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Religionsdiskurs => Orthodoxes Judentum => Thema gestartet von: freily am So., 15. April 2012, 23:30

Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 15. April 2012, 23:30
1. Bereschit  בראשית (Im Anfang schuf ...)

Kapitel 1

1 Im Anfang erschuf Elohim den Himmel und die Erde.
2 Und die Elemente der Erde waren noch nicht geordnet (tohuwabohu), und Dunkel lag über dem Grund und ELoHims Windhauch (sein Braus) wehte (hin und her) über die Wasser.
3 Und Elohim sprach: Es werde hell. Und es ward Hell.
4 Und Elohim sah die Helle, daß es gut ist. Und Elohim schied zwischen der Helle und dem Dunkel.
5 Und Elohim nannte die Helle den Tag und das Dunkel nannte ER die Nacht. Und es wurde Abend und es wurde Morgen; EIN Tag.
6 Und Elohim sprach: Es werde eine DECKE im Wasser drinnen und sei eine Scheide zwischen Wasser und Wasser unterhalb des Rakia's und die die oben am Rakia sind. (Wolken).
7 Und Elohim schuf das Rakia und schied die Wasser welche unten waren und denen die oberhalb waren.
8 Und Elohim nannte das Rakia Himmel. Und es wurde Abend und es wurde Morgen; zweiter Tag.
9 Und Elohim sprach: Es werden zusammengeführt die Wasser unter den Himmeln zu einem Ort hin, und das Trockene wird sichtbar. Und es geschah so.
10 Und Elohim nannte das Trockene Erde und die gesammelten Wasser nannte ER, Meere. Und Elohim sah, daß es gut ist.
11 Und Elohim sprach: Die Erde lasse keimen die Samen der Kräuter und Bäume nach seiner Art und Früchte bringen und den Samen geben auf der Erde. Und es wurde so.
12 Und die Erde ließ aufgehen Keime von Kräutern und Bäumen, welche Frucht bringen nach seiner Art zugehörig. Und Elohim sah, daß es gut ist.
13 Und es wurde Abend und es wurde Morgen; dritter Tag.
14 Und Elohim sprach: Es werden Lichter im Firmament des Himmels, zu scheiden zwischen Tag und der Nacht. Und sie werden zu Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten, zu bezeugen die Tage und die Jahre.
15 Und sie werden zu Lichtern am Firmament des Himmels um zu Leuchten auf der Erde. Und es wurde so.
16 Und Elohim machte die zwei großen Lichter; das große Licht zur Herrschaft des Tages und das kleine Licht zur Herrschaft der Nacht und die Sterne.
17 Und Elohim gab sie, daß sie am Firmament des Himmels  erleuchten die Erde
18 und zu herrschen im Tag und in der Nacht und zu scheiden zwischen dem Licht, und der Finsternis. Und Elohim sah, daß es gut ist.
19 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen; vierter Tag.
20 Und Elohim sprach: Es sollen wimmeln die Wasser von Gewimmel mit lebender Seele, und Fliegendem über der Erde gegenüber dem Angesicht des Himmels.
21 Und Elohim erschuf die großen Ungeheuer und alljede Seele des Lebens; das sich regende und deren die im Wasser wimmeln, seiner Art zugehörig und alles Geflügelte seiner Art zugehörig. Und Elohim sah, daß es gut ist.
22 Und Elohim segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt die Wasser in den Meeren und das Fliegende mehre sich im Gebiet der Erde.
23 Und es wurde Abend und es wurde Morgen; fünfter Tag.
24 Und Elohim sprach: Es läßt hervorgehen die Erde, - lebende Seelen ihrer Art zugehörig, Tiere, sich regendes und lebendes der Erde, seiner Art zugehörig. Und es wurde so.
25 Und Elohim machte das Leben seiner Art zugehörig, und alles Getier und sich Regendes der *ADAMAH*, seiner Art zugehörig.
26 Und Elohim sprach: Wir machen den Menschen in unserem Bild, gemäß unserer Gleichheit und sie werden verwalten die Gebiete der Fische der Meere, die Fliegenden der Himmel, die Tiere und all das sich Regende der Erde in ihren Gebieten.
27 Und Elohim erschuf den ADAM in seinem Bild, im Bild Elohims erschuf er ihn, *männlich und weiblich erschuf er sie(*). (*)Vermutlich eine Randnotiz, die den Weg in den Text fand!)).
28 Und Elohim segnete sie. Und Elohim sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet das Erdland und unterwerft es. Und verwaltet die Gebiete der Fische des Meeres und die Gebiete der Fliegenden der Himmel und alle Gebiete der Belebten, des sich Regenden der Erde.
29 Und Elohim sprach: Da! Ich gebe euch alle samentragendes Kraut welches auf dem Angesicht der Erde weilt und alle Bäume in welchen samentragende Früchte sind; euch wird es zur Speise.
30 Und allen Lebenden der Erde und der Himmel und allen Regenden der Erde in welchem eine lebende Seele ist, gebe ich alles grünende Kraut zum Verzehr. Und es wurde so.
31 Und Elohim sah alles, was ER gemacht hat, -und da! Es war überaus gut! Und es wurde Abend und es wurde Morgen; der sechste Tag.

Genesis K_2

1 Und es wurden vervollständigt die Himmel und die Erde und all ihr Heer.
2 Und Elohim vervollständigte in dem siebenten Tag seinen Auftrag, welchen ER getätigt hat. Und ER hörte auf in dem siebenten Tag von all seinem Auftrag, den ER getätigt hatte.
3 Und Elohim segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, denn in ihm hörte ER auf von all seinem Auftrag, welchen Elohim erschuf zum Tun.
4 Dies sind die Geburtslinien der Himmel und der Erde in ihrem Erschaffenwerden, in dem Tag, da JHVH's Elohim's, die Himmel und die Erde machte.

(Dieser Absatz gehört eigentlich noch zum 1. Kapitel, aber zum Zwecke der besseren Auffindung von Versen, behielt ich die ursprünglichen Ordnungszahlen.)

*********************** Erklärungungen ************************************

*ADAMAH* Die gerötete Erdkrumme, aus der ADAM geformt wurde. Die wörtliche Übersetzung ist: Gerötete. In der Pluralform für Ländereien benutzt.
Das Wort ADaMaH steht, wenn es zur Anrede für Personen genutzt wird, auch als Sammelbegriff für Bewohner.
*Rakia* wird hier  (http://www.religioncity.de/index.php?topic=758.msg3302#new)erklärt.


Von Zeit zu Zeit werden die sich einschleichenden Fehler beseitigt.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Mo., 23. April 2012, 17:58
Kapitel 2

1 Und es wurden vervollständigt die Himmel und die Erde und all ihr Heer.
2 Und Elohim vervollständigte in dem siebenten Tag seinen Auftrag, welchen ER getätigt hat. Und ER hörte auf in dem siebenten Tag von all seinem Auftrag, den ER getätigt hatte.
3 Und Elohim segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, denn in ihm hörte ER auf von all seinem Auftrag, welchen Elohim erschuf zum Tun.
4 Dies sind die Geburtslinien der Himmel und der Erde in ihrem Erschaffenwerden, in dem Tag, da YHVH's Elohim's, die Himmel und die Erde machte.
5 Ehe alles Gesträuch und alles Kraut sproßte, - denn YHVH Elohim hatte es nicht regnen lassen auf der Erde, da war kein Mensch um die ADAMAH zu bedienen.
6 Nässe stieg aber auf aus der Erde und tränkte alles Angesicht der ADAMAH.
7 Und YHVH Elohim formte den ADAM aus dem Staub der ADAMAH und blies ihm in die Nase den Hauch der (* LEBENDEN. Und der ADAM wurde zur "lebenden Seele". ( Sprache der Zweige bachten, bitte!
8 Und YHVH Elohim pflanzte einen Garten Eden an im vorderen Bereich und "legte" dorthin den ADAM, den ER geformt hatte.
9 Und YHVH Elohim ließ spriessen aus der ADAMAH alle Bäume - begehrt bezüglich des Aussehens und manche gut zur Speise und den Baum der Lebenden in der Mitte des Gartens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.
10  Ein *Strom* geht aus Eden hervor, zu tränken den Garten und von dort an wird der *Strom* getrennt und wird zu vier *Häuptern*.
11 Der Name des einen ist Pischon, er ist der *Umkreisende* des Landes Chawilah, wo das Gold ist.
12 Und das Gold jenes Landes ist gut, und dort ist auch Bödolach*² und der Stein Schoham.
13 Und der Name des zweiten Stromes ist Gichon, er ist der *Umkreisende* des Landes Kusch.
14 Und der Name des dritten Stromes ist Chidäquäl, er ist der *Dahinwandelnde* im östlichen Teil von Aschur. Und der vierte Strom ist der Euphrat (Pörat).
15 Und YHVH Elohim nahm den ADAM und lies ihn im Garten Eden, ihn zu bedienen und ihn zu hüten.
16 Und YHVH Elohim gebot dem ADAM indem ER sprach: Von allen Bäumen des Gartens darfst Du genießbares essen,
17 aber vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, von ihm isst du nicht, denn in dem Tag, da du von ihm isst, wirst du alternd sterben.
18 Und YHVH Elohim sprach: Nicht gut ist das *Werden* des ADAM für sich allein; Ich will ihm eine Hilfe machen für seine Gegenwart.
19 Und YHVH Elohim formte aus der ADAMAH alles Lebende des Gefildes und alles Fliegende der Himmel und brachte es zum ADAM um zu sehen, was er IHM zuruft der Adam, und alles was er IHM zuruft als lebende Seele, es ist sein Name.
20 Und der ADAM rief Namen für alle Tiere und das Fliegende und für alles Belebte des Gefildes, aber für sich fand ADAM keine Hilfe, wie er ist.
21 Und YHVH Elohim ließ ADAM in Ohnmacht fallen, schlafend. Und ER nahm eine von seinen Zellen und verschloß an der Stelle das Fleisch.
22 Und YHVH Elohim erbaute die Zelle, welche ER aus dem ADAM genommen hatte, zu einer Männin und brachte sie zum ADAM.
23 Da sprach ADAM: Dies ist diesmal Gebein von meinen Gebeinen und Fleisch von meinem Fleisch; zu dieser wird gerufen, Männin. Denn vom Mann ist diese genommen.
24 Darum verläßt ein Mann seinen Vater und seine Mutter und hängt seiner Männin an und sie werden zu einem Fleisch.
25 Und sie beide wurden Nackte, der ADAM und seine Männin, und sie schämten sich nicht.

************************************ Anmerkungen: ******************************
(* Man beachte die Wortwahl des Verfassers, vmtl. Moses, denn hier handelt es sich um die Erweckung des Bewußtseins und nicht um eine Neuschöpfung, wie vielfach irrtümlich angenommen.)
*² Bödolach oder Bedolach-Harz.


Schreibfehlerkorrektur
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Mo., 23. April 2012, 18:03
Kapitel 3

1 Und die Schlange wurde eine Listige, mehr als alles Belebte des Gefildes, welches YHVH Elohim gemacht hatte. Und sie sprach zu der Männin: Ist es so, daß Elohim sprach: Esst nicht von allen Bäumen des Gartens?
2 Da sprach die Männin zur Schlange: Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen,
3 aber von der Frucht des Baumes, welcher in der Mitte des Gartens ist sprach Elohim: Vom ihm esst nicht und berührt ihn nicht, daß ihr nicht stirbt.
4 Da sprach die Schlange zur Männin: Zu alternd sterben werdet ihr nicht,
5 sondern Elohim erkennt, daß in dem Tag da ihr von ihm esst, euere Augen aufgetan werden und ihr, wie Elohim, erkennen was Gutes und Böses ist.
6 Und die Männin sah (jetzt)*, daß der Baum gut zur Speise ist und das er Verlangen in den Augen (aufhäuft) und das der Baum gut ist zum Begehren der Weisheit. Und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch noch ihrem Mann davon, der bei ihr war, und er aß.
7 Da wurden Beiden die Augen aufgetan und sie erkannten, daß sie nackt waren und sie nähten Blätter des Feigenbaumes zusammen und machten sich Umhangschürzen.
8 Und sie hörten die Stimme YHVH Elohim, der im Garten wandelte, dem *Geistwind* des Tages nach. Da versteckten sich der ADAM und seine Männin vor dem Angesicht YHVH Elohim weg, in mitten der Bäume des Gartens.
9 Und YHWH Elohim rief den ADAM und sprach zu ihm: Wo bist Du?
10 Da sprach er: Deine Stimme hörte ich im Garten und ich fürchtete mich, denn ich bin nackt und verberge mich.
11 Und ER sprach: Wer berichtete dir, daß du nackt bist? Hast du vom Baum, von welchem ich dir gebot nie zu essen, gegessen?
12 Da sprach der ADAM: Die Männin die DU mir gegeben, daß sie bei mir sei, gab mir von dem Baum, und ich aß.
13 Und YHVH Elohim sprach zur Männin: Was ist das, was du getan hast? Und die Männin sprach: Die Schlange verwirrte mich, und ich aß.
14 Und YHVH Elohim sprach zur Schlange: Weil du dies getan hast, bist du verdammt und entfernt von allen Tieren und von allen Belebten des Gefildes. Auf deinem Rumpf wirst du gehen und Staub fressen alle Tage deines Lebens.
15 Und Feindschaft setze ich zwischen dir und der Männin und ihrem Samen und deinem Samen, er, ( der Same der Frau) er schnappt dir das Haupt weg, und du, du schnapptst ihm die Ferse weg.
16 Zu der Männin sprach ER: Vermehren werde ich deine Betrübtheit und deine Schwangerschaft; in Betrübnis gebierst du Söhne und zu deinem Mann ist dein Streben, er aber, er wird über dich herrschen.
17 Und zu ADAM sprach ER: Weil du zuhörtest der Stimme deiner Männin und aßest von dem Baum von welchem ich sprach und dir gebot: Esse du nicht von ihm! - Verdammt ist deinetwegen die ADAMAH ; in Betrübtheit isst du von ihr alle Tage deines Lebens.
18 und Dorniges und Stechkraut läßt sie dir sprießen, und du ißt die Nahrung des Gefildes.
19 Im Schweiß deiner Nase isst du das Brot bis zu deinem Zurückkehren zu der ADAMAH,denn von ihr bist du genommen, denn Staub bist du und zum Staub kehrst du zurück.
20 Und der ADAM rief den Namen seiner Männin: Chawah, denn sie wurde die Mutter aller *Lebenden*.
21 Und YHVH Elohim machte dem ADAM und seiner Männin Röcke aus Fell und bekleidete sie.
22 Und YHVH Elohim sprach: Ja, der Adam wurde wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses. Und nun, daß er seine Hand nicht ausstrecke und auch noch vom Baum der *Lebenden* nimmt und isst und für ewig lebt.
23 Und YHVH Elohim entließ ihn aus dem Garten EDEN, wo er bedienen sollte die ADAMAH, aus welcher er genommen wurde.
24 Und ER vertrieb den ADAM und ER ließ ihn wohnen im vorderen Bereich des Garten Edens. Die Cherubim und die Flamme des sich drehenden Schwertes, hüten den Weg zu dem Baum der *Lebenden*.

*********************************** Erklärung ****************************************

(jetzt)* wurde von mir deshalb eingefügt, weil hier der Eva die Sichtweise verbogen wurde indem die Begierde aufflammte.


Erklärung angefügt / Schreibfehlerkorrektur.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Mo., 23. April 2012, 18:05
Kapitel 4

1 Und der ADAM erkannte seine Männin Chawah und sie wurde schwanger und gebar den Qajin (Kain). Und sie sprach: Ich erwarb einen Mann, dank YHVH.
2 Und sie gebar noch einmal, seinen Bruder Habäl (Abel). Und Abel wurde ein Hirte des Kleinviehs, Kain aber wurde ein die *ADAMAH Bedienender* (Landwirt oder Gärtner)².
3 Und es wurde ein Ende von Tagen (Jahr), da brachte Kain von der Frucht der ADAMAH eine Gabe dem YHVH dar.
4  Und Abel, auch er, brachte von den Erstlingen seines Kleinviehs und von ihrem Fett. Und YHVH beachtete Abel und seine Gaben,
5 aber Kain und seine Gaben beachtete ER nicht. Da entbrannte in Kain Zorn und sein Angesicht verfinsterte.
6 Und YHVH sprach zu Kain: Warum entbrannte Zorn in dir und verfinsterte dein Angesicht?
7 Ist es nicht so, wenn du wohl tust, ist es Erhebung, wenn du aber nicht wohl tust, so ist die Verfehlung (Schlange) zur "Tür" hin ein *Verweilender*, und zu dir ist "sein Streben", du aber, du könntest ihr gebieten und beherrschen.
8 Und Kain sprach zu seinem Bruder Abel. Und es wurde in ihrem Werdegang in (ihrem) Leben (eine Verbitterung). Da stand Kain auf und ging zu Abel hin und tötete ihn.
9 Und YHVH sprach zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Und er antwortete: Ich weiß es nicht, bin ich meines Bruder Hüter?
10 Und ER sprach: Was tatest du? Eine Stimme ist da: Das Blut deines Bruders schreit zu mir von der ADAMAH her.
11 Und nun, verdammt bist du, weg von der ADAMAH, die ihren Mund aufsperrte, das Blut deines Bruders von deiner Hand zu nehmen!
12 So, wenn Du die ADAMAH bedienst, fügt sie dir nichts hinzu ihre Kraft zu geben; wankend und flüchtig wirst du im Lande.
13 Da sprach Kain zu YHVH: Zu groß ist mein Vergehen um sie zu tragen.
14 Ja, du vertreibst mich am heutigen Tag weg vom Angesicht der ADAMAH und weg von deinem Angesicht; ich muß mich verbergen und ich werde wankend und flüchtend im Lande. Und es wird mich jeder der mich findet umbringen.
15 Und YHVH sprach zu ihm: Daher, jeder der Kain umbringt, wird (Kain) siebenfach gerächt werden. Und YHVH  legte dem Kain ein Zeichen an, daß ihn nicht mehr erschlage ein jeder der ihn findet.
16 Und Kain ging weg vom Angesicht YHVHs, und hatte Wohnsitz im Lande NOD*², im östlichen Bereich von Eden.
17 Und Kain erkannte seine Frau, und sie wurde schwanger und gebar Chanokh (Henoch). Und er wurde der Erbauer einer Stadt und rief den Namen der Stadt gemäß dem Namen seines Sohnes Chanokh.
18 Und dem Henoch wurde Irad geboren und Irad zeugte Mehujael, und Mehujael zeugte Metuschael, und Metuschael zeugte Lamech.
19 Und Lamech nahm sich zwei Frauen; der Name der einen war Ada und der Name der anderen war Zilla.
20 Und Ada gebar Jabal, er wurde der Vater derer, die im Zelt beim Vieh wohnen.
21 Und der Name seines Bruders war Jubal; er wurde der Vater all derer, die Harfe und Schalmei ergreifen.
22 Und Zilla, auch sie gebar, den Tubal-Kain, der ein Schleifer allen geschmiedeten aus Kupfer und Eisen war. Und die Schwester Tubal-Kains war Naama.
23 Und Lamech sprach zu seinen Frauen: Ada und Zilla, höret meine Stimme! Frauen Lamechs, leiht mir euer Ohr meinem Mund. So denn ist es: Einen Mann brachte ich um für meine Wunde, und einen *Geborenen* für meine Strieme;
24 so denn Kain siebenfach gerächt wird, so soll Lamech siebenundsiebzigfach (gerächt werden).

*********************************Anmerkungen******************************************

)² Wörter in Klammer wurden wegen des besseren Verstehens eingefügt.
*Verweilender* Die Verfehlung wird als Schlange gesehen, die in einem verweilt und Begierden weckt.
"Tür" hebr. Wort für Öffnung, bedeutet aber sinnbildlich zur Tür hin.
 "sein Streben" --> gemeint ist der "innere Schweinehund" als Schlange.
*²Das Wort Nod leitet sich vermutlich vom hebräischen Wort nad ab, das „ruhelos“ bzw. „umherwandern“ bedeutet.
*Geborenen* --> Wiedergeborener.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Mo., 23. April 2012, 18:06
Kapitel 5

1 Dies ist die Urkunde der Zählung der Geburtslinie ADAMs, in dem Tag, da Elohim ADAM erschuf; in Gleichheit des Elohim machte ER ihn.
2 Männlich und weiblich erschuf ER sie und segnete sie und rief ihren Namen ADAM. (Mensch)* im Tag ihres Erschaffens.
3 Und Adam lebte 130 Jahre und zeugte einen Sohn in seiner Gleichheit, gemäß seinem Bild; und er rief seinen Namen Shet.
4 Und die Tage Adams, nachdem Shet geboren wurde, wurden 800 Jahre und er zeugte Söhne und Töchter.
5 Und alle Tage Adams, welche er lebte, wurden 930 Jahre; und er starb.
6 Und Shet lebte 105 Jahre und zeugte Enosch.
7 Und Shet lebte, nachdem er Enosch zeugte, 807 Jahre und er zeugte Söhne und Töchter.
8 Und alle Tage Shets wurden 912 Jahre und er starb.
9  Und Enosch lebte 90 Jahre und zeugte Kenan.
10 Und Enosch lebte nachdem er Kenan zeugte 815 Jahre und er zeugte Söhne und Töchter.
11 Und alle Tage Enosch 905 Jahre und er starb.
12 Und Kenan lebte 70 Jahre und zeugte Mahalel.
13 Und Kenan lebte nachdem er Mahalel zeugte, 840 Jahre und er zeugte Söhne und Töchter.
14 Und alle Tage Kenans wurden 910 Jahre, dann starb er.
15 Und Mahalel lebte 65 Jahre und zeugte Jered.
16 Und Mahalel lebte, nachdem er Jered gezeugt hatte, 830 Jahre und er zeugte Söhne und Töchter.
17 Und alle Tage Mahalels wurden 895 Jahre und er starb.
18 Und Jered lebte 162 Jahre und zeugte Henoch.
19 Und Jered lebte, nachdem er Henoch zeugte, 800 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.
20 Und alle Tage Jereds wurden 962 Jahre, und er starb.
21 Und Henoch lebte 65 Jahre und zeugte Methuschelach.
22 Und Henoch wandelte mit Elohim, nachdem er Metuschelach zeugte, 300 Jahre; und er zeugte Söhne und Töchter.
23 Und alle Tage Henochs wurden 365 Jahre.
24 Und Henoch wandelte mit Elohim und er war nicht mehr da, denn Elohim hatte ihn ("empor") genommen.
25 Und Methuschelach lebte 187 Jahre und zeugte Lamech.
26 Und Methuschelach lebte, nachdem er Lamech zeugte, 782 Jahre, und er zeugte Söhne und Töchter.
27 Und alle Tage Methuschelachs wurden 969 Jahre, und er starb.
28 Und Lamech lebte 182 Jahre und zeugte einen Sohn,
29 und rief seinen Namen Noach, und sprach: Dieser wird uns trösten von unserer gemachten (Arbeit) und von der Betrübnis unserer Hände durch die ADAMAH, welche YHVH verdammte.
30 Und Lamech lebte, nachdem er Noach zeugte, 595 Jahre, und er zeugte Söhne und Töchter.
31 Und alle Tage Lamechs wurden 777 Jahre, und er starb.
32 Und Noach war ein Sohn von 500 Jahren geworden, und zeugte Sem, Ham und Jephet.

*************************
)* Siehe Thread Namenserklärungen --> ADAM - ADAMAH.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Mo., 23. April 2012, 18:08
Kapitel 6

1 Und es war, daß die Menschen viele zu sein begannen auf der Oberfläche der ADAMAH und Töchter ihnen geboren wurden.
2 Da sahen die Söhne des Elohim, die Töchter der Menschen, abstammende des ADAM und andere, daß sie gute waren und sie nahmen sich Frauen, alle, welche sie erwählten.
3 Und YHVH sprach: Nicht ich der Herr und mein Geistwind, ist im Menschen für unendlich lange Zeit, in seinem 'Irren' ist er auch noch Fleisch. Und seine Tage werden gekürzt auf 120 Jahre.
4 Die Nephilim)* waren im Land in jenen Tagen und auch noch danach war es, daß die Söhne des Elohim zu den Töchtern des ADAM eingingen und sie Kinder gebaren; sie waren die Mächtigen (Nephilims), welche vom Äon an mannhafte waren vom Namen her.
5 Und YHVH sah, daß das Böse viel war im Menschen des Landes und in all seinem Formen (tun), und den Berechnungen seines Herzens nur böse war alle Tage.
6 Und YHVHs Stimmung schlug in Betrübnis um in seinem 'Herzen', daß ER den Menschen gemacht hatte. 
7 Und YHVH sprach: Ich werde wegwischen den Menschen welchen ich erschaffen habe, vom Angesicht der ADAMAH, vom Menschen bis zum Tier; vom sich regenden bis zu den Fliegenden der Himmel, denn ICH, ICH bin unstimmig (bereuend), daß ich sie gemacht habe.
8 Noach aber fand Gnade in den  Augen YHVHs.
9 Das sind die Geburtslinien des Noachs: Noach war ein gerechter Mann, als makellos wurde er befunden in seiner Generation; und mit Elohim wandelte Noach.
10 Und Noach zeugte drei SöhneSchem, Cham und Jephet.
11 Aber das Land war verderbt vor dem Angesicht des Elohims und das Land war mit Gewalttaten gefüllt.
12 Und Elohim besah das Land. Und da! Es war verderbt, denn alles Fleisch hatte verdorben, SEINEN WEG auf dem Land.
13 Da sprach Elohim zu Noach, das Ende allen Fleisches kam zu meinen Angesicht, denn das Land ist mit Gewalttaten erfüllt, aufgrund ihres "Angesichtes".)² Deshalb verderbe ICH sie samt dem Land.
14 Mache dir eine Tebhah (http://de.wikipedia.org/wiki/Arche_Noah) aus den Bäumen des Schwefelholzes. Mit Kammern machst Du die Tebhah und dichtest sie ab mit Abdichtungen.)³, innen und aussen.
15 Und das ist es, wie du sie machst: Dreihundert Ellen die Länge der Tebhah, fünfzig Ellen ihre Breite und 30 Ellen die Höhe.
16 Einen Ausgang machst Du der Tebhah und bis zu einer Elle vervollständigst du sie oben (Dach) darüber. Und die Öffnung der Tebhah legst du in ihre Seite. Mit einem unteren, einem zweiten und einem dritten Stockwerk machst du sie.
17 ICH aber siehe, ICH bringe die Mabul (Wasserflut) auf das Land um alles Fleisch zu verderben in welchem MEIN Geistwind des Lebens ist unter den Himmeln; alles auf dem Land wird ihn aushauchen (den Geistwind).
18 Aber meinen Bund mit dir mache ich fest und du kommst in die Tebhah, du und deine Söhne und deine Männin und die Frauen deiner Söhne mit dir, als männliches und weibliches werden sie befunden.
19 Und alles von dem Lebenden, von allem Fleisch, zwei von jedem bringst du in die Tebhah, sie leben zu lassen samt dir, als ein Männliches und ein Weibliches werden sie sein.
20 Von dem Fliegenden, seiner Art zugehörig und von den Tieren seiner Art zugehörig, und von allem sich Regenden der ADAMAH seiner Art zugehörig. Zwei von allem jeden  kommt zu dir, damit sie leben.
21 Und du nimm dir von jeder Speise welche gegessen wird und sammelst sie dir zur Speise und für sie.
22 Und Noach tat alles entsprechend dem was Elohim ihm geboten hatte, so tat er es.

************************************************************************************

)* Die Nephilim (hebräisch נְפִילִים von naphal „fallen“; also gefallene Engel.
)² Angesicht bedeutet wie im Vers 5 beschrieben.
)³ vmtl. von den Teergruben (http://de.wikipedia.org/wiki/La_Brea) das Erdpech. (http://de.wikipedia.org/wiki/Asphaltsee_(Trinidad))


Schreibfehlerkorrektur
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Mo., 23. April 2012, 20:36
Kapitel 7

1 Und YHVH sprach zu Noach: Komm du und alle deines Hauses in die Tebhah)*, denn ich befand Dich als gerecht vor meinem Angesicht von dieser Generation.
2 Von allen reinen Tieren nimmst du dir je sieben und sieben, vom männlichen und weiblichen, und von den Tieren die nicht rein sind, von ihnen zwei, ein männliches und ein weibliches.
3 Auch noch vom Fliegenden der Himmel, je sieben und sieben, ein männliches und ein weibliches, den Samen am Leben zu erhalten auf der Oberfläche der Erde.
4 Denn in sieben Tagen lasse ich es regnen auf das Land, vierzig Tage und vierzig Nächte, und alles Bestehende das ICH gemacht habe, wische ich weg von der Oberfläche der ADAMAH.
5 Und Noach tat entsprechend alles, was ihm YHVH geboten hatte.
6 Noach war ein Sohn von 600 Jahren, da wurde die Wirrnis an Wassern (MaBul) auf das Land getan.
7 Noach, seine Söhne und seine Männin und die Frauen seiner Söhne kamen allesamt in die Tebhah, weg von der Oberfläche der Wirrnis an Wassern.
8 Von den reinen Tieren kamen je sieben und von den nicht reinen Tieren samt Fliegendem und von allem was sich regte auf der ADAMAH,
9  kamen je zwei und zwei zu Noach in die Tebhah, männliches und weibliches, so wie Elohim dem Noach geboten hat.
10 Und nach sieben Tagen, da wurde das MaBul, die Wassern auf dem Land (gegossen),
11 im 600.sten der Jahre Noachs, im zweiten Neumond (Chodesch), im siebzehnten Tag des Neumondes, wurden aufgebrochen (BaQa) alle Quellen des Wassers zu einem vielfachen Tumults und die Fenster des Himmels wurden geöffnet.
12 Und der Platzregen wurde auf das Land gegossen, vierzig Tage und vierzig Nächte.
13 Und eben an diesem Tag kamen Noach und Schem und Cham und Jephet, die Söhne Noachs, und die Frau Noachs, und die drei Frauen seiner Söhne, allesamt in die Tebhah.
14  Sie, und alle Tiere, seiner Art zugehörig, und alles Lebende, seiner Art zugehörig, und alles sich Regende auf dem Land, seiner Art zugehörig, und all die Fliegenden, seiner Art zugehörig, alle Vögel und alles Geflügelte.
15 Sie kamen zu Noach in die Tebhah, je sieben (Paar) und je zwei und zwei von all dem Fleisch in welchem der Geistwind des Lebens war.
16 Und die (Tiere) kamen, ein männliches und ein weibliches, von allem Fleisch kamen sie, so, wie ihm Elohim geboten hatte.
17 Und die Wirrnis der Wasser war vierzig Tage auf dem Land und die Wasser mehrten sich und trugen die Tebhah ; und sie wurde empor gehoben über das Land.
18 Und die Wasser wurden mächtig und mehrten sich übermäßig auf dem Land und die Tebhah fuhr auf der Oberfläche der Wasser.
19 Und die Wasser wurden überaus viel, überaus viel auf dem Land, so daß alle hochsteigenden Berge unter dem Himmel,
20 fünfzehn Ellen oben darüber waren die Wasser, und die Berge wurden bedeckt. 
21 Da hauchte alles Leben aus das Fleisch, das sich regende auf dem Land, in den Gebieten der Tiere, die wildenlebenden und die hauslebenden und all das Gewimmel auf dem Land und jeder Mensch.
22 Alles in dessen Nase der Hauch des Geistwindes des Lebens war, alle die in den Oasen waren, sie starben.
23 Und weggewischt wurde alles Bestehende, welches auf der Oberfläche der ADAMAH war, alles, vom Menschen bis zu den Tieren und bis zu dem sich Regenden und bis zum Fliegenden der Himmel; sie alle wurden weggewichst aus dem Land.
Es verblieben nur noch Noach und allesamt die, die mit ihm in der Tebhah waren.
24 Und die Wasser verblieben 150 Tage auf dem Land.

*************************************************************
)* Die Tebhah war ein schwimmender scheunenartiger Kasten mit Kammern und wasserdichtem Dach; ein Dach von einer Elle Firsthöhe.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Do., 26. April 2012, 11:09
Kapitel 8

1 Und Elohim dachte an Noach und allen Lebens und allen Tieren welches mitsamt ihm in der Tebhah waren. Und Elohim ließ den Geistwind über das Land hinweg gehen, und die Wasser ließen nach.
2 Und die Schleusen der Quellen und die Fenster der Himmel schlossen sich und der Platzregen aus dem Himmel hörte auf.
3 Und die Wasser gingen zurück, vom Land weg, mehr und mehr schwindend und die Wasser schwanden im Ende von 150 Tagen.
4 Und die Tebahah ruhte im siebten Neumond, im 17. Tag des Neumondes auf den Bergen des Ararat.
5 Und die Wasser wurden mehr und mehr schwindend bis zu dem zehnten Neumond im zehnten Neumond, wurden die Häupter der Berge gesehen.
6 Und es wurden im Ende von vierzig Tagen, da öffnete Noach die Luke der Tebhah, die er gemacht hatte.
7 Und er sendete den Raben und dieser flog hinaus, hinauszugehen und zurückzukehren, bis die Wasser ausgetrocknet waren vom Lande weg.
8 Und er sendete die Taube von sich weg um zu sehen, ob die Wasser entflohen von der Oberfläche der ADAMAH weg.
9 Aber die Taube fand keinen Ruheort für ihren fuß und kehrte zu ihm zurück in die Tebhah, den noch waren Wasser vorhanden auf der Oberfläche (Angesicht) der Erde. Da streckte er seine Hand aus und zog sie zurück und kehrte zurück in die Tebhah.
10 Und er wartete noch ab, sieben Tage fügte er noch hinzu und die Taube wurde nochmals entsandt.
11 Und die Taube kam zur Zeit des Abends zu ihm, und da! Ein abgerissenes Blatt des Olivenbaumes war in ihrem Mund. Da erkannte Noach, daß die Wasser entflohen waren vom Lande weg.
12 Und er wartete nochmals volle sieben Tage und entsandte die Taube wieder und kam diesmal nicht zurück.
13 Und es war im 601.ten Jahr, im anfänglichen Neumond im ersten Tag des Neumondes, da waren die Wasser größtenteils vertrocknet vom Lande weg. Und Noach nahm die Abdeckung von der Tebhah weg und sah: Die Oberfläche der ADAMAH war verwüstet.
14 Und im zweiten Neumond im 27.sten Tag des Neumondes, war das Land getrocknet.
15 Und Elohim sprach zu Noach:
16 Geh heraus aus der Tebhah, du und deine Männin und deine Söhne und die Frauen deiner Söhne, mit dir.
17 All das Lebende, welches mit dir war, von allem Fleisch des Fliegenden, der Tiere, und alles sich Regende auf dem Lande, laß sie hinausgehen samt dir, so daß sie leben im Lande und fruchtbar sind und sich vermehren auf der Erde.
18 Da ging Noach heraus und seine Söhne und seine Männin und die Frauen seiner Söhne samt ihm.
19 Und alles Lebende, alles sich Regende und alle Fliegenden ihren Sippen zugehörig gingen heraus aus der Tebhah.
20 Und Noach baute dem YHVH einen Altar und er nahm von all den reinen Tieren und von all den reinen Fliegenden und weihte sie und den Altar und alles hinauf (dem HERRN).
21 Und YHVH roch den Geruch des sich Beruhigens und YHVH sprach zu seinem "Herzen": Nicht nochmals füge ich hinzu, die ADAMAH zu verfluchen wegen des Menschen, denn das Sinnbild (das Sinnen) des Herzens der Menschen ist böse von seinen Jugendzeiten an (Pubertät) und nicht nochmal schlage ich alles Leben, so wie ich es getan habe.
22  Noch alle Tage der Erde werden NICHT aufhören der Same und die Ernte und die Kühle und die Wärme und Sommer und Winter und Tag und Nacht.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Sa., 28. April 2012, 07:44
Kapitel 9

1 Und Elohim)* segnete Noach und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und füllet das Land.
2 Furcht und Bestürzung wird auf allem Belebten des Landes sein, und auf allem Fliegenden des Himmels, in allem was sich regt auf der ADAMAH und in allen Fischen des Meeres; in eure Hand sind sie gegeben.
3 Alles sich Regende, das lebt, wird euch zur Speise (sein), wie das grünende Kraut, gebe ich euch alles.
4 Jedoch Fleisch mit seiner Seele, dem Blut, esst ihr nicht.
5 Jedoch euer Blut, daß euerer Seele gehört, fordere ICH von der Hand jedem Lebenden, und fordere ICH von der Hand des Menschen, von der Hand jedermanns Bruder fordere ich die Seele des Menschen,
6 der das Blut verschüttet des Menschen mittels eines Menschen, dem wird sein Blut verschüttet werden, denn im Bild des Elohims machte ER (YHVH) den Menschen.
7 Ihr aber, seid fruchtbar und mehret euch und bedeckt das Land und mehrt euch in ihm.
8 Und Elohim sprach zu Noach und seinen Söhnen: (persönliche Ansprache).
9 ICH aber da! Bin der Entstehendmachende, und mache einen Bund mit euch und mit euerem Samen nach euch
10 und mit jeder Seele der Lebenden welche mit euch auf der Erde sind, alle fliegenden Tiere und alles Belebte der Erde.
11 Ja, meinen Bund mache ich erstehend mit euch und wird nicht mehr abgeschitten alles Fleisch durch das Wasser der Mabul-Fluten,)² und nicht nochmals wird eine Flut das Land verderben.
12 Und Elohim sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, welchen ICH gebe zwischen MIR und euch und allen lebenden Seelen, welche zusammen mit euch sind, für ewig:
13 Meinen Bogen gebe ich in die Wolken und er wird zum Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde.
14 Und es wird sein: Wenn ICH mit Wolken bewölke das Land, und der Bogen gesehen wird in den Wolken, 15 so gedenke ich meines Bundes, welcher zwischen MIR und euch und jeder lebenden Seele in allem Fleisch, und nimmer werden die Wasser zu Mabul-Fluten.
16 Und der Bogen in den Wolken, so sehe ICH ihn an zum Gedenken an den äonischen Bundes, zwischen Elohim und jeder lebenden Seele in jedem Fleisch, welches auf der Erde ist.
17 Und Elohim sprach zu Noach: Dies ist das Zeichen des Bundes, welches ich geschaffen habe zwischen MIR und allem Fleisch, das auf der Erde ist.
18 Und die Söhne des Noachs, die aus der Tebhah heraus kamen, waren Schem, Cham und Jephet.
Und Cham ist der Vater KeNaAns.
19 Diese drei sind die Söhne Noachs und von diesen wurde bestellt all das Land.
20 Und Noach begann, als Mann der ADAMAH, und pflanzte einen Weinberg.
21 Und er trank von dem Wein und berauschte sich und enthüllte sich in der Mitte des Zeltes.
22 Und Cham, er ist der Vater KeNaAns, sah die Blöße seines Vaters und berichtete es seinen beiden Brüdern draussen.
23 Da nahmen Schem und Jephet einen Umhüllungsmantel und beide legten ihn sich auf die Schulter und sie gingen rückwärts (ins Zelt) und bedeckten die Blöße ihres Vaters; ihre Gesichter waren rückwärts gewandt und sie sahen die Blöße ihres Vaters nicht.
24 Und Noach wachte auf aus seinem Weinrausch und erkannte, was sein kleinster Sohn ihm getan,
25 und er sprach: Verdammt ist KeNaAn. Ein Diener der Diener wird er seinen Brüdern.
26 Und Noach sprach: Gesegnet ist YHVH, der Elohim Schems, und KeNaAn wird deren Diener.
27 Zugang macht Elohim dem Jephet, und er wird wohnen in den Zelten Schems und KeNaAn wird deren Diener.
28 Und Noach lebte nach der Mabul der Wasser noch 350 Jahre. Und alle Tage Noachs wurden 950 Jahre und er starb.

