Autor Thema: עזרת הדברות >ESERET HaDIBROT<  (Gelesen 2203 mal)

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Offline JORAM

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עזרת הדברות >ESERET HaDIBROT<
« am: Sa., 20. Dezember 2014, 17:30 »
    Die 10 Grundaussagen vom SINAI

    Schalom ihr Lieben,
    hier von ABA die sehr gut erklärten -10 Grundaussagen G´ttes am Berg Sinai!

    Deshalb habe ich mit meinen Geschwistern für euch das Thema von der jüdischen Seite noch einmal zusammengestellt und ihr werdet sehen, dass die Grundlage über diese >VERBAL INSPIRATION< als göttliche Offenbarung im SINAI in der TORAH ein etwas anderes Gesicht bekommen sollte. Zumal nicht sehr viele Verbal-Inspirationen in den Schriften zu finden sind. Wir posten jetzt ABA's Beitrag aus anderen Foren:

    ... denn:
    Es gibt KEINE 10 GEBOTE !!!
    Weder im jüdisch/grammatikalischen noch biblisch gesehen; ebenfalls der in griechisch dafür vorgesehene Begriff >δεκαλογ< (Dekalog) hat nichts mit Gebote zu tun !!! Im Hebräischen machen wir den Unterschied besonders in biblischen Texten deutlich, was die allg. Christenheit leider zu leicht vermischt!

    ... denn bez. des Bundes-Schlusses am SINAI gibt es:
    Grundaussagen/-Anweisungen, Regeln, Gebote, Gesetze, Lehren, Bestimmungen, Aufforderungen!!! (die anderen außerbiblischen, z.B. talmudischen und rabbinischen möchte ich gar nicht erst erläutern)

    עזרת הדברות>ESERET HaDIBROT< heißt richtig in deutsch:

    10 Grund-AUSSAGEN (Worte/Absätze) GOttes zum Bundesschluss am SINAI !!!

    Als JaHWeH, der EWIGE, gepriesen sei sein NAME, mit unseren Vätern den EWIGEN BUND am SINAI schloß, fragte das Volk:

    WAS sollen wir tun, um dem EWIGEN in rechter Weise zu dienen ?
    WIE sollen wir uns als Bundesvolk verhalten ?
    WIE werden wir würdige Nachfolger ?

    Dies war der Grund dazu, dass GOtt unserem Volk ANWEISUNGEN zu unserem Verhalten als VOLK seines BUNDES gab. Diese VERHALTENSHINWEISE GOttes dienen uns, dem Volk Bundesvolk ISRAEL als WEGWEISER zu einem Leben voller Friede, Freude und Glück im Zusammenleben mit GOtt! Deshalb können wir auch für die Gläubigen aus den Nationen, die sich ebenfalls zu JaHWeH dem GOtt unserer Väter gewand/bekehrt haben aus der TORAH nur zurufen:
    • Die 10 Grundaussagen GOttes vom SINAI sind keine VERBOTSTAFELN,
    • sondern Wegweiser zu einem Leben voller Friede, Freude und Glück
    In diesen 10 GRUNDAUSSAGEN stecken 13/14 sog. "GEBOTE" !!!
    Diesen ANWEISUNGEN soll der ISRAELIT als Angehöriger des BUNDESVOLKES des EWIGEN, gepriesen sei sein NAME, folgeleisten!


    Zitat von: שמות
    EINLEITUNG

    >Ich BIN< die (all-)Gegenwärtige Existenz (das SEIN)

    1. Gebot:  אנכי יהוה >>> Ich bin - יהוה - JaHWeH ...

    _______________________________________________________________
    I. AUSSAGE:

    2. Gebot: לא יהיה לך אלהים אחרים [/font]   >>> Keine fremden Götter ...

    _______________________________________________________________
    II. AUSSAGE:

    3. Gebot: לא תעשה לך פסל >>> Keine Skulptur ...
    4.Gebot:      לא תשתחוי [/font]>>> Nicht davor niederwerfen ...
    5.Gebot: כי אנכי[/font][size=12] >>> denn ich bin JHWH, der .....

