »
Schalom zusammen,

Zitat von: Tricky
Ich WILL diese Fragen also nicht beantworten, weil ich einfach nicht kann. Es wäre anmaßend und ... aus meiner Sicht ... im Endeffekt Gotteslästerung, wenn sich jemand anmaßt jemand anderen als "für immer verloren" zu bezeichnen.


Das einzige, was ich sagen kann, ist, dass ICH für MICH meinen Weg gefunden habe. In diesem, MEINEM Glaubensweg geht nichts an Jesus vorbei.

Diese von mir fett hervorgehobene Aussage ist mehrdeutig. Es kann viel bedeuten:
Jesu Lehre aufnehmen müssen
Ihn als endzeitlichen Messias annehmen müssen
oder sogar ihn als G'tt anbeten müssen
seinen Tod als Opfer sehen müssen...

kein Weg vorbei, also doch aus deiner Sicht der einzige Weg zum Leben ?
Kannst du das bitte genauer erklären?

Aisha



tricky

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Antw:Jesus - Jude und Rabbiner
« Antwort #76 am: So., 06. Juni 2010, 13:16 »
Schalom Aisha!

Interessant, wie unterschiedlich eine klar gemeinte Aussage verstanden werden kann.

Meine Aussage im vollen Wortlaut (nicht verkürzt):

Das einzige, was ich sagen kann, ist, dass ICH für MICH meinen Weg gefunden habe. In diesem, MEINEM Glaubensweg geht nichts an Jesus vorbei. Und jeder, der die Bibel in der Hand hat (hebräische Bibel, griechische Bibel...NT) soll für sich das beurteilen.


Reaktionen darauf:

Zitat von: ABA
- Das ist sehr gut und aufschlußreich ! -

Zitat von: freily
wir wollen es auch garnicht injizieren, daß jemand von den Christen an "Jesus" vorbei geht.

und dann:

Zitat von: Aisha
kein Weg vorbei, also doch aus deiner Sicht der einzige Weg zum Leben ?
Kannst du das bitte genauer erklären?

Ich dachte eigentlich, dass es schon genauer ist als genau ;-) . Was soll ich an meiner Aussage noch genauer erklären? Es fällt mir schwer, denn Ich kann nur FÜR MICH erkennen was der Weg ist. Und diesen Weg gehe ich dann. Das Wesen des Menschen ist es, dass jeder FÜR SICH den Weg finden muss. Wir können uns zwar entschließen dazu den Weg eines anderen zu gehen, aber das ist möglicherweise für uns ein falscher Weg.

Worauf es ankommt ist, dass man den WEG zu Gott sucht, die Beziehung verbessert. Dann wird Gott einen auf den RICHTIGEN Weg führen. Und jeder muss das FÜR SICH finden und entscheiden. Natürlich bewerte ich andere Wege (nicht die Person!), ob sie für mich vielleicht besser sind oder mich schneller zum Ziel führen. Aber das tue ich FÜR MICH, nicht für jemanden anderen.

Ich möchte niemals die Position Gottes einnehmen, der allein die Menschen beurteilt (und irgendwann auch mal richtet). Ganz abgesehen, dass das gotteslästerlich ist, diese Schuhe wären und sind jedem Menschen zu groß.

viele Grüße

Tricky


Offline Aisha

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Antw:Jesus - Jude und Rabbiner
« Antwort #77 am: So., 06. Juni 2010, 19:58 »
Hallo Tricky,

Zitat
Interessant, wie unterschiedlich eine klar gemeinte Aussage verstanden werden kann...
Ich dachte eigentlich, dass es schon genauer ist als genau ;-) . Was soll ich an meiner Aussage noch genauer erklären?

danke für die genauere Erklärung, jetzt hab ich dasw verstanden.

Aisha

Online freily

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Re: Antw:Jesus - Jude und Rabbiner
« Antwort #78 am: Fr., 24. Januar 2014, 17:23 »

Zitat von: Aisha
kein Weg vorbei, also doch aus deiner Sicht der einzige Weg zum Leben ?
Kannst du das bitte genauer erklären?
Ich dachte eigentlich, dass es schon genauer ist als genau ;-) . Was soll ich an meiner Aussage noch genauer erklären? Es fällt mir schwer, denn Ich kann nur FÜR MICH erkennen was der Weg ist. Und diesen Weg gehe ich dann. Das Wesen des Menschen ist es, dass jeder FÜR SICH den Weg finden muss. Wir können uns zwar entschließen dazu den Weg eines anderen zu gehen, aber das ist möglicherweise für uns ein falscher Weg.
Den Weg eines anderen zu gehen wäre auch falsch, das stimmt und das leben uns die Islamisten ständig vor, so wie es auch die Christen im Mittelalter taten. Und so betrachtet kann man auch den Weg eines "Jesus Christus" nicht gehen, denn dieser Weg wurde von JaHWeH nicht bestätigt.
Die Schrift sagt nämlich dazu aus:
Zitat von: Elberfelder
Hes. 34,23 Und ich werde einen Hirten über sie einsetzen, der wird sie weiden: meinen Knecht David, der wird sie weiden, und der wird ihr Hirte sein. 24 Und ich, der HERR, werde ihnen Gott sein, und mein Knecht David wird Fürst in ihrer Mitte sein. Ich, der HERR, habe geredet.
25 Und ich werde einen Bund des Friedens mit ihnen schließen....
Der Hirte bzw. der Messias wird also nicht der "Jesus" sein, wie viele meinen dem Paulus von Tarsus folgen zu müssen, sondern der David wird wieder erweckt werden.
ICH, JHWH habe es gesagt, steht im masoretischen Text und das ist für uns wie ein Treueeid.
Also Tricky, wer geht jetzt den Weg eines anderen? Nämlich den des Paulus von Tarsus, seines Zeichen gebürtiger Römer (Apg.22,28) und der sich als hellenistischer Jude ausgibt.

