Autor Thema: Ein Gedanke  (Gelesen 26127 mal)

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« Antwort #45 am: Mi., 27. Juli 2011, 22:06 »
Die ganze Welt ist eine Familie, und die Rahmen der altruistischen Gesellschaft müssen im Endeffekt die ganze Welt umfassen, allen den gleichen Lebensstandard bringend. In der Praxis ist aber dieser Prozess allmählich. Mit anderen Worten, wenn der Großteil der Gesellschaft diese Grundsätze in der Praxis auf sich nehmen wird und einen sicheren, Brennstoff liefernden Beweggrund erlangen wird, wird sich ein solches Volk unmittelbar in die Rahmen der zukünftigen Gesellschaft einschreiben.
 
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« Antwort #46 am: Do., 25. August 2011, 23:26 »
Wahrheit und Lüge
 
Wahrheit und Lüge sind ein Abdruck der Psychose von Sein und Nichtsein, und sie sind gleichzeitig These und Antithese, aus denen die „momentane Wahrheit“ erwächst– die Synthese. Dies ist eine pragmatische Wahrheit, die dauert an, bis sich die „absolute Wahrheit“ offenbart, an deren Wesen nichts Unwahres ist.
 
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« Antwort #47 am: Do., 25. August 2011, 23:28 »
Wenn man beginnt, Kabbala zu studieren..
 
Wenn ein Mensch damit beginnt, die Kabbala zu studieren, kann es sein, dass er keine spirituellen Gefühle entdeckt, und dass sich sein Verstand folglich während des Lernprozesses als Hilfsmittel einschleicht. Wir sind jedoch dazu angehalten, unser Innerstes, unser Herz, durch unseren Verstand zu öffnen. Erst wenn unser Herz sich entwickelt, fühlen wir, was Richtig und was Falsch ist. Wir werden ganz natürlich zu den richtigen Entscheidungen und Taten geführt.

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« Antwort #48 am: Di., 06. September 2011, 18:07 »
Wahrnehmung
 
..dass wir kein Recht dazu haben, etwas zu vernichten oder auszurotten.
Wir müssen nur Korrekturen durchführen, indem wir alles zur Ähnlichkeit mit der Quelle führen. Wenn wir uns irgendeine Eigenschaft ansehen, schätzen wir sie im Bezug auf die eigenen berichtigten oder unberichtigten Eigenschaften ein, und das macht unsere Wahrnehmung vollkommen subjektiv.

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« Antwort #49 am: Sa., 10. September 2011, 16:44 »
Die altruistische Gesellschaft ist eine Idee, das heißt, eine ethische Ausrichtung.
Davon zeugt das Prinzip „jeder gibt nach seinen Fähigkeiten und erhält nach seinen Bedürfnissen“.
 
Baal HaSulam, Die Lösung
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« Antwort #50 am: Sa., 10. September 2011, 16:46 »
Die Bücher, die von Kabbalisten verfasst wurden, sind auf der Stufe der Erkenntnis der spirituellen Welt geschrieben worden. Auch gibt es darunter Bücher, die dem Menschen, der spirituell fortschreiten möchte, eine größere Kraft vermitteln.

Baal HaSulam schreibt in seiner Einführung zu der Lehre der Zehn Sfirot (P.155):

"..und auch wenn sie noch nicht verstehen, was sie lernen – dank dem starken Willen und dem Streben, das Studierte zu verstehen - erwecken sie Lichter, die ihre Seelen umgeben".

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« Antwort #51 am: So., 18. September 2011, 08:41 »
Das Ergebnis jeglicher Handlung liegt bereits im anfänglichen Gedanken. Alle Handlungen und Gedanken eines Individuum fließen in das System der Menschheit ein. Wenn sich ein Mensch dieses Effektes nicht bewusst ist, handelt er automatisch aus einer egoistischen Absicht heraus.
 