    _______________________________________________________________
    III. AUSSAGE:

    6.Gebot: לא תשא את שם יהוה >>> nicht den NAMEN GOttes zum (Be-)Trug ...

    _______________________________________________________________
    IV. AUSSAGE:

    7.Gebot: שכור את יום השבת >>> Gedenke des Schabats ...
    8. Gebot: ששת יומים >> Sechs Tage sollst du arbeiten ...

    _______________________________________________________________
    V. AUSSAGE:

    9.Gebot: כבד אביך ואת אמך >>> Ehre deinen Vater und deine Mutter ...

    _______________________________________________________________
    VI. AUSSAGE:

    10.Gebot:  לא תרצח >>> morde nicht !

    _______________________________________________________________
    VII. AUSSAGE:

    11.Gebot: לא תנאף >>> brich nicht den EHEbund!!!

    _______________________________________________________________
    [size=14t]VIII AUSSAGE:

    12.Gebot:    לא תגנב >>> stehle nicht !

    _______________________________________________________________
    IX. AUSSAGE:

    13.Gebot: לא תענה [/font]>>> keine Lügenaussagen als Zeuge vor Gericht ...

    _______________________________________________________________
    X. AUSSAGE:

    14. Gebot:      לא תחמד >>> keine Begierden gegenüber dem Eigentum deines Nächsten ...

    GESETZE - GEBOTE – VERORDNUNGEN

    sind als Worte und die Begriffe aus dem Hebräischen nie so recht verstanden worden, zumal die Übersetzungen oft sehr mangelhaft waren. Vergleichen wir die hebräische Ursprache der BIBEL als einen tosenden Wasserfall, so bleibt letztlich über griechisch und lateinisch in DEUTSCH nur noch eine Pfütze übrig!!! Zumal aus dieser Pfütze dann auch noch Lehren und Dogmen für Gläubige herausgezogen werden, ist es oftmals notwendig etwas genauer die URSPRACHE zu beachten und richtig zu übersetzen!

    Es gibt nämlich unter dem deutschen Einheitsbegriff GEBOTE und GESETZE und die damit verbundene GESETZLICHKEIT mindestens erstmal 9 unterschiedliche hebräische Begriffe!

    Hier die Haupt-Begriffe aus dem TANACH[sog. "AT"] !!!

    > תורה < [torah] = Weisung , Lehre
    > חק < [chok] = Satzung
    > משפט < [mischpat] = Recht
    > עדות < [edut] = Zeugnis
    > פיקודים < [pikudim] = Verordnungen
    > דבר < [dawar] = Anliegen / Grundaussagen
    > אמרה < [imrah] = Aussprüche
    > משמרת < [mischmarut] = Anordnung(en)
    > מצוה < [mizwa] = "göttliches" Gebot
    Diese müssen bei Übersetzungen und Auslegungen unbedingt auseinander gehalten werden, um irrige Dogmen und Auslegungen zu vermeiden! Deshalb muss es bei 2.Mo. 20,1ff korrekterweise ... >Die 10 GRUNDAUSSAGEN GOttes< heißen, in denen 13/14 Hinweise ("Gebote") zu einem Leben voller Friede, Freude und Glück beinhaltet sind.

    JaHWeHs religiöse und moralische Weisungen!
    Diese 10 Grundaussagen GOttes als Verbal-Inspiration, stellen den Kern der religiösen und sittlichen Satzungen der sinaitischen Offenbarung für uns als Bundesvolk des EWIGEN und für die Gläubigen aus den Nationen dar. Der Wortlaut selbst der 10 Grundaussagen stand nicht unbedingt wort- wörtlich fest, was ja die Wiederholung der Anweisungen in [/font]דברים (d.h. 5.Mo 5) beweist. Weiterhin ist es wichtig zu wissen, dass wir die TORAH Zusammenstellung erst seit ESRA aus dem 5. Jhdt. v.u.Z belegen können. Selbst die Schriften-Funde vom Toten Meer belegen, dass die ältesten TORAH Handschriften, die wir kennen, eine etwas andere Konstellation hatten, als die "offizielle" Grundlage der TORAH und TANACHs aus dem 10. Jhdt. u.Z.. die als Zeugen 1.Grades!!!