 ******************************************** Erklärung: *****************************
)* Elohim, hebr. Plural. Nach Ansicht einiger Exegeten die wirksamen schöpferischen geistigen Kräfte GOTTes,
bzw. GOTT dienende Kräfte, worauf der Plural hinweist.
)² Vermengungen von verschiedenen Ursprüngen der Wasserquellen.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 06. Mai 2012, 10:25
Kapitel 10 Gründung der Nationen

1 Und dies sind die Geburtslinien der Söhne Noachs: Schem, Cham und Jephet, ihnen wurden Söhne geboren nach der Flut.
2 Die Söhne Jephets: Gomer und Magog und Madaj und Jawan und Tubal und Meschekh und Tiras.
3 Und die Söhne Gomers: Aschkenas und Riphat und Togarmah.
4 Und die Söhne Jawans: Elischa und Tarschisch (Tarsis)*, die Kitims (Kitaer)  und die Dodanims (Rodaniter).
5 Von diesen wurden getrennt die Grenzen (Inseln) der Nationen in ihre Länder, jeder seiner Zunge angehörig entsprechend ihren Sippen in ihren Nationen.
6 Und die Söhne Chams: Kusch und Mizrajim und Puth und Kenaan (Kanaan).
7 Und die Söhne Kuschs: Sebha (Saba) und Chawilah (Hawila) und Sabhtha (Sabta).
8 Und Kusch zeugte Nimrod, er begann ein Mächtiger im Land zu werden.
9 Er wurde ein Mächtiger der Erjagung)² vor dem Angesicht von YHVH; darum wird gesprochen: Wie Nimrod ein Mächtiger in der Erjagung vor dem Angesicht YHVHs.
10 Und der Anfang seiner Regentschaft wurde Babhel (Babel) und Erekh und Akad und KalNeh (Kalne) im Land Schinar.
11 Von diesem Land ging AschUr aus, und er baute Nineve (Ninive) und RöchNoBot-Ir und KaLach
12 und ReSen zwischen Nineve und KaLach, sie ist die große Stadt.
13 Und Mizrajim zeugte die Ludim (Juditer) und die Anamin (Amoriter) und die Löhabim (Lehabiter) und die Naftuchim
14 und die Patrusim und die Kasluchim (Kasluhiter), von denen hervorgingen die Pölischtim (Philister) und die Kaphtorim (Kaftoriter).
15 Und KanaAn zeugte Sidon, seinen Erstling und Chet
16 und den Jebhusi und den Amori und den Girgaschi
17 und den Chiwi und den Arqi und den Sini
18 und den Arwadi und den Zemari und den Chamati. Und dannach zerstreuten sich die Sippen des KannaAni (Kanaan).
19 Und die Grenze des KanaAns war von Zidon, wo man von Gerar kommt bis Asah (Gaza), nach Sodom und von Amorah (Gomorra) und Admah und nach Zebojim bis LeScha.
20 Dies sind die Söhne Chams, samt ihren Sippen und Zungen zugehörend in ihren Ländern und Nationen.
21 Und auch dem Schem wurde geboren, als dem Vater aller Söhne Ebhers (Ebers), dem Bruder Jephets (Jafet) des Großen.)~
22 Die Söhne Schems: Ejlam und Aschur und Arpachschad  und Lud und Aram.
23 Und die Söhne Arams: Uz und Chul und Geter und MaSch.
24 Und Arpachschad zeugte ScheLach und ScheLach zeugte Eber.
25 Und dem Eber wurden zwei Söhne geboren und der Name des einen war Peleg, denn in seinen Tagen wurde das Land abgeteilt; und der Name seines Bruders war JoqThan (Joktan).
26 Und JoqThan zeugte Almodad und Scheleph und ChazarmaWet (Hazarmawet) und Jerach
27 und HadoRam und Usai
28 und Obhal  und AbiMaEl und ScheBha (Saba)
29 und Ophir und Chawilah und JoqThans.
30 Und ihr Sitz wurde MeScha, von dort aus bis nach Sephar hin, zum Gebirge des vorderen Breichs (Orient).
31 Dies sind die Söhne Schems entsprechend ihren Sippen und Zungen angehörig in ihren Ländern entsprechend ihren Nationen.
32 Dies sind die Sippen der Söhne Noachs, ihren Geburtslinien zugeordnet, als Nationen im Land getrennt nach der Wasserflut.

*********************Erklärung******************

)* Die Namen in Klammern ist die Deutsche Schreibart, die jedoch nicht immer den wahren Sinn der Namen wiedergeben.
)² Das Erjagen hat nichts mit dem Jäger im westlichem Sinn zu tun. Es verdeutlicht vielmehr das Bestreben, seine Begierden auszuleben!
)~ im Sinne von Ältesten. Hat nicht nur was mit dem Alter zu tun, sondern auch mit der Weisungsbefugnis in der Sippe.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Mo., 14. Mai 2012, 22:37
Kapitel 11

1 Und es war, daß alles Land war wie eine Lippe und die selben Worte hatte.
2 Und es wurde beim Wegziehen aus dem vorderen Bereich, da fanden sie eine Tal im Land SchiNar und nahmen dort ihren Sitz.
3 Und sie sprachen jeder zu seinem Beigesellten (Geselle/Gefährten/Kameraden) Gewähre es. Wir wollen Ziegel machen und sie brennen mit dem Brand. Und der Ziegel wurde ihnen zum Stein und das ChoMer)* wurde ihnen zum  Mörtel.
4 Und sie sprachen: Gewähre uns. Wir wollen eine Stadt bauen und einen Turm, und seinen Kopf in den Himmeln (heben). So wollen wir uns einen Namen machen, daß wir nicht zerstreut werden auf der Oberfläche all des Landes.
5 Und YHVH stieg herab, die Stadt und den Turm anzusehen, welche die Söhne des Adams bauten.
6 Und YHVH sprach: Ja, ein Volk sind sie, und eine Lippe ist ihnen allen, und dies begannen sie zu tun. Und nun wird ihnen nicht verwerrt werden alles, was sie planen, zu tun.
7 Wir wollen hinab steigen und dort ihre Lippen verwirren, daß sie nicht mehr hören (verstehen), jeder die Lippe (Sprache) seines Gesellen (Nächsten).
8  Und YHVH zerstreute sie von dort aus, auf der Oberfläche all des Landes, und sie ließen ab, die Stadt zu bauen.
9 Darum rief dort einer ihren Namen BabEL, denn dort verwirrte YHVH ihre Sprache all ihres Landes, und von dort zerstreute YHVH sie aus der Oberfläche des Landes.
10 Dies sind die Geburtslinien Schems:
Schem war ein Sohn von 100 Jahren, und zeugte ArPaQhSchad (Arpakhschad), ein Doppeljahr nach der Flut.
11 Und Schem lebte, nachdem er Arpaqhschad zeugte, 500 Jahre und er zeugte Söhne und Töchter.
12 Und Arpaqhschad lebte 35 Jahre, als er ScheLach zeugte.
13 Und Arpaqhschad lebte, nach dem er ScheLach zeugte, 403 Jahre, und er machte Söhne und Töchter.
14 Und ScheLach lebte 30 Jahre und zeugte Eber.
15 Und ScheLach lebte, nachdem er Eber zeugte, 403 Jahre; und er zeugte Söhne und Töchter.
16 Und Eber lebte 34 Jahre und zeugte Peleg.
17 Und Eber lebte nachdem er Peleg zeugte, 430 Jahre und er zeugte Söhne und Töchter.
18 Und Peleg lebte 30 Jahre und zeugte Regu.
19 Und Peleg lebte nachdem er Regu zeugte, 209 Jahre und er zeugte Söhne und Töchter.
20 Und Regu lebte 32 Jahre und zeugte SeRug.
21 Und Regu lebte nachdem er SeRug zeugte, 207 Jahre und er zeugte Söhne und Töchter.
22 Und SeRug lebte 30 Jahre und zeugte NaChor.
23 Und SeRug lebte nachdem er NaChor zeugte, 200 Jahre und er zeugte Söhne und Töchter.
24 Und NaChor lebte 29 Jahre und zeugte TeRach.
25 Und NaChor lebte nachdem er TeRach zeugte, 119 Jahre und er zeugte Söhne und Töchter.
26 Und TeRach lebte 70 Jahre und zeugte AbhRam, NaChor und HaRan.
27 Und dies sind die Geburtslinien TeRachs: TeRach zeugte AbhRam, NaChor und HaRan, und HaRan zeugte Loth.
28 Und HaRan starb vor dem Angesicht seines Vaters TeRach im Land seiner Verwandtschaft in Ur KassDim.
29 Und AbhRam und NaChor nahmen sich Frauen, der Name der Frau AbhRams war SsaRaj, und der Name der Frau NaChors war MilKah, die Tochter HaRans, der Vater der MilKah und Vater der JisKah.
30 Und SsaRaj wurde unfruchtbar, kein Neugeborenes war ihr (gegeben).
31 Und TeRach nahm seinen Sohn AbhRam und Loth, den Sohn HaRans, den Sohn seines Sohnes, und SsaRaj, seine Schwiegertochter, die Frau seines Sohnes AbhRam; und sie gingen miteinander heraus aus Ur KassDim, um zum Land Kanaan zu gehen. Und sie kamen bis ChaRan und hatten dort (ihren) Sitz.
32 Und die Tage TeRachs wurden 205 Jahre; und TeRach starb in ChaRan.


****************** Erklärung *************************

)* ChoMer ist der Teerschaum aus den Teergruben.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 20. Mai 2012, 20:29
Kapitel 12

1 Und YHVH sprach zu AbhRam: Gehe für dich aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters zu dem Land, das ICH dir zeigen werde.
2 Und ICH mache dich zu einer großen Nation und ICH werde dich segnen und deinen Namen vergrößern und werde du zur Segnung.
3 Und ICH will segnen, die dich segnen und den dich Verfluchenden verdamme ICH, und gesegnet werden in dir alle Sippen der ADAMAH.
4 AbhRam ging, so wie es YHVH ihm gesagt hatte, und Loth ging mit ihm. Und AbhRam war ein Sohn von 75 Jahren, als er von ChaRan heraus ging.
5 Und AbhRam nahm seine Frau SsaRaj und Loth, den Sohn seines Bruders und all ihre Angehörigen und Zugediehenes (Habe und Gut), welches ihnen zugestanden wurde und alle Seelen, welche sie gewonnen hatten und zu eigen wurden in ChaRan und sie gingen heraus, zum Land Kanaan zu gehen; und sie kamen zum Land Kanaan.
6 Und AbhRam ging hinüber in das Gebiet des Landes bis zu dem Ort ScheKam (Sichem), bis zum Terebinthinen-Baum MoRehs.)*  Und der Kanaaniter war damals im Land.
7  Und YHVH erschien dem AbhRam und sprach: Deinem Samen gebe ich dieses Land. Und er baute dort einen Altar dem YHVH, der ihm erschienen (war).
8  Und er zog von dort aus zum Bergland im vorderen Bereich östlich von Bethel und schlug sein Zelt auf: BethEl )¹ (Bethel) auf der Meerseite und Aj im vorderen Bereich östlich. Und er baute dort dem YHVH einen Altar und rief im Namen JHVH (Jahweh an).
9 Und AbhRam zog weg um zu Weiden )² und weiter zuziehen zum Hügelland.
10 Und Hunger wurde groß im Land und AbhRam zog hinab gegen Mizrajm (Ägypten) um dort als Gast zu leben, denn schwer war der Hunger im Land.
11 Und es war, als er nahe Mizrajm kam, da sprach er zu seiner Frau SsaRaj: Ich erkenne, daß Du eine Frau schönen Aussehens bist.
12 Und es wird so sein, wenn dich die Mizrajms sehen und sprechen: Seine Frau ist diese, so bringen sie mich um und dich am Leben erhalten.
13 So sprich doch, du seist meine Schwester, damit es mir wohl sei deinetwegen und meine Seele lebe deinetwegen.
14 Und es war, als AbhRam gegen Mizrajm kam, da sahen sie, daß die Frau überaus schön war.
15 Und die Fürsten des Pharao sahen sie und lobten sie vor dem Pharao, und die Frau wurde genommen in das Haus des Pharao.
16 Und dem AbhRam tat er wohl ihretwegen, und ihm wurde Kleinvieh und Rind und Esel und Eselinnen und Kamele und Knechte und Mägde gegeben.
17 Aber YHVH plagte den Pharao und sein Haus mit großen Plagen aufgrund der Sache mit SsaRaj, der Frau AbhRams.
18 Da rief der Pharao den AbhRam und sprach: Was ist das was Du mir getan hast? Warum berichtest du mir nicht, daß sie deine Frau ist?
19 Warum sprachst du: Meine Schwester ist sie! So daß ich sie mir zur Frau nahm. Und nun nimm deine Frau und geh!
20 Und der Pharao entbot seinetwegen Männer und sie entsandten (begleiteten) ihn und seine Frau und alles was sein war.

******************* Erklärung *************************************
)* Wurde oft als Götterbaum übersetzt, war aber eine Pistazienbaumart, die im Mittelmeerraum weit verbreitet ist.
)¹ BethEl, hebr. Haus von Gott EL (Kurzform von Elohim).
)² Gemeint ist das weiterziehen als Nomadenhirte wegen der Futterpflanzen für die Tiere.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Mo., 28. Mai 2012, 09:41
Kapitel 13

1 Und AbhRam stieg herauf aus MizRajim (Ägypten), er und seine Frau und alles was sein war, und Loth mit ihm zu dem Hügelland.
2 Und AbhRam war überaus reich an Vieh, an Silber und an Gold.
3 Und er ging seinen Zuggefährten nach, vom Hügelland bis Bethel zu dem Ort, wo zu Beginn (der Reise) sein Zelt (sich) befunden hatte, zwischen Bethel und Aj,
4 zu dem Ort des Altars, den er dort im Anfang gemacht hatte. Und AbhRam rief dort an im Namen YHVHs.
5 Und auch dem Loth wurden noch zueigen Kleinvieh und Rinder, als er mit AbhRam wandelte.
6 Und das Land ertrug sie nicht, wo sie vereint ihren Sitz hatten, denn zu ihr Zugewinn war vielfältig geworden und konnten nicht mehr vereint ihren Sitz haben.
7 Und so wurde Hader zwischen den Hirten von AbhRams Vieh und den Hirten von Loths Vieh. Und die Kaananiter und die Perisiter hatten auch ihren Sitz in diesem Land damals.
8 Da sprach AbhRam zu Loth: Keinen Hader lass sein zwischen dir und mir sein, noch zwischen deinen Hirten und meinen Hirten, denn Männer, ja Brüder sind wir.
9 Ist nicht all das Land vor deinem Angesicht? Trenne dich doch von mir. Wenn du die Linke willst, so will ich nach rechts gehen, und wenn du die Rechte wählst, so will ich nach Links gehen.
10 Da erhob Loth seine Augen und sah alles Oval des JarDen (Jordan), das es allerorts eine Tränke gab, noch bevor es YHVH samt SeDom und EmoRah (Sodom und Gomorra) verdorrt hatte. Es war wie der Garten YHVHs, wie das Land MizRajim, dort, wo du bis nach Zoar kommst.
11 Da erwählte sich Loth das Land des JarDen; und Loth zog weg in den vorderen Bereich (des Jordans) und sie trennten sich, ein jeder von seinem Bruder.
12 AbhRam hatte Sitz im Land Kanaan und Loth hatte Sitz in den Städten des Ovals und zeltete bis gegen Sodom.
13 Aber die Männer Sodoms waren Böse und überaus Verfehlende zu YHVH hin.
14 Und YHVH sprach zu AbhRam, nachdem Loth sich getrennt hatte von ihm: Erhebe doch deine Augen und sehe von dem Ort wo Du bist, gegen Norden und gegen das Hügelland und gegen Osten und gegen das Meer,
15 denn all das Land, welches du siehst, werde ICH dir geben.
16 Und ich lege deinen Samen wie den Staub des Landes, daß, wenn es jemand zu zählen vermag den Staub des Landes, auch noch dein Same zählend hinzugefügt wird.
17 Stehe auf, wandle im Land und seiner Länge und Breite nach, denn dir werde ich es geben.
18 Und AbhRam zeltete und hatte Sitz im Bereich des Terebinthebaumes.)* MamRe's, welche im Gebiet ChebRons (Hebron) waren. Und er baute dort dem YHVH einen Altar.


************************* Erklärung ***************************

)* Terebinthebaum ist der mächtigste Baum im vorderen Orient und wurde von Luther fälschlich mit Tabor-Eiche bezeichnet. Auch Götterbaum (http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tterbaum) ist falsch, weil der dort nicht wuchs zu der Zeit.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Mo., 28. Mai 2012, 16:31
Kapitel 14

1 Und es wurde in den Tagen AmraPhels, des Regenten SchiNars und ArJokhs des Regenten ElaSars und KeDor-LaOmers, des Regenten von Elams und TiDals, des Regenten von GoJims.
2 Sie hatten Streit gegen BeRa, den Regenten Sodoms und gegen BirScha, den Regenten von Gomorrah und gegen SchiNabh, den Regenten von Admahs, und ScheMeber, den Regenten von ZebhoJims, und gegen den Regenten von BeLa, das ist ZoAr.
3 All diese waren Verbündete der Tiefebene SsiDim, wo das Salzmeer ist.
4 Zwölf Jahre hatten sie KeDor-LaOmer gedient, aber im dreizehnten Jahr empörten sie sich (wider ihn).
5  Und im vierzehnten Jahr kamen KeDor-LaOmer und seine mit ihm verbündeten Regenten und sie schlugen die Rephaiter in Aschteroth-Karnajim und die SuSiter in Ham und die EjMim (Emiter) in SchaWeh-QiRjaTa'Jim (Kiratajim)
6 und den ChoRi (Horiter) in seinem Gebirge SseiR (Seír) bis Ejl-PaRan, welches gegenüber der Wildnis ist.
7 Und sie kehrten um und kamen gegen Ejn-MischPath, das ist QaDesch (Kadesch), und schlugen alles Gebiet der AmaLeQi (Amalekiter) und auch noch den Amori (Amoriter), den wohnhabenden in Chazezon-Tamar.
8  Und es gingen heraus der Regent von Sodom und der Regent von Gomorrah und der Regent von Admahs und der Regent von ZebhoJim und der Regent von BeLa; das ist ZoAr und sie ordneten sich zum Streit gegen sie in der Tiefebene von SsiDim,
9 gegen KeDor-LaOmer, den Regenten von EjLam, und TiDal, den Regenten von GoJim, und AmraPhel, den Regenten von SchiNar, und ArJokh, den Regenten von ElaSar, vier Regenten gegen die fünf.
10 Die Tiefebene der SsiDim (Salzmeer) hatte Brunen an Brunnen voll schaumigen Erdpech (Asphalt) und die Regenten von Sodom und Gomorrah flohen und fielen dort hinein, die Verbliebenen aber flohen in die Berge.
11 Da nahmen sie alles Erworbene Sodoms und Gomorrahs und all ihre Speise und zogen weg.
12 Und sie nahmen Loth und seinen Besitz, den Bruder AbhRams, und gingen mit ihm weg, denn er hatte dort seinen Sitz in Sodom.
13 Und ein Entronnener kam und berichtete dem AbhRam, dem IBhRí (Hebräer), der hatte Wohnsitz bei den Terebinthenbäumen MamRe's, des Amori, des Bruders von EschKols und des AneR's; und sie waren Eigner des Bundes mit AbhRam.
14 Als AbhRam hörte, daß sein "Bruder")* gefangen war, ließ er ausrücken seine Eingeweihten, die Geborenen seines Hauses, 318 Mann, und verfolgte sie bis Dan.
15 Und er verteilte sich wider sie in der Nachts, er und seine Diener, und schlug sie und verfolgte sie bis Chobhah, welches links von Damaskus liegt.
16 Und er brachte all die Habe zurück und auch seinen Bruder Loth und dessen Habe brachte er zurück und alle Frauen und das Volk.
17 Und der Regent von Sodom ging heraus ihm entgegen, nachdem er (AbhRam) zurück gekehrt war vom Schlag gegen KeDor-LaOmer und gegen die Regenten mit ihm, zur Tiefebene SchaWeh, sie ist das Königstal.
18 Und MalKi-ZeDeQ (Melchisedek), der Regent von SchaLem, ließ Brot und Wein heraus bringen und er war Priester dem EL (Elohim), dem Obersten (GOTT).
19 Und er segnete ihn und sprach: Gesegnet ist AbhRam, dem EL dem Obersten, dem Erwerber)³ der Bewohner (Himmel)² und des Landes.
20 Und gesegnet ist EL, der Oberste, welcher dich Bedrängern ausliefert, das sie in deine Hand (kommen). Und AbhRam gab ihm den zehnten Teil von allem.
21 Und der Regent von Sodom sprach zu AbhRam: Gib mir die Seelen (Volk), die Habe aber nimm für dich.
22 Da sprach AbhRam zu dem Regenten von Sodom: Ich hebe meine Hand zu YHVH, dem EL, dem Obersten, dem Schöpfer des Himmels und der Erde.
23  Wehe, wenn (ich) vom Faden bis zum Gedrillten (der hochbebundenen Schuhe/Sandalen) nehme was Dein ist! So kannst Du nicht sprechen: Ich habe AbhRam bereichert.
24 Ohne meine Zusage ist es so, nur was die Jünglinge gegessen haben und den Ausgleichsanteil der Männer, welche mit mir waren: ANer, EscKol und MamRe, sie mögen ihren Ausgleichtsanteil nehmen.


***************** Erklärung *******************

)* In Wirklichkeit war Loth der Vetter (Cousin) des AbhRams, aber durch ein Familiengesetz sein Bruder geworden.
)² Hebr. SchaMa'Jim, Pluralwort das auch nur die Bewohner meinen kann. Kommt als Einzahl nicht vor.
)³ Damit war AbhRam gemeint und nicht wie irrtümlich von chr. Exegeten, der EWIGE.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 03. Juni 2012, 15:54
Kapitel 15

1 Nach diesem Geschehen wurde das Wort YHVH zu AbhRam in einer Vision zuteil: Fürchte dich nicht AbhRam, ich bin dein Beschützer, dein Lohn ist überaus groß in der Menge.
2 Da sprach AbhRam: YHVH mein Herr, was wirst Du mir geben, da ich kinderlos dahin wandle? Und die Erben meines Hauses ist die Verwandschaft des Eliäser's.
3 Und AbhRam sprach (weiter): Ja den Samen gabst DU mir nicht, der Sohn seines Hauses rechtet)* von mir (das Erbe).
4 Und da war das Wort YHVHs zu ihm sagend:  Nicht dieser wird von Dir erben, sondern der, der aus deinen Eingeweiden hervor kommt, der wird von dir erben.
5 Und ER ließ ihn hinaus gehen nach draußen und sprach: Blicke gegen die Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und sprach weiter zu ihm: So wird dein Same werden.
6 Und er vertraute dem YHVH, und er rechnete es IHM als Rechtfertigung an.
YHVH Bund mit AbhRam
7 Und ER sprach zu ihm: Ich bin YHVH, der dich heraus führte aus Ur KaSsdim, um dir dieses Land zu geben, es zu erwerben.
8 Und er sprach: YHVH mein Herr, woran erkenne ich, daß ich es erwerben werde?
9 Und ER sprach zu ihm: Nimm mir eine Kalbin von drei Jahren und eine Ziege von drei Jahren und einen Widder von drei Jahren und eine Turteltaube und eine junge flügge Taube.
10 Und er nahm IHM alle diese und zweiteilte sie in der Mitte und gab jede Hälfte auf die andere Zugehörige, aber die Tauben zerteilte er nicht.
11 Da stürzten Raubvögel auf die Kadaver herab, aber AbhRam verscheuchte sie,)² daß diese sich zurück wandten.
12 Und es wurde, als die Sonne hinab sank, da fiel Betäubung auf den AbhRam, und siehe, Grauen und große Verfinsterung fiel auf ihn.
13 Und ER sprach zu AbhRam: Erkennen wirst du zur Erkenntnis, daß dein Same ein Gast wird in einem Land, das nicht das ihre ist und sie werden dort dienen und man wird sie demütigen 400 Jahre.
14 Aber auch noch die Nation, der sie dienen werden, Recht verwalte ich und danach werden werden sie heraus gehen mit großem Zugewinn.
15 Du aber, du wirst zu deinen Vätern kommen im Frieden, wirst begraben werden als in Ehren ergrauten.
16 Und die vierte Generation wird hierher zurück kehren, denn nicht zum Vollmaß ist die Vergehung der AMori (Amoriter) bis hierher.
17 Und es wurde, als die Sonne hinab sank und die Nachtschwärze gekommen war, siehe da: Wie Rauch des Ofens und eine Fackel des Feuers, welche hinüber ging zwischen diesen abgetrennten Teilen.
18 In jenem diesen Tag "schnitt" )³ YHVH mit AbhRam einen Bund sprechend: Deinem Samen gebe ich dieses Land, vom Strom MizRaJims (Nil) bis zu dem großen Strom, dem Strom Euphrat,
19 und die Keniter und die Kenasiter und die Kadomiter
20 und die Hetiter und die Perisiter und die Refaiter
21 und die Amoriter und die Kanaaniter und die Gigaschiter und die Jebusiter.


***************** Erklärung ***************************

)* rechtet, orientalische Ausdruckform für gerechtfertigte Forderung.
)² Sinnbild des versuchten Raubes durch Unbefugte beachten!
)³ Das Wort KaRaT in Verbindung mit Bund wird mit schneiden übersetzt anstatt des deutschen Wortes schließen, denn beim Bund schließen wird meist ein Opfertier zerschnitten, als Symbol dafür, daß das bisherige abgeschnitten wird.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Sa., 09. Juni 2012, 11:17
Kapitel 16

1 Und SsaRaj, die Frau AbhRams hatte ihm nichts (keine Kinder) geboren, aber sie hatte eine Magd, eine MizRaJim (Ägypterin), und ihr Name war HaGar.
2 Und SsaRaj sprach zu AbhRam: Da, sie doch, YHVH hielt mich ab, verwehrte mir das Gebären. Geh doch ein zu meiner Magd! Vielleicht werde ich durch sie erbaut (erfreut). Und AbhRam erhörte die Stimme SsaRaj.
3 Da nahm SsaRaj, die Frau AbhRams, HaGar ihre Magd, nachdem sie zehn Jahre wohnten im Land Kanaan und gab sie dem AbhRam, ihrem Mann, ihm zur Männin (Frau).
4 Und er ging ein zur HaGar, und sie wurde schwanger. Als sie aber sah, daß sie schwanger war, da wurde ihre Ermächtigte (Herrin) verflucht )* in ihren Augen.
5 Und SsaRaj sprach zu AbhRam: Mir geschehenes Unrecht ist auf dir! Ich gab meine Magd, daß sie deinen Stamm (vermehrt), und nun, da sie sah, daß sie schwanger wurde, bin ich verflucht in ihren Augen. YHVH möge richten zwischen mir und dir.
6 Und AbhRam sprach zu SsaRaj: Deine Magd ist in deiner Hand und tue an ihr, daß in deinen Augen Gute. SsaRaj demütigte sie (HaGar), und sie entwich, weg von ihrem Angesicht.
7 Und der MaLaKh (Beauftragter))"  YHVHs fand sie an den Quellen der Wasser in der Wildnis)², an den "Augen" (Anfang))³ der Wege hin gegen SchUr.
8 Und er sprach: HaGar, Magd SsaRajs, woher kommst du und wohin gehst du? Und sie sprach: Weg vom Angesicht meiner Herrin entweiche ich.
9 Da sprach der Beauftragte YHVHs zu ihr: Kehr zurück zu deiner Herrin, und füge dich unter ihre Hände.
10 Und der Beauftragte YHVHs sprach zu ihr (HaGar): Vermehren werde ich deinen Samen überaus, so daß ihn niemand zu zählen vermag aufgrund seiner Vielzahl.
11 Und der Beauftragte YHVHs sprach zu ihr: Du bist schwanger und gebierst einen Sohn, und du rufst seinen Namen: JischMaEl. Denn YHVH hat dich erhört in deiner Demütigung.
12 Und er wird ein Wildesel-Mensch sein und seine Hand wird gegen jeden sein und Alle werden gegen ihn sein, wider das Angesicht all seiner Brüder wird er wohnen!)~
13 Da rief sie den Namen YHVHs (an), den, der ihr die Richtung weisenden: Du bist ein EL des Sichtbaren, denn sie sprach: Sah ich auch hierher nach dem "Hinterfrager"?)**
14 Darum rief jemand zu dem Brunnen: Brunnen LaChajRoi (dem Lebenden des Sichtbaren). Er ist zwischen QaDesch (Kadesch) und BeRed.
15 Und HaGar gebar dem AbhRam einen Sohn. Und AbhRam rief den Namen seines Sohnes, welchen HaGar geboren hatte: JiSchMaEL.
16  Und AbhRam war ein Sohn von von 86 Jahren, als HaGar JiSchMaEL (Jismael) gebar.


*************** Erklärung *****************************

)* als verflucht von Gott geltend. Gängiges Vorurteil der damaligen Zeit bei unfruchtbaren Frauen.
)" MaLaKh, Wortstamm MeLaKah -> Auftrag, hat offensichtlich mit einem Engel nichts zu tun.
)² wird in den meisten Übersetzungen falsch mit Wüste übersetzt. Die wörtliche Wiedergabe wäre "Stachliges"!
)³ ähnlicher Wortstamm wie "Stachliges", jedoch wird ein Anfang auch oft als "Auge" bezeichnet im Hebräischen.
)~ Der Grund, warum es mit den "Palästinensern" schwer ist, zum Frieden zu kommen!
)** sinngemäß, Gott des Hinterfragens der Handlungsweise.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 10. Juni 2012, 11:32
Kapitel 17

Der Bund mit AbhRam und sein neuer Name
1 Und AbhRam war ein Sohn von 99 Jahren geworden, da erschien YHVH dem AbhRam und sprach zu ihm: ICH bin der EL SchaDaJ (dein Ernährender) wandle mir Angesichts (in meinem Rat) und werde ein Makelloser.
2 Und ICH will meinen Bund geben zwischen MIR und dir und ICH will dich mehren im Übermaß.
3 Da fiel AbhRam auf sein Angesicht und EloHim redete mit ihm und sagte:
4  ICH bin es: Da, mein Bund ist mit dir, und du wirst zum Vater einer Menge von Nationen.
5 Und nicht wirst du weiterhin als AbhRam gerufen, als dein Name, sondern dein Name wird AbhRaHam sein, denn als Vater von einer Menge von Nationen gebe ICH dich hin.
6 Und ICH mache dich überaus fruchtbar im Übermaß, denn ICH gebe dich (hin) um Nationen zu werden,)* und Regenten gehen aus dir heraus.
7 Und ICH werde meinen Bund erstehen machen zwischen MIR und dir und deinem Samen nach dir, und ihren Generationen zu einem äonischen Bund, dir zum EloHim zu werden und deinem Samen nach dir.
8 Und ich gebe dir und deinem Samen nach dir das Land, indem du Gast bist, all das Land Kanaan zum Besitz eines Äons, und ich werde ihnen zum EloHim.
9 Und EloHim sprach zu Abraham: Auf daß du meinen Bund hütest, du und dein Same nach dir, ihren Generationen zugehörig.
10 Dies ist mein Bund, welchen ihr hütet, zwischen MIR und euch und deinem Samen nach dir: Beschitten wird euch alles Männliche,
11 durch Beschneidung am Fleisch euerer Vorhaut. Und dies wird zum Zeichen des Bundes zwischen MIR und euch.
12 Als ein Sohn von acht Tagen wird euch beschnitten das Männliche, eueren Generationen zugehörig, der Hausgeborene und der mit Silber Erworbene)², von allen Söhnen des Auswärtigen (im Hause), der nicht von deinem Samen ist.
13 Beschnitten wird der Gebürtige deines Hauses (das Männliche) und der mit Silber Erworbene, und MEIN Bund betreffs eures Fleisches wird zu einem äonischen Bund.
14 Aber ein Männlicher mit Vorhaut, der nicht beschnitten ist am Fleisch seiner Vorhaut: Abgeschnitten wird jene Seele von ihrer Volkschaft; meinen Bund zerbrökelte er!
15 Und EloHim sprach zu Abraham: SsaRaj deine Frau rufst du nicht weiterhin ihren Namen SsaRaj, denn SsaRah )³ ist ihr Name.
16 Und ICH segne sie, und ICH gebe dir von ihr einen Sohn, und ich segne sie (damit), und sie wird zu Nationen (werden); Regenten der Völker werden aus ihr (kommen).
17 Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte und sprach in seinem Herzen: Ist es, daß einem Sohn von hundert Jahren, (noch) geboren wird? Und ob SsaRah, als Tochter von neunzig Jahren noch gebiert?
18 Und Abraham sprach zu EloHim: Wenn doch JischMaEl vor deinem Angesicht lebe.
19 Und EloHim sprach: Nein, SsaRah deine Frau gebiert dir einen Sohn, und du rufst seinen Namen JizChaQ }* und ICH werde meinen Bund mit ihm enstehen lassen, zu einem äonischen Bund mit seinem Samen nach ihm.
20 Und auch für JischMaEL erhöre ich dich: Da! ICH segne ihn und mache ihn fruchtbar und mehre in übermäßig. Zwölf Würdenträger wird er zeugen und ich gewähre ihm, daß er eine große Nation (wird).
21 Aber meinen Bund lasse ich erstehen mit JizChaQ (Isaak), den dir SsaRah gebiert zu der angesagten Zeit in dem anderen Jahr.
22 Und ER vervollständigte die Worte (zu Abraham), und EloHim stieg hinauf, weg von Abraham.
23 Und Abraham nahm seinen Sohn JischMaEL und alle Geborenen seines Hauses und alle mit seinem Silber Erworbenen, alles Männliche des Hauses Abraham, und beschnitt das Fleisch ihrer Vorhaut, in eben diesen Tag, so, wie Elohim mit ihm gesprochen (hatte).
24 Und Abraham war ein Sohn von neunundneunzig Jahren, als er beschitten wurde am Fleisch seiner Vorhaut.
25 Und sein Sohn JischMaEL war ein Sohn von dreizehn Jahren, als er beschnitten wurde am Fleisch seiner Vorhaut.
26 In eben diesem Tag wurde Abraham beschitten und sein Sohn JischMaEL,
27 und alles Männliche die in seinem Haus Geborenen und die mit seinem Silber Erworbenen, vom Sohn der Auswärtigen bis zu ihm wurden sie beschnitten.