Das Gesetz der Absicht
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« Antwort #52 am: So., 18. September 2011, 08:44 »
..Und es fragte ihn jener Mensch und sprach: "Was suchst du?" (levakesh). Das Wort levakesh hat im Hebräischen zwei Bedeutungen: suchen und bitten. Folglich kann man die Frage des Menschen auch so verstehen: "Worum bittest du?" anstatt "Was suchst du?"; das heißt: "Wie kann ich dir helfen?". Und Josef antwortet ihm: "Ich bitte (suche) meine Brüder", das heißt: Ich will in einer Gruppe sein, wo es Liebe zu Freunden gibt, und dann werde ich den Weg zum Schöpfer erklimmen können.
 
Rabash, Liebe zu Freunden
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« Antwort #53 am: Di., 20. September 2011, 08:16 »
Daher beklagt sich der Rechtschaffene nicht über die Dunkelheit, sondert vermehrt das Licht; er beklagt sich nicht über Irrlehren und Ketzerei, sondern verstärkt den Glauben; er beklagt sich nicht über das Unwissen, sondern vermehrt die Weisheit.
 
Rav Kook, Biografie
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« Antwort #54 am: Mi., 05. Oktober 2011, 20:04 »
Das einzige große Geheimnis besteht in der Erkenntnis der Einheit, denn in Wirklichkeit arbeiten alle nur darauf hin, den Zustand der Unendlichkeit zu erreichen, wo alles zu Einem verschmilzt und zu Einem wird.
 
Rav Chaim Luzzato, Adir beMarom
 
 
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« Antwort #55 am: Mi., 05. Oktober 2011, 20:05 »
Der Prozess, den ich durchlebe, ist immer die Bekämpfung meiner Selbstsucht. Wenn ich mich entfremde, dann empfinde ich die Dunkelheit und den Abstieg. Gerade hier soll ich den Stolz heranziehen und sagen, dass ich mich gerade deshalb so fremd fühle, weil ich die Unabhängigkeit bekommen habe.
Wenn es mir schlecht geht und ich verwirrt bin, dann ist dies ein Zeichen dafür, dass ich einen neuen Wunsch erwerben werde.
 
Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel aus dem Buch “Shamati”
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Re: Ein Gedanke
« Antwort #56 am: Mi., 05. Oktober 2011, 20:06 »
Von oben wird nichts mühelos fallen. Es gibt in Wirklichkeit kein “oben”, weil sich alles in dir befindet. Alle oberen Parzufim werden in deinem Inneren offenbart.
Der Mensch befindet sich von vornherein in der Unendlichkeit. Aber nur dann, wenn er mit ihr die Verbindung aufbauen will, werden in seinem Inneren die Stufen der Treppe enthüllt. Alle Welten existieren nur in der Wahrnehmung des Menschen, und nur dann, wenn er sie sich selbst vorstellt.
 
Auszug aus dem Unterricht nach der Zeitung “das Volk”, 27.09.2011
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« Antwort #57 am: Fr., 07. Oktober 2011, 07:34 »
Es existiert in der Welt eine Vielzahl von Meinungen, eine Vielzahl von Menschen, die einen beeinflussen. Man muss jedoch einen strengen Richter über sich selbst stellen und sich fortwährend in dem Maße seines Verständnisses für das Geschriebene mit den Quellen vergleichen - unabhängig von seinem Ego sondern indem man wünscht, die Kraft des Gebens zu erlangen.
 
Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 26.09.2011
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« Antwort #58 am: Sa., 15. Oktober 2011, 20:19 »
Das ist die Bedeutung dessen, was der Mensch sagte: "Meinetwegen ist die ganze Welt erschaffen worden und ich, um meinem Erschaffer zu dienen." Aus diesem Grund muss ich sämtliche Stufen der Welt annehmen, um dadurch dem Schöpfer alles geben zu können, was "um meinem Erschaffer zu dienen" heißt.

Shamati 17
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« Antwort #59 am: Sa., 15. Oktober 2011, 20:21 »
Und als in Seinem einfachen Willen der Wunsch wach wurde,
Die Welten zu erschaffen
Und die Emanationen zu emanieren,
Und dabei die Perfektion Seiner Taten,
Seiner Namen, Seiner Bezeichnungen erleuchten zu lassen,
Wurde das zum Grund der Erschaffung der Welten.

ARI - Baum des Lebens
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