    Neben den bedeutsamen Abänderungen in der 4. Aussage (Schabatanweisung) kommt es auch noch mehrfach zu Verschiedenheiten. Dies ist vorwiegend auch ein Grund der verschiedenen nicht einhelligen Numerierung. Die nach dem katholischen Kirchenvater Augustin und von Dr. M. Luther übernommene Gliederung, zählt die Verse 2-6 als erste, 17a als neunte, 17b als zehnte Anweisung. Philo und Josephus gliederten die jüdische Abfassung etwas anders ab. Vers 2 als erste Anweisung, die Verse 3-6 als zweite, und Vers 17 als zehnte.


    Die עזרת הדברות >ESERET HaDIBROT< sehen wir auch als 2-Tafel-Weisung! Die Tafel der religiösen Anweisungen wie Götzen und Bilderdienst, Mißbrauch des göttlichen Namens sowie die Schabat –Heiligung. Die 2. Tafel beinhaltet die moralischen Satzungen.

    Diese >Zweitafel-Urkunde< welches die sittliche, moralische und religiöse Grundlage für ISRAEL sein sollte, offenbarte somit die Vorstellung JaHWeH von seinem Bundesvolk!

    שלום אבא
    Schalom ABA
    זאב ברנובסקי





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    « Letzte Änderung: So., 06. Dezember 2015, 18:23 von freily »

    Offline ABA זאב ברנובסקי

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    Re: עזרת הדברות >ESERET HaDIBROT<
    « Antwort #1 am: Di., 29. November 2016, 10:30 »
    Wie gewünscht,
    habe ich einen Diskussion-Anhang vom Nov. 2011 beigefügt um das Thema zu ergänzen.






    שלום כולם
    Schalom zusammen,
    vielen Dank  für die aufgeführten Zitate von mir. Dies sind nämlich alles faktische Grundlagen die jeder bei seiner (berechtigten) "Glaubens-Philosophie" berücksichtigen muß!
    Ebenfalls ist bei Glaubens-Diskussionen zuberücksichtigen immer daran zu denken, dass das tanachische Schrifttum über TORAH, Weisheiten, Anweisungen, History usw. erst frühestens zur "Königszeit" von den verschiedenen Redaktions"gruppen" zusammengestellt wurde. Wir unterscheiden hier bei dem hebräischen "Urtext" zwischen ...
    • E = Elohisten,
    • J = Jahwisten,
    • D = unabhängige Dokumentation,
    • P = priesterliche Quelle,
    • R = Redaktionelle Exkurse aus der nachbabylonischen Zeit.
    und berücksichtigen weiterhin, dass die eigentliche TORAH wie wir sie heute kennen erst in der ESRA-Zeit redaktionell zusammengestellt wurde. Wobei es dann zwischen den ältesten schriftlichen Funden der TORAH aus dem 1./2. Jhdt v.u.Z (Schriftfunde vom Toten Meer) bis zur offiziellen Version des B 19A (Codex Leningradensis) nur geringfügige textliche Abweichungen gibt. Doch darüber hatten wir ja letzhin erst ein Thema behandelt.

    > ca. 1250 Jahre < _  B 19A >בראשית<   Torah-Fund beim Toten Meer

    Aus diesem Grunde wäre es ratsam, sich bei Auslegungen und Glaubens-"Philosophierungen" besser in die Zeit und das Denken der Redakteure zwischen 8. - 3. Jhdt. v.u.Z. zu versetzen. Denn erst ab dieser Zeit liegt die Geburtsstunde des religiösen "Judentums"!!!

