Autor Thema: Kolosser 1:13-17  (Gelesen 1161 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Online freily

  • Gründer
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1.357
  • Fahrt zum Hermon
    • Schriftendiskussionen
Kolosser 1:13-17
« am: Fr., 03. März 2017, 10:29 »
Schalom,
aus gegebenen Anlass erkläre ich diese Verse, wie sie jüdisch zu betrachten sind nach den uns gegebenen Anweisungen.

Kolosser 1:13-17
13 Er hat uns errettet aus der Herrschaft[3] der Finsternis

hier ist das typische Beispiel der christlichen Angleichung an die kirchliche Lehre, denn hier müßte übersetzt werden: Der uns errettet hat aus der Herrschaft der Finsternis.!
Hier wurde im Textus Receptus aus dem Jahre 1550 eindeutig zu Gunsten der Kirchenlehre geschönt, gemeint hat der wirkliche jüdische Schreiber den EWIGEN, was der Ghostwriter der Kirche nicht wissen konnte.

13a und hat uns versetzt in das Reich[4] des Sohnes seiner Liebe,
das Reich SEINES Sohnes ist das Land Israel, den ER lieb hat lt. 2. Mo. 4,22.! Die Geschichte als solches wäre eigentlich bekannt.

14 in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden.
GOTT hat bei sich selbst geschworen und hat diesen Schwur durch Abraham und Isaak mit dem Blut eines Widder (Symbol menschlicher Sturheit) besiegelt, dadurch wurde es zu SEINEM Blut, was der Ghostwriter der Kirche nicht wissen konnte, als er sich den Namen des Paulus ausgeliehen hatte. Aber seine Unwissenheit enttarnte ihn.

15 Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist.
Dieser Teil wurde in der "Sprache der Zweige" geschrieben, vmtl. aus einem anderen Schriftstück des wahren Paulus entnommen. Denn alle Menschen wurden im Ebenbild GOTTes erschaffen und die Menschen stehen als Kollektiv über der Schöpfung und wer der erstgeborene Sohn ist wurde zuvor erklärt.

16 Denn in IHM ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten[6]: alles ist durch ihn und für ihn geschaffen; 17 und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in IHM.
Die Schöpfungsgeschichte brauchen wir hier nicht zu diskutieren und das hier das jüdische Element - "ehe Abraham ward, ward ich schon" hier überbewertet wird liegt an der Unkenntnis des Schreibers, der damit aufzeigt, das er der jüdischen Lehre unkundig war. Denn nach unserer Tradition war jedes Element schon geplant bevor der Schöpfer diese Welt erschuf.
Nachtrag: 20.04.2019
Was vollständig unterschlagen wird von den Fanatikern der prähistorischen Existenz "Christi" ist die Tatsache, daß der EWIGE selbst sagt, Israel ist mein erstgeborener Sohn und so mit schließt GOTT selbst aus, daß es eine prähistorische Existenz in dieser Sache gibt!

Und warum der jüdische Weg zunächst scheitern mußte, das steht im
1.Samuel 8
Wer den richtigen Weg nicht sucht, ihn auch nicht findet.
freily©

 

Powered by EzPortal