Forum > Gegen Judenmissionierung
Wer manipuliert-wer kontrolliert
Deria:
--- Zitat von: Aisha am Fr., 30. Juli 2010, 12:33 ---
Ja Deria, das ist in der Beziehung zu G'tt ganz richtig. Nur dieses Vertrauen wächst aus einer Beziehung und der damit verbundenen Erfahrung.
--- Ende Zitat ---
Stimmt! Mein Vertrauen zu Gott konnte mir niemand einreden. Erst machte ich micht mit dem "Wesen Gottes" vertraut. Denn nur wenn ich Gott kenne, kann ich ihm auch vertrauen. Die damit verbundenen Erfahrungen vertiefen mein Vertrauen an Gott.
--- Zitat ---Welchen Sinn sollte es haben einem Menschen zu sagen "Glaube an G'tt!"
--- Ende Zitat ---
Gar keinen Sinn hätte das. Denn so wie ich nur jemandem vertrauen kann, zu dem ich eine Beziehung habe. Glaube, also Vertrauen lässt sich nicht befehlen. Aber auch nicht überstülpen.
--- Zitat ---und "wenn du das nicht tust dann.....".
Gar keinen!
--- Ende Zitat ---
Stimmt genau! Das sind leere Drohungen, von denen ich nichts halte. Daher mache ich solche Aussagen auch nicht. Solche Drohgebärden verstehe ich aber auch gar nicht als Missionierung.
--- Zitat ---
--- Zitat ---Und unter Glaubensansicht verstehe ich meine Ansicht, mein Verständnis, welches ich von Gott habe.
--- Ende Zitat ---
und dieses unser Verständnis ist noch nicht vollständig.
--- Ende Zitat ---
Ich bin ganz deiner Meinung!
--- Zitat ---Für mich ist das der "Weg". damit meine ich, Glaube ist einmal die Beziehung mit G'tt,
das andere ist der "Weg".
Über das erste rede ich nicht, ich sehe keinen Grund dafür.
--- Ende Zitat ---
Da verstehe ich nicht ganz, wie du das meinst. Ich rede schon auch darüber, warum ich Gott vertrauen kann. Das ergibt sich oft einfach so.
--- Zitat ---Über den "Weg" zu reden hat meiner Meinung nach nur einen Sinn, wenn es um das "Innere" geht: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Darüber kann man mit jedem Menschen reden, mit einem Atheisten genauso.
--- Ende Zitat ---
Natürlich!
Liebe Grüße
Deria
Aisha:
Hallo zusammen,
hier die Fortsetzung mit
wer kontrolliert
wer kontrolliert zwingt anderen Menschen die eigene Vorgehensweise auf
wer kontrolliert hat panische Angst davor andere sein zu lassen, wie sie sind
wer kontrolliert stellt ständig Forderungen und bringt andere damit aus dem Gleichgewicht
wer kontrolliert zieht mit diesem Verhalten Aufmerksamkeit auf sich, damit ihm die anderen nicht davonlaufen
wer kontrolliert leidet ständig unter dem Gefühl, dass ihm die anderen nicht genug Dankbarkeit und Wertschätzung entgegenbringen
Dies liegt aber nicht an den anderen, sondern an seinem Kontrollbedürfnis
wer kontrolliert jammert ständig und gibt immer den anderen die Schuld. Sie wollen immer beweisen, dass sie selbst keine Schuld haben.
wer kontrolliert hat immer recht.
Was dahintersteckt?
zutiefste Unsicherheit ! Kontrolle tarnt Unsicherheit
Wie wirkt Kontrollverhalten auf die Umgebung:
die Anwesenheit eines Kontrolleurs verursacht Anspannung. Der Kontrolleur kann nicht zuhören und wirkt daher äußerst herrschsüchtig. Er geht nicht auf die Wünsche seiner Opfer ein, diese interessieren ihn auch gar nicht. Er fällt durch seinen Perfektionismus auf.
Wenn sie zugeben, dass ihr Lösungsweg nicht immer der einzig wahre ist, ist dies der Anfang vom Ende der Kontrolle
Aisha
Chiara:
Der Adler im Hühnerhof
Ein junger Adler fiel eines Tages aus dem Nest. Er war noch so klein, dass er noch nicht selbst fliegen konnte. Ein Bauer, der zufällig des Wegs kam, nahm ihn auf und setzte ihn in seinen Hühnerhof. Dort wuchs er mit den Hühnern auf, fraß Körner wie die Hühner, lebte mit den Hühnern und war zufrieden.
Eines Tages kam ein Fremder und sagte zu dem Bauern. „Sie, das ist doch ein Adler. Das ist der König der Lüfte.“ Der Bauer lächelte und sagte nur:
„Ich habe ihn aufgezogen wie ein Huhn. Und er fühlt sich wie ein Huhn.“
Der Fremde nahm den Adler und setzte ihn auf den Arm und sagte: „Breite deine Schwingen aus, fliege. Du bist der König der Lüfte, fliege“ der Adler aber rutschte das Dach herunter, sprang auf den Boden und lief zu Fuß zum
Hühnerhof und pickte Körner.
Am nächsten Morgen setzte ihn der Fremde auf den Dachfirst und sagte:
„Du bist der König der Lüfte, fliege“. Der Adler aber rutschte das Dach herunter, sprang auf den Boden und lief zu Fuß zum Hühnerhof und pickte Körner. Der Bauer lächelte und sagte: „Sehen Sie, er fühlt sich wie ein Huhn.“
Aber der Fremde gab nicht auf und sagte: „ Er hat das Herz eines Adlers.“
Am dritten Tag nahm er ihn auf einen Berg und setzte ihn auf seinen Arm und sagte: „Breite deine Schwingen aus und fliege“. Der Adler schaute in das Tal und sah den Bauernhof. Er sah die Hühner und zu seiner großen Verwunderung auch die Körner. So scharf war sein Auge. Seine Flügel schüttelten sich ein wenig und vibrierten. Aber er blieb sitzen. Da wendete sich der Fremde mit dem Adler gegen die Sonne, die gerade aufging und sagte: „Breite deine Schwingen aus, du bist der König der Lüfte“: Das Zittern in den Flügeln des Adlers verstärkte sich, und dann breitete er seine Schwingen aus und flog davon.
Er wurde nie wieder gesehen. Aber man weiß nicht genau, ob er nicht ein
Huhn geheiratet hat.
Quelle: Prof. Dirk Revenstorf, Psychologisches Institut der Universität Tübingen
Aisha:
Liebe Chiara,
das ist eine sehr gute und nachdenklich stimmende Geschichte.
Aisha
Aisha:
Schalom zusammen,
Manipulationsverhalten und Kontrollverhalten stört jedes soziale Milieu. Ganz frei davon sind wir bestimmt alle nicht. Umso wichtiger ist es bei der Korrektur in sich zu gehen und diese Muster an sich selbst zu überprüfen.
Besonders schlimm ist es jedoch, wenn sich dieses Verhalten in einem Kollektiv entfaltet.
Aufbauend auf einem starken "Wir- und die Anderen-Bewusstsein" wird innerhalb der Gruppe manipuliert und kontrolliert und jedes Gruppenmitglied dazu ermuntert, dieses Verhalten nach Außen gegen die Anderen anzuwenden.
Das Schlimme daran: Dieses Verhalten ist Gruppenkultur und Kultur wird soziologisch definiert unbewusst gelebt. Das heißt im Klartext, die manipulierte und kontrollierte Person wird zum Manipulator und Kontrollator und bemerkt dies gar nicht!
Aisha
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