***************** Erklärung *****************

)* Vorhersage, daß sein Volk in die gesamte Welt kommt (Diaspora?).
)² irrtümlich oft als Sklave übersetzt. Nach hebräischem Recht waren es gekaufte oder aus einem Schuldverhältnis abgelöste Arbeiter mit sozialen Rechten und Pflichten.
)³ SsaRaj = Fürstin; SsaRah -> durch das H statt j wird ein Schwanger werden angedeutet. Hebr. HaRah
}* bedeutet Jahs Lachen. Vmtl. in Anlehnung auf das innere Lachen Abrahams.

******* Begriffs-Erklärung **************

Äon (gr. αιών aioon „Ewigkeit“) bezeichnet:
allgemein Zeitalter
eine Gottheit im hellenistischen Pantheon, als Personifikation des philosophischen Begriffs
Äon (Astrologie), in der Astrologie postulierte Erdzeitalter
Äon (Geologie), in der Geologie ein Erdzeitalter
Äon (Philosophie), ein Begriff der antiken Philosophie und Religion
Äon (Thelema), die spirituelle Entwicklungsgeschichte der Menschheit
Äon (Theologie), in der Theologie einen Zeitabschnitt der Heilsgeschichte, je nach Standpunkt aber auch die ewige Vorzeit oder die unbegrenzte Zukunft
Aeon, XX Karte des großen Arcanum beim Tarot


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Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 17. Juni 2012, 12:06
Kapitel 18

1 Und YHVH erschien ihm im Gebiet der Terebinthenbäume MamRe's und er saß vor der Öffnung des Zeltes, als der Tag sich erwärmte zur Hitze.
2 Und er erhob seine Augen und sah, drei Männer stellten sich auf ihm gegenüber, als er sie sah, lief er ihnen entgegen, weg von der Öffnung des Zeltes und warf sich der Länge nach hin und sprach:
3 Mein HERR, wenn ich doch Gnade fand in deinen Augen, so gehe doch nicht vorüber an deinem Diener.
4 Es werde doch ein wenig Wasser genommen und badet euere Füße, und lehnt euch unter den Baum.
5 Und ich will einen "Bissen" Brot nehmen und laben euer Herz, danach geht ihr vorüber, denn darum seid ihr vorüber gegangen an euerem Diener. Und sie sprachen: Tu ebenso wie du gesagt hast.
6 Da ging AbraHam schnell in das Zelt zu SsaRah und sprach: Mach schnell, knete drei Maß (hebr. Seah))* Mehl, feines Mehl und mache Fladen.
7 Und zu den Rindern lief AbraHam und nahm einen (jungen) Stier von den Rindern, zart und gut und gab ihn einem Jüngling; und dieser war schnell ihn Zuzubereiten.
8 Und er nahm Kefir und Milch und den Stier, der zubereitet (war) und setzte es ihnen vor das Angesicht. Und er stand ihnen gegenüber unter dem Baum, und sie aßen.
9 Und sie sprachen zu ihm: Wo ist SsaRah, deine Frau? Und er sprach, da, im Zelt.
10 Da sprach ER: Beim Zurückkehren, kehre ich bei dir ein, entsprechend der Zeit der Schwangerschaftsdauer. Und siehe da! Ein Sohn ist dann der SsaRah deiner Frau geboren. Und SsaRah hörte an der Öffnung des Zeltes, die hinter IHM war.
11 Aber AbraHam und SsaRah waren Alte, ja Hochbetagte; abgelassen hatte für SsaRah ihr Pfad, nach Art der Frauen (zu gebären).
12 Und SsaRah lachte in ihrem Inneren und sprach (zu sich): Nach meinem Aufgebrauchtsein wird mir wieder Liebeslust? Und mein Herr (AbraHam) ist alt.
13 Da sprach YHVH zu AbraHam: Warum dies, daß SsaRah lachte und sprach: Ob gewiß ich noch gebäre, da ich doch alt bin.
14 Ist (für) YHVH ein Wort, daß eine Tatsache wird, zu wunderbar?)² Zur der (von mir) bezeugten Zeit kehre ich zu dir zurück, gemäß der Zeit der Schwangerschaft)³, und dann ist der SsaRah ein Sohn geboren.
15 Und SsaRah leugnete sprechend: Ich lachte nicht. Denn sie fürchtete (sich). ER aber sprach: Nein, denn du hast gelacht.
16 Und die Männer standen auf und schauten auf das "Angesicht" Sodoms, und AbraHam ging mit ihnen, sie zu Begleiten.
17 YHVH dachte (sich): Verberge ICH vor AbraHam was ICH tue?
18 Und AbraHam wird zu einer großen und überstarken Nation werden, und in ihm werden gesegnet alle Nationen der Erde.
19 Denn ich erkannte (erwählte) ihn, damit er seinen Söhnen und seinem Haus nach ihm gebietet, so daß sie den Weg YHVHs hüten, Rechtfertigung (Gerechtigkeit) und Richtiges zu tun, damit YHVH auf AbraHam kommen lasse, was ER über ihn sagte.
20 Und YHVH sprach: Das Wehgeschrei (über) Sodom und Gomorrah betreffend, ja viel ist es, und ihre Verfehlungen, ja überaus schwer sind sie.
21 Ich will doch hinab gehen und sehen, ob entsprechend ihrem Geschrei, das zu mir gekommen ist, sie tatsächlich getan haben, und wenn nicht, ICH will's erkennen!
22 Und die Männer wandten sich von dort (fort) und gingen nach Sodom. AbraHam aber, noch stand er Angesichts YHVHs (gegenüber).
23 Und Abraham trat vor und sprach: Ist es so, daß Du hinweg sammelst den Gerechten mit dem Frevler?
24 Vielleicht sind fünfzig Gerechte in mitten der Stadt. Ist es so, daß Du hinweg sammelst und nicht vergibst dem Ort, um der fünfzig Gerechten willen, welche darin sind?
25 Weitab sei es DIR, gemäß deinem Wort zu tun, den Gerechten mit dem Frevler zu töten, so daß der Gerechte wie der Frevler befunden wird, weit ab sei's DIR! Ist es, daß der Richter der Erde nicht Gerechtigkeit tätigt?
26 Da sprach YHVH: Wenn ich in Sodom fünfzig Gerechte finde in mitten der Stadt, so trage (bewahre) ich den Ort ihretwegen.
27 Und AbraHam antwortete und sagte: Da, sieh doch, ich bin geneigt zu meinem HERRN zu sprechen, und ich bin doch nur Staub und Asche.
28 Vielleicht sind fünf weniger von den fünfzig Gerechten. Machst DU zunichte aufgrund von fünf die ganze Stadt? Da sprach ER: Nicht mache ich zunichte, wenn ich dort fünfundvierzig finde.
29 Und er (AbraHam) fügte noch hinzu und sprach: Vielleicht werden dort vierzig gefunden. Und ER sprach: ICH tue es nicht wegen der Vierzig.
30 Und er sprach: Erzürne nicht mein HERR, so will ich (nochmal) antworten: Vielleicht werden (nur) dreißig gefunden. Und ER sprach: Nichts werde ICH tun, wenn ich dort dreißig finde.
31 Da sprach er: Da siehe, ich bin geneigt zu meinem HERRn zu sprechen; vielleicht werden dort zwanzig gefunden. Und ER sprach: Nicht verderbe ich sie wegen der zwanzig.
32 Da sprach er: Nicht erzürne mein Herr, so will ich doch noch sagen diesmal, vielleicht werden dort (nur) zehn gefunden. Und ER sprach, Ich werde nichts verdeben um der zehn willen.
33 Und YHVH ging, als er fertig geredet hatte mit AbraHam, und AbraHam kehrte zurück zu seinem Ort.


****************** Erklärung **********************

)* Seah, -> ca. 7,3 ltr. Trockenmaß für Mehl und Getreide.
)² an dieser Stelle zeigt das hebr. Wort eine Verschmelzung von Wort und Sache auf und deutet auf eine Tatsache, die dem Schöpfer nicht unmöglich ist.
)³ wörtlich: Zu der Zeit des Belebt werdens -> sinngemäß: Schwangerschaft.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 24. Juni 2012, 21:36
Kapitel 19

1 Und die zwei Beauftragten)* kamen nach Sodom im Abend und Loth saß am Platz des Tores Sodoms. Und Loth sah sie und stand auf, ihnen entgegen und warf sich zu Boden mit dem Gesicht nach unten
2 und sprach: Da seht doch! Meine Herren wendet euch doch ab zum Haus eueres Dieners, und übernachtet und badet euere Füße. Ihr steht früh auf und wandelt eures Weges. Aber sie sprachen: Nein, denn in (dieser) Weite übernachten wir.
3 Aber er bedrängte sie sehr, und sie kehrten sich ihm zu und kamen in sein Haus. Und er machte ihnen ein Getränk und backte Ungesäuertes und sie aßen.
4 Ehe sie sich hinlegten, da hatten die Männer der Stadt Sodom das Haus eingekreist, vom Jüngling bis zum Alten, all das Volk vom Ende (der Stadt) her.
5 Und sie riefem zum Loth und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die zu dir gekommen sind diese Nacht? Lass sie herausgehen zu uns, wir wollen sie erkennen.
6 Da ging Loth zu ihnen hinaus an die Öffnung und verschloß die Tür hinter sich.
7 Und er sprach: Tut nichts Böses meine Brüder.
8 Da seht doch! Bei mir sind zwei Töchter, die noch keinen Mann erkannten, ich will sie heraus geben zu euch und tut ihnen wie es gut (ist) in eueren Augen. Nur diesen Männern tut nicht eine solche Sache, denn darum kamen  sie, daß sie im Schatten meines Gebälks)² (ruhen).
9 Aber sie sprachen: Komm weiter heran! Und sie sprachen: Dieser eine (Loth) kam, um ein Gast zu sein und richtet nun die Richtigen? Nun werden wir dir mehr Böses tun als ihnen und sie bedrängten den Mann Loth sehr und kamen herzu die Tür zu zerbrechen.
10 Da streckten die Männer ihre Hand aus und brachten Loth zu sich in das Haus; und die Tür verschlossen sie.
11 Aber die Männer, die vor dem Eingang des Hauses waren, schlugen sie mit Verblendungen, so daß sie sich erschöpften, die Eingangstür zu finden.
12  Und die Männer sprachen zu Loth: Wer gehört)³ hier noch zu dir? Verschwägerte, deine Söhne und Töchter und all jene die zu dir gehören in der Stadt und bringe sie aus diesem Ort.
13 Denn wir werden zerstören diesen Ort, denn groß ist ihr Geschrei zum Angesicht YHVHs, und YHVH entsandte uns zu verderben (diesen Ort).
14 Da ging Loth hinaus und sprach zu seinen Schwiegersöhnen, die seine Töchter nehmen wollten: Steht auf und geht hinaus aus diesem Ort, denn YHVH gibt die Stadt der Vernichtung (preis). Aber er wurde wie ein Scherztreibender in den Augen seiner Schwiegersöhne.
15 Und als die Morgenröte aufstieg, da drängten die Beauftragten den Loth und sprachen: Steh auf, nimm deine Frau und deine zwei Töchter die hier sind, damit du nicht hinweg gesammelst wirst aufgrund der Vergehung der Stadt.
16 Er aber zögerte; da hielten die Männer seine Hand und die Hand seiner Frau und die Hand seiner zwei Töchter - als Verschonung YHVHs über ihn - und ließen ihn hinaus gehen und ließen ihn außerhalb der Stadt.
17 Und es war: Als sie ihn hinaus gehen ließen nach draussen, da sprach einer: Entkomme wegen deiner Seele, blicke nicht hinter dich und stehe nicht im ganzen Tal ; zu den Bergen entkomme, daß du nicht hinweg gesammelt wirst.
18/19  Und Loth sprach zu ihnen: Nicht doch, mein Adonai )" Da sieh doch:  Dein Diener fand Gnade in deinen Augen und du vergrößerst deine Huld (CheSed))°, welche DU an mir getan, leben zu lassen meine Seele. Aber ich kann nicht entkommen in die Berge, daß mir nicht anhängt das Böse und ich sterbe.
20 Da sieh doch! Diese Stadt ist nahe, um dorthin zu fliehen, und sie ist eine Geringe (Kleine), ich will doch dorthin entkommen, ist sie nicht gering? So daß meine Seele am Leben bleibt.
21 Da! ICH erhob)^ dein Angesicht auch noch zu dieser Sache, daß ICH nimmer umwende diese Stadt von der du gesprochen hast.
22 Sei schnell, entkomme dorthin! Denn ich kann diese Sache nicht tun, bis du dorthin gekommen (bist). Darum rief einer den Namen der Satdt: ZoAr (Geringes).
23 Die Sonne ging auf über dem Land, da kam Loth gegen ZoAr.
24 Und YHVH ließ über Sodom und Gomorrah Schwefel und Feuer regnen von YHVH aus dem Himmeln
25 und ER wendete um diese Städte und das ganze Oval (Umgebung) und alle Bewohner der Städte und das ganze Gesproß der AdaMah (dieser Umgebung).
26 Aber seine Frau blickte hinter ihm zurück und wurde eine Aufgestellte des Salzes.
27 Und AbhraHam stand früh auf im Morgen und ging zum Ort wo er gestanden hatte vor dem Angesicht YHVH.
28 Und er schaute auf die Oberfläche Sodoms und Gomorrahs und auf die ganze Oberfläche der Umgebung des Landes, und er sah, da! Rauch des Landes stieg auf wie Rauch des Niedergebrannten.
29 Und es wurde: Indem EloHim die Städte des Ovals verdarb, da gedachte EloHim des AbhraHams und entsandte Loth aus der Mitte der Umwendung,): indem ER die Städte umwendete, in denen Loth wohnte.
30 Loth aber stieg hinauf von ZoAr ins Gebirge und wohnte dort und seine zwei Töchter mit ihm, denn er fürchtete sich in ZoAr zu wohnen. Und er wohnte in einer Höhle, er und seine zwei Töchter.
31 Und die Erstgeborenen sprach zu der Jüngeren: Unser Vater ist alt und kein Mann ist im Land, um auf uns zu zukommen, gemäß dem üblichen Erdenweg.
32 Geh herzu, wir wollen unseren Vater mit Wein tränken und bei ihm liegen und unseres Vaters Samen am Leben erhalten.
33 Und sie tränkten ihren Vater mit Wein in jener Nacht und die Erstgeborene kam und lag bei ihrem Vater; aber er erkannte nicht das sich Hinlegen und das Aufstehen von ihm.
34 Und es wurde am nächsten Tag, da sprach die Erstgeborene zur Jüngeren, ja, ich lag letzte Nacht bei meinem Vater. Wir wollen ihn auch diese Nacht mit Wein tränken, und komm, liege bei ihm und so erhalten wir den Samen unseres Vaters am Leben.
35 Und sie tränkten auch noch in jener Nacht ihren Vater mit Wein und die Jüngere stand auf und lag bei ihm; aber er erkannte nicht, weder das sich Hinlegen, noch das Aufstehen von ihm.
36 Und die zwei Töchter Loths wurden schwanger von ihrem Vater.
37 Und die Erstgeborene gebar einen Sohn und sie rief seinen Namen: MoAbh (Moab).
38 Und die Jüngere gebar auch noch einen Sohn, und sie rief seinen Namen: Ben-Ami; er ist der Vater der Söhne Amons bis zum heutigen Tag.


***************** Erklärungen *********************

)* heb. MaLakh; dieses Grundtextwort wird vielfach mit Engel oder Bote übersetzt. Die tiefere Bedeutung aber ergibt sich aus dem hebräischen Wort MeLakhah -> Auftrag, aus dem gleichen Wortstamm.
)² vmtl. Dachgebälk bei Flachbauten.
)³ abgewandelt ins deutsche vom Wörtlichen: Wer ist Dein hier.
)" Das Wort Adonai leitet sich von DUN -> Rechtsverwaltung ab und wird autoritär für YHVH vorbehalten, der in der Regel von 72 Namensengel getragen werden, denn YHVH selbst, trat seit dem Sündenfall nicht mehr auf.
)° beinhaltet das Geheimnis des Lebens; sie ist das labende Mittel des Erbarmens. Auf deutsch: Huld.
)^ im Sinne von: ICH machte dich aufmerksam.
): Diese Gegend sieht heute aus, wie von einer Riesenhand umgegraben.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 01. Juli 2012, 17:03
Kapitel 20

1 Und Abraham zog von dort weg zum Hügelland und wohnte zwischen Kadesch und Schur; und er lebte als Gur)* in Gerar.
2 Und Abraham sprach in bezug auf SsaRah, seiner Frau: Meine Schwester ist sie. Da entsandte Abimeleqh, der Regent Gerachs, und nahm SsaRah (zu sich).
3 Und Elohim kam zu Abimeleqh im Traum in der Nacht und sprach zu ihm: Da! Du bist ein Toter aufgrund der Frau die Du genommen hast, denn sie ist die Ehefrau eines Ba'El )².
4 Abimeleqh aber hatte sich ihr nicht genaht und er sprach: Mein HERR, wirst Du auch noch eine gerechte Nation umbringen?
5 Ist es nicht er, der sprach zu mir: Meine Schwester ist sie. Und auch sie sprach noch: Mein Bruder ist er. In Vollendung meines Herzhauses (Herzgefühle) und in Unschuld meiner Hände tat ich dies.
6 Und Elohim sprach zu ihm im Traum: Auch ICH erkenne, daß  Du dies in Vollendung deiner Herzgefühle getan hast und ich, ich hielt dich zurück von der Verfehlung zu MIR, darum gab ich dir nicht die Erlaubnis, sie zu berühren!
7 Und nun, bringe die Frau des Mannes zurück, denn er ist ein Prophet und betet dir zugunsten und bleibe leben! Wenn du sie aber nicht zurück bringst, dann erkenne, daß du zu sterben hast und sterben wirst, du und alles was dir zu Eigen ist.
8 Und Abimelqh stand früh auf im Morgen und rief alle seine Diener und sagte all diese Worte (des Traumes) zu ihren Ohren; da fürchteten sich die Männer sehr.
9 Und Abimeleqh rief den Abraham und sprach zu ihm: Was tatest  du uns, und was verfehlte ich an dir, daß du auf mich und auf mein Regententum große Verfehlung gebracht hast? Gemachte Taten die nicht getan werden dürfen, tatest du mir an.
10 Und Abimelqh sprach zu Abraham: Was hatest du ersehen, daß du diese Wortsache getan hast?
11 Und Abraham sprach: Weil ich zu mir sprach: Es ist kein Fürchten an Elohim an diesem Ort, so werden sie mich umbringen aufgrund der Rechtssache mit meiner Frau.
12 Und es ist auch noch wahr, (sie ist) meine Schwester, die Tochter meines Vaters ist sie, jedoch nicht die Tochter meiner Mutter; so ist sie mir zur Frau geworden.
13 Und es war: Als mich, ja mich, die Elohims entfernt (hatten) vom Hause meines Vaters, da sprach ich zu ihr: Dies ist deine Huld, die du an mir tun mögest: Zu jedem Ort wohin wir kommen, sprich auf mich bezogen: Mein Bruder ist er.
14 Da nahm Abimeleqh Kleinvieh und Rindvieh und Diener und Mägde und gab sie dem Abraham; und er brachta auch SsaRah seine Frau zu ihm zurück.
15 Und Abimeleqh sprach: Da! Mein Land ist dir angesichts dessen was gut ist in deinen Augen, da wohne.
16 Und zu SsaRah sagte er: Da! Ich gebe 1000 Scheqel (Schekel) Silber deinem Bruder. Es ist dir Bedeckung der Augen)³ bezüglich aller die mit dir sind, und allen gegenüber ist es Rechterwiesenes.
17 Und Abraham bete zu Elohim, und Elohim heilte Abimelqh und seine Frau und seine Amme, so daß sie wieder gebären konnten.
18 Denn verschlossen hatte YHVH  den Bereich allen Mutterschoßes im Hause Abimeleqhs aufgrund der Sache SsaRahs, der Frau Abrahams.

****************** Erklärungen ****************

)* Gur, hebr. Wort für Unterschlupf suchenden bzw. als Fremder dort lebender.
)² Ba'El, dieses hebr. Wort bedeutet wörtlich Eigner, denn damals war eine Frau Eigentum des Ehemannes und dadurch unveräußerlich.
)³ Als sichtbares Zeichen, daß die Ehre der Frau nicht befleckt wurde. Abschluß dieser Rechtlichkeit.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Mo., 02. Juli 2012, 18:05
Kapitel 21

1 Und YHVH suchte SsaRah heim, so wie ER versprochen und YHVH tat der SsaRah, so wie ER geredtet (hatte).
2 Und SsaRah wurde schwanger und gebar dem Abraham einen Sohn in seinem Alter, zur bezeugten Zeit, (so) wie EloHim geredet hatte.
3 Und Abraham rief den Namen seines Sohnes, der ihm geboren worden war, den ihm SsaRah geboren hatte, JizChaq. (Jahs Lachen).+
4 Und Abraham beschnitt seinen Sohn JizChaq, als Sohn von acht Tagen, so, wie EloHim geboten hatte.
5 Abraham aber, war ein Sohn von 100 Jahren in der Zeit, da ihm sein Sohn JizChaq geboren wurde.
6 Und SsaRah sprach: EloHim machte mir ein Lachen; jeder dies Hörende wird mit mir Lachen.
7 Und sie sprach: Wer hätte je dem Abraham entgegnet: SsaRah säugt Söhne! Denn ich gebar einen Sohn für sein Alter.)*
8 Und der Geborene wurde groß und wurde entwöhnt; und Abraham machte ein großes Festmahl, an dem Tag da JizChaq entwöhnt wurde.
9 Und SsaRah sah den Sohn Hagars, der Mizrit (Ägypterin), welchen sie dem Abraham geboren hatte, als Belachenden.)²
10 Da sprach sie zu Abraham: Vertreibe diese Amah (Amme) und ihren Sohn, denn nicht wird dieser Sohn der Amme ererben mit meinem Sohn, JizChaq.
11 Und das Wort war überaus übel in den Augen Abrahams, aufgrund der Ursache seines Sohnes (Ismael -> 1.Mo 17,18).
12 Aber EloHim sprach zu Abraham: Dies sei nicht übel in deinen Augen aufgrund des Jünglings und seiner Amme. Alles was SsaRah zu dir spricht, höre in ihrer Stimme)³.
13  Aber auch den Sohn der Amme werde ICH zu einer Nation in einem vorgesehenen Bereich erstehen lassen, weil er dein Same ist.
14 Und Abraham stand früh auf im Morgen, und er nahm Brot und einen Vorratsschlauch mit Wasser und gab es der Hagar, legte es ihr auf die Schulter und gab ihr den Jungen und entsandte sie. Da ging sie und verirrte sich in der Wildnis Beer ScheBha.
15 Aber vollständig vergangen sind die Wasser aus dem Vorratsschlauch, da warf sie den Jungen unter einen der Sträucher.
16 Und sie ging weg und setzte sich aus seiner Gegenwart entfernt, etwa in Schußweite eines Bogens, denn sie sprach: Ich will nicht den Tod des Jungen sehen. Und sie saß aus der Gegenwart des Jungen entfernt, und erhob ihre Stimme und weinte.
17 EloHim aber hörte die Stimme des Jünglings. Da rief der Beauftragte EloHims der Hagar aus den Himmeln und sprach zu ihr: Was ist mit dir Hagar? Fürchte nicht, denn EloHim hörte zur Stimme des Jünglings hin, dort wo er ist.
18 Steh auf, trage den Jüngling und halte ihn mit deiner Hand! Denn zu einer großen Nation werde ich ihn anlegen (siehe Vers 13).
19 Und EloHim tat ihre Augen auf, und sie sah einen Brunnen der Wasser (Quelle); da ging sie und füllte den Vorratsschlauch mit Wasser und tränkte den Jüngling.
20 Und EloHim war mit dem Jüngling und der wurde groß und wohnte in der Wildnis und er wurde ein sich lernender mit dem Pfeilbogen.
21 Und er wohnte in der Wildnis PaRan. Und seine Mutter nahm ihm eine Frau aus dem Land MizraJim (Ägypten).
22 Und es war in jener Zeit, da sprachen Abimeleqh und Piqhol, der Fürst seines Heeres, zu Abraham sagend: EloHim ist mit dir in allem was du tust.
23 Und nun , schwöre mir bei Elohim an diesem Ort gebunden (Bund festmachend): Wehe, wenn du falsch wirst, mir und meinem Stammhalter und meinem Enkel! Gemäß der Huld, welche ich an dir getan habe, tust du mir stehend)° an und dem Land, in dem du als Gast wohnst.
24 Da sprach Abraham: Ich, ich werde es schwören!
25 Aber Abraham erwies Rechtunterweisung dem Abimeleqh aufgrund der Ursache des Wasserbrunnens, denn die Diener Abimeleqhs geraubt hatten.
26 Da sprach Abimeleqh: Ich erkenne nicht, wer diese Sache getan hat, und auch du hast mir nicht berichtet, weder noch hörte ich davon, ausgenommen den heutigen Tag.
27 Da nahm Abraham Kleinvieh und Rindvieh und gab es dem Abimeleqh, und sie, sie beide, beschlossen einen Bund.
28 Und Abraham stellte sieben weibliche Schafe des Kleinviehs für sich allein.
29 Da sprach Abimeleqh zu Abraham: Was ist mit ihnen, mit diesen sieben Schafe, welche du aufgestellt hast für sich allein?
30 Und er sprach: Daß du die sieben Schafe nimmst von meiner Hand, deswegen, damit es mir zum Zeugnis wird, das ich diesen Brunnen geschachtet habe.
31 Darum rief einer zu dem Ort: Beer Schebha! Weil sie, sie beide, dort geschworen (haben).
32 So "schnitten" sie einen Bund in Beer Schebha. Und Abimeleqh und PiQhol, der Fürst seines Heeres, und sie kehrten zurück zum Land der PelischTim (Philister).
33  Und Abraham pflanzte eine Tamariske in Beer Schebha, und er rief dort im Namen YHVH, den EL  des Äons.
34 Und Abraham wohnte als Gast im Land PelischTim viele Tage.


********************* Erklärungen **********************

).+ Dieser Name wird verdeutscht als Issak übersetzt. Damit ging die Bedeutung des "Lachen" GOTTes verloren. Es soll die Möglichkeiten GOTTes aufzeigen, Leben zu geben, wann und wo ER will.
)* wörtlich: Alterung, da z.d.Zeit die Söhne für die schwachen Alten (Eltern) sorgten.
)² in Anlehnung der Verspottung der Hagar gegenüber der Sarah.
)³ Das hebr. Wort SchaMa, wird nicht nur für das akustische Vernehmen des Hörens gebraucht, sondern auch das Verstehen des Aussageinhaltes zu erkennen. Deshalb die Anweisung GOTTes: Höre in Ihrer Stimme.
)° hebr. Imad, wörtlich stehend. Bedeutet manchmal im übertragenem Sinn ein festehendes Ereignis aus, zB. schwören.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 08. Juli 2012, 09:56
Kapitel 22

1 Und es war nach diesem Sachgeschehen, da prüfte Elohim den Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Da bin ich.
2 Und ER sprach: Nimm doch deinen Sohn, deinen (jetzt) einzigen, den du liebst, den JizChaq und gehe für dich zu dem Land MoriJah )* und weihe ihn dort, hinauf als Hinaufweihe )+ auf einem der Berge, von dem ICH zu dir sprechen werde.
3 Da stand Abraham früh auf im Morgen und sattelte seinen Esel und nahm seine beiden Jungknechte und seinen Sohn JizChaq mit sich und er spaltete Holz für die Hinaufweihe und stand auf und ging zu dem Erstehungs-Ort,)² von dem der EloHim zu ihm gesprochen hatte.
4 Am dritten Tag erhob Abraham seine Augen und sah den Erstehungs-Ort von ferne.
5 Und Abraham sprach zu seinen Jungknechten: Bleibt hier für euch mit dem Esel. Ich aber und der Junge, wir wollen bis dahin gehen und uns hinwerfen und huldigen und zu euch zurück kehren.
6 Und Abraham nahm Holz für die Hinaufweihe und legte dieses auf seinen Sohn JizChaq und er nahm das Feuer und das Messer in seine Hand, und sie, sie beide gingen vereint (hin).
7 Da sprach JizChaq zu seinem Vater: Mein Vater! Und er antwortete: Da bin ich mein Sohn! Und er sprach: Da! Das Feuer und das Holz, - aber wo ist das Lamm zur Hinaufweihe?
8 Da sprach Abraham: EloHim wird sich das Lamm zur Hinaufweihe erwählen, mein Sohn! Und sie, sie beide gingen vereint.
9 Und sie kamen zu dem Erstehungs-Ort von dem EloHim gesprochen (hatte). Und Abraham baute dort den Altar und ordnete das Holz. Er schnürte seinen Sohn JizChaq und legte in auf den Altar über das Holz.
10 Und Abraham nahm das Messer in seine Hand, (um) seinen Sohn zu schächten.
11 Da rief zu ihm der Beauftragte YHVHs aus den Himmeln und sprach: Abraham, Abraham! Und er sprach: Da bin  ich.
12 Und ER sprach: Erhebe)³ nicht deine Hand zu dem Jungen und tue ihm nicht etwas (an), denn nun erkenne ICH, daß du ein EloHim-Fürchtender bist und du nicht von MIR zurückgehalten hast deinen Sohn, deinen einzigen.
13 Und Abraham erhob seine Augen und sah, und da! Ein Widder war hinten, ein um sein Hörnerpaar )~ erfaßter im Gestrüpp. Da ging Abraham hin und nahm den Widder und weihte ihn als Hinaufweihe, anstatt seines Sohnes.
14 Und Abraham rief den Namen jenes OrtesYHVH Jireh, (YHVH, ER sieht), von dem noch heutigen Tags gesprochen wird: YHVH wird ersehen.
15 Und der Beauftragte YHVHs rief aus den Himmeln ein zweitesmal zu Abraham hin und sprach:
16  In mir schwor ICH - Treuewort YHVHs -: Weil du diese Sache getan hast und nicht zurück gehalten hast deinen Sohn, deinen einzigen,
17 so denn, segne ICH dich und zu mehren werde ich deinen Samen wie die Sterne der Himmel und wie den Sand, der auf den Gestaden der Meere ist; und dein Same errechtet (sich) die Tore seiner Feinde.
18 Und infolge deines Samens werden sich segnen alle Nationen der Erde, als Folge, weil du auf meine Stimme hörtest! )°
19 Und Abraham kehrte zurück zu seinen Jungknechten, und sie standen auf und gingen vereint gegen Beer Scheba.
Die Nachkommen Nachor's
20 Und es war nach diesem Sachgeschehen, da wurde dem Abraham berichtet: Auch Milka, sie gebar Söhne dem NaChor, deinem Bruder:
21 Uz, seinen Erstgeborenen und Bus, dessen Bruder, und Kemuel, den Vater Arams,
22 und Kesed und Chaso und Pildasch und Jidlaph und Betuel.
23 Betuel aber zeugte RibhQah (Rebekka). Diese acht gebar Milka dem Nachor, dem Bruder Abrahams.
24 Und seine Nebenfrau - ihr Name war ReuMah - auch sie gebar: TeBhach und GaCham und TaChasch und MaeKhah.


********************** Erklärungen *************************

)* siehe auch 2.Chronik 3,1
)+ wird allgemein als opfern übersetzt, was aber den Sinn des eigentlichen zersetzt.
)² hebr. Maqom, wörtlich Erstehen mit der Tendenz zu einem Bereich der Erstehung, auch Ort, was aber mit dem deutschen Wort als wirklichen Sinn nicht wieder gegeben wird, deshalb hier Erstehungs-Ort.
)³ wörtlich: entsende nicht
)~ Hörnerpaar ist ein wichtiges Sinnbild für Juda und die 10 restlichen Stämme.
)° hebr. Wort SchaMa -> hören, beinhaltet auch das Verstehen des Aussageinhaltes, wie zB. auch in Joh 8,43 deutlich gemacht.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 08. Juli 2012, 18:17
Kapitel 23

1 Und die Lebenszeit der SsaRah wurden 127 Jahre, das waren die Jahre der ChaJim )' SsaRahs.
2 Und SsaRah starb in QirJat Arba, das ist Chebhron (Hebron) im Land Kanaan. Und Abraham kam um (über) SsaRahs (Tod) zu klagen und zu beweinen.
3 Und Abraham stand auf, weg vom Angesicht seiner Toten und sprach zu den Söhnen Chets:
4 Gast und Anwohner bin ich bei euch. Gebt mir einen Grabbesitz bei euch und ich will meine Tote begraben, von meinem Angesicht weg.
5 Da antworteten die Söhne Chets dem Abraham und sagten:
6 Höre uns, mein Herr! Du bist ein Würdenträger EloHims in unserer Mitte! In der erlesenem Auswahl unserer Gräber begrabe deine Tote. Niemand von uns wird dir sein Grab versperren, deine Tote zu begraben.
7 Da stand Abraham auf und warf sich hin vor dem Volk des Landes, den Söhnen Chets.
8 Und er antwortete ihnen und sagte: Wenn es gemäß euerer Seele ist, meine Tote zu begraben, weg von meinem Angesicht, so hört mich und kommt mir entgegen (Fürsprache haltend bei) EphRon, dem Sohn ZoChars,
9 so daß er mir die Höhle MakhPelah gibt, welche die seine ist, die im Ende seines Gefildes (ist); als vollen Gegenwert für Silber gebe er sie mir in euerer Mitte zum Grabbesitz.
10 EphRon aber weilte in der Mitte der Söhne Chets. Und EphRon der Chiti (Hetiter) antwortete Abraham in Gegenwart der Ohren der Söhne Chets und zu allen ins Tor seiner Stadt Gekommenen:
11 Nein, mein Herr, höre mich an! Das Feld gebe ich dir und die Höhle, welche in ihr ist, dir gebe ich sie, vor den Augen der Söhne meines Volkes, gebe ich sie dir. Begrabe deine Tote!
12 Da warf sich Abraham hin angesichts des Volkes des Landes.
13 Und er sagte zu EphRon in Gegenwart der Ohren des Volkes des Landes: Jedoch, wenn du doch willst, so höre mich an! Ich gebe dir Silber für das Feld; nimms von mir und ich will meine Tote dort begraben.
14 Da antwortete EphRon dem Abraham zu ihm sagend:
15 Mein Herr, höre mich an! Ein Land von 400 Scheqel )² Silber ist dies, was (steht) zwischen dir und mir? So begrabe deine Tote.
16 Und Abraham hörte zu EphRon hin, und Abraham wog dem EphRon das Silber ab von dem er sprach in Gegenwart der Ohren der Söhne Chets: 400 Scheqel Silber, im Umlauf befindliches Silber für den Händler.
17 So wurde das Feld EphRons (amtlich) bestätigt, welche im Gebiet der MakhPelah der Gegend MamRes war, das Feld und die Höhle, welche im Feld war und all die Bäume, welche innerhalb all dieser Grenze ringsum,
18 dem Abraham zum Erwerb vor den Augen der Söhne Chets und inmitten aller ins Tor seiner Stadt Gekommenen.
19 Und danach begrub Abraham seine Frau SsaRah, in die Höhle des Feldes MakhPelah legend, gegenüber dem Gebiet MamRes, das CheBron ist, im Land Kanaan.
20 So wurde bestätigt das Feld und die Höhle, welche darin ist, dem Abraham zum Grabbesitz von den Söhnen Chets.