    שלום אבא
    Schalom ABA





    >> Aus dem rechten Blickwinkel gesehen <<

    Schalom Risto,
    ich hätte dir gerne früher geantwortet, doch als ich mir Zeit dazu nahm, schlitterte ich eine etwas längere Zeit zu der halben Forums-Familie in den Chat-Room. Also dann jetzt erst:

    Zitat
    ... soweit mir bekannt hatte Esra die Weisungen zusammengefasst um Israel vor weiteren Strafen zu schützen. Anlass war die Nichtbeachtung des Sabbatsgebotes und die Verschleppung/Exil.
    Vom tanachitischen Schrifttum hast du vollkommen recht, lieber Risto, jedoch was die Schriftforschung und die Text-Kritik betrifft, müssen wir das kompakte Ereignis über History, Etymologie, Paläographie, und auch Archäologie beachten. Dadurch resultiert, dass die Esrazeit die sog. Haupt-Endredaktionszeit der Torah war, bzw. des weiteren Schrifttums im damaligen antiken Judentum.
    Zitat
    Einfache Frage:
    Warum wird da ein Gebot "haltet den Sabat" (von Christen) nicht respektiert ???
    Hatte diesbez. Gespräche mit Christen, die ...
    Die Christen mögen zwar die Weisungen vom SINA auf ihre Weise als bindend ansehen. Jedoch sollten sie dies auch richtig angehen. Aber letztlich haben sie ja mit dem Bund vom Sinai zwischen dem Ewigen und unserem Volk gar nichts zu tun. Für sie genügt es als gläubig gewordene Heiden sich an die Noachidischen Gebote zu halten. Sie werden bei uns im Talmud siehe Sanhedrin 56a/b wiefolgt definiert:
    • Verbot von Mord
    • Verbot von Diebstahl
    • Verbot von Götzenanbetung
    • Verbot von Unzucht
    • Verbot der Brutalität gegen Tiere
    • Verbot von Gotteslästerung
    • Einführung von Gerichten als Ausdruck der Wahrung des Rechtsprinzips
    Jeder, der diese sieben Noachidischen Gebote akzeptiert und sich an sie hält, wird als Zaddik (Gerechter/Rechtschaffener) angesehen. Keinesfalls bedarf es dazu eines besonderen Rituals. Damit reiht sich dieser Gläubige aus den Heiden unter die B'nei Noach "Kinder Noachs" ein. Und der christlich-dogmatische "stellvertretende Sühnetod" eines irdischen Gottessohnes, ist heidnischer Schmonses, und sollte besser bei Zeus und Odin platziert sein.
    Zitat
    Warum auf dieser Krücke "Sonntag" rumlaufen ?? Da muß man NEIN sagen.Warum ?
    Lieber Risto, wenn das heidnische Christentum die Auferstehung ihres Heilandes als Angedenk-Tag feiert, so soll das ruhig von uns akzeptiert werden. Allerdings war diese Auferstehung laut christlichem Schrifttum zum jüdischen MOZEJ SCHABAT, also zu gut deutsch zu Schabat-Ausgang in der Dämmerung des ersten Wochentages (Jom Rischon). Und der beginnt nun mal schon immer am "Samstag"-Abend.Dies habe ich schon in einigen Beiträgen geschildert. Wenn die Christen zu diesem Zeitpunkt feiern würden, dann lägen sie aus ihrer Sicht auch richtig. Jedoch die mangelnde Kenntnis ließ dies nicht zu.