Zitat von: tricky
Worauf es ankommt ist, dass man den WEG zu Gott sucht, die Beziehung verbessert. Dann wird Gott einen auf den RICHTIGEN Weg führen. Und jeder muss das FÜR SICH finden und entscheiden. Natürlich bewerte ich andere Wege (nicht die Person!), ob sie für mich vielleicht besser sind oder mich schneller zum Ziel führen. Aber das tue ich FÜR MICH, nicht für jemanden anderen.
Dem kann ich zustimmen, weil jeder den Weg zu GOTT selber finden muß, da können die Worte des Jeschua ("Jesus") dir sicher helfen, aber nicht dahingehend, daß Du ihn als Gott-Sohn verherrlichst, wie es so manche meinen, weil die Interpolationen im sogen. "Neuen Testament" es den jüdischen "Aposteln" in den Mund schoben.
Zudem gibt es kein Testament, weder ein Altes noch ein Neues, weil unser GOTT nicht gestorben ist !!!
Zitat von: tricky
Ich möchte niemals die Position Gottes einnehmen, der allein die Menschen beurteilt (und irgendwann auch mal richtet). Ganz abgesehen, dass das gotteslästerlich ist, diese Schuhe wären und sind jedem Menschen zu groß.
Genau, und weil dies deine Wahrheit ist und Du mich persönlich angegriffen hast, deshalb habe ich Dich auch gelöscht.
Denn niemand, außer GOTT, hat das Recht mich zurechtzuweisen, nur weil ich deinen Argumenten nicht zu folgen vermag, da die Schrift Dir in allen Punkten widerspricht.

Schreibfehlerkorrektur
Wer den richtigen Weg nicht sucht, ihn auch nicht findet.
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Jesus - Jude und Rabbiner die unendliche Leier
« Antwort #79 am: Fr., 03. März 2017, 09:48 »
Schalom,

und weiter geht es mit der unendlichen Leier der christlichen Borniertheit. Jetzt lernt man etwas Hebräisch und dann verdreht man es zur neuen Wahrheit, weil man einem Paulus mehr glaubt (vertraut), als dem EWIGEN der SEINE Worte durch die Propheten schreiben ließ, per Dekret.!
Zitat von: Samson
geschrieben im Forum -> Haus Israel
Kolosser 1:13-17
13 Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe, 14 in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden. 15 Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist.[5] 16 Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten[6]: alles ist durch ihn und für ihn geschaffen; 17 und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm.

Wenn man jetzt glaubt, daß das lernen einiger hebräischer Wörter schon der Klugheit letzter Schliff sei, der hat sich den hölzernen Weg verschrieben, denn hier döselt ein Pseudo-Jude vor sich hin, der keine Ahnung von der Schrift hat, die ein Jeschua Ben-Josef ("jesus") im wahren Zusammenhang lehrte, denn es steht geschrieben, weil GOTT der HERR es so festlegte:2. Mo.4,22 Und du sollst zum Pharao sagen: "So spricht der HERR: Mein erstgeborener Sohn ist Israel
Wer also nach dem Willen des EWIGEN der Erstgeborene ist, das hat ER ganz deutlich schreiben lassen. Da steht nichts von einem "Jesus", denn dieses Wort ist ein römisches Schimpfwort.

Schon einmal die Tatsache, das ein Pseudo-Apostel der römischen Kirche sich anmaßt sich als Schriften-Erklärer auf zu führen, obwohl er nachweislich keine Ahnung von der Torah hatte, ist eine Unverschämtheit.

Unverschämt ist es auch, uns Jüdischen erklären zu wollen, wie wir die Schriften zu lesen haben, denn wir gehen den richtigen Weg und dieser hat als Ausweis folgende Kriterien:
!. Was sagt der Schöpfer selbst zu verschiedenen Dingen, denn ER ist der ERSTE -> Alef
2. Was befahl er den Propheten aufzuschreiben?
3. Was sagen die Weisen, die alt an Tagen waren, bevor sie eine Meinung äußerten.


Hier sieht man schon im Vorfeld, daß es sehr wichtig ist, wie man die Prioritäten setzt, denn wer einen Paulus vor den EWIGEN setzt, der hat seine Argumente aus der Kloschüssel.!

Denn wir Jüdischen halten uns an die Anweisungen, die der EWIGE per Dekret an unsere Propheten erlassen hat:
2Mo 34,27 Und der HERR sprach zu Mose: Schreibe dir diese Worte auf! Denn nach diesen Worten schließe ich mit dir und mit Israel einen Bund.

Alles weitere wäre Menschengeschwätz der christlichen Unzulänglichkeit den Jeschua Ben-Josef überhaupt verstehen zu wollen in der richtigen Auslegung.!

Wer den richtigen Weg nicht sucht, ihn auch nicht findet.
freily©

 

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