************************* Erklärungen **********************************

)' wörtlich: Lebende. Zusätzlich gemeint ist der Träger des Geistwindes Elohims, sowie die der Seele.
)² wörtl. Wiegender; vmtl. zw. 11-17 Gramm, 1 Barren = 3000 Scheqel; 1 Scheqel = 20 GeRah.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 15. Juli 2012, 20:31
Kapitel 24
1 Und Abraham war alt und hochbetagt und YHVH hatte Abraham in allem gesegnet.
2 Da sprach Abraham zu seinem Diener, dem Ältesten seines Hauses, dem Verwalter alles was sein war: Lege doch deine Hand unter meine Hüfte,
3 und ich lasse dich schwören (im Namen) YHVH, dem Elohim der Himmel und dem Elohim des Landes, daß du nicht meinem Sohn eine Frau nimmst aus den Töchtern Kanaans in der Mitte ich wohne,
4 sondern zum Land meiner  Verwandschaft )* gehst, und nimmst eine Frau meinem Sohn, dem JizChaq (Isaak).
5 Aber der Diener sprach zu ihm: Vielleicht willigt die Frau nicht ein mir zu folgen zu diesem Land. Soll ich dann zurück bringen deinen Sohn zu dem Land, von dem du ausgegangen bist?
6 Da sprach Abraham zu ihm: Hüte dich, ja dich davor, daß du dorthin meinen Sohn zurück bringst!
7 YHVH, der Elohim der Himmel, der mich aus dem Hause meines Vaters genommen hat und aus dem Land meiner Verwandschaft, der zu mir gesprochen und der mir geschworen und sagte: Deinem Samen werde ich dieses Land geben! ER wird dir zum Angesicht seinen Beauftragten entsenden, und du nimmst meinen Sohn eine Frau von dort.
8 Wenn aber die Frau nicht einwillgt, dir zu folgen, so bist du entbunden von diesem Schwur; nur meinen Sohn bringst du nicht dorthin zurück.
9 Und der Diener legte seine Hand unter die Hüfte Abrahams, seines Herrn, und schwor ihm aufgrund dieser Worte.
10 Da nahm der Diener zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und ging und allerart Gutes seines Herrn war in seiner Hand. Und er stand auf und ging nach Aram-NaharaJim, zur Stadt NaChors.
11 Und er ließ die Kamele kniend außerhalb der Stadt zum Brunnen der Wasser hin zur Zeit des Abends, in der Zeit, wo die (zum Wasser) Schöpfenden heraus kommen.
12 Und er sprach: YHVH, EloHim meines Herrn Abraham, laß es doch mir angesichts begegnen den heutigen Tag und tue Huld (Gnade) an meinem Herrn Abraham.
13 Da! Aufgestellt bin ich am Auge der Wasser (Brunnen) und die Töchter der Männer der Stadt gehen heraus, Wasser zu schöpfen.
14 Und es soll werden: Die Maid, zu der ich spreche: Strecke doch deinen Krug her, so daß ich trinke, und sie spricht: Trinke, und auch noch deine Kamele werde ich tränken, diese hast DU dann als recht erwiesen deinem Diener, dem JizChaq.
15 Und es war, ehe er beendet hatte zu sprechen, da ging heraus RibhQah (Rebbekka), sie war dem Betuel geboren, dem Sohn Milkas, der Frau NaChors, des Bruder Abrahams, und ihr Krug war auf ihrer Schulter.
16 Und die Maid (junge Frau) war überaus guten Aussehens, eine Jungfrau, und kein Mann hatte sie erkannt. Und sie stieg hinab zu der Quelle und füllte ihren Krug und stieg herauf.
17 Da lief der Diener, ihr zu begegnen und sprach: Lass mich doch ein wenig Wasser schlürfen aus deinen Krug.
18  Und sie sprach: Trinke mein Herr! Und sie war schnell und brachte herab ihren Krug in die Hand und tränkte ihn.
19 Und sie vervollständigte es ihn zu tränken und sprach: Auch noch deinen Kamelen schöpfe ich und vervollständige sie zu tränken.
20 Und schnell entleerte sie ihren Krug in die Tränke und lief nochmals zum Brunnen um zu schöpfen und schöpfte allen Kamelen.
21 Der Mann aber war in Zweifel, sie betreffend und schwieg, um zu Erkennen ob YHVH seinen Weg gelingen ließ oder nicht.
22  Und es war, als die Kamele voll getränkt waren, da nahm der Mann einen Schmuckring aus Gold, einen halben Scheqel sein Gewicht und zwei Spangen an ihre Handgelenke, zehn Scheqel Gold ihr Gewicht,
23 und sprach: Wessen Tochter bist du? Sage es mir doch! Gibt es in dem Haus deines Vaters auch einen Ort zum übernachten?
24 Da sprach sie zu ihm: Ich bin die Tochter Betuels, des Sohnes der Milka, den sie dem Nachor geboren hat.
25 Und sie sprach (weiter) zu ihm: Auch noch Häcksel und viel Futter ist bei uns, auch ein Ort zum übernachten.
26 Da verneigte sich der Mann und warf sich dem YHVH huldigend hin und sprach:
27 Gesegnet ist YHVH, der EloHim meines Herrn Abraham, der nicht abgelassen hat mit seiner Huld und seiner Wahrheit von meinem Herrn. Mich, ja mich leitete YHVH im Weg zum Hause der Brüder meines Herrn.
28 Aber die Maid lief und berichtete dem Hause ihrer Mutter gemäß diesen Worten.
29 Und die RibhQah (Rebeka) hatte einen Bruder und sein Name war Laban. Und Laban lief zu dem Mann nach draußen zum Brunnen.
30 Und es war: Als er den Schmuckring sah und die Spangen an den Händen seiner Schwester und als er die Worte seiner Schwester hörte die sagte: So redete mit mir der Mann. Da ging er zu dem Mann, der da stand bei den Kamelen am Brunnen.
31 Und er sprach: Komm, du Gesegneter YHVHs! Warum stehst du draußen? Wenden wir uns dem Haus zu und wo ein Ort für die Kamele (auch) da ist.
32 Da kam der Mann in das Haus, und einer öffnete die Riemen der Kamele und gab Häcksel und Futter den Kamelen, ihm aber gab man Wasser, seine Füße zu baden und die Füße der Männer, die mit ihm waren.
33 Und es wurde ihm Essen vorgelegt vors Angesicht, daß er esse. Er aber sprach: Ich esse nicht, bis ich meine Worte nicht sagte. Und einer sprach: Sprich (deine Worte).
34 Da sprach er: Abrahams Diener bin ich.
35 YHVH segnete meinen Herrn überaus, und er wurde groß und er gab ihm Kleinvieh und Rindvieh und Silber und Gold und Diener und Mägde und Kamele und Esel.
36 Und SsaRah, die Frau meines Herrn, gebar meinem Herrn einen Sohn noch in ihrem Alter; und er gab ihm alles, was sein ist.
37 Aber mein Herr ließ mich schwören und sagte: Nicht nimmst du eine Frau für meinen Sohn, aus den Töchtern des Kanaan, in dessen Land ich wohne.
38 Wehe, wenn du nicht zum Hause meines Vaters gehst und zu meiner Sippe und (dort) meinem Sohn eine Frau nimmst.
39 Und ich sprach zu meinem Herrn: Vielleicht geht mir die Frau nicht mit.
40 Da sprach er zu mir: YHVH, mit dem ich wandelte wird seinen Beauftragten samt dir senden und deinen Weg gelingen lassen, so daß du meinem Sohn eine Frau nimmst von meiner Sippe und vom Hause meines Vaters.
41 Dann bist du entschuldet von meinem Eidfluch. Wenn du zu meiner Sippe kommst und wenn sie, sie dir nicht geben, so wirst du ein Schuldloser an deinem Eid.
42 Und so kam ich an diesem Tag zu dem Brunnen und sprach: YHVH, EloHim meines Herrn Abraham, wenn DU doch "der meinen Weg Gelingenlassende" bist, auf dem ich wandle.
43 Da! Aufgestellt bin ich am Quell der Wasser. Es sei: Die Unbekannte die heraus geht zu schöpfen und zu der ich spreche: Tränke mich doch mit ein wenig Wasser von deinem Krug,
44 und die zu mir spricht: Trinke und auch noch deinen Kamelen werde ich schöpfen, diese ist die Frau welche YHVH als 'recht' erweisen (wird) dem Sohn meines Herrn.
45 Ehe ich zu Ende gesprochen hatte zu meinem Herzen, und da! Rebeka ging heraus, und ihr Krug war auf ihrer Schulter und sie stieg hinab zur Quelle und schöpfte. Da sprach ich zu ihr: Tränke mich doch!
46 Und sie war schnell und brachte ihren Krug herab und sprach: Trinke, und auch noch deine Kamele werde ich tränken. Da trank ich und auch meine Kamele tränkte sie.
47 Und ich fragte sie: Wessen Tochter bist du? Und sie sprach: Die Tochter Betuels, des Sohnes NaChors, den ihm Milka gebar. Und ich legte den Schmuckring an ihre Nase und die Spangen an ihre Hände.
48 Und ich verneigte mich und warf mich hin, dem YHVH zu huldigen und segnete YHVH, den EloHim meines Herrn Abraham, der mich geleitete im Weg der Wahrheit, die Tochter *(des Sohnes) des Bruders meines Herrn, seinem Sohn zu nehmen.
49 Und nun, wenn ihr Täter der Huld und Wahrheit an meinem Herrn seid, berichtet es mir, und wenn nicht so sagt mir es, und ich werde mich auf die rechte oder linke Seite wenden.
50 Da antworteten Laban und Betuel und sprachen: Von YHVH ging die Sache aus, nicht können wir dir sagen, weder Gutes oder Böses.
51 Da! Rebeka ist vor deinem Angesicht, nimm sie und gehe, und sie werde die Frau des Sohnes deines Herrn, so wie YHVH sprach.
52 Und es war: Als der Diener Abrahams ihre Worte hörte, da warf er sich erdwärts hin und huldigte dem YHVH.
53 Und der Diener holte heraus alle Geräte aus Silber und Gold und die Gewänder und gab sie der Rebeka; und Kleinodien dem Bruder und ihrer Mutter.
54 Und dann aßen und tranken sie, er und die Männer die bei ihm waren, und sie übernachteten. Und sie standen auf im Morgen, und er sprach: Sendet mich zu meinem Herrn (zurück).
55 Da sprachen ihr Bruder und ihre Mutter: Die Maid möge wohnen mit uns noch einige Tage oder wenigstens bis zum zehnten Tag, danach kann sie gehen.
56 Er aber sprach zu ihnen: Gebt mir keinen Verzug, da doch YHVH meinen Weg gelingen ließ. Sendet mich zurück und ich will zu meinem Herrn gehen.
57 Da sprachen sie: Wir rufen die Maid und wollen sie befragen.
58 Und sie riefen die Rebeka und sprachen zu ihr: Gehst du mit diesem Mann? und sie sagte: Ich gehe.
59 Und so entsandten sie ihre Schwester Rebeka und deren Amme und den Diener Abraham und seine Männer.
60 Und sie segneten Rebeka  uns sprachen zu ihr: Du, unsere Schwester, werde zu tausenden der unzähligen Menge und dein Same 'errechte' das Tor der ihn Hassenden.
61 Und Rebeka stand auf, sie und ihre jungen Frauen und sie ritten auf den Kamelen und kamen so hinter dem Manne her. Und so nahm der Diener die Rebeka und ging.
62 JizChaq aber war von einem Gang zum Brunnen LachajRoi gekommen und wohnte im Land der Hügel.
63 Und Jizchaq war hinaus gegangen ins Feld um sich zu besinnen zur Zeit des Abendwerdens. Und er hob seine Augen und sah: Und da! Kamele kamen.
64 Und Rebeka hob ihre Augen und sah JizChaq und sie sprang von dem Kamel herab
65 und sprach zu dem Diener: Wer ist dieser Mann da, der im Feld wandelt, uns zu begegnen? Und der Diener sprach: Er ist mein Herr. Da nahm sie den Überwurf und bedeckte sich.
66 Und der Diener erzählte dem JizChaq all die Sachgeschehen, welche er getan hatte.
67 Und JizChaq brachte sie in das Zelt seiner Mutter SsaRah; und er nahm Rebeka und sie wurde ihm zur Frau, und er liebte sie. Und JizChaq wurde getröstet über den Tod seiner Mutter.

*************************** Erklärungen **********************

)* wörtlich: Geburtsverbindungen, -> Sinngemäß Blutsverwandtschaft.
*( Betuel der Sohn Nachors zeugte Rebeka. Der Nachor ist der Bruder Abraham. Hier ist die orientalische "Blumensprache" etwas verwirrend. Siehe auch 1.Mo 22,23 und 1.Mo 24,15
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 22. Juli 2012, 10:06
Kapitel 25 - Die Nachkommenschaft der Keturah

1 Und Abraham nahm wieder eine Frau und ihr Name war Keturah.
2 Und sie gebar ihn Simran und Jokschan, Medan und Midjan und Jischbak und Schuach.
3 Jokschan aber zeugte Schebah und Dedan. Und die Söhne Dedans wurden die Aschurim und die Lethuschim und Leumim.
4 Und die Söhne Midjans: Ejphah und Epher und Chanokh Abhida und Eldaeh, all diese waren Söhne der Keturah.
5 Und Abraham gab alles was sein war, dem JizChaq.
6 Und den Söhnen der Nebenfrauen, die dem Abraham angehörten, gab Abraham Gaben. Und er schickte sie fort, weg von seinem Sohn JizChaq, während er noch ein Lebender war, nach Osten, in den vorderen Bereich des Ostens.
7 Und dies sind die Jahre des Lebens Abrahams, welche er lebte; 175 Jahre.
8 Und Abraham hauchte aus und starb in gutem ergrautem Haar, alt und satt, und er wurde versammelt zu seinen Volkschaften.
9 Und JizChaq und Jischmael, seine Söhne, begruben ihn in der Höhle Makhpelah, in dem Feld des  Ephrons, des Sohnes ZoChars, des Chititers, gegenüber Mamre's,
10 in das Feld, welches Abraham von den Söhnen Chet's erworben hatte, dort wurden Abraham und seine Frau SsaRah begraben.
11 Und es war nach dem Tod Abraham's, da segnete EloHim seinen Sohn JizChaq. Und JizChaq wohnte bei dem Brunnen Lacha-Roi.

Die Geburtslinien Jischmael's. (Ismael).

12 Und dies sind die Geburtslinien Jischmael's, des Sohnes Abraham's, den Hagar die Mizrit (Ägypterin), die Magd SsaRahs, dem Abraham gebar.
13 Und dies sind die Namen der Söhne Jischmael's, ihren Geburtslinien zugeordnet: Der Erstgeborene Jischmael's: Nebahjot, Kedar und Adbeel und Mibhsam
14 und Mischma und Dumah und Massa
15 und Chadad und Tejma, Jethur, Naphisch und Kedmah.
16 Diese, ja sie sind die Söhne Jischmael's und dies sind ihre Namen in ihren Umfeld und ihren Schutz-Lagern; zwölf Würdenträger, ihren Muttervölkern zugeordnet.
17 Und dies sind die Lebensjahre Jischmael's: 137 Jahre und er hauchte aus (das Leben) und starb und wurde versammelt zu seinen Volkschaften.
18 Und sie (die Nachkommen) wohnten von Chawila bis Schur, welches vor Mizrajim (Ägypten) liegt, wo du nach Aschur kommst. Gegenüber dem Angesicht all seiner Brüder fiel er ab.)*

Die Geburt Esaw (Esau)² und Jakob's

19 Und dies sind die Geburtslinien JizChaq's, des Sohnes Abraham's: Abraham zeugte JizChaq.
20 Und JizChaq war ein Sohn (Mann) von 40 Jahren, in der Zeit, als er Rebeka sich zur Frau nahm, die Tochter Betuel's, des Arami aus Padan-Aram (Haran), die Schwester Laban's, des Arami (Aramäer).
21 Und JizChaq flehte zu YHVH, als er konfrontiert wurde von seiner Frau, denn sie war unfruchtbar; da ließ sich YHVH erweichen und Rebeka, seine Frau, wurde schwanger.
22 Und die Söhne kickten (boxten) sich in ihrem Innern. Da sprach sie (zu sich): Wenn es so ist, warum bin ich dies (trifft es mich)? Und sie ging, um YHVH zu befragen.
23 Und YHVH sprach zu ihr: Zwei Nationen sind in deinem Bauch und zwei Volksstämme werden sich in deinen Eingeweiden trennen, und ein Volksstamm wird gefestigter sein als der andere Volksstamm, und der meisterliche wird dem geringeren dienen.
24 Und ihre Tage wurden erfüllt hin zur Geburt, und da! Zwillinge waren in ihrem Bauch.
25 Und der Erste kam heraus, gerötet war alles und wie Pelz die Behaarung und man rief seinen Namen: Esaw.
26 Und danach kam sein Bruder heraus und seine Hand erfaßte die Ferde Esaw's; da rief einer seinen Namen: Jakobh. Und JizChaq war ein Mann von sechzig, als sie geboren wurden.

Esaw verkauft sein Erstgeburtsrecht

27 Und die Knaben wurden groß und Esaw wurde ein Mann, der die Jagd erkannte, ein Mann der Umgebung;  Jakobh aber war ein makelloser Mann der in Zelten wohnte.
28 Und JizChaq liebte Esaw, denn die Beute der Jagd war häufig in seinem Mund; Rebeka aber liebte Jakobh.
29 Und Jakobh siedete Gekochenes. Da kam Esaw aus der Umgebung und er war ermattet.
30 Und Esaw sprach zu Jakobh: Lass mich doch essen von dem Roten, diesem Roten (hier), denn ich bin ermattet. Darum rief einer seinen Namen: Adom (Roter).
31 Da sprach Jakobh: Verkaufe mir wie es diesem Tag zukommt, dein Erstlingsrecht.
32 Und Esaw sprach: Da! Ich wandle dahin zu sterben, und zu was ist mir dieses Erstlingsrecht (gut)?
33 Aber Jakobh sprach: Schwöre mir, wie es diesem Tag zukommt! Da schwor er ihm und verkaufte sein Erstlingsrecht dem Jakobh.
34 Und Jakobh gab dem Esaw Brot und gesottene Linsen; und er aß und trank und stand auf und ging. So verachtete der Esaw sein Erstlingsrecht.

************** Erklärungen ***********************************

)* Singularform bedeutet, daß das ganze Haus Ismaels abfiel von der Lehre Abrahams. Die übliche Übersetzung vom "Hinsetzen" ist definitiv falsch.
)² im hebräischen gibt es kein "U".
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Mo., 23. Juli 2012, 01:51
Kapitel 26

1 Und der Hunger wurde im Land zu einem von dem anfänglichen Hunger, welcher in den Tagen Abraham's war. Da ging JizChaq zu Abimelekh, dem Regenten der Pelischtim (Philister) nach Gerar.
2 Und YHVH erschien ihm und sprach: Steige nicht hinab nach MizraJim (Ägypten), wohne in dem Land von dem ICH zu dir spreche.
3 (Sei) Gast in diesem Land und ICH werde mit dir sein und ICH werde dich segnen, denn dir und deinem Samen gebe ICH all diese Länder und ICH lasse entstehen den Schwur, den ICH geschworen habe deinem Vater Abraham.
4 Und ICH vermehre deinen Samen wie die Sterne der Himmel und ICH gebe deinem Samen all diese Länder und in deinem Samen segnen sich alle Nationen der Erde,
5 als Folge, daß Abraham in meiner Stimme hörend verstand (und gehorchte) und hütete als MEINE Obhut innehabend, meine Gebote, meine Satzungen und meine Torah (Zielgebung).
6 Und JizChaq wohnte in Gerar.
7 Und die Männer des Ortes fragten bezüglich seiner Frau und er sprach: Meine Schwester ist sie, denn er fürchtete sich zu sagen: Meine Frau ist sie. Er dachte bei sich: Daß mich die Männer des Ortes nicht umbringen aufgrund des guten Aussehens der Rebekah.
8 Und es war, daß er schon längere Zeit dort verweilte und Abimeleqh der Regent der Philister (PelischTim) schaute aus einem Fenster und sah da! JizChaq hänselte seine Frau Rebekah.
9 Da rief Abimeleqh den JizChaq und sprach: Da! Sie jedoch ist deine Frau! Und wie hast du gesprochen: Meine Schwester ist sie? Da sprach JizChaq zu ihm: Weil ich zu mir sprach: Daß ich nicht sterbe ihretwegen.
10 Und Abimeleqh sprach: Was ist das was du uns angetan? Wie leicht hätte einer aus dem Volk bei deiner Frau gelegen, und du hättest Schuld auf uns gebracht.
11 Abimeleqh gebot allem Volk und sagte: Wer diesen Mann oder seine Frau anrührt, der wird des Todes sein.
12 Und JizChaq säte in dem Land und erntete hundert Großmaße voll; und YHVH segnete ihn.
13 Und der Mann wurde groß, ja mehr und mehr erreichte er, bis er überaus groß war.
14 Und er erwarb Kleinvieh und Rindervieh und viel Dienstboten. Da eiferten die Philister über ihn.
15 Und all die Brunnen, welche die Diener seines Vaters in den Tagen seines Vaters Abraham schachteten, diese verstopften die Philister und füllten sie mit Erde.
16 Und Abimelqh sprach zu JizChaq: Gehe weg von uns, denn Du bist überstark, mehr als wir.
17 Da ging JizChaq von dort fort und lagerte im Tal von Gerar und wohnte dort.
18 Und JizChaq schachtete wieder die Brunnen der Wasser, die sie geschachtet hatten in den Tagen seines Vaters Abraham und diese die Philister verstopft hatten nach dem Tod Abrahams; und er rief die Namen entsprechend den Namen, die ihnen sein Vater gab.
19 Und die Diener JizChaq gruben im Tal und fanden dort einen Brunnen lebender Wasser.
20 Da stritten sich die Hirten Gerar's mit den Hirten JizChaq's und sprachen: Unser sind die Wasser!
Da rief er den Namen des Brunnens: Zank, denn sie hatten sich mit ihm dort gezankt.
21 Und sie schachteteten einen anderen Brunnen, und auch dort stritten sie seinerwegen, da rief er den (Brunnen) seinen Namen: Anklage!
22 Und er brach von dort auf und grub einen anderen Brunnen und aufgrund von ihm haderten sie nicht, da rief er seinen Namen: Weitungen (Rechobhot), und sprach: Denn nun weitete YHVH für uns das Land und wir werden fruchtbar sein.
23 Und er stieg von dort hinauf nach Beer Scheba.
24 Und YHVH erschien ihm in jener Nacht und sprach: ICH bin der EloHim deines Vaters Abraham, fürchte nichts, denn ICH bin mit dir und ich segne dich und mehre deinen Samen)* wegen meines Dieners Abraham.
25 Und er baute dort einen Altar und rief im Namen YHVHs; und er streckte dort sein Zelt aus und die Diener JizChaqs gruben dort einen Brunnen.
26 Und Abimelqh kam zu ihm von Gerar her und Achuschat, sein Geselle und Pikhol, der Fürst seines Heeres.
27 Und JizChaq sprach zu ihnen: Weshalb kommt ihr zu mir, da ihr mich doch haßt und mich von euch weg schicktest.
28 Sie aber sprachen: Wir sahen es, daß YHVH mit dir ist, und wir sprachen: Es wird doch ein Eid zwischen uns und dir, und wir wollen einen Bund mit dir 'schneiden'! )²
29 Wehe, wenn du an uns Böses tust! So wie wir dich nicht berührten, und so wie wir nur Gutes an dir taten und dich in Frieden fortsandten, so tue auch uns! Du bist ein Gesegneter YHVHs!
30 Und er machte ihnen ein Trinkmahl, und sie aßen und tranken.
31 Und sie standen früh im Morgen auf und sie schworen, einem jeden seinem Bruder. Und JizChaq entließ sie und sie gingen in Frieden von ihm.
32 Und es war an jenem Tag, da kamen die Diener JizChaqs und berichteten ihm aufgrund der Ursache des Brunnen, den sie geschachtet hatten und sprachen zu ihm: Wir fanden Wasser.
33 Und er rief ihn (den Namen des Brunnens) Schibeah; darum ist der Name der Stadt Beer Schebah (bedeutet: Brunnen der sieben Schwörenden); bis zu diesem Tag.
34 Und Essaw war ein Mann von vierzig Jahren geworden, da nahm er zur Frau Jehudit, die Tochter Beeri's, des Hetiters (Chiti), und Bassemat, die Tochter Ejlons, des Chiti (Hetiter).
35 Und sie wurden zur Bitternis des Geistwindes von JizChaq und der Rebekah.


***************** Erklärungen ******************************

)* Mit dem Wort Samen, waren nicht immer die Nachkommen gemeint, wie oft irrtümlich übersetzt.
)² In Verbindung mit dem BeRit -> Bund, wird das Tätigkeitswort KaRat -> Schneiden anstelle des deutschen Wortes 'schließen'  benutzt, denn beim Bund schließen wurde meistens ein Opfertier zerschnitten.
Bedenkt: Der Bund vom Abraham mit YHVH wurde durch Beschneidung besiegelt!
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 29. Juli 2012, 13:43
Kapitel 27

1 Und es war, daß JizChaq alt geworden war und seine Augen zu getrübt waren, um zu sehen; da rief er seinen Sohn Esaw, den großen, und sprach zu ihm: Mein Sohn! Und er antwortete: Da bin ich.
2 Und er sprach: Da, sieh doch! Ich bin alt geworden, und ich kenne nicht den Tag meines Todes.
3 Und nun, nimm deine Geräte, dein Wehrgehänge und deinen Bogen und gehe hinaus aufs Feld und jage mir Eßbares
4 und mache mir etwas Schmackhaftes, so wie ich es liebe, und bringe es mir, und ich will es essen, deswegen, damit meine Seele dich segnet, ehe ich noch sterbe.
5 Rebekah aber hörte dies, was JizChaq zu seinem Sohn Esaw sagte. Und Esaw ging aufs Feld um zu jagen und um es zu bringen.
6 Da sprach Rebekah zu ihrem Sohn Jakobh: Da! Ich hörte deinen Vater sprechen und zu deinem Bruder Esaw sagen:
7 Bringe mir Erjagtes und mache mir was Schmackhaftes und ich will es essen, und ich segne dich angesichts YHVHs und angesichts meines Todes.
8 Und nun mein Sohn, höre in meine Stimme (hinein) zu dem was ich dir gebiete:
9 Geh zu dem Kleinvieh und nimm mir von dort zwei gute Böckchen der Ziegen! Und ich mache sie zu einem Leckerbissen deinem Vater, so wie er es liebt.
10 Und du bringst sie deinem Vater, so daß er ißt, damit er dich segnet angesichts seines Todes.
11 Da sprach Jakobh zur Rebekah, seiner Mutter: Ja, Esaw ist ein struppiger Mann und ich bin ein glatter Mann.
12 Vielleicht betastet mich mein Vater, und ich werde in seinen Augen wie ein Hinterhältiger, und ich bringe Fluch über mich und nicht Segnung.
13 Aber seine Mutter sprach zu ihm: Auf mir sei dein Fluch mein Sohn! Jedoch höre in meiner Stimme (die Gewißheit) und geh und bring mir!
14 Und er ging und nahm und brachte sie seiner Mutter; und seine Mutter machte Leckerbissen, so, wie es sein Vater liebte.
15 Und Rebekah nahm die Gewänder ihres Sohnes Esaw, des älteren, die vielbegehrten, )* welche bei ihr im Haus waren und sie bekleidete damit ihren Sohn Jakobh, den jüngeren.
16 Und mit den Fellen der Böckchen der Ziegen bekleidete sie ihn an seinen Händen und an der Glätte seines Halses.
17 Und sie gab ihm die leckere Speise und das Brot, das sie gemacht hatte, in die Hand ihres Sohnes Jakobh.
18 Und er kam zu seinem Vater und sprach: Mein Vater! Und er antwortete: Da bin ich. Wer bist du, mein Sohn?
19 Da sprach Jakobh zu seinen Vater: Ich bin Esaw, dein Erstling. Ich tat so, wie du zu mir gesprochen hattest. Steh doch auf und setze dich und iß von meinem Erlegtem, )' damit mich deine Seele segnet.
20 Aber JizChaq sprach zu seinem Sohn: Wie ist das? Du warst schnell es zu finden, mein Sohn. Und er antwortete: Weil YHVH, dein EloHim, es mir begegnen ließ vors Angesicht.
21 Da sprach JizChaq zu Jakobh: Komm doch herzu, so daß ich dich ertaste, mein Sohn! Bist du mein Sohn Esaw oder nicht?
22 Und Jakobh kam herzu zu seinem Vater JizChaq; und er betastete ihn und sprach: Die Stimme ist  Jakobhs Stimme, aber die Hände sind Esaws Hände.
23 Und er erkannte ihn nicht, denn struppig waren seine Hände gewesen, wie die Hände seines Bruders  Esaws. Da segnete er ihn.
24 Und er sprach: Du bist mein Sohn Esaw! Und er antwortete: Ich bin's.
25 Da sprach er: Bringe mir heran und ich will von dem Erlegtem meines Sohnes essen, damit dich meine Seele segnet. Und er brachte es ihm heran, und er aß, und er brachte ihm noch Wein und er trank.
26 Und JizChaq, sein Vater sprach zu ihm: Komm doch näher und küsse )° mich, mein Sohn!
27 Da kam er heran und küßte ihn. Und er roch den Geruch seiner Gewänder und segnete ihn und sprach: Sehe !!! )^ Der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch eines Feldes, welches YHVH gesegnet hat.
28 Und der EloHim gebe dir vom Tau der Himmel und von dem Öligen des Landes )! und viel des Getreides und des süßen Weines.
29 Völker werden dir dienen und Volksstämme sich dir huldigend verneigen. Er werde zum Bemächtigten seiner Brüder und dir werden sich huldigend niederbeugen die Söhne deiner Mutter. Die dich verdammen sind verdammt und dich Segnende sind gesegnet.
30 Und es war: Als JizChaq vervollständigt hatte, Jakobh zu segnen, da war es jedoch, als Jakobh hinausgegangen war, weg vom Angesicht seines Vaters JizChaq, da kam sein Bruder Esaw von seiner Jagd,
31 und auch er noch machte Schmackhaftes und brachte es seinem Vater und sprach zu seinem Vater: Mein Vater stehe auf und esse vom Erjagten deines Sohnes, damit mich deine Seele segnet.
32 Da sprach JizChaq, sein Vater, zu ihm: Wer bist du? Und er antwortete: Ich bin dein Sohn, dein Erstling, Esaw.
33 Da zitterte JizChaq mir großem Zittern bis zum Übermaß und sprach: Wer war den nun jener, der ein Erlegtes zu mir gebracht hatte, so daß ich von allem gegessen hatte, noch ehe du kamst, und ich ihn segnete? Auch noch, daß er als Gesegneter befunden bleibt.
34 Als Esaw die Worte seines Vaters hörte, da schrie er mit großem und bitterem Geschrei bis zum Übermaß und sprach zu seinem Vater: Segne mich auch noch, mein Vater, ja mich!
35 Er aber sprach: Dein Bruder kam mit List und bekam deine Segnung.
36 Da sprach er (Esaw): Ist es, daß einer seinen Namen Jakobh (Fersehaltender) rief und mich dieser deshalb doppelt überlistete? Mein Erstlingrecht kaufte )" er, und da! Nun nahm er meine Segnung! Und er sprach: Hast du mir nicht (noch) eine Segnung beiseite getan?
37 Da antwortete JizChaq und sprach zu Esaw: Ja, zum Bemächtigten legte ich ihn dir fest, und all seine Brüder gab ich ihm zu Dienern, und mit Getreide und süßem Wein stützte ich ihn, und dir, nun denn, was kann ich (noch) tun, mein Sohn?
38 Da sprach Esaw zu seinem Vater: Ist nur diese eine Segnung in dir, mein Vater? Segne mich auch noch, mein Vater! Und Esaw erhab seine Stimme und weinte.
39 Da antwortete JizChaq und sprach zu ihm: Da! (Geh) weg von dem Öligem des Landes und dein Wohnsitz wird weg vom Tau der Himmel von oben werden,
40 und aufgrund deines Messers)² wirst du leben und deinem Bruder dienen. Und es wird: Daß, wenn du so umherschweifst, so reißt du sein Joch weg von deinem Hals.

Die Folgen der Überlistung

41 Und Esaw grollte dem Jakobh wegen der Segnung, mit der ihm sein Vater gesegnet hatte. Und Esaw sprach in seinem Herzen: Die Tage der Trauer um meinen Vater nahen, und dann will ich meinen Bruder Jakobh, den jüngeren, umbringen.
42 Und der Rebekah wurden berichtet die Worte ihres Sohnes Esaw, des älteren. Da sandte sie nach ihrem Sohn Jakobh, dem jüngeren, und sprach zu ihm: Da! Dein Bruder tröstet sich dich betreffend (damit), dich umzubringen.
43 Und nun mein Sohn, höre in meine Stimme (hinein) und steh auf und fliehe für dich, zu meinem Bruder LaBhan nach ChaRan.
44 Und du wohnst bei ihm einige Tage bis sich das hitzige Gemüt deines Bruders umkehrt,
45 bis das Wutschnauben sich abkehrt, weg von dir, und er vergessen hat, was du an ihm getan. Und dann sende ich (nach dir) und nehme dich von dort zurück. Warum sollte ich der Kinder beraubt werden, euch Beide in einem Tag?
46 Und Rebekah sprach zu JizChaq: Dornen sind in meinem Leben, angesichts der Töchter Chets. Wenn Jakobh eine Frau nimmt aus den Töchtern Chets, wie diese (beiden) da, aus den Töchtern des Landes, zu was ist mir das Lebendige (Geistwind) nütze?


****************************** Erklärung ***********************

)* im Sinne von: die oft getragenen, denn auf die Jagd werden keine guten Kleider getragen.
)' wörtlich -> Erjagung, sinngemäß Erlegtes / Erjagtes.
)° orientalischer Ehrenkuß auf die Wange.
)^ von RaAh; der Befehlston geht im deutschen Sprachgebrauch unter. Dieser Sinn wird in den Übersetzungen unterschlagen, aber es handelt sich dabei um einen tieferen Sinn, der westlichen Ohren unbekannt ist.
)! sinngemäß; mit vielen Olivenbäumen bepflanztes Land.
)" wörtlich: nahm er, aber dem Sinn nach war es ein Kauf.
)² hebr. ChäRäbh -> Steinmesser oder Schwert. Sinngemäß aber war das sich trennen vom Erstgeburtsrecht gemeint. Das Hauptwort von ChäRäbh ist ChaRabh und bedeutet Verwüstung und könnte wörtlich mit Verwüstendes wieder gegeben werden.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Sa., 04. August 2012, 18:42
Kapitel 28

1 Da rief JizChaq den Jakobh und segnete ihn. Und er entsandte ihn gebietend und sagte: Du nimmst nicht eine Frau aus den Töchtern Kanaans.
2 Steh auf, gehe nach Padan Aram zum Hause Betuels, des Vaters deiner Mutter, und nimm dir von dort eine Frau, aus den Töchtern LaBans, des Bruders deiner Mutter.
3 Und der EL SchaDaj (der jeglichen Bedarf stillende) wird dich segnen und dich fruchtbar machen und dich mehren, so daß du zu einem Signal)* von Völkern wirst.
4 Und er gibt dir die Segnung Abhrahams, und deinem Samen samt dir, daß du durch Recht dein Gastland ererbst, welches EloHim dem Abhraham gegeben hat.
5 Und so entsandte JizChaq den Jakobh und der ging nach nach PaDan Aram zu LaBan, dem Sohn Betuels , dem Arami (Aramäer), dem Bruder Rebekas, der Mutter Esaw und Jakobhs.
6 Und als Esaw sah, daß JizChaq den Jakobh segnete und ihn gesandt hatte nach PaDan Aram, um sich von dort eine Frau zu nehmen, indem er segnend ihm gebot und sprach: Du nimmst nicht eine Frau aus den Töchtern Kanaans,
7 und das Jakob auf ihn (hinein) hörte, seinem Vater und seiner Mutter und nach PaDan Aram ging.
8 Da sah Esaw, daß die Töchter Kanaans böse (zertrümmernd)° waren in den Augen seines Vaters JizChaq.
9 Und Esaw ging zu Jischmael und nahm MachaLat, die Tochter Jischmaels, des Sohnes Abrahams, die Schwester NebatJots, sich zur Frau, zu seinen Frauen hinzu.   
10 Und Jakobh kam heraus aus Beer Schebha ging nach ChaRan (Haran).
11 Und er kam zu einem Ort und nächtigte dort, denn die Sonne war am untergehen. Und er nahm einen von den Steinen und legte ihn in Höhe seines Kopfes und legte sich hin an jenem Ort.
12 Und er träumte: Und da! Eine zur Erde hin aufgestellt gewordene Treppe, und ihr Kopfende reichte zu den Himmeln, und da! Beauftragte EloHims waren dort hinaufsteigende und herabsteigende an diesem Ort.
13 Und da! YHVH stellte sich auf über ihr und sprach: ICH bin YHVH, der EloHim deines Vaters Abraham und der EloHim Jizchaqs. Das Land auf dem du liegst gebe ich dir und deinem Samen.
14 Und dein Same wird wie der Staub des Landes und du breitest dich (über die Grenzen) aus nach dem Meer hin, und nach Osten und nach Norden nach dem Bergland; und gesegnet werden in dir und in deinem Samen alle Sippen der ADAMAH.
15 Und da! Ich bin mit dir und ich hüte dich in allen Gebieten wo du gehst und ich bringe dich zurück zu dieser ADAMAH, denn ich verlasse dich nicht, bis ich getan habe, was ich zu dir sagte.
16 Da wachte Jakobh auf aus seinem Schlaf und sprach: Nun aber, YHVH ist in diesem Ort, und ich, ich erkannte es nicht.
17 Und er fürchtete sich und sprach: Was ist gefürchtet den dieser Ort, dies ist kein anderer (Ort) als das Haus EloHims, und dies ist das Tor der Himmel.
18 Und Jakobh stand früh auf im Morgen und nahm den Stein, den er am Platz seines Hauptes gelegt hatte, und stellte ihn als Gedenksymbol auf und goss Öl auf dessen Haupt.
19 Und er rief den Namen dieses jenes Ortes: Bejt-EL (Haus GOTTes). Aber unwidersprochen ist es: Lus war der Name anfänglich.
20 Und Jakobh sprach ein Gelübde indem er sprechend gelobte: Wenn EloHim bei mir seiend befunden wird und mich hütet in diesem Weg den ich wandle, und mir Brot zu essen gibt und Kleider um mich zu bekleiden,
21 und ich im Frieden zurückkehre zum Haus meines Vaters, so wird YHVH mir zum EloHim.
22 Und der, dieser Stein, den ich als Gedenksymbol aufstellte, wird ein Haus EloHims, und alles was DU mir geben wirst, werde ich den Zehnten DIR davon geben.