    Zitat
    Wie dieser Tag zu begehen, ist muss da bei kompetenter Stelle nachgefragt werden ,
    z.B. bei unserem Bruder Aba.
    WIE der Schabat richtig zu feiern ist, wird bei uns Israeliten ein Streitpunkt bis zum Jüngsten Tag sein. Wir als liberale Juden halten den Schabat garantiert anders als z.B. die Orthodoxen. Kurzum: Das WIE ist eine reine menschliche Auslegung, genau wie die milchige und fleischige Kücheneinrichtung. Die Hauptgrundlage sollte allerdings gewährt werden und die bleibt nun mal bei >Arbeit ruhen< und dies am >7. Wochentag<. Ebenfalls sollte dazu der Respekt gehören, dass andere Stammesgenossen den Schabat auch anders feiern, (meist strenger als wir Liberalen)

    Schalom ABA
    « Letzte Änderung: Di., 29. November 2016, 18:02 von ABA זאב ברנובסקי »
    GRUNDSATZ der kritischen Vernunft :
    Wer wirklich an der Wahrheit Interesse hat, wird so verfahren,
    dass er gerade Auffassungen, die er für besonders wichtig hält,
    am schärfsten der kritischen Prüfung aussetzt !!!

    Offline ABA זאב ברנובסקי

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    Terra X - Die Macht der Zehn Gebote.
    « Antwort #2 am: Mo., 24. Dezember 2018, 20:00 »
    Terra X    - Bibelrätsel -    Die Macht der "Zehn Gebote"

    VIDEO   15 min:   
    Vom Prinzip her ist diese “biblische“ Nacherzählung aus dem TANACH eine interessante Dokumentation für den Laien. Allerdings ist sie vom Grunde her leider auch laienhaft geblieben. Angefangen vom Kommentator, der es allerdings nicht besser wissen kann, denn er hat ja NUR abzulesen; bis hin zur Theologin Margot Käßmann, die es eigentlich besser wissen sollte. Abgesehen von sehr weit hergeholten Interpretationen, bis auf hin auf falsche Begriffsauslegungen und pseudo-hebräische Aussprachen!
    Beispiel:
    Nirgendwo finden wir den Begriff= 10 GEBOTE, denn es heißt im Original der hebräischen Sprache:
    עשרת הדברות [Eseret HaDibrot]
    und dies bedeutet: >Die 10 GRUNDAUSSAGEN< (Gottes)
    Diese wurden nicht als Gesetze oder Gebote gegeben (denn solches folgte erst später in der TORAH).
    Sondern diese עשרת הדברות [Eseret HaDibrot] waren die eigentlichen Basis zum Bund zwischen Gott יהוה JHWH (Jahwe)] und dem Volk ISRAEL am הר סיני [Har Sinai] (Berg Sinai)! Und somit sind wir schon beim nächsten gravierenden Punkt, der falsch ausgesprochene NAME GOTTES !!!
    יהוה [JHWH], richtig ausgesprochen: >> JAHWE <<
    und nicht > JaCHweh < denn der hebräische Buchstabe ה  [he] wird einfach nur als >H< gesprochen bzw. angedeutet.
    Das von den sprachunkundigen Kommentatoren ausgesprochene >CH< wäre nämlich ein ח  [CHet] und dies passt nicht in das “Gottestetragramm“. Zumindest hier hätte Frau Käßmann seinerzeit bei ihrem Hebraicum in Tübingen, Edinburgh, Göttingen bzw. Marburg aufpassen müssen.

    Nebenbemerkung:
    Selbst die bekannten Zeugen JEHOVAS liegen mit ihrem Gottesnamen >JEHOVA<  “DANK“ ihrer Gründer C.T. Russel und J.F. Rutherford aus dem 19. Jahrhundert genau so falsch !!!


    Weiterhin ...
    ... gab es bis zum 9. Jahrhundert v.u.Zr. keinen Herrscher als Pharao tituliert.  >siehe HIER !<
    Auch niemand vom Volke ISRAEL, welches aus Ägypten auszog, lebte vorher in Kanaan!
    Hier wurde einiges mit der Josefs-Geschichte verwechselt.
    Es sei denn, diese Hebräer wurden ca. über 400 Jahre
    GRUNDSATZ der kritischen Vernunft :
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    Offline freily

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    Re: Terra X - Die Macht der Zehn Gebote.
    « Antwort #3 am: Di., 25. Dezember 2018, 17:59 »
    Terra X    - Bibelrätsel -    Die Macht der "Zehn Gebote"

    VIDEO   15 min:   
    Schalom ABA,

    ich habe mir diesen inkorrekten "Sachbeitrag" von der Frau Käßmann nicht lange anschauen können, sonst wäre ich doch noch der Dummheit verfallen und hätte ihr einen Brief geschrieben um anzufragen, ob sie es als Belustigung empfindet die Menschen zu verarschen.
    Abgesehen davon, daß fast jeder weiß das der Jeschua nicht im Dezember geboren wurde, sondern Ende September.

