Autor Thema: ISRAEL <> Deutschland  (Gelesen 2210 mal)

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Offline ABA זאב ברנובסקי

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ISRAEL <> Deutschland
« am: Do., 12. November 2015, 20:20 »
Schalom zusammen,
bedingt durch viele aktuelle Ereignisse, die das Verhältnis ISRAEL – Deutschland betreffen, möchte ich hier einen neuen Thread eröffnen. Anstoß dafür war die LAUDATIO über den jetzt verschiedenen Altbundeskanzler Helmut Schmidt. Nicht alles was der wirklich ehrenwerte Helmut Schmidt in seinem Leben hinterließ, sollte mit Lorbeeren geziert werden. Es gab auch einiges, was schlicht gesagt als >unangenehm< zu bezeichnen ist. Aus diesem Grund poste ich einen FB-Artikel von mir, der unter folgenden Schmidt-LAUDATIO-Beitrag lief:
       

1940 im "Scheißkrieg"  - 1958 BRD-Bundeswehr - Mai 1981 Menachem Begin-Debatte

>>> " DAS ERINNERE ICH NICHT " <<<

Jedoch trotz der NAZI-Vergangenheit des Altbundeskanzlers möchte ich eher auf das Thema:
ISRAEL – DEUTSCHLAND im >Deutsch- israelisches Verhältnis unter der Lupe!!!<
primär hinweisen!!!

Dazu vorab mein FB-Beitrag:

Zitat von: ABA
Schmidt Laudatio! 
Zitat
...berühmtes Zitat: (Helmut Schmidt)
>>> " DAS ERINNERE ICH NICHT " !!! <<<
Bei einer gesamten LAUDATIO über den Altbundeskanzler Helmut Schmidt sollten wir bei all dem großen LOB auch die etwas andere Seite nicht außer acht lassen. Hierbei betone ich vor allem sein Verhältnis zu ISRAEL. Hierzu wäre nicht nur sein damaliges harsches Verhältnis mit Menachem Begin zu erwähnen (an dem auch Begin nicht ganz unschuldig ist); oder den Waffenhandel an arabische Staaten. Eher sein Halbwissen über PLO und seine Aufwertung eines palästinensischen Terrorstaates. (und das bei seiner Erfahrung wie Mogadischu/Landshut ? ? ? )
Weiterhin sollte man auch nicht die Jugendjahre des damaligen >Leutnant´s der Nazi-Luftwaffe< vergessen! Seine jüdische Herkunft war evtl. mehr oder weniger bekannt, (Nach den Nürnberger Rassengesetzen galt Schmidt eigentlich als >"Mischling zweiten Grades" < (jüdisches Großelternteil väterlicherseits [Verordnung RBG I, §1 Abs. 2])! - d.h.: ¼ Jude - )
Sein damaliger Nazi-Vorgesetzter schrieb nämlich in Schmidt´s Nazi-Wehrmachts-Beurteilung:
>Der 23-jährige Luftwaffenoffizier -Leutnant Helmut Schmidt- steht auf dem Boden der nat.soz. Weltanschauung und versteht es, dieses Gedankengut weiter zu geben<
ergo:
(helfen wir den so oft zitierten Gedächtnislücken Schmidt´s zu dieser Zeit nach:
[...sein legendärer Satz: "... das erinnere ich nicht!"]) !!!
... deshalb noch ein Wort von Historikerin und Journalistin Sabine Pamperriens
"Kanzler Schmidt hat gelogen – er war begeisterter Nazi".

Sowie ein weiteres logisches ERGO:
(Nazi-Historiker Zitat:)
>> Jeder "gute Kämpfer" an der Ostfront sei sicher auch an der Judenverfolgung beteiligt gewesen. "Dabei kann er sich auch auf Historiker berufen, die eine Beteiligung der Wehrmacht am Vernichtungsfeldzug gegen die Juden immer genauer nachweisen können."


u.a.Quelle:
ZITATE aus = ISRAELNETZ
https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2015/11/11/ein-schwieriger-partner-fuer-israel/

שלום אבא
Schalom ABA
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Offline Abu Radjab

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روز جهانی قدس ISRAEL <> Deutschland
« Antwort #1 am: Mi., 26. Februar 2020, 09:19 »
Zitat von: ابو رجب
   المزيد عن هذا الموضوع ألمانيا – إسرائيل      Mehr zum Verhältnis Deutschland - Israel   

online berichtet:
Zitat

Die Al-Quds-Demo legt jährlich den Kurfürstendamm zwischen Adenauer- und Wittenbergplatz für Stunden lahm; sie ist umstritten. Meist steht sie unter einem harmlos klingenden Motto wie „Für ein freies Palästina“, 2018 war es „Gegen Zionismus und Antisemitismus“, doch tragen die Teilnehmer ihren Hass auf Israel offen zur Schau.

Der Berliner CDU-Chef Kai Wegner twitterte Montag:
„Die Al-Quds- Demo gehört verboten! Ein Aufmarsch von fanatischen Israelfeinden, die ihren #Antisemitismus offen nach außen tragen, passt nicht in das Herz unserer Stadt!“
Der Grüne Volker Beck weiß vermutlich, dass das kaum geht. Er schreibt:
„Ich erwarte, dass sich endlich in Berlin die Stadt gegen diese Hassveranstaltung mobilisiert.“
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft hat sich für ein bundesweites Verbot des sogenannten Al-Quds-Tags ausgesprochen. Es dürfe nicht sein, dass dieser Aktionstag wie eine normale Demonstration behandelt werde, teilte die Gesellschaft am Montag mit. „Vernichtungswerbung gegen Israel darf es auf deutschen Straßen in den kommenden Jahren nicht mehr geben“, so der Präsident der Gesellschaft, Uwe Becker, laut Mitteilung.

ما السلام
ابو رجب


Offline freily

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Re: ISRAEL <> Deutschland
« Antwort #2 am: Do., 27. Februar 2020, 15:53 »
Schalom an alle,

zu diesem Thema möchte ich betonen, dass ich beim Israel besuch 2003 und 2004 mit den Moslems gut ausgekommen bin.
Aber dennoch erinnere ich an 1972, wo der ägyptische Arafat meinte, er müsse als "Palästinenser" in Deutschland Terror machen und Israeli ermorden,
weil die nach seiner Meinung die Palästinenser unterdrücken.
Was ich natürlich nicht bestätigen kann! Denn vor Ort sah ich, daß die UNO den Arabern die Hälfte einer Plantage gab, die auf der arabischen Seite völlig verwahrlost war und
niemand arbeitete, während auf der israelischen Seite die Arbeiter in der prallen Sonne die Anlage pflegten.

Daraufhin denke ich mir meinen Teil, denn wer Arbeit als Unterdrückung empfindet, der benötigt einen Psychiater und keine Raketen und noch weniger europäische Berater!

Meiner Meinung nach gibt es da unten zu viele Aufwiegler und Kriegstreiber, die lieber Raketen kaufen anstatt die Infrastruktur zu verbessern, woran an diesem Versagen natürlich wiederum Israel die Schuld trägt! - Nach deren verschrobenen Meinung.  :(
Wer den richtigen Weg nicht sucht, ihn auch nicht findet.
freily©

 

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