****************** Erklärungen **************************

EL SchaDaj, einer von den 72 Namen GOTTes, die Mohammed irrtümlich mit HuRi's übersetzte.
)* QaHal -> (durch Signal versammeln) sollte von AsaPh -> (versammeln) in den Übersetzungen unterschieden werden, da "Jakobh" öfter aus der Diaspora durch ein Signal versammelt wird, was auch ein Signal für die Völker sein sollte.
)° Das gleiche hebr. Wort wird auch für "zertrümmert" verwendet; aber damit wird auch eine Person bezeichnet, die ihr Umfeld zertrümmert und mit "böse" übersetzt.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 12. August 2012, 10:47
Kapitel 29

1 Und Jakobh erhob sich auf seine Füße und ging zum Land der Söhne des vorderen östlichen Gebiets.
2 Und er sah da: Einen Brunnen im Feld und dort waren drei verweilende Kleinviehherden ihm gegenüber, denn aus diesem Brunnen tränkte man die Herden; und der Stein auf der Öffnung des Brunnen war groß.
3 Und waren dort alle Herden versammelt, so wälzte man den Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte das Kleinvieh; und dann wälzte man den Stein zurück auf die Öffnung zu seinem Platz.
4 Und Jakobh sprach zu ihnen: Meine Brüder, woher seid ihr? Und sie sprachen: Aus Charan sind wir.
5 Da sprach er zu ihnen: Kennt ihr Laban näher, den Sohn Nachors? Und sie sprachen zu ihm: Wir kennen ihn näher.
6 Und er sprach zu ihnen: Ist Friede ihm? Und sie sprachen: Friede ist ihm. Und da! Seine Tochter Rachel kommt  mit dem Kleinvieh.
7 Da sprach er: Ja, noch steht die Sonne hoch oben am Tag, noch ist nicht die Zeit, daß versammelt wird das Vieh. Tränkt das Kleinvieh und geht und behütet es.
8 Sie aber sprachen: Wir können es nicht, bis alle Herden versammelt sind und dann wälzt man den Stein von der Öffnung des Brunnens und wir tränken das Vieh.
9 Er redete noch weiter mit ihnen, da kam Rachel mit dem Kleinvieh, das ihrem Vater gehörte, denn sie war eine Hirtin.
10 Und es war, als Jakobh Rachel sah, die Tochter Labans, des Bruder seiner Mutter und das Kleinvieh Labans, da trat Jakobh hinzu und wälzte den  Stein von der Öffnung des Brunnens und tränkte das Kleinvieh Labans, des Bruder seiner Mutter.
11 Und Jakobh küßte)* Rachel und erhob seine Stimme und weinte.
12 Und Jakobh berichtete der Rachel, daß er ein Neffe ihres Vaters und daß er der Sohn Rebekas ist. Da lief sie (heim) und berichtete es ihrem Vater.
13 Und es war: Als Laban den Bericht über Jakobh hörte, des Sohnes seiner Schwester, da lief er ihm entgegen und umarmte ihn und küßte ihn und brachte ihn in sein Haus. Und er (Jakobh), erzählte dem Laban all diese Sachgeschehen (seines Lebens).
14 Und Laban sprach zu ihm: Jedoch mein Gebein und mein Fleisch bist du. Und er (Jakobh), wohnte bei ihm einen Monat an Tagen; (beginnend mit dem Neuungsfest bei Neumond)?.
15 Und Laban sprach zu Jakobh: Solltest du, weil du mir ein Bruder bist, mir umsonst dienen? Berichte mir, was ist deine Entlohnung?
16 Der Laban aber hatte zwei Töchter; der Name der älteren war Leah und der Name der jüngeren war Rachel.
17 Und die Augen Leahs waren zart (lieblich), aber Rachel war eine Schöne im Ansehen und schön im Aussehen geworden.
18 Und Jakobh liebte die Rachel. Und er sprach: Ich diene dir sieben Jahre als Gegenleistung für deine Tochter Rachel, die jüngere.
19 Da sprach Laban: Es ist gut, daß ich sie dir gebe, mehr, als ich sie einem anderen Mann geben würde und wohne bei mir.
20 Und Jakobh diente sieben Jahre als Gegenleistung für Rachel und sie wurden in seinen Augen wie einige Tage aufgrund seiner Liebe zu ihr.
21 Und Jakobh sprach zu Laban: Gewähre mir meine Frau, denn meine Tage sind erfüllt und ich will zu ihr eingehen.
22 Da versammelte Laban alle Männer des Ortes und gab ein Trinkmahl (Hochzeitsfeier).
23 Und es war im Abend, da nahm er seine Tochter Leah und brachte sie zu ihm; und jener ging zu ihr ein
24 Und Laban gab ihr, der Leah seiner Tochter, seine Magd Silpah als Magd.
25 Und es war im Morgen, und da! Es war Leah. Und da sprach er zu Laban: Was ist das, was hast du mir angetan? Habe ich nicht als Gegenleistung für Rachel bei dir gedient? Und warum hast du mich betrogen?
26 Und Laban antwortete: Es wird so nicht getan in unserem Ort, die Jüngere vor der Erstgeborenen zu vergeben.
27 Erfülle den Siebener )² mit dieser, so wollen wir dir auch noch diese (Rachel) geben, als Gegenleistung für für den Dienst, wenn du bei mir noch sieben Jahre dienst.
28 Und Jakobh tat so und erfüllte den Siebener für diese. Da gab er seine Tochter Rachel, ihm zur  Frau.
29 Und Laban gab der Rachel, seiner Tochter, seine Magd Bilhah, ihr zur Magd.
30 Da ging er auch noch zu Rachel ein, und er liebte Rachel mehr noch als die Leah. Und er diente bei ihm noch weitere sieben Jahre.
31 Und als YHVH sah, daß Leah eine Zurückgesetzte war, da öffnete ER ihren Mutterschoß; Rachel aber war unfruchtbar.
32 Und Leah wurde schwanger und gebar einen Sohn und sie rief seinen Namen: ReuBen )', denn sie sprach: Denn so ist es, YHVH sah meine Demütigung, denn nun wird mein Mann mich lieben.
33 Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn und sie sprach: YHVH sah, daß ich eine Zurückgesetzte bin, und so gab er mir auch noch diesen und sie rief seinen Namen: Schimon (-> Erhöhung).
34 Und sie wurde nochmals schwanger und gebar einen Sohn, und sie sprach: Diesmal wird mir mein Mann verpflichtet sein, denn ich gebar ihm drei Söhne; deshalb rief einer seinen Namen: Lewi. (-> sich Verpflichtender).
35 Und sie wurde nochmals schwanger und gebar einen Sohn, und sie sprach: Diesmal bekenne ich YHVH. Darum rief sie seinen Namen: Jehudah.)³ Und sie nahm Abstand vom Gebären.

************************ Erklärungen *************************

)* Der "Bruderkuß" war damals eine Sitte unter Verwandten. 
)? hebr. ChoDesch. Nicht nur ein Wort für Monat, sondern auch für die traditionelle Feier jeden Neumondes.
)² Siebener ist die hebr. Abkürzung für sieben Jahre.
)' bedeutet: Sehet den Sohn.
)³ zu Jahweh bekennen/danken. Die tiefere Bedeutung des Wortes JaD liegt in BEKENNEN.

Schreibfehlerkorrektur
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 12. August 2012, 23:18
Kapitel 30

1 Und als Rachel sah, daß sie dem Jakobh nicht gebar, da eiferte Rachel gegen ihre Schwester und sprach zu Jakobh: Gewähre mir Söhne! Und wenn nicht, so bin ich wie eine Tote.
2 Da entbrannte die Wut in Jakobh gegen Rachel, und er sprach: Bin ich an des EloHims statt, der dir die Frucht des Leibes vorenthält?
3 Und sie sprach: Da! Siehe meine Amme Bilhah. Gehe zu ihr ein, so daß sie auf meinen Knien gebiert und ich auch noch erbaut werde durch sie.
4 Und sie gab ihm ihre Magd Bilhah zur Frau; und Jakobh ging zu ihr ein.
5 Da wurde Bilhah schwanger und gebar dem Jakobh einen Sohn.
6 Und Rachel sprach: EloHim waltete mir Recht und auch noch hörte ER in meine Stimme und gab mir einen Sohn, darum rief sie seinen Namen: Dan (-> walten).
7 Und Bilhah, die Magd Rachel, wurde nochmals schwanger und gebar einen zweiten Sohn dem Jakobh.
8 Da sprach Rachel: Mit (inneren) Verwindungen)° EloHims war ich mit meiner Schwester verstrickt, Auch vermochte ich es (zu) überwinden, und sie rief seinen Namen: Napfthali (-> meine Überwindung).
9 Und als Leah sah, daß sie aufhörte vom Gebären, da nahm sie Silpah und gab sie dem Jakobh zur Frau.
10 Und Silpah, die Magd Leahs, gebar dem Jakobh einen Sohn.
11 Da sprach Leah: Ein Einschneidender ist gekommen. Und sie rief seinen Namen: Gad (->
12 Und Silpah, die Magd Leahs, gebar dem Jakobh einen zweiten Sohn.
13 Da sprach Leah: In meiner Glückseligkeit ist es, denn Töchter werden mich glücklich schätzen, und sie gab ihm den Namen: Ascher (-> Glückseliger).
14 Und ReuBen ging in den Tagen der Weizenernte ins Feld und fand Duda'im)" und brachte sie zu seiner Mutter Leah. Da sprach Rachel zu Leah: Gib mir doch von den Duda'im deines Sohnes.
15 Sie aber sprach zu ihr: Ist es zu wenig, daß du meinen Mann genommen hast, so auch noch die Duda'im meines Sohnes nehmen? Da sprach Rachel: Daher mag er bei dir diese Nacht liegen, wegen der Duda'im deines Sohnes.
16 Und Jakobh kam vom Feld im Abend, und Lea ging hinaus ihm entgegen. Zu mir gehst du ein, denn ich habe dich erworben als Gegenwert für die Duda'im meines Sohnes. Und er lag bei ihr in jener Nacht.
17 Und EloHim erhörte Leah und sie wurde schwanger und gebar dem Jakobh einen fünften Sohn.
18 Da sprach Leah: EloHim gab mir meinen Lohn, daß ich meine Magd meinen Mann gegeben habe, und sie rief seinen Namen: Jissaschkar (Issaschar)(-> Es wird belohnt).
19 Und Leah wurde nochmals schwanger und gebar einen sechsten Sohn dem Jakobh.
20 Und Leah sprach: Ein Geschenk gab mir EloHim, ja mir, ein gutes Geschenk, diesmal nimmt mich mein Mann zur Wohnstätte (mit), denn ich gebar ihm sechs Söhne, und sie rief seinen Namen: Sebulon (-> Wohnstätte).
21  Und danach gebar sie eine Tochter, und sie rief ihren Namen: Dinah (-> Rechtswaltende).
22 Und EloHim gedachte der Rachel und EloHim erhörte sie und öffnete ihren Mutterschoß.
23 Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn, und sie sprach: EloHim hat meine Schmach weggenommen.
24 Und sie rief seinen Namen: Joseph (-> ER fügt hinzu) und sprach: YHVH füge mir hinzu einen anderen Sohn.
25 Und es war, als Rachel gebar den Joseph, da sprach Jakobh zu LaBan: Entsende mich und ich will zu meinem Ort und zu meinen Land gehen.
26 Gib mir meine Frauen und meine Kinder, für die ich dir als Gegenleistung gedient habe, und dann will ich gehen. Denn du erkennst meinen Dienst, mit dem ich dir gedient habe.
27 Aber LaBan sprach zu ihm: Wenn ich doch Gnade fand in deinen Augen! Ich sagte mir im voraus: Ja, YHVH wird mich deinetwegen segnen.
28 Und er (LaBan) sprach: (Durchloche)² - Markiere mir deinen Lohn und ich will ihn dir geben.
29 Da sprach er zu ihm: Du erkennst selbst, in welcher Weise ich dir diente und ich welcher Weise dein Vieh bei mir gemehrt wurde.
30 Denn wenig war es, was du vor mir hattest und es mehrte sich aus, daß es Vieles wurde, und YHVH segnete dich, auf meinen Fuß folgend. Nun aber, wann werde ich auch noch tätig für mein Haus?
31 Da sprach er (LaBan): Was soll ich dir geben? Und Jakobh sprach: Nichts gibst du mir, wenn du mir diese Sache tust, will ich dein Kleinvieh hegen und hüten.
32 Ich gehe am heutigen Tag inmitten all deines Kleiviehs vorüber um wegzunehmen von dort, alles gesprenkelte und geflecktes Lamm inmitten der Schafe und das gefleckte und gesprenkelte inmitten der Ziegen, und dies werde mein Lohn.
33 Und meine Rechtfertigung in den Tagen danach (wird sein), wenn du kommst auf meinen Lohn zu sprechen gegen mich: Alljedes das kein Gesprenkeltes und Geflecktes inmitten der Ziegen und die kein Gesprenkeltes und Geflecktes inmitten der Schafe ist, als Gestohlenes gelte es;  alljene die etwa Weiß oder Braunschwarz waren, gab er in die Hände der Söhne LaBans.
34 Da sprach LaBan: Ja, es werde gemäß deinen Worten (geschehen).
35 Und er nahm weg in jenem Tag die Böcke, die gestreiften und die gefleckten und all die Ziegen, die gesprenkelten und gefleckten, alljene indem etwas Weißes war und alljene Braune inmitten der Schafe, und er gab sie in die Hand seiner Söhne (LaBans).
36 Und er legte einen Weg von drei Tagen zwischen sich und Jakobh; und Jakobh hütete das übrige Kleinvieh LaBans.
37 Und Jakobh nahm sich saftige Stöcke vom Storaxbaum, Mandelbaum und Platane, und er schälte an ihnen weiße Streifen heraus, bis zum Weißen der Stöcke.
38 Und er stellte die Stöcke, als Gegenüberstellung dem Kleinvieh, die er geschält hatte, in die Trinkrinnen der Wassertränke, wohin das Kleinvieh kam, und es wurde brünstig, wenn sie kamen um zu trinken.
39 Und so wurden die Tiere zu den Stöcken hinsehend brünstig, und das Kleinvieh gebar Gestreiftes, Gesprenkeltes und Geflecktes.
40 Und die Schafe trennte Jakobh und er richtete das Angesicht der Tiere zum Gestreiften und jedem Braunen in der Tierherde LaBans hin. Und so legte er Herden für sich allein an und stellte sie nicht zu dem Kleinvieh LaBans.
41 Und es war, bei der Brunst aller kräftigen Tieren, da legte Jakobh die Stöcke vor die Augen der Tiere in die Tränkrinnen, damit sie infolge der Stäbe brünstig würden.
42 Wenn aber das Kleinvieh schwächlich war, legte er sie nicht hin. So waren die Schwachen dem LaBan (zu eigen) und die Starken (gehörten) dem Jakobh.
43 Und der Mann breitete sich aus überaus, sehr, und er bekam viele Tiere und Mägde und Diener und Kamele und Esel.


************************** Erklärungen ***************************

)° wörtlich: Kampfverwindungen; im Sinne von inneren Kämpfen mit sich selbst. EloHim steht hier als Synonym für die eigenen göttlichen Kräfte der Selbstüberwindung. Bedeutet, das Böse ablegen.
(-> Gad -> Einschneider; Lea gedachte hier des Einschreitens durch YHVH und gab diesen Sohn als Bündnisgabe.
Siehe Erklärungen zu Bund. Die Übersetzung in d. Elb-Ü. mit Glück, ist Sinnverkehrt.
)" Was Duda'im bedeutet, da streiten sich noch die Gelehrten. In der Mehrheit wird es mit Mandrakes, einer Alraunwurzelart des vorderen Orients übersetzt.
)² hebr. NaQabh. Die Grundbedeutung ist die des Durchlochens bzw. Durchbohren der Ohren. Eine Markierung die auf einen Besitzer deutet. Dieses Wort hat in späteren Schriften eine große Bedeutung.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 19. August 2012, 09:12
Kapitel 31

1 Und er hörte die Worte der Söhne LaBans, die sprachen: Jakobh nahm alles, was unserem Vater zu eigen war, und aus dem, was unserem Vater zu eigen war, machte er all diese Herrlichkeit.
2 Und Jakobh sah das Angesicht LaBans, und da! Nichts war so wie früher mit ihm befunden, ob gestern oder vor drei Tagen.
3 Und YHVH sprach zu Jakobh: Kehre zurück zum Land deiner Väter und zu deiner Verwandschaft, und ich werde mit dir sein befunden.
4 Da sandte Jakobh nach RaChel und LeAh und rief sie aufs Feld zu seinem Kleinvieh.
5 Und er sprach zu ihnen: Ich sehe im Angesicht eueres Vaters, daß er nicht mehr so zu mir ist, wie gestern oder vor drei Tagen, aber der EloHim meines Vaters wurde als mit mir (seiend) befunden.
6 Und ihr, ihr erkennt, daß ich mit all meiner Kraft euerem Vater diente.
7 Und euerer Vater trieb bösen Scherz mit mir und veränderte meine Entlohnung zehn mal, aber EloHim gab ihm nicht die Erlaubnis, Böses an mir zu tun.
8 Wenn er so sprach: Die Gesprenkelten werden dein Lohn sein, so gebar all das Kleinvieh Gesprenkelte, und wenn er sagte: Die Gestreiften werden dein Lohn sein, so gebar all das Kleinvieh Gestreifte.
9 Und EloHim entzog ))* das Vieh euerem Vater und hat es mir gegeben.
10 Und es wurde in der Zeit der Brunst des Kleinviehs, da erhob ich meine Augen und sah im Traum, und da! Die Leitböcke, die hinauf sprangen auf das Kleinvieh waren gestreifte, gesprenkelte und gescheckte.
11 Und der Beauftragte EloHims sprach zu mir ihm Traum: Jakobh! Und ich sprach: Hier bin ich.
12 Und ER sprach: Erhebe doch deine Augen und sehe da! All die Leitböcke, die hinauf springenden auf das Kleinvieh, sind gestreifte, gesprenkelte und gescheckte, denn ich sah alles, was LaBan dir tat.
13 Ich bin der EL BejT-ELs)', wo du einen Gedenkstein salbtest, wo du mir ein Gelübde gegeben hast (1.Mo.28,20-22). Nun steh auf und geh heraus aus diesem Land und gehe zurück zum Land deiner Verwandschaft.
14 Da antworteten RaChel ( und LeAh und sprachen zu ihm: Ist uns noch ein Ausgleichs- und Losteil im Hause unseres Vaters zuteil?
15 Sind wir nicht als Auswärtige zu ihm gerechnet? Denn er verkaufte uns und aß, um auch noch unser Silber zu behalten.
16 Denn all der Reichtum, den EloHim entzog, weg von unserem Vater, ist uns zu eigen und unseren Söhnen. Und nun, alles was EloHim dir sagte, tue es.
17 Da stand Jakobh auf und hob seine Söhne und seine Frauen auf die Kamele
18 und führte all sein Vieh und all seinen Zuwachs weg, das Vieh seines Erwerbs, welches ihm zugewachsen war in PaDan ARam, um zu seinem Vater JizChaq zum Land Kanaan zu kommen.
19 La Ban aber war weg gegangen um sein Kleinvieh zu scheren, da stahl RaChel den Trafim)°, der ihrem Vater gehörte.
20 Und Jakobh täuschte das Herz LaBans, des Arami, aus dem Grund, daß er ihm nie berichtete, daß er ein Fliehender war.
21 Und er floh mit allem was ihm gehörte. Und er stand und ging über den Strom (Euphrat) und richtete sein Angesicht zum Gebirge des Gilead.
22 Aber dem LaBan wurde berichtet in dem dritten Tag, daß der Jakobh entwichen war.
23 Da nahm er seine Brüder mit sich und verfolgte ihn einen Weg von sieben Tagen weit und er erreichte ihn verfolgend im Gebirge Gilead.
24 EloHim aber kam zu LaBan, dem Arami in der Nacht im Traum und sprach zu ihm: Hüte dich, ja du, daß du ja nicht redest mit Jakobh, vom Guten weg bis zum Bösen hin.
25 Und LaBan holte Jakobh ein, und Jakobh hatte sein Zelt im Gebiet des Berges aufgeschlagen, und LaBan schlug seines zusammen mit seinen Brüdern in den Bergen des Gileads auf.
26 Und LaBan sprach zu Jakobh)³: Was hast du getan? Daß Du mein Herz enttäuschtest und meine Töchter weg geführt hast wie Gefangene des Schwertes?
27 Warum versteckst du dich? Um zu Entkommen und bestehlst mich und berichtest es mir nicht? Und ich hätte dich entlassen in Freude mit Liedern, mit Tamburin und mit Harfe.
28 Und nicht ließest du es mir zu, meine Enkel und meine Töchter zu küssen. Nun, du handelst du unsinnig, daß zu tun.
29 Es obliegt dem Zugriff meiner Hand, mit euch Böses zu tun, aber der EloHim eueres Vaters sprach zu mir vorige Nacht sagend: Hüte dich, ja du, mit Jakobh zu sprechen, vom Guten weg zum Bösen hin.
30 Und nun, wanderst du wandelnd weg, weil du dich sehntest nach dem Hause deines Vaters.
Warum aber stahlst du meine EloHim?
31 Da antwortete Jakobh und sprach zu LaBan:Weil ich fürchtete, denn ich sprach zu mir: Daß du nicht raubst deine Töchter von mir weg!
32 Bei wem du jedoch deine Elohim findest, der wird nicht leben bleiben. In Gegenwart unserer Brüder, erkenne deiniges heraus, was bei mir ist, und nimm es dir! Aber nicht erkannte Jakobh, daß RaChel sie (die Figur)gestohlen hatte.
33 Und LaBan kam an im Zelt Jakobhs und im Zelt LeAhs und im Zelt der zwei Ammen, und fand sie nicht. Und er ging hinaus aus dem Zelt LeAhs und kam an im Zelt RaChels.
34 RaChel aber hatte die Trafim genommen und sie so in den Sattelkorb des Kamels gelegt, daß sie darauf (ihn) als Sitz hatte. Und LaBan durchforschte all das Zelt und fand sie nicht.
35 Da sprach sie zu ihrem Vater: Es entbrenne nicht in den Augen meines Herrn, daß ich nicht aufstehen kann von deinem Angesicht weg, denn der Weg der Frauen ist (über)** mir. Und er forschte nach und fand die Trafim nicht.
36 Da entbrannte Jakobh und streitete gegen LaBan. Und Jakobh antwortete und sprach zu LaBan: Was ist meine Ausschreitung, was meine Verfehlung, daß du hinter mir herhetzt,
37 daß du all meine Geräte durchtastest? Was fandest du von allen Geräten deines Hauses? Lege es so, daß es meinen Brüdern und deinen Brüdern gegenwärtig ist und sie sollen Recht sprechen zwischen uns beiden.
38 Siehe dies! Zwanzig Jahre war ich bei dir, deine Mutterschafe und deine Ziegen hatten nicht fehlgeboren und die Widder deines Kleiviehs, aß ich nicht.
39 Das Gerissene brachte ich nicht zu dir, und ich, ich ersetzte das Fehlende, von meiner Hand gefordert hast du es, ob das bei Tag gestohlene oder das bei Nacht entwendete.
40 Gefordert wurde ich im Tag, bis mir die Kräfte versiegten (ob der Hitze) und der Kälte in der Nacht, und verstoßen)} wurde der Schlaf, weg von meinen Augen.
41 Dies wurde mir zwanzig Jahre in deinem Haus zuteil, ich diente dir vierzehn Jahre als Gegenleistung für deine zwei Töchter und sechs Jahre als Gegenleistung für dein Kleinvieh und du wechselst zehnmal meine Entlohnung.
42 Wenn nicht der ELoHim meines Vaters, der EloHim AbraHams und die Ehrfurcht (vor) JizChaq mit mir seiend befunden worden wäre, so denn, du hättest mich leer entlassen. Meine Demütigung den Ertrag meiner Handflächen sah EloHim, und erwies mir vorige Nacht mein Recht.
43 Da antwortete LaBan und sprach zu Jakobh: Die Töchter sind meine Töchter und die Enkel sind meine Enkel und das Kleinvieh ist mein Kleinvieh, und alles was du siehst, mein ist es! Aber meinen Töchtern, was sollte ich diesen tun, dem heutigen Tag oder ihhren Söhnen, welche sie geboren (haben)?
44 Und nun, geh herzu! Wir wollen einen Bund schneiden}}, ich und du und er werden zum Zeugen zwischen dir und mir.
45  Da nahm Jakobh einen Stein und stellte ihn als Gedenkstein (auf).
46 Und Jakobh sprach zu seinen Brüdern: Hebt Steine auf! Und sie nahmen Steine und machten einen Haufen und aßen dort auf dem Haufen.
47 Und LaBan rief zu ihm: JeGar SsaHaDuTa (Beurkundung des Feldzeugen), und Jakobh rief zu ihm: GaLed (Haufen der Zeugen).
48 Daß dieser Haufen Zeuge ist zwischen mir und dir (an) den heutigen Tag (des Bundes).Darum rief jemand seinen Namen GaLed
49 und auch (noch): MizPah -> Umherspähende, da er (LaBan) sprach: YHVH spähe nach zwischen mir und dir, wenn wir verborgen sind, jeder von uns weg von seinen Begleitern.
50  Wehe, wenn du meine Töchter demütigst und wenn du Frauen nimmst, zu meinen Töchtern hinzu - ist auch niemand bei uns, sehe! EloHim ist Zeuge zwischen mir und dir!
51 Und LaBan sprach zu Jakobh: Da! Dieser Haufen, und da! Der Gedenkstein welchen ich zum Ziel setzte zwichen mir und dir:
52 Zeuge ist dieser Haufen und ein Bezeugendes der Gedenkstein, daß, wenn ich gehe, ich nicht zu dir hinübergehe über diesen Haufen. Und wenn du gehst, du nicht zu mir herübergehst über diesen Haufen und dem Gedenkstein, zum Bösen.
53 Der EloHim AbraHams und der EloHim Nachors, sie mögen richten zwischen uns, der EloHim ihres Vaters! Da schwor Jakobh in Ehrfurcht seines Vaters JizChaq.
54 Und Jakobh opferte ein Opfer im Gebiet des Berges und rief seinen Brüdern die Speise zu essen. Und sie aßen die Speise und übernachteten im Gebiet des Berges.

******************* Erklärungen *********************

))* Die Übersetzung von NaSal wird häufig von JaScha -> Retten wieder gegeben. Da es auch den Stamm von ZeL enthält, ist ein Rettungsschatten von einem Zelt gemeint (hier das Zelt EloHims). Es war also ein Entziehen eines Zugriffes gedacht!
)' der EloHim des Hauses GOTTes!
)° Als (hebr. תְּרָפִים trafím) dt. Teraphim bezeichnet man ein Bild oder eine leicht transportable Figur eines Familiengottes semitischer Nomaden. Der Begriff erscheint in den Prophetenbüchern des Alten Testaments der Bibel (1. Mo 31,19, 1 Sam 19,13 und Hos 3,4).
)³ sprich: Jakow, da 'bh' im Hebräischen wie 'W' in Valuta gesprochen wird.
)** Monatsperiode.
)} bedenke hebr. Wortwendungen und deren Bedeutungen in späteren Schriften.
}} schneiden deshalb, weil bei einem Bündnis oft ein Tier geschlachtet (zerschnitten) wurde.

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Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 19. August 2012, 22:11
Kapitel 32

1 Und LaBan stand früh auf im Morgen und küßte seine Enkel und seine Töchter und segnete sie. Und LaBan ging und kehrte zurück zu seinem Ort.
2 Und Jakobh  ging seines Weges. Da kamen ihm Beauftragte EloHims entgegen.
3 Und Jakobh sprach, als er sie sah:Das Heerlager EloHims ist dies. Und er rief den Namen jenes Ortes: MaChaNaJim.
4 Und Jakobh sandte Beauftragte vor sich her zu seinem Bruder Esaw zum Land Sseir, dem Gebiet Edoms.
5 Und er gebot ihnen zu sagen: So sprecht ihr zu meinem Rechtsverwalter)*, meinem Bruder Esaw: So spricht dein Diener Jakobh: Bei LaBan wohnte ich als Gast bis jetzt.
6 Und mir wurden Stier und Esel, Kleinvieh und Diener und Magd zuteil und ich sandte um meinem Rechtsverwalter zu berichten um Gnade zu finden in seinen Augen.
7 Und die Beauftragten kehrten zu Jakobh zurück und sprachen: Wir zu deinem Bruder, zu Esaw und auch er kommt dir zu begegnen, und 400 Mann mit ihm.
8 Da fürchtete sich Jakobh sehr (1.Mo.27,41) und es drängte ihn, und er halbierte das Volk, das Kleinvieh und das Rindvieh und die Kamele in zwei Lagern, welches mit ihm war.
9 Und er sprach zu sich: Wenn Esaw zu dem einen Lager kommt und es schlägt, so wird das übrige Lager zum Entronnenen (Überlebenden).

Gebet Jakobhs

10 Und Jakobh sprach: (der) EloHim meines Vaters AbraHam und (der) EloHim meines Vaters JizChaq, YHVH, der zu mir gesprochen hatte: Kehre zurück zu deinem Land und zu deiner Verwandschaft und ich will es dir wohltun!
11 Ich bin zu klein all der Huldigungen)" und all der Wahrheit gegenüber, die DU deinem Diener getan, denn mit meinem Stock ging ich über diesen JarDen, und nun wurde ich zu zwei Lagern.
12 Rette mich doch, weg von der Hand meines Bruders, weg von der Hand Esaws, denn ein ihn Fürchtender bin ich, daß er nicht etwa kommt und mich schlägt, darüber hinaus die Mutter und die Söhne.
13 Und DU, DU sprachst: Wohltun tue ich dir, und ICH lege deinen Samen wie den Sand des Meeres, welcher nicht gezählt wird, aufgrund des Vielen.
--------- Gebetende ----------

14 Und er übernachtete dort in jener Nacht, und er nahm von dem, was in seine Hand kam, ein Geschenk für seinen Bruder Esaw:
15 Zweimal hundert Ziegen und zwanzig Böcke, zweimal hundert Mutterschafe und zwanzig Widder,
16 dreißig säugende Kamele und ihre Fohlen-Söhne, vierzig Farren (Urrinder) und zehn Jungrinder, zwanzig Eselinnen und zehn Jungesel.
17 Und er gab sie in die seiner Diener, Herde um Herde, jede für sich allein und sprach zu seinen Dienern: Geht hinüber vor mir her, und den Abstand einer Windbreite (ca. 5km) legt ihr zwischen Herde und Herde.
18 Und er gebot dem Ersten und sagte: Wenn dich mein Bruder Esaw trifft und dich fragt: Zu wem du gehörst und wohin du gehst und wem gehören die vor dir,
19 so sprichst du: Deinem Diener, dem Jakobh! Ein Geschenk ist es, sie sind gesandt zu meinem Rechtsverwalter, zu Esaw, und da! Auch er ist noch hinter uns.
20 Und er gebot auch noch dem zweiten, und auch noch dem dritten und auch noch all den Folgenden, den Herden nach, und sagte: Gemäß diesen Worten sprecht ihr zu Esaw, wenn ihr ihn findet.
21 Und ihr sprecht: Da! Auch dein Diener Jakobh ist noch hinter uns. Denn er sprach zu sich: Ich will sein Wohlwollen erringen mit dem Geschenk, der vor mir herziehenden und danach will ich sein Angesicht sehen, vielleicht erhebt er mein Angesicht (zu sich).

Jakobhs Kampf am Jaboq und sein neuer Name.

22 Und die Geschenke gingen vorüber an seinem Angesicht, er aber, er übernachtete in dieser jener Nacht im Lager.
23 Und er stand auf in der Nacht (noch) und nahm seine zwei Frauen und seine zwei Mägde und seine elf Geborenen und ging hinüber, über den Übergang des Jaboq.
24 Und er nahm sie und machte sich auf, hinüber zu gehen über den wirbelnden Bach und schickte hinüber, was sein war.
25 Und Jakobh war übriggelassen, er allein. Da rang ein Mann mit ihm, bis zum Aufsteigen der Morgenröte.
26 Und als er sah, daß er ihn nicht zu besiegen vermochte, da berührte er die Schale seiner Hüfte.
Und die Schale der Hüfte Jakobhs wurde ausgerenkt in seinem Ringen mit ihm.
27 Da sprach er: Entlasse mich, denn die Morgenröte ist aufgestiegen. Er aber sprach: Ich entlasse ich dich nicht, es sei denn, du hast mich gesegnet.
28 Da sprach er zu ihm: Was ist dein Name? Und er sprach: Jakobh.
29 Da sprach er: Nicht Jakobh wird weiterhin dein Name gesprochen, sondern JiSsRaEL)³, denn du kämpftest mit EloHim und mit Männern und herrschtest als Fürst.
30  Und Jakobh fragte und sprach: Berichte mir doch deinen Namen. ER aber sprach: Warum das, daß du bezüglich meines Namens fragst? Und ER segnete ihn dort.
31 Und Jakobh rief den Namen des Ortes: PeNuEL, denn ich sah einen EloHim, Angesichts zu Angesichts und meine Seele wurde gerettet (von der Hitze der Feinde)°.
32 Und die Sonne ging auf, als er an PeNuEL vorrüber ging und er hinkte aufgrund seiner Hüfte.
33 Darum essen die Söhne JiSsRaELs nicht die Spannsehne (Beckenmuskel), welche auf der Schale der Hüfte ist, bis zu diesem Tag, denn ER berührte die Schale der Hüfte Jakobhs, die Spannsehne (Beckenmuskel).


************************* Erklärungen *******************************

)* ich nehme hier das Wort Rechtsverwalter im Sinne von Höherstehendem, weil der Sinn des hebr. Wortes hier das Verwaltungsrecht des älteren Bruder anspricht, obwohl es dieser eigentlich verkaufte.
ADonaj heißt wörtlich übersetzt -> meine Herren, was christliche Übersetzer dazu anregt zu glauben, daß GOTT eine Mehrheitsperson (Dreieinigkeit) wäre, was aber ein Irrtum ist, weil es sich von ADun ableitet und die Rechtsverwaltungs-Autorität bezeichnet.