    Allerdings habe ich momentan ein Problem mit deiner Aussage: "und dies bedeutet: >Die 10 GRUNDAUSSAGEN< (Gottes)".
    Im masoretischen Text wird nämlich mit die 10 Worte übersetzt. Vermutlich fehlt mir dazu die genaue Kenntnis des Alt-Hebräischen.
    Wer den richtigen Weg nicht sucht, ihn auch nicht findet.
    freily©

    Offline ABA זאב ברנובסקי

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    Re: עזרת הדברות >ESERET HaDIBROT<
    « Antwort #4 am: Di., 25. Dezember 2018, 21:00 »
    Schalom lieber Freily,
    auf Deine Frage hin:
    Zitat
    Allerdings habe ich momentan ein Problem mit deiner Aussage: "und dies bedeutet: >Die 10 GRUNDAUSSAGEN< (Gottes)".
    Im masoretischen Text wird nämlich mit die 10 Worte übersetzt. Vermutlich fehlt mir dazu die genaue Kenntnis des Alt-Hebräischen.
    verhält es sich folgendermaßen:
    Im Allgemeinen ist es eine Angesichts-Sache in welchem Nutzungs-Profil wir die עשרת הדברות [Eseret HaDibrot] benutzen wollen.

    Das erste hebräische Grund-Wort ist einfach: עשר [eser] und das heißt: >Zehn<
    dann folgt: דברים [dibrot] und heißt in diesem Falle: >Wörter<
    dieses Wort (mz) kommt von der Einzahl: דבר [dawar] und dies kann u.a. heißen: >Sache, Ding, Wort …<

    Zitat
    Nun zur Geschichte:
    Der bekannte übersetzte Ausdruck ist: >Die Zehn Gebote< , und dies ist jedoch total falsch!
    Wie kommt es jetzt aber zu den: >10 Worte< bzw. >10 Grundaussagen<  ? ? ?

    Sehen wir uns mal dieses Bild an:
    (oft auch in den Synagogen oder Reli-Schulen dargestellt)

     
    Symbolisiert sind hier die 10 Aussagen GOttes vom Sinai in den Anfangswörtern dargestellt.
    • Ich bin JHWH
    • NICHT geben(soll es)
    • NICHT sollst Du
    • GEDENKE …(des Schabats)
    • ...
    usw - usw ...
    Deshalb sagt man in diesem Falle > Die Zehn Worte <
    ______________________________________________________________________

    Sehen wir uns jetzt allerdings die ganze Geschichte drumherum mit den Tafeln, dem Text, das Ereignis am SINAI selbst an, so geht es doch um die eigentliche GOttesfrage an das Volk ISRAEL, ob sie einen BUND mit GOtt schließen wollen.
    Und zum Bundesabschluss kommen jetzt die 2 Tafeln mit den 10 Grundbedingungen ins Spiel.
    Nach dem Motto:
    Wenn Ihr mein Volk sein wollt und ich Euer einziger und alleiniger GOtt,
    dann sind dies die 10 Grund-Bedingungen, war die Aussage GOttes!



    also:     עשרת הדברות    [Eseret HaDibrot]    Die 10 Grundaussagen vom SINAI
    GRUNDSATZ der kritischen Vernunft :
    Wer wirklich an der Wahrheit Interesse hat, wird so verfahren,
    dass er gerade Auffassungen, die er für besonders wichtig hält,
    am schärfsten der kritischen Prüfung aussetzt !!!

     

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