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)" hebr. CheSed -> Huld; beinhaltet das  SOD -> (Geheimnis) des Chaj -> (Lebens); sie ist eine der labenden Kräfte -> (EloHim) des Erbarmens.
)³ bedeutet: es kämpft EL
)° NaZal wird in der Übersetzungsform nicht von JaScha -> Retten unterschieden. Begrifflich bedeutet es ein Retten vor der Hitze des Feindes.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 26. August 2012, 12:54
Kapitel 33

1 Und Jakobh hob seine Augen und sah, und da! Esaw kam und mit ihm 400 Mann. Da teilte er die Kinder (je) zur Hälfte auf LeAh und RaChel und die zwei Mägde auf.
2 Und er legte die Mägde und ihre Kinder als die Vorderen fest und die LeAh und ihre Kinder als die Hinteren, sowie RaChel und JoSeph zu den Hinteren.
3 Er aber ging hinüber, vor ihnen her und warf sich auf den Boden, siebenmal, bis er angekommen war bei seinem Bruder.
4 Und Esaw lief ihm entgegen und umarmte ihn und fiel ihn um den Hals und küßte ihn und sie weinten.
5 Und er (Esaw) hob seine Augen und sah die Frauen und die Kinder und sprach: Wer sind diese (bei) dir? Und er antwortete: Die Kinder sind es, mit denen EloHim deinen Diener begnadete.
6 Da kamen  die Mägde heran, sie und ihre Kinder und warfen sich hin.
7 Und auch noch die LeAh und ihre Kinder kamen herzu und warfen sich hin. Und danach kamen JoSeph und RaChel heran und warfen sich hin.
8 Und er (Esaw) sprach: Wer sind diese (bei) dir, all diese und das Lager, welche ich angetroffen (habe). Und er antwortete: Um Gnade zu finden in den Augen meines Herrn.
9 Da sprach Esaw: Mir ist vieles)*, mein Bruder, es werde als deines anerkannt, was Dein ist.
10 Jakobh aber sprach: Nicht doch, wenn ich doch Gnade fand in deinen Augen, so nimmst du mein Geschenk von meiner Hand, denn darum sah ich dein Angesicht, wie das Sehen des Angesicht eines EloHim (Mächtigen)°, und du hattest Wohlwollen (RaZon) zu mir.
11 Nimm doch meine Gabe, welche dir gebracht wurde, denn EloHim begnadete mich, auch wenn das alles mein ist. Und er bedrängte ihn (so sehr), daß er es annahm.
12 Und Esaw sprach: Wir wollen wegziehen und gehen, und ich will gehen in deiner Gegenwart.
13 Er aber antwortete: Meine Herr erkenne, daß die Kinder zart sind, und das Kleinvieh und das Rindvieh die Jungen säugt, ist in meiner Verantwortung und treibt man sie nur einen Tag an, so stirbt all das Kleinvieh.
14 Mein Herr, gehe doch hinüber vor deinem Diener! Ich aber, ich will behutsam lenken den Fuß der Arbeitstiere, und das der Kinder, daß alles vor mir geordnet hergeht, bis ich komme zu meinem Herrn nach Sseîr.
15 Da sprach Esaw: Ich will von dem Volk das bei mir ist, doch einige bei dir abstellen. Er aber antwortete: Warum dies?  Möge ich Gnade finden in den Augen meines Hern!
16 So kehrte Esaw zurück in jenem Tag auf seinem Weg nach Sseîr.
17 Aber Jakobh zog weg nach SuKot und baute sich ein Haus und seinem Vieh baute er Hütten, darum rief er den Namen des Ortes: SuKot -> Hütten.
18 Und Jakobh kam wohlbehalten und vollzählig zur Stadt ScheKhem (Sichem), welche im Land Kanaan ist; als er aus PaDan-Aram kam.
19 Und er erwarb die glatte Ebene des Gebiets, wo er sein Zelt aufgestellt hatte, aus der Hand von den Söhnen ChaMors, des Vaters ScheChems im Gegenwert von hundert QeSiTah (Kesita)^.
20 Und er stellte dort einen Altar auf und nannte ihn: EL, der EloHim JiSsraELs.


*************** Erklärungen ********************

)* orientalische Redewendung für: Ich habe Vieles bzw. Genügend.
)° ein übersetzen mit Gott wäre an dieser Stelle mehr als fraglich, denn Jakobh setzte seinen Bruder nicht an die Stelle GOTTes oder ähnliches.
)^ 1 Kesita = 4 Silberschekel = ca. 46 g

EL -> Einer der Namen GOTTes; bedeutet Zugehörig-hinströmend, ob bewußt oder unbewußt.
EL ist der EINE, da einzige ZU, der das Ziel und den Zielgebenden Aller darstellt. ER ist auch der, der jedem seines Erschaffenen SEIN Erbarmen zuwendet.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Sa., 01. September 2012, 15:06
Kapitel 34

1 Und DiNah, die Tochter LeAhs, welche sie dem Jakobh geboren hatte, ging hinaus, die Töchter des Landes zu sehen.
2 Da sah sie ScheKhem, der Sohn ChaMors, des Chiwiters, der Würdenträger des Landes; und er nahm sie mit Gewalt und demütigte sie.
3 Und seine Seele hing an DiNah, der Tochter Jakobhs, und er liebte das Mädchen und redete zum Herzen des Mädchens.
4 Und ScheKhem sprach zu seinem Vater ChaMor und sagte: Nimm mir dieses geborene Mädchen zur Frau.
5 Und als Jakobh hörte, daß er seine Tochter DiNah entehrt hatte; - seine Söhne aber waren samt dem Vieh auf dem Feld, da schwieg Jakobh bis zu ihrem Kommen.
6 Und ChaMor, der Vater ScheKhems, ging hinaus zu Jakobh, um mit ihm zu sprechen.
7 Und die Söhne von Jakobh kamen von dem Feld, als sie es hörten, waren die Männer betrübt und es entbrannte (großer Zorn) in sie, denn eine Schandtat hatte er in Jisrael getan, die Tochter Jakobhs mit Gewalt zu nehmen. So was sollte nicht getan werden.
8 Und ChaMor redete mit ihnen (der Familie) und sprach: Mein Sohn ScheKhem, - seine Seele strebt zu euerer Tochter, gebt sie ihm doch zur Frau,
9 und verschwägert euch mit uns, ihr gebt uns euere Töchter und (ihr) nehmt unsere Töchter,
10 und ihr habt Wohnung samt uns und das Land wird zugänglich vor euch. Habt Wohnung und treibt Handel in ihm und werdet 'besitzend' darin.
11 Und ScheKhem sprach zu ihrem Vater und zu ihren Brüdern: Möge ich Gnade finden in eueren Augen! Was ihr zu mir sprecht, das werde ich geben.
12 Legt den Brautpreis vermehrt mir auf und die Gaben, und ich will es geben, so, wie ihr zu mir sprecht, und gebt mir das Mädchen zur Frau.
13 Da antworteten die Söhne Jakobhs dem ScheKhem und seinem Vater ChaMor mit List und sprachen so, da er ihre Schwester DiNah entehrt hatte,
14 und sagten zu ihnen: Wir können nicht tun diese Sache, unsere Schwester einem Mann zu geben, der eine Vorhaut hat, denn es wäre eine Schmach für uns.
15 Jedoch infolge von diesem (Vorfall) kommen wir mit euch überein, wenn ihr werdet wie wir, daß euch beschnitten wird das Männliche;
16 erst dann werden wir euch unsere Töchter geben und uns euere Töchter nehmen und werden Wohnung haben samt euch und zu einem Volk werden.
17 Wenn ihr aber nicht auf uns hört, (um) beschnitten zu werden, so nehmen wir unsere Tochter und wandern weiter.
18 Und ihre Worte gefielen sehr in den Augen ChaMors und in den Augen ScheKhems, dem Sohn ChaMors.
19 Und der Jüngling zögerte nicht, die Sache zu tun, denn er hatte Gefallen an der Tochter Jakobhs, und er war ein Angesehener, mehr als all das Haus seines Vaters.
20 Und ChaMor und sein Sohn ScheKhem kamen zu dem Tor ihrer Stadt und sie sprachen zu den Männern ihrer Stadt und sagten:
21 Diese Männer, sie sind bei uns sind ohne Fehl, so mögen sie ihren Sitz haben im Land und Handel treiben in ihm. Und das Land, da! Es ist weit offen zu beiden Seiten vor ihnen. Ihre Töchter werden wir uns zu Frauen nehmen und unsere Töchter ihnen geben.
22 Jedoch infolge dieser (Absprache) kommen diese Männer mit uns überein, zu wohnen mit uns, ja zu einem Volk zu werden, wenn bei uns beschnitten wird alles Männliche, so wie sie beschnitten sind.
23 Ihre Vieherden und ihre Habe und all ihr Getier, sind sie dann nicht unser? Jedoch nur, wenn wir mit ihnen überein kommen, so daß sie mit uns ihr Wohnen haben.
24 Da hörten auf ChaMor und seinem Sohn ScheKhem alljene, die heraus gingen aus dem Tor seiner Stadt. Und sie wurden beschnitten, alles Männliche die heraus gingen aus dem Tor seiner Stadt.
25 Und es war im dritten Tag, als sie in Schmerzen waren, da nahmen die zwei Söhne Jakobhs, SchiMon und LeVi, die Brüder DiNahs, jeder sein Schwert und kamen über die gesicherte Stadt und töteten alles Männliche.
26 Auch ChaMor und ScheKhem töteten sie, dem Mund des Schwertes zuführend, und sie nahmen DiNah aus den Hause ScheKems und gingen hinaus.
27 Die Söhne Jakobhs kamen über die Getöteten)° und plünderten die Stadt, da sie ihre Schwester entehrt hatten.
28 Ihr Kleinvieh und ihr Rindvieh Und ihre Esel und alles was in der Stadt und Umgebung war, daß nahmen sie.
29 Und ihre Wappnung)^ und all ihre Kinder und Frauen führten sie Gefangen weg und plünderten auch alles, was in ihrem Hause war.
30 Da sprach Jakobh zu SchiMon und zu LeWi: Ihr zerrüttet mich, daß ihr mich anrüchig macht im Gebiet bei den Bewohnern dieses Landes, der Kaanani und im Gebiet der PeRisi (Perisiter). Ich aber, ja wir sind wenig Sterbliche an Zahl, und werden sie versammelt wider mich, so schlagen sie mich und ich werde vertilgt, ich und mein Haus.
31 Sie aber sprachen: Durfte er wie bei einer Hure an unserer Schwester handeln?

**************** Erklärungen ************************

)° ChaLal -> Das vorwiegend in der Mehrzahlform vorkommende hebr. Wort ist die Bezeichnung für einen mit einer Waffe durchbohrten, also einem Getöteten.
)^ ChaJil -> Nicht nur waffenmäßige Ausrüstung, sondern jedes Gewappnet sein gegen Hunger und allerlei Unbill des Lebens.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 02. September 2012, 19:37
Kapitel 35

1 Und EloHim sprach zu Jakobh: Steh auf, steige hinauf nach BejtEL und wohne dort, und mache einen Altar dem EL* dem "dir Erschienenen",(1.Mo.28,13) als du entwichen bist vor deinem Bruder Esaw!
2 Da sprach Jakobh zu seinem Haus und zu allen die bei ihm waren: Kehrt euch ab von den EloHims der Auswärtigen, (fremde Götzen) welche in euerer Mitte sind und reinigt euch und wechselt euere Kleider!
3 Und wir wollen aufstehen und hinaufsteigen nach BejtEL und ich will dort einen Altar machen dem EL, dem mir ANTWORTENDEN im Tag meiner Bedrängnis und DER bei mir befunden wurde.
4 Und sie gaben dem Jakobh alle EloHims der Fremden welche in ihrer Hand waren und die Schmuckringe, welche in ihren Ohren hingen und Jakobh vergrub sie unter der Terebinthe, welche bei ScheKhem war.
5 Und sie zogen weg, und ein Bestürztwerden durch EloHim war in den Städten im Umkreis um sie, so daß sie nicht verfolgten hinter den Söhnen Jakobhs her.
6  Und Jakobh kam nach Lus, welche im Land Kanaan war, sie ist BejtEL, er und all das Volk, welches bei ihm war.
7 Und er baute dort einen Altar und rief den (Namen) des Ortes: EL Bejt-ELs*, denn dort hatte sich ihm der EloHim enthüllt, in seinem Entweichen (1.Mo.28,10), weg vom Angesicht seines Bruders.
8 Und DebhoRah, die Amme Rebekas starb und wurde begraben unterhalb BejtEL unter der Jungterebinthe; und er rief ihren Namen: ALO´N BaKhut (Jungterebinthe des Beweinens).
9 Und EloHim erschien nochmals dem Jakobh, in seinem Kommen aus PaDan-Aram und segnete ihn.
10 Und EloHim sprach zu ihm: Dein Name ist Jakobh, nicht wird weiterhin dein Name Jakobh gerufen, sondern JiSsRaEL wird dein Name (sein). Und ER rief seinen Namen: JiSsRaEL.
11 Und EloHim sprach zu ihm: ICH bin der EL SchaDaj*, (werde) fruchtbar und vermehre dich; und werde eine Nation und eine "Stimmvereinte" von Nationen (x) werden aus dir, und Regenten gehen hervor aus deinen Lenden.
12 Und das Land, welches ich dem Abraham und dem JizChaq gegeben (habe), dir will ICH es geben, und deinem Samen nach dir gebe ich das LAnd.
13 Und EloHim stieg auf, weg von ihm und dem Ort, wo ER mit ihm gesprochen hatte.
14 Und Jakobh stelle ein Symbol auf in dem Ort, wo er mit IHM gesprochen hatte, ein Denkmal aus Stein und spendete darauf ein Trankopfer und goß Öl darauf.
15 Und Jakobh rief den Namen des Ortes, wo EloHim mit ihm gesprochen: BejtEL.
16 Und sie zogen weg von BejtEL (Bet´EL). Und es war: Als noch eine kurze Strecke des Landes war um nach EphRat zu kommen, da gebar RaChel, und es wurde ihr hart in ihrem Gebären.
17 Und es war: Indem es ihr schwer wurde im Gebären, da sprach die Hebamme zu ihr: Fürchte (dich) nicht, denn auch dieser ist dir ein Sohn!
18 Und es war im 'herausgehen ihrer Seele' - denn sie starb, - da rief sie seinen Namen: BenjaMin (Benjamin -> Sohn meiner Wehklage).
19  Und RaChel starb und sie wurde begraben am Weg nach EphRat, sie ist Bejt-Lechem (Bethlehem).
20 Und Jakobh stellte ein Symbol auf über ihrer Grabstätte, es ist das Steinmal der Grabstätte RaChels bis zu dem heutigen Tag.
21 Und Jisrael zog weg und breitete sein Zelt aus weiter nach Migdal-Eder hin.
22 Und es war: Indem Jisrael in dem Land wohnte, da ging Reuben hin und legte sich zu BiLhah, der Nebenfrau seines Vaters. Und Jisrael hörte es. Und die Söhne Jakobhs waren zwölf.
23 Die Söhne LeAhs: Reuben, der Erste Jakobhs und SchiMon und LeWi und JehuDah und JisaschKhar und SebhuLon.
24 Und die Söhne der RaChel: JoSeph und BenjaMin.
25 Und die Söhne BiLhahs, der Magd RaChels: Dan und NaphTali.
26 Und die Söhne SilPahs, der Magd LeAhs: Gad und Ascher. Dies sind die Söhne Jakobhs, welche ihm geboren wurden in PaDan Aram.
27 Und Jakobh kam zu seinem Vater JizChaq nach MamRe, nach QirJat ArBa, sie ist CheBhron (Hebron), wo AbraHam und JizChaq als Gäste wohnten.
28 Und die Tage JizChaq waren hundertundachtzig Jahre.
29 Und JizChaq hauchte (seine Seele) aus und starb und wurde versammelt zu seinen Volkschaften, alt und satt der Tage. Und Esaw und Jakobh, seine Söhne, begruben ihn.


**************** Erklärungen **********************

EL = einer von den 72 GOTTesnamen; wird später in einem Sonderthread "Erklärungen" umfassender erklärt
EL SchaDaj -> einer der Namen GOTTes, der siebenmal als EL SchaDaj vorkommt, das Sinngemäß übersetzt -> "GOTT, der jeglichen Bedarf stillende" bedeutet.
(x) hebr. QaHaL -> Eine sehr wichtige Stelle, wenn man den Sinn der Schrift erfassen will. Hier legte der EWIGE schon den Samen für spätere Vorkommnisse.
QaHaL -> Das durch ein Signal oder auf andere Weise versammelt werden. Das Wort könnte aber auch mit -> STIMMerhebende übersetzt werden. (Was meiner Meinung heutzutage passiert, Israel wurde versammelt und erhebt seine Stimme).
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Mo., 10. September 2012, 23:11
Kapitel 36

Die Abstammungslinien Esaws

1 Und dies sind die Geburtslinien Esaw, er ist EDOM.)°
2 Und Esaw hatte seine Frauen aus den Töchtern KenaAn (Kanaans) genommen: ADah, die Tochter EJLONs des Chiti, und OholiBhama, die Tochter des Anahs, die Enkeltochter ZiBhons des Chiwi,
3 und BaseMat, die Tochter des JischMaels (Ismael), die Schwester NebhaJots.
4 Und ADah gebar dem Esaw Eliphas und BaseMat gebar RegUel.
5 Und OholiBhama aber gebar JeUsch  und JaLam und QoRach (Korach). Dies sind die Söhne Esaws, die ihm geboren wurden im Land KenaAn (Kanaan).
6 Und Esaw nahm seine Frauen und seine Söhne und seine Töchter und alle Seelen seines Hauses und alle seine Tiere und all sein Erworbenes, welches ihm gediehen ist im Land Kanaan und er ging zu einem Land, weg aus dem Angesicht seines Bruders Jakobh.
7 Denn ihr Besitz wurde zu zahlreich, um zusammen zu wohnen und das Land konnte sie nicht mehr "tragen" aufgrund der Flächengröße ihrer vielen Viehherden.
8 Und Esaw bewohnte die Hügel Seîrs. Esaw ist der EDOM. (1.Mo.36,1)
9 Und dies sind die Geburtslinien Esaw, der Vater des Berglandes Edom, im Gebirge Seîrs.
10 Dies sind die Namen der Söhne Esaws: Eliphas, der Sohn ADahs, der Frau Esaws; RegUel, der Sohn BaseMats, der Frau Esaws.
11 Und es waren (noch) die Söhne des Eliphas: TejMan, OMar, Zepho, und GaTam und KeNas.
12 Und TimNa wurde Nebenfrau dem Eliphas, dem Sohn Esaws, und sie gebar dem Eliphas, den AMaLeq (Amalek). Dies sind die Söhne ADahs, der Frau Esaws.
13 Und dies sind die Söhne RegUels: NaChat und SeRach, SchaMah und MiSna. Diese wurden die Söhne der BaseMat, der Frau Esaw. )²
14 Und dies wurden die Söhne OholiBhamahs, der Tochter Anahs, der Tochter ZiBhons, der Frau Esaws: Und sie gebar dem Esaw: JeUsch, JaLam und KoRach.
15 Dies sind die Alufim )³ der Söhne Esaws: Die Söhne Eliphas, des Erstgeborenen Esaws:
Der Aluf TejMan,
der Aluf OMar,
der Aluf Zepho,
der Aluf KeNas,
16 der Aluf KoRach,
der Aluf GaTam,
der Aluf AmaLek.
Das sind die Alufim des Eliphas im Land EDOM, dies sind die Söhne ADahs.
17 Und dies sind die Söhne RegUels, des Sohnes Esaw:
Der Aluf NaChat,
der Aluf SeRach,
der Aluf SchaMar,
der Aluf MiSah.
Dies sind die Alufim RegUels, im Land EDOM, die Söhne BaseMats, der Frau Esaw.
18 Und dies sind die Söhne OholiBhamahs, der Frau Esaws:
Der Aluf JeUsch,
der Aluf JaLam,
der Aluf KoRach.
Dies sind die Alufim OholiBhamahs, der Tochter ANahs, der Frau Esaws.
19 Dies sind die Söhne Esaws und dies ihre Alufim; er ist EDOM.
20 Dies sind die Söhne Seîrs, des Chori, die Besitzer des Landes: LoThan und SchoBhal und ZiBhon und ANah
21 und DiSchon und EZer und DiSchan. Dies sind die Alufim des Chori, die Söhne Seîrs im Land EDOM.
22 Und die Söhne LoTans waren: ChoRi und HejMam; aber die Schwester LoThans war TimNa.
23 Und dies sind die Söhne SchoBhals: AlWan und ManaChat und EjBhal, SchePho und ONam.
24 Und dies sind die Söhne ZiBhons: AJah und ANah; er ist der ANah, der die Wasseransammlungen in der Wüste fand, als er die Esel seines Vaters ZiBhon weidete.
25 Und dies sind die Söhne ANahs: DiSchon, und OholiBhamah, die Tochter ANahs.
26 Und dies sind die Söhne DiSchans: ChemDan und EschBan und JitRan und KeRan.
27  Und dies sind die Söhne EZers)': BilHan und Scha:eWan und EQan. )^
28 ist eine Wiederholung vom Vers 26 mit Erweiterung auf: Und dies sind die Söhne DiSchans: Uz und ARan.
29 Dies sind die Alufs des des ChoRi (Horiter):
Der Aluf LoThan,
der Aluf SchoBhal,
der Aluf ZiBhon,
der Aluf ANah,
30 der Aluf DiSchon,
der Aluf EZer,
der Aluf DiSchan,
Die sind die Alufim der Chori (Horiter), im Bezug auf ihre Eigenschaften im Land Seîr.
31 Und dies sind ihre Regenten, welche im Land EDOM regierten, vor dem Regieren eines Regenten der Söhne Jisraels (Jakobh).
32 Und in EDOM regierte BeLa, der Sohn BeOrs; und der Name seiner Stadt war DinHaBhah.
33 Und BeLa starb, an seiner Stelle regierte JoBhabh, der Sohn SeRachs aus BozRah.
34  Und JoBhabh starb, und an seiner Stelle regierte ChuScham, aus dem Land des TejMani (Temaniter).
35 Und ChuScham starb, und an seiner Stelle regierte HaDad, der Sohn BeDads, der Midian schlug im Feld (zu) MoAb, und der Name seiner Stadt war AWit.
36 Und HaDad starb, und an seiner Stelle regierte SamLah, aus MasReQah.
37 Und SamLah starb, und an seiner Stelle regierte SchaUL, aus ReChoBot an dem Strom.
38 Und SchaUL starb, und an seiner Stelle regierte BaAL ChaNan, der Sohn AkhBors.
39 Und BaAL ChaNan, der Sohn AkhBors starb, und an seiner Stelle regierte HaDar; und der Name seiner Stadt war Pa'gU. Und der Name seiner Frau war MeHejThabhEL (Mehetabel), die Tochter MaTrehds, der Tochter, der Tochter des Mej Shahabhs.
40 Und dies sind die Namen der Alufim Esaws, bezüglich deren Sippen und ihrer Orte und ihren  Namen:
Der Aluf TimNa,
der Aluf ALWah,
der Aluf JeTet,
41 der Aluf OholiBhama)"
der Aluf ELah,
der Aluf PiNon,
42 der Aluf QeNas,
der Aluf TejMan,
der Aluf MibhZar,
43 der Aluf MagDiEL,
der Aluf IRam.
Dies sind die Alufim EDOMS, bezüglich ihrer Wohnsitze im Land ihres Besitzes, er ist Esaw, der Vater EDOMs.

************************** Erklärungen *************************

)° EDOM -> Zugehöriger; deutsche gebräuchliche Bezeichnung: Edomiter -> Zugehöriger.
)² Die Gebräuche und Sitten der damligen Zeit müssen beachtet werden. Söhne der Schwiegertöchter wurden der Stammmutter zugerechnet, da BaseMat die Mutter RegUels war.
)³ hebr. Aluph -> im Sinne von voll Ausgebildeter, erfahrener Vertrauter. Hat nichts mit Eleph (1000) oder Fürsten zu tun.
Es kann sich aber auch um bewaffnete wehrfähige Männer handeln, die ihr Territorium verteidigen konnten.
Im Prinzip läßt sich dieses Wort nicht so einfach übersetzen, weil für deren Bandbreite an Bedeutungen es im Deutschen kein Wort gibt.
)' das Z wird im Hebräischen als S gesprochen.
)° Das Q wird im Hebräischen als K gesprochen.
: ein Doppelpunkt im Wort heißt: Trenne die Betonnung. Z.B. Scha-e-Wan!
)" OholiBhama war eine Frau Esaws. - Also ein Fehler des Schreibers der Masoreten.!
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 16. September 2012, 14:20
Kapitel 37

1 Und Jakobh wohnte im Land der Fremde seines Vaters, im Land Kanaan.
2 Dies sind die Geburtslininen Jakobhs: Joseph. Als Sohn von siebzehn Jahren wurde er Hirte des Kleinviehs, wie seine Brüder. Und er war als Jüngling inmitten den Söhnen BiLahs samt den Söhnen SilPhas, der Frauen seines Vaters. Und Joseph brachte ihr böses Gerede zu ihrem Vater.
3 Aber JisraEL liebte Joseph mehr, als alle seine Söhne, denn der Sohn des Alters war er ihm, und er machte ihm einen Umhang (Kaftan) mit Verzierungen.
4 Und als seine Brüder sahen, daß ihr Vater ihn mehr liebte, als alle seine Brüder, da hasten sie ihn und konnten nicht mit ihm in Frieden reden.
5 Und Joseph hatte einen Traum und erzählte ihn seinen Brüdern, da fügten sie noch hinzu, ihn (mehr) zu hassen.)*
6 Und er sprach zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich träumte.
7 Seht, wir banden Bündel in mitten des Feldes, und da! Mein Bündel stand auf und es blieb auch noch aufgestellt, und euere Bündel umstellten es und verneigten sich zu meinem Bündel hin.
8 Da sprachen seine Brüder zu ihm: Willst du etwa über uns regieren oder über uns in diesem Gebiet herrschen? Und sie fügten noch (mehr) hinzu, ihn zu hassen aufgrund seiner Träume und seiner Worte.
9 Und er hatte noch einen anderen Traum und erzählte ihn auch seinen Brüdern und sprach: Ich hatte noch einen Traum: Die Sonne und der Mond und elf Sterne warfen sich huldigend vor mich hin.)x
10 Und er erzählte ihn seinem Vater und seinen Brüdern. Da schalt ihn sein Vater und sprach zu ihm: Was bedeutet dieser Traum, den du träumtest? Sollen wir zu dir kommen, ich und deine Mutter und deine Brüder um uns huldigend vor dir hinzuwerfen, erdwärts?
11 Und seine Brüder eiferten gegen ihn, sein Vater aber hütete diese Worte.

12 Und seine Brüder gingen, das Kleinvieh ihres Vaters bei ScheKhem (Sichem) zu hüten.
13 Da sprach JisraEL zu Joseph: Hüten nicht deine Brüder bei ScheKhem (das Vieh)? Geh, ich sende dich zu ihnen! da sprach er: Da bin ich.
14 Und er sprach zu ihm: Geh, und sehe nach dem Frieden (Wohlergehen) deiner Brüder und dem Frieden des Kleinviehs und komme zurück und berichte mir. Und so sandte er ihn aus der Tiefebene ChebRons (Hebron) und er kam gegen ScheKhem (Sichem).
15 Da fand in ein Mann, denn er irrte in der Gegend (umher) und der Mann fragte ihn: Was suchst du?
16 Und er sprach: Ich suche meine Brüder, sage mir doch, wo sie hier hüten.
17 Da sprach der Mann, sie zogen weg von hier, denn ich hörte sie sagen: Wir wollen nach DoTan gehen. Und Joseph ging seinen Brüdern nach und fand sie bei DoTan.
18 Und sie sahen in von Ferne und noch ehe er bei ihnen war, da erbitterten sie sich gegen ihn und planten ihn zu töten.
19 Und da sprachen die Brüder zu einander: Seht, der Inhaber der Träume kommt, dieser da!
20 Und nun gehen wir hin und bringen ihn um und werfen ihn in eine der Zisternen und sagen: Ein böses Tier fraß ihn. Dann wollen wir sehen, was aus seinen Träumen wird.
21 Und ReuBen hörte es und er rettete ihn vor ihnen und sprach: Wir erschlagen seine Seele nicht!
22 Und ReuBen sprach zu ihnen: Vergießt nicht das Blut! Werft ihn in eine Zisterne in der Wildnis, aber tötet ihn nicht. Er sprach das um ihn zu schützen vor ihrer Hand, und ihn dem Vater zurück zu bringen.
23 Und es war, als Joseph zu seinen Brüdern kam, da zogen sie Joseph seinen Umhang aus, den Umhang mit den Verzierungen mit dem er bekleidet war.
24 Und sie nahmen ihn und warfen ihn in die Zisterne; die Zisterne war aber leer und kein Wasser war in ihr.
25 Und sie setzten sich um Brot zu essen. Und sie erhoben ihre Augen und sahen eine Karawane der JischMelim (Ismaeliter) kam von GiLad, und ihre Kamele trugen Trakant und Baumharz und Balsamharz (Ladanum), und sie zogen dahin um es hinab zu bringen nach MizraJim (Ägypten).
26 Da sprach JehuDah zu seinen Brüdern: Was für ein Vorteil ist es, wenn wir unseren Bruder erschlagen und sein Blut bedecken?
27 Geht, wir verkaufen ihn den JischMelim, aber unsere Hand wende sich nicht gegen ihn, denn unser Bruder ist er, unser Fleich.
28 Da gingen Männer von Midian vorüber, Händler. Und sie zogen Joseph heraus aus der Zisterne, und sie verkauften Joseph den JischMelim für zwanzig Schekel Silber.
29 Und ReuBen kehrte zurück zu der Zisterne und sah, Joseph war nicht mehr in der Zisterne, da zerriß er seine Kleider.
30 Und er kehrte zurück zu seinen Brüdern und sprach: Der Junge ist nicht mehr da, ich aber, wohin soll ich gehen?
31 Da nahmen sie den Umhang Josephs und schächteten einen Ziegenbock und tauchten den Umhang in das Blut.
32 Und sie schickten den Umhang mit den Verzierungen zu ihrem Vater und ließen sagen: Den haben wir gefunden, untersuche ihn, ob es der Umhang deines Sohnes ist oder nicht.
33 Und er erkannte ihn und sprach: Der Umhang meines Sohnes ist er! Ein böses Tier zerriß und fraß ihn, Joseph wurde zerrissen.
34 Und Jakobh zerriß seine Kleider und legte Sackgewand um seine Lenden und trauerte viele Tage um seinen Sohn.
35 Und alle seine Söhne und alle seine Töchter erhoben sich um ihn zu trösten, er aber weigerte sich trösten zu lassen und sprach: Denn trauernd werde ich hinabsteigen zum Scheol. Und so beweinte ihn sein Vater.
36  Und die MeDanim verkauften ihn nach MizRajim (Ägypten) dem PontiPhar, einem Kämmerer des PharaOh, dem Fürst der Scharfrichter.)"

********************** Erklärungen *****************************

)* orientalische Redewendung beachten, denn sie verweist auf eine bewußte Handlung des Hassens. Bedeutung der negativen Steigerung des Gefühls wird hervor gehoben!
)x Sprache der Zweige: Sonne -> JisraEL; Mond -> seine Mutter, elf Sterne -> seine elf Brüder.
)" hebr. ThaBach -> wörtlich Schlächter. In allen anderen Vorkommen ist ein Angehöriger der Leibwache gemeint, denen vmtl. auch das Schlachten der Tiere oblag. Der Fürst oder Meister der Scharfrichter (1.Mo.40,4) hatte die Aufsicht über die Gefangenen und war für die Versorgung zuständig.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 23. September 2012, 10:57
Kapitel 38

1 Und es war in jener Zeit, da zog YehuDah weg von seinen Brüdern und stieg hinab bis zu einem Mann, einem AduLami (Adullamiter), dessen Name war ChiRah.
2 Und YehuDah sah dort die Tochter eines Mannes, eines Kanaani, und sein Name war SchuA, und er nahm sie und ging zu ihr ein.
3 Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn; und er rief seinen Namen: Er.
4 Und sie wurde nochmals schwanger und gebar einen Sohn; und sie rief seinen Namen: Onan.
5 Und abermals wurde sie schwanger und gebar einen Sohn; und sie rief seinen Namen: ScheLah. Aber YehuDah war in KeSiw, als sie ihn gebar.
6 Und YehuDah nahm eine Frau dem Er, seinem erstgeborenen Sohn, und ihr Name war: TaMar.
7 Und es war, daß Er, der erstgeborene YehuDahs, böse war in den Augen YHVHs, und YHVH ließ ihn sterben.
8 Da sprach YehuDah zu Onan: Gehe ein zu der Frau deines Bruders und eheliche sie als Schwager und laß Nachkommen entstehen deinem Bruder.
9 Als aber Onan erkannte, daß die Nachkommen nicht ihm gehören würden, so ließ er wiederholt seinen Samen zu Boden fallen, wenn er zur Frau seines Bruders einging und verwehrte seinem Bruder die Nachkommen.
10 Und es war Übel in den Augen YHVHs, was er tat, und ließ auch ihn noch sterben.
11 Da sprach JehuDah zu seiner Schwiegertochter TaMar: Wohne als Witwe im Haus deines Vaters, bis mein Sohn ScheLah groß geworden ist. Denn er sprach zu sich selbst: Daß nicht auch er noch sterbe wie seine Brüder. So ging TaMar und wohnte im Haus ihres Vaters.
12 Und die Tage mehrten sich, da starb die Tochter SchuAs, die Frau YehuDahs. Und YehuDah wurde getröstet und stieg zu seinen Scherern des Kleinviehs hinauf, er und ChiRa sein Weggefährte)* nach TimNah zu.
13 Und der TaMar wurde berichtet: Da! Dein Schwiegervater steigt hinauf nach TimNah zu, sein Kleinvieh zu scheren.
14 Da legte sie von sich ab die Bekleidung der Witwenschaft und bedeckte sich mit einem Überwurf )° und verfärbte sich)" und sie setzte sich an die Öffnung EjnaJims, das am Weg nach TimNah liegt, denn sie sah, daß ScheLah groß geworden war und sie ihm nicht zur Frau gegeben worden war.
15 Und YehuDah sah sie und hielt sie für eine Hure, denn sie hatte ihr Gesicht bedeckt.
16 Und er begab sich zu ihr an den Weg und sprach: Gewähre mir, daß ich mit dir Übereinkomme! Denn er erkannte nicht, daß sie seine Schwiegertochter war. Sie aber sprach: Was gibst du mir, wenn du zu mir eingehst?
17 Da sprach er: Ich werde dir ein Ziegenböcklein senden von dem Kleinvieh. Da sprach sie: Wenn du mir ein Pfand gibst, bist du es sendest.
18 Da sprach er: Was für ein Pfand soll ich dir geben? Und sie sagte: Dein Siegel und deinen Schnürgürtel und deinen Stab in deiner Hand. Und er gab es ihr und ging zu ihr ein, und sie wurde schwanger von ihm.
19 Und sie stand auf und legte den Überwurf ab und bekleidete sich wieder mit den Gewändern ihrer Witwenschaft.
20 YehuDah aber sandte das Ziegenböcklein durch die Hand seines Weggefährten, dem AduLami, um die Pfandgegenstände zu nehmen aus der Hand der Frau, aber er fand sie nicht.
21 Da fragte er die Männer des Ortes: Wo ist die Hurereigeweihte des Ortes? Die an dem Weg nach EjnaJim war? Sie aber sprachen: In diesem Ort gibt es keine Hurereigeweihte.
22 Da kehrte er zu YehuDah zurück und sprach: Ich fand sie nicht und auch die Männer des Ortes sprechen: In diesem Ort gibt es keine Hurereigeweihte.
23 Da sprach YehuDah: Sie soll es sich nehmen, damit wir nicht verachtet werden, denn ich habe das Böcklein gesandt und du hast sie nicht gefunden.
24 Und es war nach etwa drei Neumonden, da wurde YehuDah berichtet: Deine SchwiegertochterTaMar hurte und sie wurde dabei auch schwanger wegen der Hurerei. Da sprach YehuDah, bringt sie hinaus, so daß sie verbrannt wird.
25 Als sie hinaus gebracht wurde, da sandte sie zu ihrem Schwiedervater YehuDah und ließ sagen: Von dem Mann dem dieses gehört, wurde ich schwanger. und sie sprach weiter: Untersuche doch wem das Siegel, der Schnürgürtel und der Stab gehört?
26 Und YehuDah erkannte diese (Dinge) und sprach: Sie ist noch Gerechter als ich, deswegen, weil ich ihr meinen Sohn ScheLah nicht gegeben habe. Und in Zukunft erkannte)^ er sie nicht mehr.
27 Und es war in der Zeit des Gebärens, da waren Zwillinge in ihrem Bauch!
28 Und es war während des Gebärens, da streckte einer die Hand heraus und die Hebamme knüpfte einen gefärbten Faden um seine Hand und sprach: Dieser kam zuerst.
29 Und es war, daß dieser seine Hand zurück zog und sein Bruder kam heraus und sie sprach: Was für einen Riß hast du gerissen? Und man gab ihm den Namen Perez! (-> Breschung).
30 Und danach kam sein Bruder heraus, an dessen Hand der gefärbte Faden war; und man rief seinen Namen: SeRach. (-> Aufgehen, gleich einer Sonne).

************************** Erklärungen **************************************

)* hebr. Re´a -> wörtlich Mitbehirter, also einer der das selbe tut und den selben Weg hat. Leitet sich vom Wort RaAh ab -> Behirten.
)° kein Schleier, sondern ein Kaftan mit Kapuze, wie sie bei Sandstürmen getragen werden.
)" das Naturfärbemittel Henna war damals schon bekannt als Haarfärbemittel.
)^ "erkennen" ist eine Umschreibung des Beischlafes, nicht des wirklichen Kennens.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 23. September 2012, 15:38
Kapitel 39

1 Und Joseph war nach Mizrajim (Ägypten) hinab geführt worden. Und PontiPhar, ein Kämmerer des Pharao, der Fürst der Scharfrichter, erwarb ihn aus den Händen der Ismaeliter, die ihn dorthin brachten.
2 Aber YHVH war mit Joseph und er wurde ein Mann dem alles gelang im Hause seines Herrn, dem Ägypter.
3 Und als sein Herr sah, daß YHVH mit ihm war, und alles was er auch tat YHVH ihm gelingen ließ in seiner Hand,
4 da fand Joseph Gnade in seinen Augen und erhob (beamtete)* ihn und bestimmte ihn über sein Haus und alles was sein war, daß gab er in seine Hand.
5 Und es war: Seitdem er ihn erhoben hatte in seinem Haus und über alles was sein war, da segnete YHVH das Haus des Ägypters wegen Joseph und die Segnung YHVHs wurde in allem was sein war im Haus und im Feld.
6 Und er ließ alles was sein war in der Hand Josephs und um nichts kümmerte er sich, als nur um sein Brot welches er aß. Und Joseph wurde ein Ansehnlicher und ein Schöner im Aussehen.
7 Und es geschah nach diesen Dingen, da erhob die Frau seines Herrn ihre Augen zu Joseph und sprach: Liege bei mir!
8 Er aber weigerte sich und sprach zu der Frau seines Herrn: Mein Herr kümmert sich um nichts bei mir, was auch im Hause ist und alles was sein ist, daß gab er mir in meine Hand.
9 Keiner ist größer in diesem Haus, als ich, und nichts hielt er zurück vor mir, sondern nur dich, weil du seine Frau bist. Und wie sollte ich dieses große böse Unrecht tun und verfallen in Sünde zu meinem EloHim.
10 Und es war, als sie auf Joseph einredete Tag für Tag, da hörte er ihr nicht mehr zu, neben ihr zu liegen, um mit ihr zusammen zu sein.
11 Da geschah es an einem solchen Tag, da kam er in das Haus um seinen Auftrag zu erfüllen und keiner von den Männern des Hauses war dort,
12 da ergriff sie ihn an seinem Gewand und sprach zu ihm: Liege bei mir! Er aber ließ sein Gewand)** in ihrer Hand und floh (vor ihr) und ging nach draußen.
13 Und es war: Als sie sah, daß er sein Gewand in ihrer Hand gelassen hatte und nach draußen geflohen war,
14 da rief sie nach den Männern des Hauses und sprach zu ihnen: Er brachte zu uns einen Mann, einen IbhRi )², mit uns Mutwillen zu treiben. Er kam zu mir um bei mir zu liegen, aber ich rief mit großer Stimme.
15/16 Und es war, als er hörte, daß ich meine Stimme erhob und rief, da ließ er sein Gewand neben mir und floh und ging hinaus nach draußen. Und sie ließ sein Gewand neben sich, bis sein Herr zu seinem Haus kam.
17 Da sagte sie zu ihm entsprechend den vorigen Worten: Der Diener, der IbhRi, den du zu uns gebracht hast, kam zu mir um mit mir seinen Mutwillen zu treiben.
18 Und es geschah, als ich meine Stimme erhob und rief, da ließ er sein Gewand neben mir und floh nach draußen.
19 Und es geschah, als sein Herr die Worte seiner Frau hörte, die mit ihm redete und sprach: Entsprechend diesen Worten tat mir dein Diener, da entbrannte seine Wut.
20 Und Josephs Herr nahm ihn und und brachte ihn ins Bejt Ha-SoHar)³, an den Ort, wo die Gefangenen des Regenten gebunden waren, und er war dort im Gefängnis.
21 Aber YHVH war mit Joseph und er streckte seine Huld zu ihm aus und gab ihm Gnade in die Augen des Fürsten des Gefängnisses.
22 Und der Fürst des Gefängnisses gab (an Joseph), daß alle Gefangenen, welche im Gefängnis waren und alles was man dort tat, das durfte er veranlassen.
23 Und der Fürst des Gefängnisses sah nicht nach dem Geringsten, das in seiner Hand war, denn YHVH war mit ihm (Joseph). Und was er auch tat, ließ YHVH gelingen.


*************************** Erklärungen ********************

)* machte ihn zum 2. Beamten nach ihm selbst in seinem Haus. (sinngemäß betrachtet).
)** vmtl. nur ein Teilstück.
)² sprich Iwri, ins Deutsche transkribiert Hebräer. Deshalb heißt die Landessprache: Iwrit.
)³ Haus der halbmondförmigen Umzwingung -> kurz: Gefängnis.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Do., 27. September 2012, 21:13
Kapitel 40

1 Und es war nach diesen Vorkommnissen, da mißachteten)* der Mundschenk und der Bäcker des Regenten zu ihrem Herrn hin, dem Regenten MizraJim (Ägypten).
2 Und der Pharao ergrimmte über seine beiden Kämmerer, den Fürsten der Mundschenke und den Fürsten der Bäcker.
3 Und er gab sie in Gewahrsam in das Haus SoHar (Gefängnis), an den Ort, wo Joseph als Gefangener war.
4 Und der Fürst der Scharfrichter ordnete ihnen Joseph zu als Aufseher)** und sie waren einige Tage zusammen in Gewahrsam.
5 Und sie beide träumten einen Traum, jeder seinen Traum in einer Nacht, jeder entsprechend der Deutung seines Traumes, der Mundschenk und der Bäcker des Regenten von MizraJim, die als Gefangene im Gefängnis waren.
6 Und Joseph kam zu ihnen am Morgen und sah sie aufgelöst außer sich.
7 Und er fragte die Kämmerer des Pharao, die bei ihm waren in der Gefangenschaft, dem Haus seines Herrn: Weshalb sind euere Gesichter zerknirscht am heutigen Tag?
8 Da sprachen sie zu ihm: Einen Traum hatten wir, und da ist keiner der in deuten kann. Da sprach Joseph zu ihnen: Sind nicht dem EloHim die Deutungen? Erzählt es mir doch.
9 Da erzählte der Mundschenk seinen Traum dem Joseph und sprach zu ihm: Ein Rebstock vor meinem Gesicht.
10 Und am Rebstock drei Reben und er war sprießend. Seine Ranke stieg hinauf, seine Traubenbüschel reiften.
11  Und der Becher des Pharao war in meiner Hand und ich nahm die Trauben und preßte sie in den Becher des Pharao aus und gab den Becher auf die Handfläche des Pharao.
12 Da sprach Joseph zu  ihm: Dies ist seine Deutung: Die drei Reben,  drei Tage sind sie.
13 Nach den drei Tagen erhebt der Pharao dein Haupt und läßt dich zurückkehren in deinen Stand, und du gibst dem Pharao den Becher in die Hand gemäß der anfänglichen Bestimmung, als du sein Mundschenk wurdest.
14 Wenn du dann meiner gedenkst bei dir, so wie es dir wohl ergeht, so mögest du doch Huld an mir tun und meiner Gedenken bei dem Pharao und mich herausholen aus diesem Haus.
15 Denn gestohlen wurde ich, gestohlen aus dem Land der IbhRim (IwRim->Hebräer) und auch hier tat ich nichts, daß sie mich legten in die Zisterne und in dieses Gefängnis.
16 Und als der Fürst der Bäcker sah, daß er gut gedeutet hatte, da sprach er zu Joseph: In meinem Traum sah ich da, drei Flachkörbe mit Weißbrot auf meinem Haupt.
17 Und in dem obersten Flachkorb war von jeder Speise des Pharao Backwaren des Bäckers und Vögel kamen und fraßen sie aus dem Korb von meinem Haupt weg.
18 Da antwortete Joseph und sprach: Dies ist seine Deutung: Die drei Flachkörbe, drei Tage sind sie.
19 Nach den drei Tagen erhebt der Pharao dein Haupt, von dir weg und hängt dich an einem Baum auf und die Vögel fressen dein Fleisch von dir weg.
20 Und es war im dritten Tag des Geburtstages des Pharao, da machte er ein Trinkmahl für seine alle seine Diener und er erhob das Haupt des Fürsten der Mundschenke und das Haupt des Fürsten der Bäcker inmitten seiner Diener.
21 Und er ließ zurückkehren den Fürsten der Mundschenke über seinen Getränkevorrat, so daß er den Becher auf die Handfläche des Pharao gab.
22 Aber den Fürsten der Bäcker hängte er, so wie es ihnen der Joseph gedeutet hatte.
23 Aber der Fürst der Mundschenke dachte nicht an Joseph und vergaß ihn.


*********************** Erklärungen **************************

)* vermutlich Unterlassungsfehler.
)** wörtlich: und er amtete ihnen -> bedeutet Verwalten und kein Dienen wie in manchen Übersetzungen.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Do., 27. September 2012, 21:14
Kapitel 41

1 Und es war im Enden eines Doppeljahres an Tagen, da träumte der Pharao: Er stand da am Fluß.
2 Und da aus dem Fluß stiegen sieben Jungkühe herauf, schöne im Aussehen und wohlgenährte des Fleisches und sie weideten im Riedgras.
3 Und da! Sieben andere Jungkühe stiegen nach ihnen herauf, die häßlich im Aussehen waren und dürr im Fleisch waren und sie standen neben den Jungkühen am Gestade des Flußes.
4 Und die Jungkühe des häßlichen Aussehens und dürrem Fleisch fraßen die sieben Jungkühe des schönen und wohlgenährten Aussehens. Da wachte der Pharao auf.
5  Und er schlief wieder ein und träumte ein zweitesmal, und da stiegen hoch, sieben Halm-Ähren an einem Strohhalm, wohlgenährte und gute.
6 Und er sah: Sieben Halm-Ähren sprießen da nach ihnen, dünne und vom Ostwind ausgedörrte.
7 Und die dünnen ausgedörrten Halm-Ähren verschlangen die sieben wohlgenährten und gefüllten Ähren. Da wachte der Pharao auf und siehe, es war ein Traum.
8 Und es war im Morgen, da wurde sein Geist unriuhig und er rief und schickte nach allen Zeichenkundigen Ägyptens und nach allen Weisen. Und der Pharao zählte ihnen den Traum auf, aber da war keiner, der dies dem Pharao deuten konnte.
9 Da redete der Fürst der Mundschenke mit dem Pharao und sagte: An meine Verfehlungen denke ich am heutigen Tag:
10 Der Pharao war einst sehr erzürnt über seine Diener und gab mich in die Obhut des Hauses des Fürsten der Scharfrichter, mich und den Fürsten der Bäcker.
11 Und wir träumten in jener Nacht, ich und er, ein jeder träumte nach seiner Bedeutung seinen Traum.
12 Und dort war mit uns ein Jüngling, ein IwRi, ein Diener des Fürsten der Scharfrichter, und wir erzählten es ihm.
13  Und so wurde es: So wie er ihn uns deutete, so wurde es: Mich ließ man zurückkehren in meinen Stand und ihn hängte man auf.
14 Da sandte der Pharao und lies Joseph rufen, da ließen sie ihn aus dem Gefängnis frei und er schor sich und wechselte seine Kleider und kam zum Pharao.
15 Und der Pharao sprach zu Joseph: Einen Traum hatte ich, aber da ist keiner der ihn deuten könnte, und ich hörte über dich sprechen: Sobald du einen Traum hörst, vermagst du ihn zu deuten.
16 Da antwortete Joseph dem Pharao und sagte: Meine Deutung ist es nicht, EloHim wird antworten zum Frieden des Pharao.
17 Da antwortete der Pharao zu Joseph und sagte: In meinem Traum, da stand ich am Gestade des Flußes,
18 und da aus dem Fluß stiegen sieben Jungkühe herauf, wohlgenährt im Fleisch und schön im Aussehen und sie weideten im Riedgras.
19 Und da stiegen andere sieben Jungkühe nach ihnen herauf, ärmliche und überaus böse im Ansehen und mager im Fleisch und nichts vergleichbares sah ich bezüglich ihrer Bosheit.
20 Und die mageren bösen Jungkühe fraßen die sieben anfänglichen Jungkühe, die wohlgenährten.
21 Und sie wurden einverleibt, aber man konnte nichts erkennen, daß sie einverleibt wurden und ihr Aussehen war weiterhin böse, so wie im Beginn. Und ich wachte auf.
22 Und ich sah (noch) einen Traum, und da waren sieben Ähren, die sproßen empor an einem Halm die gefüllt und gut waren.
23 Und da waren sieben Ähren an bizarren dürren Halmen, vom Ostwind gedörrte und sproßen nach ihnen.
24 Und die dünnen Ähren verschlangen die sieben guten wohlgenährten Ähren. Und ich sprach davon zu den Zeichenkundigen, aber da war keiner der deuten konnte.
25 Da sprach Joseph zu dem Pharao: Der Traum des Pharo ist ein einziger. Daß was der EloHim tun wird, das berichtete er dem Pharo damit.
26 Die sieben guten Jungkühe, sieben Jahre sind sie. Und die sieben guten Ähren, sieben Jahre sind sie; ein einziger Traum ist es.
27 Und die sieben Jungkühe, die mageren und häßlich bösen Jungkühe, die nach ihnen heraufsteigen, sieben Jahre sind auch sie und so auch die sieben dürren Ähren, die vom Ostwind gedörrten, es werden sieben Jahre des Hungers.
28 Dies ist das Wort, welches ich dem Pharao gesagt habe: Das, was EloHim tun wird, ließ ER dem Pharao sehen.
29 Da kommen sieben Jahre, die großen Überfluß im ganzen Land MizraJim bringen werden.
30 Aber nach ihnen werden sieben Jahre des Hungers kommen und vergessen wird all der Überfluß sein im Land Ägypten.
31 Und man wird nichts mehr erkennen von dem Überfluß und dem Sattsein auf der Oberfläche des Landes, denn überaus schwer wird der Hunger danach sein.
32 Und aufgrund dessen, daß der Traum dem Pharao doppelt wiederholt wurde, bestätigt, das EloHim die Sache bereitet und EloHim schnell sein wird dies zu tun.
33 Und nun sehe der Pharao nach einem verständigen und weisen Mann und setze ihn über das Land Ägypten.
34  So tue der Pharao und er bestimme Obere über das Land und er nehme ein füntel des Ertrages als Steuer ein in den sieben Jahren des Überflußes.
35 Und sie sollen sammeln jede (Art) Speise in diesen guten Jahren und sie sollen Getreide auftürmen unter der Hand des Pharaos zur Speise in den Städten und es dort hüten.
36 So sollen die gesammelten Speisen die Nahrungsrationen für die sieben Jahre des Hungers im Land Ägypten werden, so daß das Land nicht zugrunde geht infolge des Hungers.
37 Und das Wort gefiel in den Augen des Pharao sehr gut und in den Augen aller seiner Diener.
38 Und der Pharao sprach zu seinen Dienern: Finden wir einen wie diesen einen Mann hier, in dem der Geistwind des ELoHim ist?
39 Und der Pharao sprach zu Joseph: Nachdem dich EloHim erkennen ließ all jenes hier, da ist keiner verständiger und weiser als du.
40 Du wirst über mein Haus sein und auf deinen Befehl deines Mundes wird mein Volk dir huldigen, nur in bezug auf meinen Thron will ich größer sein als du.
41 Und der Pharao sprach zu Joseph: Sehe, ich erhebe dich über das ganze Land Ägypten.
42 Und der Pharao nahm seinen Siegelring von seiner Hand und gab ihn in die Hand Josephs und er bekleidete ihn mit den Gewändern aus sechsfädigem Stoff und legte das goldene Stickband um seinen Hals.
43 Und er ließ ihn fahren auf dem zweiten Wagen welcher ihm nun gehörte und man rief ihn ansehend: Knie gebeugt! So übergab er ihn alles Land Ägypten (MizraJim).
44 Und der Pharao sprach zu Joseph: Ich bin der Pharao, aber ohne deine Zustimmung soll kein Mann seine Hand oder seinen Fuß erhöhen im ganzen Land Ägypten.
45 Und der Pharao rief den Namen Josephs: Zaphenat Pa Neach )° und er gab ihm AseNat, die Tochter des PotiPheras, des Priesters von ON zur Frau. Und dann zog Joseph über das Land Ägypten.
46 Und Joseph war ein Sohn von dreißig Jahren, als er vor dem Pharao stand, dem Regenten ganz Ägyptens. Und Joseph ging weg vom Pharao und ging über alles Land Ägyptens.
47 Und das Land gab Ertrag in den sieben Jahren der Sättigung in Überfülle und man hatte übermäßig viel.
48 Und er sammelte alle (Arten) Speisen der sieben Jahre welche im Land Ägypten wuchsen und gab die Speisen in die Städte aus der jeweiligen Umgebung, die um sie lag.
49 Und Joseph türmte Getreide auf wie den Sand des Meeres, eine überaus große Menge, bis er abließ zu zählen, denn es gab keine Zahl dafür.
50  Und dem Joseph wurden zwei Söhne geboren noch ehe das Jahr des Hungers kam, welche ihm AseNat gebar, die Tochter PotiPheras, des Priesters von ON.
51  Und Joseph rief den Namen des Erstgeborenen: MeNascheh (Manasse), denn EloHim enthob mich von all meinen Mühen und vom Hause meines Vaters.
52 Und den Namen des zweiten Sohnes rief er: EphraJim; den fruchtbar machte mich EloHim im Land meiner Demütigung.
53 Und es endeten die sieben Jahre des Überflußes, welche im Land Ägyptens waren,
54 und es begannen die sieben Jahre des Hungers zu kommen, so wie Joseph gesprochen hatte. Und in all den Ländern ringsum war der Hunger, aber im Land Ägypten, da war Brot.
55  Und das ganze Land Ägypten hungerte, und das Volk schrie zum Pharao wegen dem Brot. Da sprach der Pharao zu den Ägyptern: Geht zum Joseph, was er zu euch sagt, das tut ihr.
56  Und der Hunger war auf der ganzen Oberfläche der Erde und Joseph öffnete alles worin etwas (Speise) war und verkaufte es den Ägyptern. Und der Hunger hielt an in Ägypten.
57  Und alle der Erde kamen nach Ägypten zu Joseph um zu kaufen, denn der Hunger hielt an auf der Erde.

*************** Erklärungen **************

)° Übs. Verwahrer (der Siegelverwahrer war in Ägypten der 2. Mann nach dem Pharao).
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 07. Oktober 2012, 10:56
Kapitel 42

1 Und als Jakobh sah, daß Eßbares in Ägypten zu kaufen war, da sprach Jakobh zu seinen Söhnen: Warum seht ihr euch an?
2 Und er sprach: Ich hörte da, daß es Eßbares in Ägypten gibt. Steigt dorthin hinab und kauft dort für uns, damit wir am Leben bleiben und nicht sterben.
3 Da stiegen die zehn Brüder Josephs hinab um Korn zu kaufen aus Ägypten.
4 Aber BinJamin, den jüngsten Bruder Josephs, sandte Jakobh nicht mit den Brüdern, denn er sagte sich: Daß ihm nicht ein Unfall geschehe.
5 Und so kamen die Söhne Jisraels inmitten der Ankommenden, um Korn zu kaufen, denn der Hunger war im Land Kanaan.
6 Und Joseph war der Machthaber über das Land, er war es, der jedem Volk das Korn verkaufte. Und die Brüder Josephs kamen und warfen sich vor ihm hin zur Erde.
7 Und Joseph sah seine Brüder und erkannte sie, er aber machte sich für sie unkenntlich und sprach hart mit ihnen und sprach: Woher kommt ihr? Und sie sprachen: Aus dem Land Kanaan um Speisen zu kaufen.
8 Und Joseph erkannte seine Brüder, sie aber, sie erkannten ihn nicht.
9 Da gedachte der Joseph seiner Träume, welche er sie betreffen geträumt hatte und sprach zu ihnen: Kundschafter seid ihr! Die Blöße des Landes zu sehen seid ihr gekommen.
10 Sie aber sprachen zu ihm: Es ist nicht so mein Herr! Deine Diener kamen, um Speisen zu kaufen.
11 Wir alle sind Söhne eines Mannes, Rechtschaffend sind wir. Wir, deine Diener wurden nicht zu Kundschaftern.
12 Er aber sprach zu ihnen: Nein, die Blöße des Landes zu sehen seid ihr gekommen.
13 Da sprachen sie: Wir, deine Diener sind zwölf Brüder, Söhne eines Mannes aus dem Land Kanaan und der kleinste ist bei seinem Vater bis heute und der andere ist nicht mehr da.
14 Aber Joseph sprach zu ihnen: Es ist wie ich zu euch sagte und sprach: Kundschafter seid ihr!
15 Darin sollt ihr geprüft werden, bei dem Lebenden des Pharao, wehe, wenn ihr von da hinaus geht, es sei denn, euer kleinster Bruder kommt hieher.
16 Sendet einen von euch, so daß er eueren Bruder hole! Ihr aber sollt gefangen sein und so werden euere Worte geprüft, ob die Wahrheit in euch ist, und wenn nicht - bei dem Lebenden des Pharao, dann seid ihr Kundschafter!
17 Und er nahm sie in Gewahrsam, drei Tage.
18 Und Joseph sprach zu ihnen in dem dritten Tag. Tut dies und bleibt leben! Ein Elohim Fürchtender bin ich.
19 Wenn ihr Rechtschaffende seid, so werde einer euerer Brüder gebunden im Haus des Gewahrsams bleiben, ihr aber geht und bringt die Ware wegen des Hungers in euer Haus.
20 Aber eueren kleinsten Bruder bringt ihr zu mir, so daß euere Worte vertrauend sind und ihr nicht sterbt. Und sie taten es so.
21 Da sprachen sie jeder zu seinem Bruder: Fürwahr, wir sind Schuldige gegenüber unseren Bruder, dessen Seelenbedrängnis wir sahen und uns um Gnade anflehte, aber wir hörten nicht auf ihn, deswegen kommt diese Bedrängnis zu uns.
22 Und ReuBhen antwortete ihnen und sagte: Habe ich nicht zu euch gesagt: Verfehlt euch nicht gegen den Knaben, aber ihr hörtet nicht und sein Blut wird jetzt von uns gefordert.
23 Sie aber erkannten nicht, daß Joseph sie verstand, denn der Dolmetscher war zwischen ihnen.
24 Und er drehte sich um von ihnen und weinte. Und er kehrte zurück zu ihnen und nahm SchiMon von ihnen weg und band ihn vor ihren Augen.
25 Und Joseph gebot, daß man ihre Gefäße fülle mit Korn und gebot, daß man ihr Silber zurück gebe in den Packen von jedem und ihnen Wegzehrung mitgebe. Und man tat es so.
26 Und sie hoben ihre Waren auf ihre Esel und gingen von dort weg.
27 Und einer öffnete seinen Sack um Futter seinem Esel zu geben in dem Nachtlager und sah sein Silber, und da war es in der Öffnung seines Packens.
28 Und er sprach zu seinen Brüdern: Zurück gegeben wurde mein Silber, seht, es ist noch in meinem Packen. Da entglitt ihnen das Herz und sie zitterten und jeder sagte zu seinem Bruder: Was ist das, was EloHim uns da getan?
29 Und sie kamen zu ihrem Vater Jakobh im Land Kanaan und berichteten ihm, was ihnen alles geschah und sprachen:
30 Der Mann, der Herr des Landes sprach hart mit uns und gab uns als Kundschafter dieses Landes aus.
31 Und wir sagten zu ihm: Redliche Männer sind wir, und wir waren nie jemals Kundschafter.
32 Zwölf Brüder sind wir, Söhne unseres Vaters; der eine, der ist nicht mehr da, und der Jüngste ist am heutigen Tag mit unserem Vater im Land Kanaan.
33 Aber der Mann, der Herr des Landes sprach zu uns: Daran werde ich erkennen, daß ihr Redliche seid: Einen eueren Brüder lasst bei mir, und wegen des Hungers in eueren Häusern, nehmt (das Getreide) und geht,
34 aber bringt eueren jüngeren Bruder zu mir, so erkenne ich, daß ihr keine Kundschafter, sondern Redliche seid. Dann werde ich euch eueren Bruder zurück geben und ihr könnt Handel treiben in dem Land.
35 Und es geschah, als sie ihre Packen entleerten, da war bei jedem seine Börse mit dem Silber in den Säcken, und sie sahen die Börsen mit dem Silber und sie und ihr Vater fürchteten sich.
36 Da sprach ihr Vater Jakobh zu ihnen: Der Kinder beraubt ihr mich, Joseph - er ist nicht mehr da, und Schimon - ist nicht mehr da, und BenjaMin wollt ihr mitnehmen. Das alles kommt über mich?
37 Aber ReuBen sprach zu seinem Vater und sagte: Meine zwei Söhne darfst du töten, wenn ich ihn nicht wieder zurück bringe. Gib ihn mir in meine Hand, und ich bringe ihn dir zurück.
38 Er aber sprach: Mein Sohn steigt nicht mit euch hinab, denn sein Bruder starb und er allein bleibt mir. Begenet ihm ein Unfall auf dem Weg auf den ihr geht, so bringt ihr mein Ergrautes aus Kummer in den Scheol hinab.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 14. Oktober 2012, 10:19
Kapitel 43

1 Der Hunger aber war schwer im Land. Und es war:
2 Als sie alles verzehrt hatten, was sie gekauft hatten an Nahrung, welches sie aus MizraJim mitbrachten, da sprach ihr Vater zu ihnen:Kehrt zurück und kauft für uns ein wenig Nahrung.
3 Da sprach Jehuda zu ihm und sagte: Der Mann hat uns gegenüber bezeugen lassen, daß wir sein Angesicht nicht sehen, wenn unser (jüngster) Bruder nicht mit uns wäre.
4 Wenn du unseren Bruder mitsamt uns sendest, so wollen wir hinabsteigen und dir Nahrung kaufen,
5 wenn du aber ihn nicht sendest, so steigen wir nicht hinab, denn der Mann sprach zu uns: Mein Angesicht dürft ihr nicht sehen, wenn ihr ohne eueren Bruder kommt.
6 Und JisraEL sprach: Warum habt ihr mir das Leid zugefügt und dem Mann berichtet, daß ihr noch einen Bruder habt?
7 Sie aber sprache: Befragt hatte uns der Mann betreffend unserer Verwandschaft und sprach: Ist euer Vater noch am Leben? Und habt ihr noch einen Bruder? Da berichteten wir ihn den (wahren) Sachverhalt. Konnten wir wissen, daß er sagen würde: Bringt eueren Bruder herab?
8 Da sprach Jehuda zu JisraEL, seinem Vater: Entsende den Jungen mit mir, so wollen wir aufstehen und gehen, so daß wir leben und nicht sterben müssen, weder du, noch wir, noch unsere Kinder.
9 Ich bürde dir für ihn. Von meiner Hand forderst du ihn, wenn ich ihn nicht zu dir bringe und dir hinstelle vors Angesicht, so will ich alle Tage dir schuldig sein.
10 Denn wenn wir nicht gezögert hätten, ja denn, wir wären schon zweimal zurück gekehrt.
11 Da sprach JisraEL, ihr Vater zu ihnen: Wenn es denn so ist, dann tut folgendes: Nehmt von der Edelfrucht des Landes mit in eueren Gefäßen und bringt dem Mann ein Geschenk hinab, ein wenig Mastix (http://de.wikipedia.org/wiki/Mastix)  und ein wenig Honig, Tragant, (http://de.wikipedia.org/wiki/Traganth) und Ladanum, (http://de.wikipedia.org/wiki/Ladanum) Pistazien und Mandeln.
12 Und nehmt in euerer Hand das doppelte an Silber mit, das zurückgebrachte Silber in den Packen, vielleicht war es ein Irrtum.
13 Und nehmt eueren Bruder und steht auf und kehrt zurück zu dem Mann.
14 Und der EL SchaDaj)* gebe euch Erbarmen vor dem Angesicht des Mannes, so daß er euch eueren zurückbehaltenen Bruder und BenjaMin zurück gibt. Und ich, so wie ich der Kinder beraubt bin, so bin  ich der Kinder beraubt.
15 Da nahmen die Männer die Geschenke und das doppelte an Silber mit in ihre Hand und BenjaMin, und sie standen auf und zogen hinab nach MizraJim (Ägypten). Und traten so vor Joseph.
16 Und Joseph sah BenjaMin mit ihnen und sprach zu dem Obersten seines Hauses: Bringe diese Männer in das Haus und richte was zum Schlachten und bereite es, denn mit mir werden sie Essen im Mittag.
17 Und der Mann tat, so wie es Joseph ihm gesprochen hatte, und der Mann brachte die Männer ins Haus Josephs.
18 Und die Männer fürchteten sich, weil sie ins Haus Josephs gebracht wurden und sprachen: Aufgrund der Sache mit dem Silber, das am Anfang wieder in unseren Packen war, werden wir hierher gebracht, daß man sich auf uns stürzt und uns zu Dienern macht samt unseren Eseln.
19 Und sie gingen zu dem Mann, der über das Haus Josephs gesetzt war und sprachen zu ihm vor der Tür des Hauses:
20 Bitte mein Herr! Herab gekommen sind wir im Anfang um Nahrung zu kaufen.
21 Und es geschah, als wir zum Nachtlager kamen und unsere Packen öffneten, da war jedem sein Silber im Bereich der Öffnung seines Packens. Und nun brachten wir es zurück.
22 Auch anderes Silber brachten wir mit herab in unserer Hand, um Nahrung zu kaufen. Wir wissen nicht, wer uns das Silber wieder hinein legte in unsere Packen.
23 Und er sprach: Friede ist euch, fürchtet euch nicht. Euer EloHim und der ELoHim eueres Vaters gab euch einen Schatz in die Packen. Euer Silber habe ich bekommen, und er ließ SchiMon zu ihnen hinausgehen.
24 Und der Mann brachte die Männer ins Haus Josephs und gab ihnen Wasser und sie badeten ihre Füße, und er gab ihren Eseln das Futter.
25 Und sie bereiteten die Geschenke vor, bis zum Kommen Josephs im Mittag, denn sie hatten gehört, daß sie dort Brot essen werden.
26 Und als Joseph in das Haus kam, da brachten sie ihm die Geschenke, welche in ihrer Hand waren, in das Haus und warfen sich vor ihm auf die Erde.
27 Und er fragte sie bezüglich des Friedens und sprach: Ist Frieden euerem Vater, von welchem ihr gesprochen habt? Lebt er noch?
28 Und sie sagten: Friede ist deinem Diener, unseren Vater und er ist am Leben.
29 Und er hob seine Augen und sah seinen Bruder BenjaMin, den Sohn seiner Mutter und sprach: Ist dieser euer jüngster Bruder, von dem ihr zu mir gesprochen habt? Und er sprach: EloHim begnade dich, mein Sohn.
30 Und Josef ging schnell weg, denn seine Gefühle zu seinem Bruder übermannten ihn und er suchte (einen Ort) um zu weinen - und kam in die Kammer und weinte dort.
31 Und er wusch sein Angesicht und ging hhinaus und bezwang sich und sprach: Tragt das Essen auf.
32 Da deckte man für ihn gesondert und für sie gesondert und den MizRim (Ägypter), die mit ihm aßen, denn ein Greuel ist es den MizRim mit den IbhRim (Hebräer) Brot zu essen.
33 Und sie saßen vor ihm, der Älteste, gemäß seines Erstgeburtrechtes und der Jüngste, gemäß seiner Jugend. Da staunten die (ägyptischen) Männer und sahen sich gegenseitig an.
34 Und er hob den Wein von sich weg in Ehrerbietung zu ihnen hin, aber die Ehrerbietung zu BenjaMin hin, war um fünf Handhebungen mehr, als das Ihrige. Und sie tranken und berauschten sich mit ihm.

************* Erklärung *********************

)* EL, der Ernährer
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 21. Oktober 2012, 21:10
Kapitel 44

1 Und er gebot dem Oberen über sein Haus und sagte: Fülle die Packen der Männer mit Nahrung, so viel wie sie zu Tragen vermögen und lege das Silber in den Bereich der Öffnung des Packens.
2 Meinen Kelch aber, den silbernen Kelch, legst du in den Bereich der Öffnung des Packens des Jüngsten und das Silber für die Waren. Und er tat entsprechend den Worten Josephs, das er geredet hatte.
3 Als der Morgen hell wurde, da entließen sie die Männer, samt ihren Eseln.
4 Und sie waren hinaus gegangen aus der Stadt und waren nicht weit entfernt, da sprach Joseph zu seinem Oberen, der über sein Haus gesetzt war: Steh auf, verfolge die Männer hinter ihnen her und hol sie ein, so sprichst du zu ihnen: Warum habt ihr Böses getan, anstatt des Guten?
5 Ist es nicht gerade der, mit dem mein Herr trinkt? Und mit dem er Weissagungen vorhersagt? Böses tat ihr in dem, was ihr getan habt.
6 Und er holte sie ein und sprach diese Worte zu ihnen.
7 Da sprachen sie zu ihm: Warum spricht der Herr diese Worte? Weit entfernt sei dies deinen Dienern, gemäß diesen Worten zu tun.
8 Das Silber das wir gefunden hatten im Bereich der Öffnung unserer Packen, brachten wir dir zurück aus dem Land Kanaan. Und wie sollten wir stehlen das Gold und Silber aus dem Haus deines Herrn.
9 Bei wem von deinem Dienern er gefunden wird, der sterbe, und wir, ja wir, werden meinem Herrn zum Diener.
10 Da sprach er: Nun doch, nach eueren Worten sei es also, bei wem er gefunden wird, der werde mir zum Diener, ihr aber, ihr werdet dann als schuldlos befunden.
11 Da machten sie schnell ab jeder ihren Packen und stellten sie auf die Erde und alle öffneten ihre Packen.
12 Und er prüfte nach und begann beim Ersten in seinem Bereich und kam zum Bereich des Jüngsten, und der Kelch wurde gefunden im Packen BenjaMins.
13 Da zerrissen sie ihre Kleider und jeder belud seinen Esel auf und sie kehrten zurück in die Stadt.
14 Und JehuDah und seine Brüder kamen in das Haus Josephs und er war noch dort. Und sie fielen vor ihm nieder.
15 Und Joseph sprach zu ihnen: Was ist das für eine Tat, welche ihr getan habt? Erkennt ihr nicht, daß ein Mann wie ich, zu weissagen vermag?
16 Da sprach JehuDah: Was sollen wir zu meinem Herrn sprechen, was sagen und mit was rechtfertigen? Der EloHim fand die Vergehung deiner Diener. Wir sind Diener meinem Herrn, wir alle und auch der, in dessen Hand der Kelch gefunden wurde.
17 Er aber sprach: Weitab sei es von mir, so etwas zu tun! Der Mann in dessen Hand der Kelch gefunden wurde, er wird mir zum Diener. Ihr aber, ihr steigt hinauf zu euerem Vater, zum Frieden ist es.
18 Da kam JehuDah zu ihm herzu und sprach: Bitte, mein Herr! Darf dein Diener noch ein Wort reden zu seinen Ohren und es entbrenne nicht dein Zorn gegen deinen Diener, denn du bist wie der Pharao.
19 Mein Herr fragte seine Diener und sprach: Ist bei euch noch ein Vater oder ein Bruder?
20 Und wir sprachen zu meinem Herrn: Wir haben noch einen alten Vater und einen jüngeren Bruder; aber dessen Bruder starb. So ist er allein, was seine Mutter betrifft und sein Vater liebt ihn.
21 Da sprachst du zu deinen Dienern: Bringt ihn herab zu mir, und ich will mein Auge auf ihn haben.
22 Wir aber sprachen zu meinem Herrn: Der Jüngling kann seinen Vater nicht verlassen, und würde er seinen Vater verlassen, so würde dieser sterben.
23 Da sprachst du zu deinen Dienern, wenn euer Bruder, der Jüngste, nicht zusammen mit euch herab steigt, dann werdet ihr mein Angesicht nicht sehen. (die hohe Auszeichnung würde fehlen. /Anmerkung).
24 Und es war, daß wir hinauf stiegen zu deinem Diener, meinem Vater, und wir berichteten ihm die die Worte meines Herrn.
25 Und unser Vater sprach: Kehret zurück und kauft für uns ein wenig Nahrung.
26 Da sprachen wir: Wir können nicht hinab steigen! Wenn der Jüngste mit uns kommt, so steigen wir hinab, denn wir können das Angesicht des Mannes nicht sehen, wenn unser jüngster Bruder nicht mit uns kommt.
27 Da sprach dein Diener, mein Vater, zu uns: Ihr erkennt, daß meine Frau mir zwei (jüngere) geboren hatte.
28 Der eine ist von mir weg gegangen und ich sprach: Zerrissen wurde er wohl wahr, und ich sah ihn hier nicht mehr.
29 Und nehmt ihr auch noch diesen von meinem Angesicht weg und begegnet ihm ein Unfall, so bringt ihr im Bösen mein ergrautes (Haupt) zum Scheol hinab.
30 Und wenn ich zu deinem Diener, meinem Vater, komme und der Jüngling ist nicht bei uns, denn seine Seele ist geknüpft an seine Seele,
31 so wird er, sobald er sieht, daß der Jüngling nicht bei uns ist, so stirbt er und deine Diener hätten das Ergraute (Haar) ihn mit Kummer zum Scheol hinab gebracht.
32 Denn dein Diener bürgte für den Jüngling bei meinem Vater und sagte: Wenn ich ihn nicht zu dir zurück bringe, so werde ich alle Tage vor meinem Vater in Schuld sein.
33 Und nun, laß doch deinen Diener anstelle des Jungen hier sein bei meinem Herrn als Knecht. Der Jüngling aber steige hinauf mit seinen Brüdern.
34 Denn wie könnte ich hinauf steigen zu meinem Vater, wenn der Jüngling nicht mit mir ist? So daß ich nicht sehe das Böse (Unglück), daß dann meinen Vater trifft.


************ Erklärung *********************

Der orientalische Sprachgebrauch ist nicht immer in einem einwandfreiem Deutsch zu übertragen, wenn der Sinn der damaligen Sprache nicht darunter leiden soll.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 28. Oktober 2012, 08:17
Kapitel 45

1 Da konnte sich Joseph nicht mehr bezwingen zu all denen die um ihn her standen, und er rief: Laßt jederman von mir hinaus gehen! So stand niemand bei ihm, als Joseph sich seinen Brüdern zu erkennen gab.
2 Und er ließ seine Stimme mit Weinen hören, und die aus MizraJim hörten es, und das Haus  des Pharao hörte es.
3 Und Joseph sprach zu seinen Brüdern: ich bin Joseph, ist mein Vater noch am Leben? Aber seine Brüder konnten ihm nicht antworten, denn sie waren innerlich stark und anhaltend bewegt aufgrund seines Angesichts.
4 Da sprach Joseph zu ihnen: Kommt doch her zu mir! Und sie kamen zu ihm. Und er sprach: Ich bin Joseph euer Bruder, den nach MizraJim verkauftet.
5 Und nun seid nicht betrübt, und nicht entbrenne es eueren Augen, daß ihr mich nach hier verkauftet, denn als Lebenerhalter entsandte mich EloHim, euch im voraus.
6 Denn schon ein Doppeljahr ist der Hunger im Inneren des Landes, und noch sind es fünf Jahre in denen kein Pflügen und Ernten sein wird.
7 Und EloHim entsandte mich, euch im voraus, anzulegen für euch eine Bleibe im Land und euch leben zu lassen, als ein großes Entronnenes)*
8 Und nun, nicht ihr entsandtet mich hierher, denn es war EloHim; und er legte mich fest, dem Pharao zum Vater und zum Herrn über sein Haus und zum Herrscher allen Gebieten des Landes MizraJims (Ägyptens).
9 Seid schnell und steigt hinauf zu meinem Vater und sagt zu ihm: So spricht dein Sohn Joseph: EloHim legte mich fest zum Herrn über alles in MizraJim. Steige herab zu mir und bleib nicht stehen!
10 Und du wirst wohnen im Goschen und mir ein "Naher")' werden, du und deine Söhne und die Söhne deiner Söhne und dein Kleinvieh und dein Rindvieh und alles was dein ist.
11 Und ich halte einen Vorrat für dichdort, denn noch fünf Jahre ist der Hunger (im Land), daß du nicht entrechtet (verarmst) wirst, du und dein Haus und alles was dein ist.
12 Und da! Euere Augen und die Augen meines Bruder BinjaMin sehen, das mein Mund es ist, der zu euch spricht.
13 Und ihr berichtet es meinem Vater, all meine Herrlichkeit in MizraJim, und alles was ihr gesehen  habt, geht schnell und bringt meinen Vater hier herab.
14 Und er fiel an den Hals seines Bruders BinjaMins und weinte und BinjaMin weinte an seinem Hals.
15 Und er küßte alle seine Brüder und weinte an ihnen, und danach redeten seine Brüder mit ihm.
16 Und die Stimme wurde gehört im Haus des Pharaos, die sagte: Die Brüder Josephs kamen! Und dies fand Wohlgefallen in den Augen des Pharao und in den Augen seiner Diener.
17 Und der Pharao sprach zu Joseph: Sprich zu deinen Brüdern: Spornt euere Lasttiere an und geht nach dem Land Kanaan,
18 und nehmt eueren Vater und eueren Hausstand )² und kommt zu mir! Ich will euch das Gute des Landes MizraJim geben, und eßt das Fett des Landes.
19 Dir aber ist geboten zu sagen: Tut dies: Nehmt euch aus dem Land MizraJim Wagen für euere Kinder und für euere Frauen und hebt eueren Vater darauf, und (dann) kommt ihr.
20 Und euere Augen schonen nicht euere Geräte, denn das Gute des Landes MizraJim ist euch zu eigen.
21 Und die Söhne Jisraels taten es so. Und Joseph gab ihnen Wagen auf Befehl aus dem Mund des Pharaos und gab ihnen Nahrung mit auf den Weg.
22 Ihnen allen, ja jedem, gab er Kleider zum wechseln, dem BinjaMin aber gab er dreihundert Scheqel Silber und fünf Kleider zum wechseln.
23 Und seinem Vater schickte er gemäß diesem zehn Lastesel vom Guten MizraJims und zehn Eselinnen, zu tragen Korn und Brot und Kost für seinen Vater, für den Weg (nach MizraJim).
24 Und er schickte seine Brüder weg und sie gingen; er sprach zu ihnen (noch): Schreckt nicht in Angst zurück auf eueren Weg.
25 Und sie stiegen hinauf aus MizraJim (weg) und kamen zum Land Kanaan, zu ihrem Vater Jakobh.
26 Und sie berichteten ihm und sagten: Joseph ist noch am Leben, und daß er Herrscher istin allen Gebiten des Landes MizraJim. Aber er erstarrte, denn er traute ihnen nicht.
27 Da sprachen sie zu ihm alle Worte Josephs, die er zu ihnen geredet hatte. Und er sah die Wagen, welche Joseph gesandt hatte, um ihn  zu tragen; da lebte der Geisthauch ihres Vaters Jakobh auf.
28 Und Jisrael sprach: Es ist mir zuviel: Mein Sohn ist am Leben. Ich will gehen und ihn sehen, ehe ich noch sterbe.

******************* Erklärungen ******************************

)* im Sinne von: ein großes Symbol des Entrinnens vor dem Verderben. (zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Tenach).
)' Hebr. Qarobh: Jede nahestehende Person, nicht nur der Nächste.
)² Hebr. BaJit: Das Wort meint nicht nur ein Gebäude, sondern allgemein den gesamten Hausstand an einem Wohnort.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 11. November 2012, 08:29
Kapitel 46

1 Und Jisarael zog weg und alles, was er hatte und kam nach Beerschebha. Und opferte ein Opfer dem ELoHim seines Vaters JizChaq.
2 Und ELoHim sprach zu Jisrael in Visionen* in der Nacht und sagte: Jakobh, Jakobh! Und er antwortete: Da bin ich.
3 Und ER sprach: Ich bin der EL, )~ der ELoHim deines Vaters. Fürchte nicht hinab zusteigen nach MizraJim, denn zu einer großen Nation werde ich dich dort anlegen.
4 ICH, ich steige mit dir hinab nach MizraJim, und ICH, ich bringe dich auch wieder herauf, und Joseph wird seine Hand auf deine Augen setzen.)+
5 Da stand Jakobh auf und zog von Beer Schebha weg und die Söhne Jisraels hoben ihren Vater, die Kinder und die Frauen auf die Wagen, die der Pharao gesandt hatte, sie zu tragen.
6 Und sie nahmen ihre Vieherden und ihren Zugewinn welchen sie erworben hatten im Land Kanaan, und kamen nach MizraJim (Ägypten), und alle Nachkommen mit ihm:
7 Seine Söhne und die Söhne seiner Söhne mit ihm, seine Töchter und die Töchter seiner Söhne, ja alle seine Nachkommen brachte er mit sich nach MizraJim.
8 Und dies sind die Namen der Söhne Jisraels, die nach MizraJim kamen, Jakobh und seine Söhne: Der Erstgeborene Jakobhs: Reuben.
9 Und die Söhne Reubens: ChaNokh und PaLu und ChezRon und KarMi.
10 Und die Söhne SchiMons: JeMuel und JaMin und OHad und JaKhin und ZoChar (Zohar) und SchaUl, der Sohn der Kanaaniterin.
11 Und die Söhne LeWis: GereSchon, QeHat und MeraRi.
12 Und die Söhne JehuDahs: Er und Onan und ScheLah und PeRez und SeRach; aber Er und Onan starben im Land Kanaan;  und die Söhne des PeRez waren: ChezRon und ChaMul.
13 Und die Söhne JisaschKars: ToLa und PuWah und Jobh und SchimRon.
14 Und die Söhne SebuLuns (Sebulon): SeRed und ELON und JachLeel.
15 Dies sind die Söhne LeAhs, welche sie dem Jakobh gebar in PaDan ARam und seine Tochter DiNah.Alle Seelen seiner Söhne und Töchter: Dreiunddreißig.
16 Und die Söhne Gads: ZiphJon und ChaGi, SchuNi und EzBon, Eri und Arodi und Areli.
17 Und die Söhne Aschers: JimNah und JischWah und JischWi und BeRiah, Chebher und MalKiel.
18 Dies sind die Söhne SilPas, welche LaBhan seiner Tochter Leah gegeben hatte; und sie gebar diese dem Jakobh: sechszehn Seelen.
19 Die Söhne RaChels, der Frau Jakobhs: Joseph und BinjaMin.
20 Und geboren wurden dem Jakobh im Land Kanaan, welche ihm AseNat gebar, die Tochter des PontipheRas, des Priesters von On: MenaScheh (Manasse)# und EphraJim.
21 Und die Söhne BinajaMins: BeLa und Bekher und AschBel, GeRa und NaaMan, EChi und Rosch, MuPim und ChuPim und Ard.
22 Dies sind die Söhne RaChels, welche dem Jokobh geboren wurden, alle Seelen: Vierzehn.
23 Und die Söhne Dans: ChuSchim.
24 Und die Söhne NaphTalis: JachzeEl und Guni und JeZer und SchiLem.
25 Dies sind die Söhne BilHahs, welche LaBan seiner Tochter RaChel gegeben hatte, und sie gebar diese dem Jakobh, alle Seelen: sieben.
26 Alle diese Seelen, die dem Jakobh zugehörig waren und nach MizraJim gekommen (sind), die heraus kamen aus seiner Hüfte, ausgenommen die Frauen der Söhne Jakobhs, alle Seelen (waren): sechsundsechzig.
27 Und die Söhne Josephs, welche ihn in MizraJim geboren wurden: Zwei Seelen. All die Seelen des Hauses Jakobhs, die nach MizraJim (Ägypten) gekommen waren: Siebzig!
28 Und er sandte JehuDa vor sich her zu Joseph, daß er vor ihm das Ziel gebe nach GoSchen. Und sie kamen nach GoSchen.
29 Und Joseph ließ seinen Wagen anspannen und stieg hinauf, um JisraEL, seinem Vater auf dem Weg nach GoSchen zu begegnen, und er wurde von ihm gesehen, und er fiel an seinen Hals und er weinte noch (lange), an seinem Hals.
30 Und JisraEL sprach zu Joseph: Diesmal will ich sterben, nachdem ich dein Angesicht gesehen habe, daß du noch lebst.
31 Und Joseph sprach zu seinen Brüdern und zum Hause seines Vaters: Ich will hinaufsteigen und dem Pharao berichten und zu ihm sprechen: Meine Brüder und das Haus meines Vaters, welche im Land Kanaan waren, kamen zu mir.
32 Und die Männer sind Hirten des Kleinviehs, denn als Männer des Viehs wurden sie befunden, und ihr Kleinvieh und ihr Rindvieh und alles was ihnen gehörte, brachten sie.
33 Und wenn es ist, daß der Pharao euch ruft und spricht: Was sind euere Tätigkeiten?
34  So sagt ihr: Männer des Viehs wurden deine Diener von unserer Jugenzeit an bis jetzt, sowohl wir, wie auch unsere Väter. Sprecht deshalb so, damit ihr Wohnung habt im Land GoSchen, denn ein Gräuel ist dem MirazJim, jeder Hirte des Viehs.

******************* Erklärungen ************************

Visionen; 1.Mo. 15,1; 20,3; wird oft mit Gesicht bzw. Nachtgesicht übersetzt, trifft aber nicht den Sinn.
)~ dem EINEN, dem alles zustrebt; mehr in den gesonderten Erklärungen.
)+ Sinnbild des schließens der Augen durch die Hand des Sohnes beim Tod.
)# die in Klammern gesetzte deutsche Namen, sind zum besseren Verständnis.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 18. November 2012, 12:39
Kapitel 47

1 Und Joseph kam und berichtete dem Pharao und sprach: Mein Vater und meine Brüder und ihr Kleinvieh und ihr Rindvieh und alles was ihnen gehört kamen aus dem Land Kanaan, und siehe, sie sind im Land GoSchen.
2 Und von den jüngeren seiner Brüder nahm er fünf Männer und stellte sie vor den Pharao.
3 Und der Pharao sprach zu den Brüdern: Was sind euere Tätigkeiten? Und sie sprachen zu dem Pharao: Hirten des Kleinvieh sind deine Diener, wie auch noch unsere Väter.
4 Und sie sprachen (weiter) zum Pharao: Um als Gast im Land zu wohnen sind wir gekommen, denn keine Weide für das Vieh ist da, das deinen Dienern gehört, denn schwer ist der Hunger im Land Kanaan. Und nun möchten deine Diener wohnen im Land GoSchen.
5 Da sprach der Pharao zu Joseph und sagte: Dein Vater und deine Brüder kamen zu dir.
6 Das Land MizraJim ist vor dir, das Beste in dem Land gib deinem Vater und deinen Brüdern und sie mögen wohnen im Land GoSchen. Und wen du erkennst in mitten von ihnen Männer mit Befähigungen, so legst sie fest als Fürsten über das Vieh, was mein ist.
7 Und Josef brachte seinen Vater Jakobh und ließ ihn vor den Pharao treten, und Jakobh segnete den Pharao.
8 Und der Pharao sprach zu Jakobh: Wie viel sind die Tage der Jahre deines Lebens?
9 Und Jakobh sprach zu dem Pharao: Die Tage der Jahre meines Gastlebens sind 130 Jahre; wenig und böse waren die Tage der Jahre meines Lebens, und sie holten die Tage der Jahre des Lebens meiner Väter nicht ein, die sie in ihrem Gastleben hatten.
10 Und Jakobh segnete den Pharao und ging hinaus, weg vom Angesicht des Pharao.
11 Joseph aber, gab seinem Vater und Brüdern Wohnung und gab ihnen Besitz im Land MizraJim, das Beste des Landes im Land RameSes (Ramses), so wie der Pharao geboten hatte.
12 Und Joseph versorgte seinen Vater und seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters mit Brot, entsprechend der Anzahl der Kinder.
13 Und es war kein Brot im ganzen Land, denn überaus schwer war der Hunger; und entkräftet wurden das Land MizraJim und das Land Kanaan aufgrund des Angesichts des Hungers.
14 Und Joseph brachte alles Silber zusammen, das gefunden wurde im Land MizraJim und dem Land Kanaan, den Gegenwert für die Waren welche sie kauften. Und Joseph brachte das Silber in das Haus des Pharao.
15 Und als alles Silber voll zu Ende war aus dem Land MizraJim und aus dem Land Kanaan, da kamen alle MizraJim (Ägypter) zu Joseph und sprachen: Gewähre uns Brot! Warum sollen wir vor dir sterben, wenn das Silber zu Ende geht?
16 Da sprach Joseph: Gewährt mir euere Viehherden und dann will ich euch (Brot) geben als Gegenwert für euere Viehherden, wenn das Silber zu Ende geht.
17 Da brachten sie ihre Viehherden zu Joseph, und Joseph gab ihnen Brot als Gegenwert für Pferde und als Gegenwert für die Kleinviehherden und für dieRinder und für die Esel; und so versorgte er sie infolge des Brotgebens in diesem Jahr als Gegenwert für alles Vieh.
18 Und voll zu Ende war jenes Jahr, da kamen sie zu ihm im zweiten Jahr und sprachen zu ihm: Wir wollen's nicht verhehlen meinen Herrn, daß, wenn nun voll zu Ende ist das Silber und alle Tiere meinem Herrn zu eigen ist, nichts übrig bleibt vor meinem Herrn, ausgenommen unser Leib und unsere ADAMAH.
19 Warum sollen wir sterben vor deinen Augen, wir und unsere ADAMAH? Erwerbe uns und unsere ADAMAH als Gegenwert für Brot, und wir werden, wir und unsere ADAMAH, zu Dienern dem Pharao; und gib Samen, so daß wir leben und nicht sterben und die ADAMAH nicht öde wird.
20 Und Joseph erwarb all die ADAMAH MizraJims dem Pharao, denn es verkauften die aus MizraJim alle ihre Felder, denn der Hunger lastete schwer auf ihnen. Und so wurde das Land dem Pharao zu eigen.
21 Und das Volk brachte er in die Städte, von einem Ende der Grenze MizraJims bis zum anderen Ende.
22 Nur die ADAMAH der Priester erwarb er nicht, denn den Priestern war ein Gesetzesteil vom Pharao (gewährt), und sie lebten von ihrem Gesetzesteil, daß ihnen der Pharao gegeben hatte, darum verkauften sie ihre ADAMAH nicht.
23 Und Joseph sprach zu dem Volk: An diesem Tag erwarb ich euch und euere ADAMAH dem Pharao. Da ist der Samen für Euch, und ihr besät die ADAMAH.
24 Und es sei: Wenn Einkommen da sind, dann gebt ihr den Fünften dem Pharao, aber die vier Teile werden euch als Samen fürs Feld und als Nahrung für euch und die in eueren Häusern leben und den Kindern.
25 Da sprachen sie: Du ließest uns leben! Wir finden Gnade in den Augen meines Herrn und wir werden zu Dienern dem Pharao.
26 Und Joseph legte es als Gesetz fest bis zu diesem Tag, über die ADAMAH MizraJims, daß dem Pharao das Fünftel gehört, nur die ADAMAH der Priester, ihre allein, gehörte nicht dem Pharao.
27 Und Jisrael wohnte im Land MizraJim, im Land GoSchen und sie wurden besitzhabend in ihm und waren fruchtbar und mehrten sich sehr.
28 Und Jakobh lebte im Land MizraJim siebzehn Jahre; und die Tage Jakobhs, seines Lebens, wurden 147 Jahre.
29 Und die Tage Jisraels neigten sich zum Sterben. Und er rief seinen Sohn Joseph und sprach zu ihm: Wenn ich doch Gnade fand in deinen Augen, so lege doch deine Hand unter meine Hüfte und du tust an mir Huld und Wahrheit. Begrabe mich nicht in MizraJim.
30 Wenn ich mich hingelegt habe bei meinen Vätern, dann trägst du mich aus MizraJim und begräbst mich in ihrer Grabstätte. Und er sprach: Ich werde es tun entsprechend deinem Wort.
31 Und er sprach: Schwöre mir! Da schwor er ihm. Und Jisrael warf sich hin (betend) am Kopfende des Bettes.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 25. November 2012, 15:06
Kapitel 48

1 Und es war nach diesen Sachgeschehen, da sprach man zu Joseph: Dein Vater ist krank! Da nahm er seine zwei Söhne mit sich, MenaScheh und EphraJim.
2 Und einer berichtete dem Jakobh und sprach: Dein Sohn Joseph kommt zu dir. Und Jisrael hielt sich (fest) und setzte sich auf im Bett.
3 Und Jakobh sprach zu Joseph:Der EL SchaDaj erschien mir in Lus im Land Kanaan und ER segnete mich
4 und sprach zu mir: Ich bin der Fruchtbarmachende (1.Mo.35,11) und ich mehre dich und gebe dich (hin), zu einer "Stimmvereinten" von Völkern zu werden und ich gebe, daß dieses Land (Kanaan) nach dir deiner Nachkommenschaft als Besitz dieses Äons werde.
5 Und nun, deine zwei Söhne die dir geboren wurden im Land MizraJim bis zu meinem Kommen zu dir nach MizraJim, mein sind sie, EphraJim und MenaScheh (Manasse), wie ReuBhen und SchiMon werden sie mein.
6 Aber deine Nachkommen, welche du nach in gezeugt hast, dein werden sie sein, auf den Namen ihrer Brüder werden sie gerufen in ihrem Losteil.
7 Denn ich, in meinem Kommen aus PaDan starb RaChel vor mir im Land Kanaan, auf dem Weg, indem es noch eine kurze Strecke des Landes war, um nach EphRat (Efrata) zu kommen; und ich begrub sie dort im Weg nach EphRat, sie ist in Bejt Le Chem. (http://www.campsci.com/iguide/beit_lechem.htm)
8 Und JisraEL sah die Söhne Josephs und sprach: Wer sind diese?
9 Und Joseph sprach zu seinem Vater: Meine Söhne sind sie, welche EloHim mir gegeben hat in diesem Land. Und er sprach: Bringe sie zu mir, so daß ich sie segne.
10 Aber die Augen JisraELs waren schwer vor Alter, und er konnte nicht (richtig) sehen. Und er brachte sie zu ihm, und er küßte sie und umarmte sie.
11 Und JisraEL sprach zu Joseph: Dein Antlitz zu sehen habe ich erbeten. Und nun, EloHim ließ mich auch noch deine Nachkommen sehen.
12 Und Joseph ließ sie runter von seinen Knien und warf sich hin zur Erde, mit dem Gesicht  voran.
13 Und Joseph nahm sie beide, EphraJim mit seiner Rechten und MenaScheh mit seiner Linken und brachte sie zu ihm.
14 Da streckte JisraEL seine Rechte aus und legte sie auf das Haupt EphraHims, - er war der Jüngere - und seine Linke auf das Haupt MenaSchehs (Manasse), er führte klug seine Hände, denn MenaScheh war der Erstling.
15 Und er segnete Joseph und sprach: Der EloHim, vor dessen Angesicht meine Väter gewandelt sind, Abraham und Jizchaq, der EloHim der mich behütete bis jetzt auf diesen Tag,
16 der Beauftragte )*, der mich erlöste von allem Bösen, er segne diese Jünglinge, und in ihnen werde mein Name gerufen und der Name meiner Väter, Abraham und JizChaq, und sie mögen sich den Fischen gleich vermehren, daß viele sind in dem Land.
17  Und als Joseph sah, daß sein Vater seine rechte Hand auf das Haupt EphraHims legte, da war dies schlecht in seinen Augen, und er umschloß die Hand seines Vaters um sie wegzuziehen von dem Haupt EphraHims auf das Haupt MenaSchehs hin.
18 Und Joseph sprach zu seinem Vater: Nicht so, mein Vater, denn dieser ist der Erstling. Lege deine Rechte auf sein Haupt.
19 Aber sein Vater weigerte sich und sprach: Ich erkenne mein Sohn, ich erkenne es. Auch er wird noch zu einem großen Volk, aber unwidersprochen ist es: Sein Bruder, der Jüngere, wird größer als er. und sein Same wird die Fülle der Nationen.
20 Und er segnete sie an jenem Tag und sprach: Mit dir wird JisraEL segnen und sprechen: EloHim setze dich wie EphraHim und MenaScheh. Und so setzte er EphraHim vor MenaScheh.
21 Und JisraEL sprach zu Joseph: Da! Ich bin sterbend, aber EloHim wird mit euch sein und euch zurückbringen zum Land euerer Väter.
22 Und ich, ich gebe einen einzelnen Bergrücken, über das deiner Brüder hinaus, welchen ich genommen habe aus der Hand der AmoRi (Amoriter) mit meinem Schwert und meinen Bogen.


******************** Erklärung *********************

)* Beauftragte sind nicht immer Engel, es können auch andere handelnde Personen sein die im Plan GOTTes eine handelnde Figur darstellen, wie zB. der Mundschenk des Pharaos.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am Do., 29. November 2012, 12:04
Kapitel 49

1 Und Jakobh rief seine Söhne und sprach: Versammelt euch und ich will euch berichten, was euch begegnet in der späteren Zukunft der Tage)*.
2  Versammelt euch und hört, Söhne Jakobhs, und hört zu JisraEL euerem Vater hin.
3 ReuBhen, mein Erstgeborener bist du, meine Kraft und der Anfang meiner Zeugungskraft, vorzüglich in der Erhebung und vorzüglich an Stärke.
4  Als Überschäumender wie Wasser)', nichts lass davon übrig! Denn du stiegst hinauf auf die Liegen deines Vaters; damals entheiligtest du sie. Auf meine Liege stieg er.
5 SchiMon und LeWi sind Brüder, Werkzeuge der Gewalttat ist ihre Bewirtung.
6 In ihrem Geheimniskreis komme meine Seele nicht an, in ihrer Versammlung vereine sich nicht meine Herrlichkeit, denn in ihrem (Wut)schnauben brachten sie den Mann um, und in ihrem Mutwillen machten sie den Stier unfruchtbar.
7 Verdammt ist ihr (Wut)schnauben, denn stark ist es und ihr überschäumen ist hart. Ich werde sie verteilen in Jakobh und zerstreuen in JisraEL.
8 JehuDah, dir werden deine Brüder danken. Deine Hand ist im Genick deiner Feinde. Dir werfen sich huldvoll hin die Söhne deines Vaters.
9 Welpe einer Löwin ist JehuDah; vom Zerreißbaren)" mein Sohn, steigst du auf. Er beugt sich, verweilt wie ein Löwe und wie ein Altlöwe. Wer macht ihn erstehen)**?
10 Nicht weicht ab das Stamm-Zepter von JeHudah, und der Gesetzgeberstab zwischen seinen Füßen weg, bis daß SchiLoh kommt, und zu ihm hin ist die Erharrung (Erwartung) der Völker.)x
11 Er bindet an den Rebstock seinen Jungesel und an die Edelrebe den Sohn seiner Eselin; er wäscht im Wein seine Kleidung und im Blut der Trauben seine Verbergensdecke)³.
12 Violett sind die Augen vom Wein und weiß die Zähne von Milch.
13 SebhuLon, zum Hafen der Meere hin wird er wohnen, und er ist zum Hafen der Schiffe hin und seine Seite nach ZiDon (Sidon) hin.
14 JisaschKhar (Issaschar) ist ein knochiger Esel, der verweilt zwischen den Herdsteinpaar.)ß
15 Und als er sah, daß die Ruhestatt (Niederlassung) gut ist, und das Land ihm beistand, da reckte er seine Schulter zum Lastentragen und er wurde zum Frondienenden.
16 DAN verwaltet das Recht in seinem Volk, wie nur einer der Stämme in Israel.
17 DAN wird eine Schlange am Weg, eine Hornotter am Pfad, und sie beißt in die Fersen des Pferdes und sein Reiter fällt (zurück) nach hinten.
18 Zu deiner Rettung hin, harre ich YHVH.!
19 GaD, ein Stoßtrupp verletzt ihn, und er, er verletzt (sie in) die Ferse.
20 Ascher: Öltragendes ist sein Brot, und er, er gibt Erfreuungen des Regenten.
21 NaphTali ist eine entlaufene Widderin, der Geber der schönen Worte)° in der Entfaltung.
22 Sohn eines Fruchtbaumes ist Joseph, Sohn eines Fruchtbaumes an der Quelle. Spriesende Abkömmlinge, eine jede schritt über die Schutzmauer.
23 Und sie verbittern ihn und es werden viele und grollem ihm, die Eigner der Pfeile.)x
24  Aber sein Bogen)^ wird wohnen im Urständigem und es werden gleißend werden die Arme seiner Hände, durch die Hände der Ausstreckung)~ Jakobhs von dort, dem Hirten, dem Stein Jisraels.
25 Vom EL* deines Vaters ist es, und er wird dir helfen; und samt dem (EL) SchaDaj )+ ist es, und er wird dich segnen mit den Segnungen der Himmel (von) oben, mit Segnungen des Tumults, der unten verweilt, mit Segnungen der Brüste und des Mutterleibes.
26 Die Segnungen deines Vaters sind mächtig, über die Segnungen der Mütter hinaus bis zum Verlangen der Erhebung des Äons.)#
Sie werden (die Segnungen) zum Haupt Josephs und zum Scheitel.
27  BinjaMin ist ein Wolf, er zerreißt; im Morgen ißt er herrlich Anzusehendes und zur Zeit des Abends verteilt er Beute.
28  Alle diese sind die zwölf Stämme JisraELs, und dieses ist es, was ihr Vater ihnen sagte. Und er segnete sie, jeden entsprechend seiner Segnung, segnete er sie.
29  Und er gebot ihnen und sprach zu ihnen: Ich werde versammelt zu meinem Volk, begrabt mich bei meinen Vätern, legt mich in die Höhle, welches im Feld EphRons, des Chiti ist,
30 in die Höhle, welche im Feld der MakhPelah, welche gegenüber der Fläche vor MamRes ist im Land Kanaan. Welche Abraham samt dem Feld von EphRon dem ChiTi erworben hat zum Grabbesitz.
31 Dort begruben sie Abraham und seine Frau SaRah; dort begruben sie JizChaq und seine Frau RibhQah (Rebekka), und dort begrub ich LeAh.
32 Erworben von den Söhnen Chets ist das Feld und die Höhle, welche darauf ist.
33 Und Jakobh vervollständigte die Anweisungen zu seinen Söhnen und er zog seine Füße aufs Bett und hauchte (sein Leben) aus und wurde versammelt zu seinen Vorfahren.

********************** Erklärungen ********************************

)* hebr. AchaRit, meint die ferne Zukunft.
)' hebr. MaJim -> die Wasser, die Singularform MaJ kommt biblisch nicht vor und bedeutet hier im übertragenem Sinn die Darstellung großen Dranges.
)" hebr. TheRebh, leitet sich von ThaRabh ab und bedeutet hier sinngemäß -> Erjagtes, aber nicht Raub!
)** gefragt wird hier an dieser Stelle, wer derjenige ist, der Juda aufbaut, also erstehen läßt. Vom widerstehen ist hier nicht die Rede, da wurde Manches falsch übersetzt.
)x noch heute erwarten die Völker einen Juden, den sie Messias nennen.
)³ "Sprache der Zweige": Verbergensdecke = sich verstecken; Blut der Trauben = das Blut der verfolgten Juden. Die Segnungen waren Vorhersagen!
)ß Herdsteinpaar sind zwei Steinhochebenen, wo dazwischen ein fruchtbarer Grünstreifen ist.
)° offensichtlich wird hier die Entfaltung der Kunst angesprochen. (Theater ect.).
)x Hier sind die Pfeile der Intrigien gemeint und deren Verursacher.
)^ "Sprache der Zweige": Bogen bedeutet hier sein Umfeld des Volkes -> kommt zurück nach Kanaan.
)~ hebr. von NaThah -> Ein Ausstrecken mit dehnender Kraft; sowie gewaltsames Austrecken; evtl. Züchtigung.
EL* Kurzform für EloHim
EL SchaDaj bedeutet: göttliche Kräfte der Ernährung, respektive der Erhaltung.
)# Hier ist ausnahmsweise ein Zeitabschnitt gemeint, keine Ewigkeit.
Titel: 1. Bereschit בראשית - Genesis
Beitrag von: freily am So., 09. Dezember 2012, 07:29
Kapitel 50

1 Da fiel Joseph auf das Angesicht seines Vaters und weinte über ihn und küßte ihn.
2 Und Joseph gebot seinen Dienern, den Heilern, seinen Vater mit klebrigem Balsam zu überziehen)*, und die Heiler umklebten (balsamierten) JisraEL.
3 Und so wurden für ihn vierzig Tage erfüllt, denn so lange dauerten die Tage des Balsamierens, und die aus MizraJim beweinten ihn siebzig Tage.
4 Und die Tage, da man ihn beweinte waren vorüber und Joseph sprach zum Hause des Pharaos und sagte: Wenn ich doch Gnade gefunden habe in eueren Augen, sagte er in Richtung der Ohren des Pharaos und sprach:
5 Mein Vater ließ mich schwören und sagte: Da! Ich bin im Sterben. In meinem Grab, welches ich mir gegraben im Land Kanaan, dort begräbst du mich. und nun will ich hinauf gehen und meinen Vater begraben, und dann zurückkehren.
6 Da sprach der Pharao: Gehe hinauf und begrabe deinen Vater so, wie er dich schwören ließ.
7 Und Joseph zog hinauf, seinen Vater zu begraben, und mit ihm zogen hinauf alle Diener des Pharaos, die Alten seines Hauses und alle Alten des Landes MizraJim,
8 und das ganze Haus JOsephs und seine Brüder und das Haus seines Vaters. Nur ihre Kinder und das Kleinvieh und ihr Rindvieh ließen sie zurück im Land GoSchen.
9 Und mit ihm zogen auch noch hinauf die Wagenschaft und die Berittenen; und das Heerlager wurde ein ganz gewaltiges.
10 Und sie kamen bis zur Tenne AThad, welches jenseits des JarDen (Jordan) liegt und sie erhoben dort euine überaus große und schwere (Trauer-)Klage und er machte, seinen Vater betreffend, eine Trauer(-zeit) von sieben Tagen.
11 Und die Bewohner des Landes, die Kanaaniter, sahen die Trauer in der Tenne AThad und sie sprachen: Schwere Trauer ist dies für MizraJim (Ägypten). Darum rief einer ihren Namen: Abel MizraJIm.
12 Und die Söhne (JisraELs) taten es so, wie er es ihnen geboten hatte.
13 Und seine Söhne trugen ihn zum Land Kanaan und begruben ihn in der Höhle des Feldes MakhPelah, welche Abraham samt dem Feld zum Grabbesitz von EphRon, dem ChiTi erworben hat, gegen über der Frontseite MamRes.
14 Und Joseph kehrte zurück nach MizraJim, nachdem er seinen Vater begraben hatte, - er und seine Brüder und allesamt mit ihm Hinaufgestiegenen, um seinen Vater zu begraben.
15 Und als die Brüder Joseph es gewahr wurden, daß ihr Vater gestorben war, da sprachen sie: Wenn Joseph uns doch noch grollt, so wird er zurück bringen zu uns all das Böse, daß wir ihm antaten.
16 Und sie wandten sich dem Joseph zu und sprachen: Dein Vater gebot angesichts des Todes und sagte:
17 So sprecht ihr zu Joseph: Trage doch die Ausschreitung deiner Brüder und ihre Verfehlung, daß sie dir mit Bösem vergolten (hatten), nun trage doch die Ausschreitung der Diener des EloHims, deines Vaters! Da weinte Joseph, weil sie so zu ihm sprachen.
18 Und auch noch seine Brüder gingen und fielen vor ihm nieder und sprachen: Da! Wir sind dir zu Dienern (geworden).
19 Aber Joseph sprach zu ihnen: Fürchtet nichts! Bin ich an des EloHims Stelle?
20 Ja ihr, ihr habt Böses gegen mich berechnet, aber EloHim hat es mit Absicht zum Guten gewendet, damit ER tue, wie es an diesen Tagen zu ersehen ist, viel Volk am Leben zu lassen.
21 Und nun, fürchtet nichts! Ich versorge euch und euere Kinder. So tröstete er sie und sprach zu ihren Herzen.
22 Und Joseph wohnte in MizraJim, er und das Haus seines Vaters. Und Joseph lebte 110 Jahre.
23 Und Joseph sah von EphraHim, Söhne der dritten Generation und auch noch die Söhne von MaKirs, des Sohnes MenaChem (Manasse), die geboren wurden auf den Knien Josephs.
24 Und Joseph sprach zu seinen Brüdern: Ich bin am Sterben, EloHim aber wird euch schwer (prüfend) heimsuchen und euch hinaufbringen aus diesem Land weg, zu dem Land, welches ER dem Abraham, dem JizChaq und dem Jakobh geschworen hat zu geben.
25 Und Joseph ließ die Söhne JisraELs schwören und sagte: Prüfend heimsuchen wird euch EloHim, dann bringt ihr meine Gebeine hinauf, weg von diesem Land.
26 Und Joseph starb als ein Sohn von 110 Jahren und sie überzogen ihn mit klebrigen Balsam)*, und einer legte ihn in eine Truhe)' in MizraJim (Ägypten).

************************ Erklärungen **************************

)* offensichtlich eine Art des Balsamierens, wie ihn Ägypten es üblich war.
)' offensichtlich ein hölzerner Sarkophag.